Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.
In einem Gerichtsverfahren sind jeweils mehrere Parteien vertreten.
Im Zivilprozess sind dies regelmäßig der Kläger und der Beklagte, ebenso im Rechtsstreit vor den Verwaltungsgerichten, Sozialgerichten und Arbeitsgerichten.
Jedoch gibt es in etlichen besonderen Verfahrensarten auch abweichende Bezeichnungen. Unter anderem in Familiensachen, im Mahnverfahren, im Prozesskostenhilfeverfahren, bei der Teilungsversteigerung sowie in den zur Freiwilligen Gerichtsbarkeit gehörenden Verfahren werden die Parteien als Antragsteller und Antragsgegner bezeichnet.
Im Beschwerdeverfahren werden die Parteien als Beschwerdeführer und Beschwerdegegner, im Berufungsverfahren als Berufungskläger und Berufungsbeklagter, im Revisionsverfahren als Revisionskläger und Revisionsbeklagter bezeichnet. Im Verfahren über eine einstweilige Verfügung sind die Bezeichnungen Verfügungskläger und Verfügungsbeklagter, im Arrestverfahren die Bezeichnungen Arrestkläger und Arrestbeklagter üblich.
Auch die gesetzlichen Vertreter einer Partei – etwa die sorgeberechtigten Eltern von Minderjährigen oder der Geschäftsführer einer GmbH – werden als Partei angesehen und können daher nicht als Zeugen vernommen werden.
Im Zwangsvollstreckungsverfahren sind der Gläubiger und der Schuldner Partei.
Im Zwangsversteigerungsverfahren nach dem ZVG sind neben dem Gläubiger und dem Schuldner auch der Eigentümer (wenn Eigentümer und Schuldner unterschiedliche Personen sind), die Inhaber von Rechten an dem Grundstück (beispielsweise Wegerecht, Überbaurecht), die Mieter und die Parteien, welche ein Recht anmelden, Beteiligte am Verfahren.
Im Strafprozess heißt die Partei, gegen die sich das Verfahren richtet, je nach Verfahrensstadium Beschuldigter, Angeschuldigter, Angeklagter oder Verurteilter, im Ordnungswidrigkeitenverfahren und im Unterbringungsverfahren Betroffener.
Literatur[Bearbeiten]Gunter Wesener: Prozessparteien. in: Handwörterbuch zur deutschen Rechtsgeschichte. Band IV (1990) Sp. 62–66.Siehe auch: Beteiligter und PrätendentenstreitBitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Normdaten (Sachbegriff): GND: 4173400-2 (AKS)
<!–NewPP limit report
Parsed by mw1078
Cached time: 20151121214819
Cache expiry: 2592000
Dynamic content: false
CPU time usage: 0.042 seconds
Real time usage: 0.057 seconds
Preprocessor visited node count: 515/1000000
Preprocessor generated node count: 0/1500000
Post‐expand include size: 3259/2097152 bytes
Template argument size: 256/2097152 bytes
Highest expansion depth: 13/40
Expensive parser function count: 2/500
Number of Wikibase entities loaded: 0–><!–Transclusion expansion time report (%,ms,calls,template)
100.00% 37.9641 – -total53.76% 20.4081 – Vorlage:Deutschlandlastig47.95% 18.2051 – Vorlage:Staatslastig22.71%8.6233 – Vorlage:Info_ISO-3166-220.78%7.8881 – Vorlage:Normdaten14.01%5.3171 – Vorlage:Siehe_auch11.34%4.3046 – Vorlage:Info_ISO-3166-2:DE10.49%3.9831 – Vorlage:Rechtshinweis 8.13%3.0882 – Vorlage:Staatslastig/Regionen 5.06%1.9201 – Vorlage:Bausteindesign2
–><!– Saved in parser cache with key dewiki:stable-pcache:idhash:273171-0!*!0!*!*!4!* and timestamp 20151121214819 and revision id 148240979–>

Post Navigation