Die Architekturpsychologie versucht die Wirkung der gebauten Umwelt (Innenräume, Gebäude, Freiräume, Plätze etc.) auf den Menschen, sein Befinden und Verhalten zu erforschen und darüber hinaus Rückschlüsse für die Planung und Gestaltung von Umwelten zu formulieren.Inhaltsverzeichnis
1 Hauptthemen und fachliche Abgrenzung
2 Praxisrelevanz
3 Interdisziplinarität
4 Geschichte
5 Literatur (Auswahl)
6 Weblinks
7 EinzelnachweiseHauptthemen und fachliche Abgrenzung[Bearbeiten]
Die Architekturpsychologie beschäftigt sich zum einen mit den Wechselwirkungen zwischen dem Menschen und seiner gebauten Umwelt. Sie wird deshalb häufig auch als ein Teilgebiet der Umweltpsychologie (auch: ökologische Psychologie) betrachtet. Jedoch legt die Architekturpsychologie den Schwerpunkt auf die Wirkung von Gebäuden, von Innen- und Außenräumen auf den Menschen in kognitiver, emotionaler und sozialer Hinsicht.
Die Kriterien der Architekturpsychologie überlagern sich über weite Strecken mit jenen der Wohnpsychologie. Während letztere das Hauptaugenmerk auf den menschengerechten Lebensraum und die menschlichen Wohnbedürfnisse legt, erfasst erstere auch weitere Themenfelder, wie beispielsweise: Bürogebäude und Arbeitsräume, Kindergärten und Schulen, Kranken- und Heilanstalten, Museen und Ausstellungsräume, Geschäftsräume und vieles andere mehr.
Praxisrelevanz[Bearbeiten]
Gleichwie ihre Schwesterdisziplin Wohnpsychologie kennzeichnet sich auch die Architekturpsychologie durch eine starke praktische Orientierung und liefert wertvolle wissenschaftliche Grundlagen für Architektur bzw. Innenarchitektur: beginnend bei der Gestaltung von Innenräumen samt Möblierung und Farbgebung, der Konzeption von Gebäuden samt Fassaden und Außenbereichen bis hin zur Planung von städtischen Räumen, Plätzen etc.
Interdisziplinarität[Bearbeiten]
Ein weiteres wesentliches Merkmal bildet der hohe Grad an Interdisziplinarität – nicht nur innerhalb der psychologischen Fächer (z.B. Sozialpsychologie, Entwicklungspsychologie, Wahrnehmungspsychologie, Farbpsychologie, Kognitionspsychologie etc.), sondern auch darüber hinaus mit technischen, planenden Fachgebieten (Architektur, Innenraumgestaltung, Städtebau etc.). Architekturpsychologie bildet deshalb ein wichtiges Bindeglied zwischen der Wissenschaft vom Menschen (Psychologie, Physiologie etc.) und den technischen Wissenschaften.
Geschichte[Bearbeiten]
Ähnlich der Umweltpsychologie weist die Architekturpsychologie eine relativ junge Geschichte auf und entwickelte sich erst nach und nach in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Als ein Pionier auf diesem Gebiet kann neben anderen zumindest für den deutschsprachigen Raum Eduard Geisler genannt werden, der sich in seiner Publikation "Psychologie für Architekten"[1] darum bemüht, psychologische Themen für Planer/innen aufzubereiten. Aus der jüngeren Vergangenheit sind es vor allem Antje Flade mit "Architektur – psychologisch betrachtet"[2] und Peter G. Richter et al. mit "Architekturpsychologie"[3], die diesem Fach grundlegende Impulse geben. Als eine der wichtigsten gegenwärtigen Spezialistinnen ist Rotraut Walden zu nennen, die sich in ihren Forschungsarbeiten und Publikationen mit besonderen architekturpsychologischen Aufgaben wie Schulen, Bürogebäuden[4] oder Kindertagesstätten[5] auseinandersetzt. Besonderes Augenmerk auf die Umwelten von Kindern legt wiederum Andrea Petmecky in "Architektur von Entwicklungsumwelten"[6]. Während Paul Klaus-Dieter Bär in seiner "Architektur-Psychologie"[7] verstärkt die praktische Anwendung bei Beratung und Planung ins Zentrum rückt.
Literatur (Auswahl)[Bearbeiten]Paul Klaus-Dieter Bär Architektur-Psychologie. Psychosoziale Aspekte des Wohnens Psychosozial-Verlag, Giessen 2008, ISBN 9783898067560
Antje Flade Architektur – psychologisch betrachtet Verlag Hans Huber, Bern 2008, ISBN 9783456846125
Eduard Geisler Psychologie für Architekten Deutsche Verlags-Anstalt, Darmstadt 1978
Jürgen Hellbrück, Manfred Fischer Umweltpsychologie Hogrefe Verlag für Psychologie, Göttingen, Bern, 1999, ISBN 3801706214
Lenelies Kruse / Carl F. Graumann / Ernst D. Lantermann (Hg.) Ökologische Psychologie Psychologie Verlags Union, Weinheim 1996, ISBN 3801706214
E.D. Lantermann und V. Linneweber (Hg.) Umweltpsychologie Band 1: Grundlagen, Paradigmen und Methoden der Umweltpsychologie. Hogrefe Verlag für Psychologie, Göttingen Bern Toronto Seattle 2008, ISBN 9783801705954
E.D. Lantermann, V. Linneweber und E. Kals (Hg.), Umweltpsychologie Band 2: Spezifische Umwelten und umweltbezogenes Handeln. Hogrefe Verlag für Psychologie, Göttingen Bern Toronto Seattle 2010, ISBN 9783801705961
Andrea Petmecky, Architektur von Entwicklungsumwelten: Umweltaneignung und Wahrnehmung im Kindergarten Tectum Verlag, Marburg 2008, ISBN 9783828896369
Peter G. Richter (Hg.) Architekturpsychologie Pabst Science Publishers, Lengenrich Berlin 2004, ISBN 3899671198
Rotraut Walden, Simone Kosica (Hg.) Architekturpsychologie für Kindertagesstätten Pabst Science Publishers, Lengerich 2011, ISBN 9783899676433
Rotraut Walden Architekturpsychologie: Schule, Hochschule und Bürogebäude der Zukunft Pabst Science Publishers, Lengerich 2008, ISBN 9783899674262
David V. Canter (Hrsg.) Architekturpsychologie – Theorie, Laboruntersuchungen, Feldarbeit – 9 Forschungsberichte Bertelsmann, 1973Weblinks[Bearbeiten]Riklef Rambow, Artikel: Zur Rolle der Psychologie für Architektur und Stadtplanung – didaktische und konzeptionelle Überlegungen
Peter G. Richter, Architekturpsychologie an der TU Dresden
Rainer Maderthaner, Architekturpsychologie an Universität Wien/TU Wien
Rotraut Walden, u.a. Architekturpsychologin an der Universität Koblenz, Institut für Psychologie
IWAP Institut für Wohn- und Architekturpsychologie, Information zu ArchitekturpsychologieEinzelnachweise[Bearbeiten]↑ Eduard Geisler, Psychologie für Architekten, Deutsche Verlags-Anstalt, Darmstadt 1978
↑ Antje Flade, Architektur – psychologisch betrachtet, Verlag Hans Huber, Bern 2008
↑ Peter G. Richter (Hg.) Architekturpsychologie, Pabst Science Publishers, Lengenrich Berlin 2004
↑ Rotraud Walden, Architekturpsychologie: Schule, Hochschule und Bürogebäude der Zukunft, Pabst Science Publishers, Lengerich 2008
↑ Rotraud Walden, Simone Kosica (Hg.) Architekturpsychologie für Kindertagesstätten, Pabst Science Publishers, Lengerich 2011
↑ Andrea Petmecky, Architektur von Entwicklungsumwelten: Umweltaneignung und Wahrnehmung im Kindergarten, Tectum Verlag, Marburg 2008
↑ Paul Klaus-Dieter Bär, Architektur-Psychologie, Psychosoziale Aspekte des Wohnens, Psychosozial-Verlag, Giessen 2008<!–NewPP limit report
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Architektur wird in folgenden Zusammenhängen gebraucht:Architektur: „Baukunst“ im Allgemeinen – planvolles Entwerfen und Gestalten von „Bauwerken“, deren Struktur und Gestalt, siehe dort auch zur Etymologie des Begriffes
Architektur (Informatik): Aufbau, Funktion und Management von Systemen der Informationstechnologie (in verschiedenen Zusammenhängen)dazu vermutlich (3. März 2012) redundanter (sich überschneidender) Artikel: Informationsarchitektur: Konzeption und Definition der Struktur von Informationssystemen
Unternehmensarchitektur: Management/Darstellung der Zusammenhänge zwischen der geschäftlichen Tätigkeit eines Unternehmens und seiner InformationstechnologieSiehe auch:
&#160;Wiktionary: Architektur&#160;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, ÜbersetzungenDiese Seite ist eine Begriffsklärung zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe.
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Das Sydney Opera House zählt zu den weltbekannten Architekturikonen.
Architekturikone ist ein Begriff aus der Architekturkritik und bezeichnet Bauwerke, die wegweisend sind beziehungsweise waren oder aufgrund ihrer Gestaltung Einzigartigkeit beanspruchen.Inhaltsverzeichnis
1 Beispiele
2 Definition
3 Kritik
4 Liste (Auswahl)
5 Literatur
6 Weblinks
7 EinzelnachweiseBeispiele[Bearbeiten]
Seagram Building in New York City
Ein Beispiel dafür ist das Seagram Building in New York, das zur Ikone des modernen Hochhauses und in den nachfolgenden Jahrzehnten weltweit zum meist imitierten Beispiel seiner Gattung wurde. Der Bau des Sydney Opera House wiederum war Teil eines Umdenkens in der Architektur der 1950er Jahre.„Als Ikonen eines Ortes oder einer Zeit errichtet man heute eher Bauwerke wie das Opernhaus in Sydney oder das Guggenheim-Museum in Bilbao. Sie haben jedoch eine ähnliche Funktion wie einst die Kolossalstatuen und prägen international das Bild der jeweiligen Stadt.“[1]Definition[Bearbeiten]
Diese herausragenden Bauwerke, Gebäude und Ensembles erfüllen mehrere der folgenden Kriterien:allgemeine Anerkennung
Popularität
Originalität
Symbolwert
Bedeutung für die Entwicklung der Architektur
Repräsentativ für einen ArchitekturstilSabine Thiel-Siling schreibt in ihrem Vorwort zu Architekturikonen des 20. Jahrhunderts:„Die Bauwerke sind jeweils spektakulär für ihre Zeit und ihr Umfeld, sei es durch ihre konstruktiven Errungenschaften oder innovative Materialverwendung, durch ihre Formensprache oder weil sie erstmals einen völlig neuen Gebäudetyp verkörperten.“[2]Manche Bauten haben sich zu Pilgerstätten von Architektur-Enthusiasten entwickelt oder sind gar zu Wahrzeichen von Städten, ja sogar Ländern geworden. Doch oft wurden sie auch von Laien missverstanden, selbst wenn sie Vorbild für ganze Architektengenerationen wurden.
Tom Wright, der Architekt des Burj al Arab, sagte zum gleichen Thema:„Woran erkennt man, dass ein Gebäude zum Symbol geworden ist? Wenn man es in fünf Sekunden zeichnen kann, und jeder weiß was es ist.“[3]Kritik[Bearbeiten]
Farnsworth House
Oft planen die Architekten, um ein abstraktes Ziel zu erreichen, an den Bedürfnissen ihrer Auftraggeber vorbei. Die Chicagoer Ärztin Edith Farnsworth, die Ludwig Mies van der Rohe im Jahr 1945 den Auftrag erteilte, ein Wochenendhaus zu entwerfen, in das sie sich zur Erholung zurückziehen konnte, war nicht angetan vom Purismus ihres Hauses, das sie viel Geld kostete und äußerte sich dem Architekten gegenüber folgendermaßen:„Ich wollte etwas „Bedeutungsvolles“ haben, und alles was ich bekam, war diese glatte, oberflächliche Sophisterei.“[4]Und gerade dieses Haus wurde zu einem Wallfahrtsort für Architekturtouristen. Menschen von denen LeBlanc schreibt:„Der Architekturtourist ist ein beherzter Mensch, der ohne weiteres eine ganze Reise plant, um ein bestimmtes Bauwerk zu sehen; der einen halben Tag sucht, um es zu finden; der stundenlang an der Türschwelle herumlungert, in der Hoffnung, hineinzukommen. Doch seine Hartnäckigkeit lohnt sich, denn um ein Gebäude voll und ganz zu verstehen, muss man es selbst sehen.“[4]Dass man ein Gebäude selbst sehen muss, das greift auch Jürgen Tietz auf, der sich in der Neuen Zürcher Zeitung kritisch mit dem Drang nach immer neuen architektonischen Symbolen auseinandersetzt, der durch den so genannten „Bilbao-Effekt“ von Frank O. Gehrys Guggenheim-Museum im baskischen Bilbao ausgelöst wurde. Zuerst erfasste diese Modewelle die Metropolen bevor sie auch die kleineren Städte erreichte, denn je unverwechselbarer ein Gebäude ist, desto besser ist es zu vermarkten. Bekannte Gebäude sorgen dafür, dass einzelne Orte sofort erkennbar sind: So steht der Eiffelturm für Paris und die Akropolis für Athen.
In den Zeiten der Globalisierung werden Architekturikonen zu Markenzeichen im Wettstreit der Metropolen.„Zugleich droht die wachsende Inflation auf dem Catwalk der Architekturbilder zur allgemeinen Verwirrung beizutragen. Stand dieses Haus in Hamburg, Tokio oder Paris? War es das Museum in Bern, Manchester oder Seoul? Hiess der Architekt Eisenman, Koolhaas oder Piano?“[5]Das Dilemma dieser auf Bildwirkung hin ausgerichteten Architektur ist es, dass sie auf den raschen Blick vertrauen muss. Tietz nennt es „ein möglichst leicht konsumierbares architektonisches Fast Food“. Dabei wird oft vergessen, dass, was die Qualität von Architektur ausmacht, nur vor Ort erfahrbar ist.„Doch auch der Baukasten der Moderne generiert laufend neue Bilder für die weltweite Vermarktung im Architekturzirkus: ökologisch ambitioniert bei Foster, elegant expressiv bei Gehry, zackig dekonstruiert bei Libeskind.“[5]Durch diese am Computer entworfenen, gebauten Marketingstrategien droht aber, laut Tietz, die Architektur zum Klischee zu erstarren, die voll Potemkinscher Dörfer ist.
Liste (Auswahl)[Bearbeiten]
Diese Liste kann niemals vollständig werden, sie soll aber eine Übersicht über die Vielfältigkeit des Bauens geben.
Bild
Name / Jahr
Architekt
Ort
AnmerkungenPantheon
119/125Rom, Italien
Das unter Kaiser Hadrian fertiggestellte Pantheon besaß für mehr als 1700 Jahre die größte Kuppel der Welt, gemessen am Innendurchmesser, und gilt allgemein als am besten erhaltenes Bauwerk der römischen Antike.Hagia Sophia
537Istanbul, Türkei
Die als Kuppelbasilika errichtet Hagia Sophia setzte im 6. Jahrhundert neue architektonische Akzente. Die bauhistorische Bedeutung der Kuppel liegt nicht in ihrer Größe, sondern darin, dass sie erstmals auf nur vier Pfeilern ruht und so gleichsam über dem darunterliegenden Raum schwebt.Kathedrale von Chartres
1260Chartres, Frankreich
In der Kathedrale von Chartres laufen viele kunst- und kulturhistorische Strömungen zusammen. Es gab zu Beginn der klassischen Phase der gotischen Architektur zwei grundlegend verschiedene Ansätze, von denen sich nur einer durchgesetzt hat und der wesentlich bekannter geworden ist.La Rotonda
1571
Andrea Palladio
Vicenza, Italien
Ideales Renaissance-Gebäude, dessen Ästhetik den antiken Vorbildern gleichzukommen suchte. Thomas Jefferson reichte anonym beim Wettbewerb um die Gestaltung der Präsidentenresidenz in Washington D.C. einen Plan ein, der eine Variation der Villa Rotonda war. Dieser Entwurf wurde zwar nicht angenommen, doch griff er Elemente für sein eigenes Wohnhaus in Monticello auf.Crystal Palace
1851
Joseph Paxton
London, Großbritannien
Vorgefertigtes Gebäude, das auf seriell gefertigten, modularen Bauteilen beruht. Die Konstruktion bei repräsentativer Architektur so bewusst zur Schau zu stellen war ein Novum.Sagrada Família
1882
Antoni Gaudí
Barcelona, Spanien
Die Sagrada Família ist ein ungewöhnliches Werk der Sakralarchitektur, das gotische Motive mit modernen Mitteln neu interpretiert.Eiffelturm
1889
Gustave Eiffel
Paris, Frankreich
Die Stahlfachwerkkonstruktion war seit ihrer Errichtung 41 Jahre lang höchstes Bauwerk der Erde und löste eine weltweite Turmbauwelle aus. Die architektonisch herausragende Stellung begründet sich zum einen durch viele Bauwerke, die dem Konstruktionsprinzip folgten, das Aussehen teilweise sogar kopierten, zum anderen ist der Turm völlig ohne historisches Vorbild entstanden.Rietveld-Schröder-Haus
1924
Gerrit Rietveld
Utrecht, Niederlande
Das Gebäude zählt zu den wichtigsten Bauwerken der De Stijl-Bewegung.Chilehaus
1924
Fritz Höger
Hamburg, Deutschland
Das Chilehaus war beispielgebend für den Backsteinexpressionismus der 1920er Jahre. Mit seiner an einen Schiffsbug erinnernden Spitze wurde es zu einer Ikone des Expressionismus in der Architektur.Einsteinturm
1924
Erich Mendelsohn
Potsdam, Deutschland
Das Observatorium im „Wissenschaftspark Albert Einstein“ auf dem Telegrafenberg in Potsdam ist ein für seine Entstehungszeit revolutionäres Bauwerk.Hufeisensiedlung
1925 – 1930
Bruno Taut
Berlin, Deutschland
Die Hufeisensiedlung, zu der auch das Ferienhaus "Tautes Heim" gehört, gilt international als Schlüsselwerk des reformorientierten städtischen Wohnungsbaus.Bauhaus Dessau
1926
Walter Gropius
Dessau, Deutschland
Das Besondere ist neben der damals neuartigen funktionalen Trennung durch einzelne, zu einem Organismus gefügten Einzelbaukörpern die völlig in Glas aufgelöste Wand des Werkstättentraktes.Barcelona-Pavillon
1929
Ludwig Mies van der Rohe
Barcelona, Spanien
Das Gebäude, das stilbildend für die moderne Architektur wurde, verwirklichte zwei Entwurfsprinzipien van der Rohes: der „freie Grundriss“ und der „fließende Raum“.Villa Tugendhat
1930
Ludwig Mies van der Rohe
Brünn, Tschechien
Konstruktion und Wand wurden strikt voneinander getrennt und sollten einen „frei“ einteilbaren Grundriss ermöglichen.Fallingwater
1937
Frank Lloyd Wright
bei Pittsburgh, USA
Der Bauherr wünschte sich ein Gebäude mit Ausblick auf den Wasserfall. Nach einer genauen Vermessung des Bauplatzes, die auch alle Bäume und zutage tretenden Felsen einbezog, schlug Wright jedoch vor, das Gebäude über dem Wasserfall zu errichten.Villa Malaparte
1940
Adalberto Libera
Capri, Italien
Der Schriftsteller Curzio Malaparte ließ die Villa auf einem vorspringenden Felsen über dem Meer erbauen. Malaparte wollte eine „casa come me“, ein „Haus wie ich“, bauen: „triste, dura, severa“ – „traurig, hart und streng“.Glass House
1949
Philip Johnson
New Canaan, USA
Das Glass House zeichnet sich durch eine radikale Reduzierung der Außenwände aus.Farnsworth House
1951
Ludwig Mies van der Rohe
Plano (Illinois), USA
Die Außenwände sind vollkommen aus Glas und ermöglichen in jeder Situation einen direkten Bezug zur Natur, als Sichtschutz sind lediglich leichte Vorhänge vorgesehen.Notre Dame du Haut
1955
Le Corbusier
Ronchamp, Frankreich
Auf Grund der organischen Bauform ist die Kirche auch ein Pilgerort für Architekten und Kunstinteressierte.Solomon R. Guggenheim Museum
1959
Frank Lloyd Wright
New York City, USA
Wright schuf eine sich windende Rampe und einen Aufzug, der die Besucher zum höchsten Punkt der Rampe transportiert, sodass sie an den Kunstwerken vorbei nach unten laufen können.Berliner Philharmonie
1963
Hans Scharoun
Berlin, Deutschland
Durch die Architektur wird die Trennung zwischen Künstler und Publikum weitgehend aufgehoben, die Künstler sitzen „inmitten“ der Zuhörer.Montreal Biosphère
1967
Richard Buckminster Fuller
Montreal, Kanada
Der US-amerikanische Pavillon bei der Expo 67 in Montreal besteht aus Stahl und Acryl und war Vorbild für zahlreiche Nachfolgebauten.Kathedrale von Brasília
1970
Oscar Niemeyer
Brasília, Brasilien
Kathedrale und Parlamentsgebäude prägen die neu erbaute brasilianische Hauptstadt.Finlandia-Halle
1971
Alvar Aalto
Helsinki, Finnland
Der Baustil ist funktionell ausgerichtet und bietet einen lebhaften Kontrast zur oft schwermütig wirkenden Landschaft.Olympiastadion München
1972
Günter Behnisch
München, Deutschland
Die Architektengruppe Olympiapark entwarf ein Stadion, das in die Landschaft eingebettet ist. Das Olympiastadion wurde zum Symbol einer neuen Leichtigkeit der
westdeutschen Nachkriegsarchitektur.
Sydney Opera House
1973
Jørn Utzon
Sydney, Australien
Das Opernhaus von Sydney ist eine beliebte Touristenattraktion, Wahrzeichen von Sydney und Australien. Auch Dänemark sieht das Opernhaus heute als Bestandteil seines kulturellen Erbes an.Centre Georges Pompidou
1977
Renzo Piano, Richard Rogers und Gianfranco Franchini
Paris, Frankreich
Das Tragwerk und Rohre für Gebäudetechnik und Erschließung wurden sichtbar an den Gebäudeaußenseiten angeordnet. Bedeutender Schritt nach Modernismus und Postmoderne.Glaspyramide im Innenhof des Louvre
1989
Ieoh Ming Pei
Paris, Frankreich
Die Pyramide besteht aus 602 rhombenförmigen und 69 dreieckigen Glassegmenten. Als Vorbild für die Proportionen diente die große Pyramide von Gizeh.Feuerwehrhaus des Vitra-Werks
1993
Zaha Hadid
Weil am Rhein, Deutschland
Der Baukörper setzt sich aus klar zugeschnittenen Zacken und Kanten in Scheibenbauweise zusammen.Oriental Pearl Tower
1995
Jia Huancheng
Shanghai, China
Seine einzigartige Konstruktion aus elf verschieden großen Kugeln auf unterschiedlichen Höhen, die von Säulen getragen werden, ist eines der bekanntesten Wahrzeichen der Stadt Shanghai geworden.Therme Vals
1996
Peter Zumthor
Vals, Schweiz
Das Bad erinnert an einen Steinbruch, aus dem Quader herausgeschnitten wurden. Die verbleibenden Blöcke und die dazwischenliegenden Hohlräume bilden das gesamte Gebäude.Museu de Arte Contemporânea de Niterói
1996
Oscar Niemeyer
Niterói, Brasilien
Das Museu de Arte Contemporânea de Niterói (MAC) hat einen Durchmesser von 50 m und erinnert mit seiner Form an den Fuß eines Atompilzes oder an ein UFO.Guggenheim-Museum Bilbao
1997
Frank Gehry
Bilbao, Spanien
Das sehr skurrile Gebäude ist für seinen dekonstruktivistischen Baustil berühmt. Der Museums-Bau steht aber auch für wirtschaftlichen Erfolg, siehe Bilbao-Effekt.Burj al Arab
1999
Tom Wright
Dubai, Vereinigte Arabische Emirate
Der Bauherr wünschte sich ein Wahrzeichen für Dubai, was der Architekt mithilfe einer einprägsamen Form umsetzte. Innerhalb kürzester Zeit wurde das Luxushotel in Form eines Jachtsegels zum Identifikationsmerkmal Dubais.Nationalstadion Peking
2008
Herzog &amp; de Meuron
Peking, China
Aufgrund seiner Form hat das Stadion den Spitznamen „Vogelnest“. Der Architekt Jacques Herzog hofft, dass „dieses Bauwerk für Peking das wird, was der Eiffelturm für Paris ist“.Burj Khalifa
2010
Adrian Smith
Dubai, Vereinigte Arabische Emirate
Der Burj Khalifa ist seit 2008 das höchste Bauwerk der Welt. Die Investoren hielten die Höhe bis zur Eröffnung am 4. Januar 2010 geheim. Mit dem Burj Khalifa gehen die verschiedenen Kategorien der Rekorde des höchsten Bauwerks zum ersten Mal seit Errichtung des Empire State Building 1931 wieder an ein einziges Gebäude.Metropol Parasol
2011
Jürgen Mayer H.
Sevilla, Spanien
Das neue Wahrzeichen von Sevilla hat eine Länge von 150 Metern, eine Breite von 70 Metern und eine Höhe von 26 Metern und gilt als größte Holzkonstruktion der Welt.
Literatur[Bearbeiten]Charles Jencks: The Iconic Building: The Power of Enigm. Rizzoli, 2005, ISBN 0-8478-2756-9.
Isabel Kuhl: 50 Bauwerke, die man kennen sollte. München 2007, Prestel Verlag, ISBN 3-7913-3837-4.
Jonathan Lee: 50 große Abenteuer. Besondere Orte und die Menschen, die sie geschaffen haben. München 2006, Prestel Verlag, ISBN 3-7913-3530-8.
Andres Lepik: Wolkenkratzer. München 2005, Prestel Verlag, ISBN 3-7913-3454-9.
Neil Parkyn: Siebzig Wunderwerke der Architektur. München 2006, Frederking &amp; Thaler Verlag, ISBN 3-89405-536-7.
Sabine Thiel-Siling (Hg.): Architektur! Das 20. Jahrhundert. München 1998, Prestel Verlag, ISBN 3-7913-2013-0.Weblinks[Bearbeiten]Gebaute Zeichen – Welche Bedeutung haben Architektur-Ikonen? (Neue Zürcher Zeitung vom 30. Januar 2006)
calitreview.com (Interview mit Charles Jencks, englisch)Einzelnachweise[Bearbeiten]↑ Lepik: „Wolkenkratzer“
↑ Thiel-Siling: Architektur!
↑ Lee: 50 große Abenteuer
↑ a b LeBlanc: Moderne Architektur in Amerika
↑ a b Gebaute Zeichen – Welche Bedeutung haben Architektur-Ikonen? Artikel der Neuen Zürcher Zeitung vom 30. Januar 2006<!–NewPP limit report
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Dieser Artikel befasst sich mit dem Studium der Architektur, also mit dem wissenschaftlich ausgerichteten Erlernen und Erforschen des planvollen Entwerfens und Gestaltens von Bauwerken.Inhaltsverzeichnis
1 Inhalte
2 Form der Lehre
3 Deutschland3.1 Zugangsvoraussetzungen
3.2 Studiendauer
3.3 Studienrichtungen
3.4 Abschluss
3.5 Lehre
4 Liechtenstein
5 Österreich
6 Schweiz
7 Weblinks
8 EinzelnachweiseInhalte[Bearbeiten]
Die Inhalte des Architekturstudiums ändern sich wie die Aufgaben des Architekten ständig. Das abwechslungsreiche und weit gestreute Studium ist je nach Hochschule unterschiedlich; von der Ausbildung zum Generalisten bis zur Konzentration auf einzelne Bereiche. Die Studienfächer sind oder können sein: Entwerfen, Darstellungstechnik, Gebäudekunde, Geschichte der Architektur bzw. Bau- und Kunstgeschichte, Architekturinformatik, Architekturtheorie, Baukonstruktion, Baumanagement, Bauchemie oder Baustoffkunde, Bauphysik, Haustechnik, Tragwerkslehre oder Baustatik im Bereich Betonbau, Holzbau, Stahlbau, (ggfls. Grundbau) sowie Städtebau und Bauleitplanung, Baurecht (bzw. Bau- und Planungsrecht), Freiraum- und Landschaftsplanung ggfls. auch Innenraumplanung.
Je nach Fachbereich und individuellen Interessen gibt es verschiedene Vertiefungsrichtungen. Das Architekturstudium vermittelt den Studenten grundlegende Kenntnisse und das nötige Wissen, um später als Architekt arbeiten zu können. Wichtig neben der reinen Wissensvermittlung ist jedoch auch das Training der individuellen Fähigkeiten, Strategien und Arbeitstechniken.
Nach seiner Ausbildung ist der Absolvent in Deutschland noch nicht Architekt im Sinne des Architektenrechts. Erst eine mehrjährige praktische Tätigkeit berechtigt ihn zur Eintragung in die Architektenlisten der Architektenkammern in den Ländern. Grundvoraussetzung zur Aufnahme in eine Kammer ist in den meisten Ländern der Abschluss eines mindestens achtsemestrigen Architekturstudiums, sowie zwei Jahre Berufserfahrung. Bei der optionalen Vertiefung Städtebau trägt man auch als Mitglied einer Architektenkammer nicht die Berufsbezeichnung "ArchitektIn", sondern "StadtplanerIn".
Form der Lehre[Bearbeiten]
Die Form der Lehre ist von Fach zu Fach und von Professor zu Professor sehr unterschiedlich. In den Fächern, in denen es um Wissensvermittlung geht, findet die Lehre vornehmlich in Vorlesungen und Übungsseminaren statt. In den Fächern zur Steigerung der kreativen und individuellen Fähigkeiten der Studenten und der Entwicklung einer eigenen Haltung zum Entwerfen und zur Baukonstruktion werden im Rahmen individueller Aufgabenstellungen und Projekte mit viel Eigeninitiative Kenntnisse von den Studenten selbst erarbeitet. Dies hat zur Folge, dass viele Modulprüfungen innerhalb des Studiums nicht in form von Klausuren, sondern in form von Abgabeleistungen (vor allem Entwürfe und Werkpläne) absolviert werden.
Dabei sind die Grundleistungen bei einer Entwurfsaufgabe, die bis zur Abgabe des Entwurfs gefordert werden, meist Grundrisse, Schnitte und Ansichten, sowie ein Entwurfsmodell. Oftmals ist die Präsentation und Erläuterung des Entwurfs im Plenum dabei Teil der Aufgabenstellung.
Es gibt Lehrende, die den Studenten in Form einer „Meisterklasse“ ihr Architekturkonzept, ihre Techniken „beibringen“. Die Studenten profitieren dabei unmittelbar von der Erfahrung des Lehrenden. Viele Professoren aus dem Bereich Entwurf bringen als Architekten ihre Erfahrungen ein oder leiten oft noch neben der Lehre ein Architekturbüro.
Deutschland[Bearbeiten]
Die Ausbildung zum Beruf des Architekten kann an insgesamt 64 Hochschulen erfolgen. Von einer Gesamtstudentenschaft von ca. 2.5 Millionen, fast 31.000 eingeschriebene haben im Jahr 2011 eine Architekturfachrichtung studiert. [1]
Zugangsvoraussetzungen[Bearbeiten]
Die Zugangsvoraussetzungen (Abitur, Fachhochschulreife, Praktikum, Berufsausbildung im Baubereich) sind unterschiedlich. Da sie sich öfter ändern ist es sinnvoll, sie direkt von der jeweiligen Hochschule zu erfragen. Einige Hochschulen führen ein eigenes Auswahlverfahren zur Studieneignung durch, in dem die künstlerische Eignung der Studienbewerber geprüft wird (Vorlage von Zeichnungen, Gespräche etc.). In Deutschland wird an 21 Hochschulen nur der Abiturnachweis gefordert, an 11 Hochschulen wird eine Eignungsprüfung verlangt und an 32 Hochschulen ist ein Praktikum erforderlich.[1][2]
Studiendauer[Bearbeiten]
Die Studiendauer ist je nach Hochschule und angestrebten Abschluss unterschiedlich. Ein Studium mit dem Abschluss Diplom-Ingenieur (Dipl.-Ing) dauert normalerweise als Regelstudienzeit an einer Universität zehn Semester und an einer Fachhochschule acht Semester. Ein konsekutives Bachelor-Master-Studium dauert 10 Semester einschließlich der Masterthesis, wobei an den meisten Hochschulen der Bachelor mit sechs und der Master mit vier Semestern ausgelegt ist. Bei einigen Hochschulen ist ein Praxissemester in den Studienablauf integriert. Die durchschnittliche Studiendauer liegt – vor allem an den Universitäten – jedoch oft über der theoretischen Regelstudienzeit.
Studienrichtungen[Bearbeiten]
Grundsätzlich sind in Deutschland drei verschiedene Studienrichtungen zu unterscheiden, auf die man sich bereits durch die Wahl der Hochschule festlegt: Architektur (Hochbau), Innenarchitektur und Landschaftsarchitektur. Beim „klassischen“ Architekturstudium (Hochbau) gibt es dann meist verschiedene Vertiefungsrichtungen, die man nach dem Grundstudium wählt, z. B. Städtebau, Baudenkmalpflege, Baumanagement, Landbau.
Abschluss[Bearbeiten]
Im Jahr 2010 haben ca. 6.000 Studentinnen und Studenten die Abschlussprüfung erfolgreich abgelegt.[1] Je nach Hochschule ist der Abschluss verschieden. Bisher war es vor allem der Diplom-Ingenieur / die Diplom-Ingenieurin Architektur (Dipl.-Ing.). Die Berufsbezeichnung „Architekt“ ist in Deutschland geschützt und darf nur von Mitgliedern der Architektenkammern getragen werden. Nur mit dieser Berufsbezeichnung ist man in Deutschland uneingeschränkt bauvorlageberechtigt (große Bauvorlageberechtigung).
Im Zuge des Bologna-Prozesses werden die Diplomstudiengänge auslaufen und auf gestufte Studiengänge umgestellt. Daher ist es bereits an zahlreichen Hochschulen nur noch möglich, einen Abschluss als Bachelor und Master zu erwerben. Dabei werden in der Regel die Abschlüsse Bachelor of Arts (B.A.), Bachelor of Science (B.Sc.) oder Bachelor of Engineering (B.Eng.) sowie Master of Arts (M.A.), Master of Science (M.Sc.) oder Master of Engineering (M.Eng.) vergeben. Ein Absolvent eines Architekturstudiums kann beispielsweise die Bezeichnung "B.Sc. of Architecture" tragen.
Der Bachelor-Abschluss wird jedoch teilweise von den deutschen Architektenkammern als nicht berufsqualifizierend angesehen, weshalb man trotz erfolgreichen Abschlusses nicht die Berufsbezeichnung „Architekt“ führen darf. Vorteile dieses Abschlusses sollen in dem modularen Studienaufbau und der höheren internationalen Vergleichbarkeit liegen.
Lehre[Bearbeiten]
Im Studiengang Architektur sind 1.004 Professoren und Professorinnen tätig, davon sind 16,8&#160;% Frauen (169 stand Wintersemester 2012/2013). [1][2][3][4]
Liechtenstein[Bearbeiten]
Die Architektenausbildung an der Universität Liechtenstein im Fürstentum Liechtenstein erfolgt nach dem international etablierten Bachelor-, Master- und Doktoratssystem. Lehrende und Studierende aus über 20 Nationen sind vertreten. Das Masterstudium mit den Vertiefungsrichtungen „Sustainable Design“, „Design Theory“ und „Urbanscape“ erfolgt ausschließlich auf Englisch. Weiterhin werden u.a. Weiterbildungskurse für Architekten angeboten, für Baumanagement, Bauökonomie, Energie und Ökologie, Immobilienbewertung und Schadenfreies Planen.
Österreich[Bearbeiten]
Universitäten mit Architekturausbildung:Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz: Architektur und Urbanistik, Holzbaulehrgang (Master)
Technische Universität Graz: Architektur
Universität Innsbruck: Architektur
Technische Universität Wien: Architektur und Raumplanung
Universität für angewandte Kunst Wien: Architektur
Akademie der bildenden Künste Wien: ArchitekturHochschulen mit Architekturausbildung:Fachhochschule Joanneum in Graz: Architektur und Projektmanagement (Master), Bauplanung und Bauwirtschaft (Bachelor)
Fachhochschule Kärnten: Architektur(Bachelor), Architektur – Objektentwicklung (Master)
FH Campus Wien: Green Building (Bachelor) – Green Building (Master, ab 2016/2017)Schweiz[Bearbeiten]
Universitäten und Hochschulen mit Architekturausbildung::Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ); Aufsicht und Ausbildungsregelung durch den Bund
Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne, EPFL); Aufsicht wie in Zürich
Universität der italienischen Schweiz (Università della Svizzera italiana, USI) – kantonale Uni, interkantonale Koordination
Kantonale Fachhochschulen (FH) unterstehen der Aufsicht und Ausbildungsregelung durch den Bund, zumeist Bachelor- und MasterausbildungHochschule für Gestaltung und Kunst (HGK) in Basel im Verbund der Fachhochschule Nordwestschweiz bietet die Fachrichtung Innenarchitektur und Szenografie an.
Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau in Burgdorf und Biel
Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur in Chur
Hochschule Luzern – Technik &amp; Architektur
Hochschule für Technik der Fachhochschule Nordwestschweiz im Verbund der Fachhochschule Nordwestschweiz, Standorte in Brugg, Windisch in Aargau und Muttenz
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Winterthur im Verbund der Zürcher Fachhochschule
Hochschule für Technik Zürich (HSZ-T) im Verbund der Zürcher FachhochschuleSiehe auch Schweizer Universitäten und Fachhochschulen
Weblinks[Bearbeiten]
Allgemein:CHE-Hochschulranking auf Zeit-Online
Hochschulranking, auf DetailXDeutschland:www.archinoah.de – archinoah.de, ein Internetportal und Forum für Architektur
www.tektorum.de – tektorum.de – Forum für Studenten der Architektur, Innenarchitektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung und des Bauingenieurswesens.
www.architektur-studieren.info Informationen für Studieninteressierte, Erstsemester im Architekturstudium und ArchitekturstudentenWebseiten der Universitäten/ Hochschulen:www.ufg.ac.at – Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung LinzEinzelnachweise[Bearbeiten]↑ a b c d Ulrike Eichhorn:&#160;Architektinnen. Ihr Beruf. Ihr Leben.&#160;Edition Eichhorn, Berlin 2013.&#160;ISBN 978-3-8442-6702-0
↑ a b Faculty of Architecture and Landscape Sciences – http://www.uni-hannover.de/en/fakultaeten/fk-arlan/
↑ HafenCity Universität Hamburg – https://www.hcu-hamburg.de/en/bachelor/architecture/professoren/
↑ Technische Universität Hamburg-Harburg – http://www.tuhh.de/tuhh/studium/studienangebot/masterstudiengaenge/bauingenieurwesen.html<!–NewPP limit report
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Architekturzentren, Architekturmuseen und Architekturforen sind kulturelle Einrichtungen die das Ziel haben, Wissen über Architektur, Städtebau und Baukultur einer breiten Bevölkerung zu vermitteln. Dafür bedienen sie sich unterschiedlicher Mittel wie Ausstellungen, Vorträge, Podiumsdiskussionen, Exkursionen und weitere. Häufig bieten sie auch spezielle Programme für Kinder, Schulen und Kindergärten an. Die Architekturpädagogik als Teilbereich der Kunstpädagogik liefert den wissenschaftlichen Hintergrund dieser Wissensvermittlung.Inhaltsverzeichnis
1 Zentren und Museen in Deutschland
2 Zentren und Museen in der Schweiz
3 Zentren und Museen in Österreich
4 Zentren und Museen in Rest-EuropaZentren und Museen in Deutschland[Bearbeiten]Augsburg: Architekturmuseum Schwaben
Berlin:Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin
Architekturforum Aedes
DAZ — Deutsches Architektur Zentrum
Museum für Architekturzeichnung
Bremen: b.zb — Bremer Zentrum für Baukultur
Frankfurt am Main: DAM — Deutsches Architekturmuseum
Freiburg im Breisgau: Architekturforum
Gelsenkirchen: Europäisches Haus der Stadtkultur
Hamburg: AC — Architektur Centrum
Kassel: Kasseler Architekturzentrum
Köln: Haus der Architektur Köln
Konstanz: Architekturforum KonstanzKreuzlingen
Lübeck: ArchitekturForumLübeck e.V.
München: AM — Architekturmuseum der Technischen Universität München in der Pinakothek der Moderne
München: Architekturgalerie München
Wiesbaden: WAZ — Wiesbadener ArchitekturzentrumArchitekturzentren setzen oftmals die Ziele der Initiative Architektur und Baukultur auf lokaler Ebene um. Sie haben sich zum Ziel gesetzt, die gesellschaftliche Wertschätzung der Baukultur zu erhöhen.
Zentren und Museen in der Schweiz[Bearbeiten]S AM Schweizerisches Architekturmuseum in Basel
Architektur Forum Bern
Architektur Forum Ostschweiz in St. Gallen
Architekturforum Zürich
Architektur Forum Zürcher Oberland
Forum Architektur Winterthur
Architektur Forum Obersee in Rapperswil
Architekturforum Schwyz in LachenZentren und Museen in Österreich[Bearbeiten]architekturstiftung
Tirol: aut. architektur und tirol in Innsbruck
Steiermark: hda – Haus der Architektur in Graz
Oberösterreich: afo architekturforum oberösterreich – Architekturforum Oberösterreich in Linz
Vorarlberg: vai — Vorarlberger Architektur Institut in Dornbirn
Wien: Architekturzentrum Wien
Niederösterreich: ORTE in Krems
Kärnten: Architektur Haus Kärnten in Klagenfurt
Burgenland: Architektur Raum Burgenland in Eisenstadt
Salzburg: Initiative ArchitekturZentren und Museen in Rest-Europa[Bearbeiten]
In den Niederlanden und bald auch in Frankreich gibt es ein nationales Zentrum, das die nationale Architektur sammelt und dokumentiert und aktuelle Diskurse übergreifend thematisiert. Auf lokaler Ebene gibt es dann kleine Zentren, die näher am Bürger sind, die sich mit konkreten Fragestellungen vor Ort auseinandersetzen. Die Neubauten und Anstrengungen in Frankreich und Großbritannien zeigen, welch große Bedeutung man den Architekturzentren beimisst. Sie werden als wichtiger Baustein und Beitrag für die Verbesserung der Baukultur gesehen.Architecture Forum/Europäisches Architekturforum, gegr. 1999, virtueller Sitz am Berlage Institut Rotterdam, gefördert durch die EU-Kommission
Nederlands Architectuurinstituut (NAI) in Rotterdam (Niederlande)
Cité de l’architecture et du patrimoine in Paris (Frankreich)
V&amp;A and RIBA Architecture Gallery in London (Großbritannien)
Arkitekturmuseet in Stockholm (Schweden)
Finnisches Architekturmuseum in Helsinki<!–NewPP limit report
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Bei der Architektursoziologie handelt es sich um eine spezielle Soziologie, deren Gegenstand die gesellschaftliche Bedeutung der Architektur ist.Inhaltsverzeichnis
1 Gegenstände und Aspekte der Architektursoziologie
2 Kultursoziologie
3 Klassiker der Architektursoziologie
4 Artefaktsoziologie
5 Raum- und Stadtsoziologie
6 Berufssoziologie, Intellektuellensoziologie, Soziologie der Utopie
7 Wirtschafts- und politische Soziologie
8 Aktuelle Tendenzen und Theorieansätze
9 Forscher
10 Literatur
11 WeblinksGegenstände und Aspekte der Architektursoziologie[Bearbeiten]
Die Architektur (und generell die gebaute Umwelt) ist in Bezug auf jede Gesellschaft bedeutsam: sie ist omnipräsent, unentrinnbar, zumeist auf Expressivität und damit auf gesellschaftliche Kommunikation angelegt. Zugleich schafft sie je konkrete, materielle Räume, in denen die sozialen Interaktionen ablaufen, umgibt unseren Körper permanent, evoziert und lenkt seine Bewegungen und Blicke. Architektur wird nicht nur visuell, sondern auch körperlich wahrgenommen; sie hat nicht nur eine Expressivität und Affektivität, sondern ist auch unser alltägliches Lebensmilieu. Sie prägt unsere Raumvorstellungen, hält Generationen und ganze verschwundene Gesellschaften präsent und macht die Subsysteme der Gesellschaft sichtbar. Als Kunst hat sie oft eine besondere Affektivität, eine Faszinationskraft.
In all dem ist sie soziologisch höchst relevant; und all dies gilt für vor- und nichtmoderne (nahezu) ebenso wie für moderne Gesellschaften. Die Architektursoziologie dreht sich um diese gebaute Gestalt der Gesellschaft, um die Architektur in städtebaulichen Dimensionen bis hin zur Innenarchitektur, in historischer oder zeitgenössischer Perspektive.
In einem zweiten Sinn wäre die Architektursoziologie eine Architektensoziologie: ihr geht es eher um den Beruf und das besondere Wissen des Architekten, um Architekturpolitik und Bauwirtschaft.
Die Architektur ist ein komplexer Gegenstand. Entsprechend gibt es verschiedene Aspekte oder verschiedene Subdisziplinen, die sich für die Architektur interessieren; und verschiedene Denkansätze, von denen aus man die Architektur einer Gesellschaft beobachten kann.
Kultursoziologie[Bearbeiten]
In der Architektursoziologie als Kultursoziologie kommt primär die Phänomenalität des Gebauten in den Blick: oder, mit Simmel gesprochen, die "Haut" der Gesellschaft.
In der Moderne unterscheidet sich die gebaute Gestalt hinsichtlich der sozialen Sphären (Wohnarchitektur; Konsumarchitektur, Mobilitätsarchitektur, politische und religiöse Architektur). Es gibt viele verschiedene Bautypen (Fabriken, Gefängnisse, Theater- und Kinobauten etc.), die je Gegenstände einer architektursoziologischen Beobachtung werden können – z.B. in Hinsicht auf die gesellschaftsdiagnostische Frage, inwiefern eine bestimmte Architektur je einen Aspekt der Struktur dieser Gesellschaft – oder die gesamte Gesellschaftsstruktur wie in der Analyse der höfischen Gesellschaft von Norbert Elias – 'ausdrückt', betont oder überhaupt erst präsent und wirkmächtig macht. Die Analyse der je konkreten Architektur hätte dabei an allen Aspekten anzusetzen: nicht nur am Grundriss, sondern auch an der Formensprache, der Dimension, den Materialien, der Bauweise, der Ausstattung und ebenso an den begleitenden Diskursen.
Klassiker der Architektursoziologie[Bearbeiten]
Solche architektursoziologischen Analysen der gebauten Gestalt der Gesellschaft finden sich – allerdings stets implizit, nicht als solche ausgewiesen – schon bei den Klassikern der Soziologie: unter anderem bei Marcel Mauss (die doppelte Architektur der Eskimos), Walter Benjamin (Passagen als Geburtsstätten der Konsumgesellschaft), Norbert Elias (höfische Wohnstrukturen als Anzeiger der höfischen Gesellschaftsstruktur), Michel Foucault (Gefängnisse und andere Architekturen als Geburtsstätten der Disziplinargesellschaft) sowie bei Ernst Bloch, Siegfried Kracauer, Pierre Bourdieu, Maurice Halbwachs, oder Karel Teige.
Artefaktsoziologie[Bearbeiten]
Von der Techniksoziologie her gibt es Ansätze zu einer Soziologie der Artefakte, die allerdings zunächst bezogen ist auf technische Dinge, während die Architektur keineswegs in der Technik aufgeht. Die Perspektive einer Architektursoziologie als Artefaktsoziologie wäre die Frage nach der 'Interaktion' zwischen Architektur und Akteur, also die Frage, inwiefern eine ganz konkrete Architektur je bestimmte Handlungsweisen, Bewegungsweisen, Wahrnehmungsweisen nahelegt und ermöglicht, und andere verunmöglicht. Man hätte dann weniger die visuelle Gestalt, als die Konditionierung des Körpers im Blick.
Raum- und Stadtsoziologie[Bearbeiten]
Der Begriff sozialer Raum wird bei Pierre Bourdieu und anderen Soziologen in einem abstrakteren Sinne gebraucht, wie auch in der Raumsoziologie, die von Georg Simmel begründet wurde. Unter anderem Michel Foucault (andere Räume, Heterotopien), Dieter Läpple, Martina Löw und Markus Schroer haben das Thema der Raumsoziologie aufgegriffen (siehe dort).
Von Georg Simmel aus entfaltet sich auch die Stadtsoziologie, aus dessen Frage nach der spezifischen Lebensweise und Mentalität der Großstädter (Die Großstädte und das Geistesleben, 1903). Die Stadtsoziologie befasst sich seither vor allem mit städtischen Sozialstrukturen (im Gegensatz zur Gemeinde auf dem Land), mit Segregationsprozessen, Verstädterung und Schrumpfung von Städten. Dabei steht die Architektur bislang eher nicht im Vordergrund; vielmehr geht es um soziale Interaktionen in der Stadt. Jüngst entfaltet sich aber gegenüber dieser (das Großstadtleben generell analysierenden) Forschungsrichtung eine Beobachtung der „Differenz der Städte“ (Martina Löw, Helmuth Berking), die auch an deren Architektur anknüpfen wird.
Berufssoziologie, Intellektuellensoziologie, Soziologie der Utopie[Bearbeiten]
Es geht hier auch um eine Wissens- und eine Intellektuellensoziologie der Architekten. Beim beruflichen Aspekt geht es um die Soziologie des Architekten (Professionssoziologie) als einer kreativen, akademisch institutionalisierten Disziplin (v.a. Florent Champy, Oliver Schmidtke) sowie um Fragen des Status des Architekten in der Gesellschaft. Ein weiterer Aspekt des komplexen Gegenstandes Architektur ist die Intellektuellensoziologie der Architekten: die Frage, in welcher Rolle sie sich selbst in der Gesellschaft engagieren, und dies vor dem Hintergrund eines veritablen sozialtechnischen Anspruchs, den sie spätestens im 20. Jahrhundert formulieren. Es ging aus der Sicht der Avantgarde um nichts Geringeres als um die Alternative von „Baukunst oder Revolution“ (Le Corbusier, Vers une architecture, 1923): um die Ordnung der Gesellschaft. In Analogie zur wissenssoziologischen Frage nach dem sozialen Standort eines Denkens (Karl Mannheim) und den frei schwebenden Intellektuellen wäre auch für die Architekten die Standortverbundenheit herauszuarbeiten. Ebenso wären architektonische Utopien zu befragen: auf die historische Einbettung, die Kritik an der Gesellschaft, auf die Lösungsvorschläge, auf die Wirkmächtigkeit.
Wirtschafts- und politische Soziologie[Bearbeiten]
Die Soziologie hat sich ebenso für Fragen der Baupolitik und der Bauwirtschaft zu interessieren: ist doch der Bausektor von den investierten Mitteln her (neben dem Krieg) nicht nur, aber auch ein Gebiet der „unproduktiven Verausgabung“ (Georges Bataille): staatliche Bauvorhaben sagen als Gesellschaftsprojekte über diese selbst etwas aus.
Aktuelle Tendenzen und Theorieansätze[Bearbeiten]
Aktuell ist eine explizite Neubegründung der Architektursoziologie, auch mit einem stärkeren soziologietheoretischen, forschungsleitenden Interesse, zu beobachten. Aus verschiedenen Theorieansätzen und Interessenschwerpunkten heraus (der multiparadigmatischen Wissenschaft Soziologie entsprechend) werden so verschiedene Sichtweisen auf die Relation von Architektur und Gesellschaft ermöglicht. Es sind mindestens zu nennen: die Gender Studies, der zivilisationstheoretische Ansatz von Norbert Elias, der dispositivtheoretische Ansatz von Michel Foucault, der Ansatz der Kritischen Theorie und des historischen Materialismus, der symbolische Ansatz von Pierre Bourdieu, der Ansatz der Cultural Studies, die Soziale Morphologie (Émile Durkheim, Marcel Mauss, Maurice Halbwachs) oder die Entfaltung der französischen 'Lebenssoziologie' (Deleuze, Castoriadis) für die Architektursoziologie. Eine mögliche Sichtweise ist auch die Philosophische Anthropologie mit ihrer Berücksichtigung des Körpers; eine wieder andere die Systemtheorie im Blick auf die Kommunikationsmedien der Gesellschaft; oder der Ansatz an der symbolischen Interaktion zwischen den sozial handelnden Menschen mittels der Gestaltung von Räumen.
Forscher[Bearbeiten]In Deutschland sind aus einer eher stadtsoziologischen Richtung u.a. Gerhard Grohs, Harald Bodenschatz, Herbert Schubert, Uwe-Jens Walther und Bernhard Schäfers zu nennen; einen Beitrag aus stadtsoziologischer Perspektive lieferte auch Christine Hannemann mit ihrer Arbeit "Die Platte" zum industrialisierten Wohnungsbau in der DDR.
aus einer eher kultursoziologischen und gesellschaftstheoretischen Richtung forschen u. a. Walter Prigge, Michael Makropoulos, Joachim Fischer, Heike Delitz sowie Thomas Gieryn, Paul Jones und Richard Sennett im angloamerikanischen Raum.
Davon unterschieden ist der Beitrag der Gender Studies, u. a. von Kerstin Dörhöfer, Ulla Terlinden, Susanne Frank, Katharina Weresch, Barbara Zibell.
Die systemtheoretische Untersuchung des Architektursystems verfolgt Dirk Baecker.
Ein Einstieg in die sich gerade erst etablierende Disziplin schlug auch der Berliner Architekturkritiker und Theologe Dieter Hoffmann-Axthelm vor.
aus raumsoziologischer Perspektive kommen zu architektursoziologischen Analysen Martina Löw, Silke Steets, Markus Schroer.
Zur Soziologie der Landschaftsarchitektur sind Ulf Jacob und Stefan Kauffmann zu nennen.Literatur[Bearbeiten]Dirk Baecker: Die Dekonstruktion der Schachtel. Innen und außen in der Architektur. In: Niklas Luhmann, Frederick Bunsen, Ders.: Unbeobachtbare Welt. Über Kunst und Architektur. Bielefeld 1990, 67–104.
Florent Champy: Sociologie de l'architecture. Paris 2001.
Heike Delitz: Architektur als Medium des Sozialen. Ein Vorschlag zur Neubegründung der Architektursoziologie. In: Sociologia Internationalis Bd. 43, 1–2/2005, 1–25.
Heike Delitz: Die Architektur der Gesellschaft. Architektur und Architekturtheorie im Blick der Soziologie. In: Wolkenkuckucksheim – Cloud-Cuckoo-Land – Vozdushnyi zamok. Internationale ZS für Theorie und Wissenschaft der Architektur, 10. Jg. H. 1 (Sept. 2006): From Outer Space: Architekturtheorie außerhalb der Disziplin.
Heike Delitz: Architektursoziologie. Reihe Einsichten. Themen der Soziologie. Bielefeld 2009.
Heike Delitz: Gebaute Gesellschaft. Architektur als Medium des Sozialen. Frankfurt/M. 2010.
Joachim Fischer: Die Bedeutung der Philosophischen Anthropologie für die Architektursoziologie. In: K.-S. Rehberg (Hg.): Soziale Ungleichheit – Kulturelle Unterschiede. Verhandlungen des 32. Kongresses der DGS in München 2004. Frankfurt/New York 2006, CD-Rom, 3417–3429.
Joachim Fischer, Joachim Fischer (Hg.): Die Architektur der Gesellschaft. Theorien für die Architektursoziologie. Bielefeld 2009, ISBN 978-3-8376-1137-3.
Joachim Fischer, Michael Makropoulos (Hg.): Potsdamer Platz. Soziologische Theorien zu einem Ort der Moderne. München 2004.
Peter Gleichmann: Soziologie als Synthese. Zivilisationstheoretische Schriften über Architektur, Wissen und Gewalt. Hg. v. H.-P. Waldhoff, Wiesbaden 2006.
Thomas Gieryn: What Buildings do. In: Theory and Society, Jg. 31 (2002), 35–74.
Martin Ludwig Hofmann: Architektur und Disziplin. Über die Formbarkeit menschlicher Existenz in der Moderne. Frankfurt am Main 2000.
Dieter Hoffmann-Axthelm: Die dritte Stadt. Frankfurt 1993, ISBN 3-518-11796-3.
Paul Jones: Sociology of Architecture. Constructing Identities. Liverpool 2009.
Kollektiv: Themenheft Architektur der Gesellschaft. In: Aus Politik und Zeitgeschichte 25/2009 (15. Juni).
Bernhard Schäfers: Architektursoziologie. 2. durchg. Aufl., Wiesbaden (VS) 2006, ISBN 978-3-531-15030-7.
Oliver Schmidtke: Architektur als professionalisierte Praxis. Soziologische Fallrekonstruktionen zur Professionalisierungsbedürftigkeit der Architektur. Weilerswist 2006.
Herbert Schubert: Empirische Architektursoziologie. In: Die alte Stadt 1/2005, 1-27.
Richard Sennett: Fleisch und Stein. Der Körper und die Stadt in der westlichen Zivilisation. Frankfurt/M. 1997.
Hans Peter Thurn, Architektursoziologie. Zur Situation einer interdisziplinären Forschungsrichtung in der BRD. In: Kölner Zeitschrift für Soziologie und Sozialpsychologie 1972, Jg. 24, S. 301-341.Weblinks[Bearbeiten]www.architektur-soziologie Arbeitsgemeinschaft Architektursoziologie in der Deutschen Gesellschaft für Soziologie
archinoah.de Studienarbeiten der Architektursoziologie<!–NewPP limit report
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