In dem Allgemeinen Abkommen über den Handel mit Dienstleistungen (GATS) der Welthandelsorganisation werden vier Erbringungsarten von Dienstleistungen (Modes) unterschieden.Inhaltsverzeichnis
1 Erbringungsarten1.1 Grenzüberschreitende Erbringung
1.2 Inanspruchnahme im Ausland
1.3 Geschäftliche Anwesenheit (Niederlassung)
1.4 Anwesenheit natürlicher Personen
2 Schema
3 Klassifikation von Dienstleistungen in GATS (Sektoren)3.1 1. Unternehmerische und berufsbezogene Dienstleistungen
3.2 2. Kommunikationsdienstleistungen
3.3 3. Bau- und Montagedienstleistungen
3.4 4. Vertriebsdienstleistungen
3.5 5. Bildungsdienstleistungen
3.6 6. Umweltdienstleistungen
3.7 7. Finanzdienstleistungen
3.8 8. Medizinische und soziale Dienstleistungen (andere als freiberufliche Dienstleistungen)
3.9 9. Tourismus und Reisedienstleistungen
3.10 10. Erholung, Kultur und Sport (andere als audiovisuelle Dienstleistungen)
3.11 11. Transportdienstleistungen
4 EinzelnachweiseErbringungsarten[Bearbeiten]
Beispiel für Österreich
Grenzüberschreitende Erbringung[Bearbeiten]
Mode 1: Grenzüberschreitende Erbringung: z. B. ORF-Sendung, die europaweit ausgestrahlt wird.
Inanspruchnahme im Ausland[Bearbeiten]
Mode 2: Inanspruchnahme im Ausland: z. B. Ein Österreicher fährt zur Zahn-Behandlung nach Ungarn.
Geschäftliche Anwesenheit (Niederlassung)[Bearbeiten]
Mode 3: Geschäftliche Anwesenheit: z. B. Um eine Dienstleistung anbieten zu können, ist eine Niederlassung erforderlich.
Anwesenheit natürlicher Personen[Bearbeiten]
Mode 4: Anwesenheit natürlicher Personen: z. B. Ein ägyptischer Arzt eröffnet eine Privatklinik in Österreich mit ägyptischen Personal.
Mode 3 und Mode 4 sind die durch Gats vorangetriebenen neuartigen Modes, der Mode 3 kann als eine Abwandlung das MAI gesehen werden, Mode 4 als Migrationsabkommen gesehen werden.
Schema[Bearbeiten]
Da es keine allgemein geteilte definitorische Abgrenzung zu Gütern gab, wurde im Rahmen der Verhandlungen zum GATS ein Schema entwickelt, das Dienstleistungen in 12 Sektoren unterteilt, die wiederum in rund 155 Subsektoren untergliedert sind und die auch von GATS betroffen sind. Jeder dieser Sektoren wird in jedem Mode als eigener Punkt verhandelt.
Unter das GATS fallen also volkswirtschaftliche Schlüsselbereiche und Querschnittsfunktionen (wie Finanz- oder Telekommunikationsdienstleistungen) und gesellschaftliche Basisdienstleistungen wie Bildung, Gesundheit und audiovisuelle Medien. [1]
Klassifikation von Dienstleistungen in GATS (Sektoren)[Bearbeiten]
1. Unternehmerische und berufsbezogene Dienstleistungen[Bearbeiten]
A. (Frei-) berufliche Dienstleistungen z. B. Tierärzte, Ärzte, Anwälte, Wirtschaftsprüfer, Steuerberater, Architekten, Ingenieure
B. EDV-Dienstleistungen
C. Forschung
D. Grundstücks- und Immobilien-Dienstleistungen z. B. Makler, Instandhaltung
E. Miet-/Leasing ?Dienstleistungen ohne Personal z. B. bezogen auf Schiffe, Transportausrüstung, Maschinen
F. Andere gewerbliche Dienstleistungen z. B. Werbung, /Unternehmens-/Personalberatung, Reparaturen, Druckereien
2. Kommunikationsdienstleistungen[Bearbeiten]
A. Postdienste
B. Kurierdienste
C. Telekommunikationsdienstleistungen z. B. Telefon, E-Mail, Datentransfer, Telex
D. Audiovisuelle Dienstleistungen z. B. Film-/Video-/Musikproduktion, Radio, Fernsehen
E. Andere
3. Bau- und Montagedienstleistungen[Bearbeiten]
A. Allgemeine Bauausführung für Gebäude (Hochbau)
B. Allgemeine Bauausführung für Tiefbau
C. Installation und Montage-Arbeiten
D. Baufertigung
E. Andere
4. Vertriebsdienstleistungen[Bearbeiten]
A. (Provisions-) Vertreter
B. Großhandel
C. Einzelhandel
D. Franchising
E. Andere
5. Bildungsdienstleistungen[Bearbeiten]
A. Kindergarten/Grundschule
B. Schulbildung
C. Berufs-/ Universitätsausbildung
D. Erwachsenen- und Weiterbildung
E. Andere Bildungseinrichtungen
6. Umweltdienstleistungen[Bearbeiten]
A. Abwasserbeseitigung/Kanalisation
B. (Sperr-) Müllabfuhr
C. Sanitäre Einrichtungen/Hygiene
D. Andere
7. Finanzdienstleistungen[Bearbeiten]
A. Alle Versicherungen und versicherungsbezogenen Dienstleistungen z. B. Lebens-, Unfall, Krankenversicherung, Rückversicherung, Versicherungsvertrieb/-vertreter
B. Bank- und Finanzdienstleistungen (außer Versicherungen) z. B. Einlagen/Kreditgeschäft, Geldhandel, Derivate, Investmentbanking, Fonds-/Anlagemanagement, Datenverarbeitung und Beratung für Finanzdienstleistungen
C. Andere
8. Medizinische und soziale Dienstleistungen (andere als freiberufliche Dienstleistungen)[Bearbeiten]
A. Krankenhausdienstleistungen
B. Sonstige Gesundheitsdienstleistungen
C. Soziale Dienstleistungen
D. Andere
9. Tourismus und Reisedienstleistungen[Bearbeiten]
A. Hotel und Restaurants (incl. Catering)
B. Reiseagenturen und Reiseveranstalter
C. Fremdenführer/Reisebegleitung
D. Andere
10. Erholung, Kultur und Sport (andere als audiovisuelle Dienstleistungen)[Bearbeiten]
A. Unterhaltungsdienstleistungen (inkl. Theater, Live Bands und Zirkus)
B. Nachrichtenagenturen
C. Büchereien, Archive, Museen und sonstige kulturelle Dienstleistungen
D. Sport und andere Erholungsdienstleistungen
E. Andere
11. Transportdienstleistungen[Bearbeiten]
A. Seeschifffahrt z. B. Fracht, Personen, Reparatur und Instandsetzung, Unterstützungsdienste für die Seeschifffahrt
B. Binnenschifffahrt
C. Lufttransport
D. Raumfahrt
E. Schienenverkehr
F. Straßenverkehr
G. Pipeline Transport
H. Hilfsdienste für Transportdienstleistungen z. B. Lagerung, Frachtumschlag, Vermittlungsagenturen
I. Andere TransportdiensteEinzelnachweise[Bearbeiten]↑ [http://www.gats.de/modules.php?name=Content&amp;pa=showpage&amp;pid=24] (Log-In erforderlich)<!–NewPP limit report
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Architekturmuseum Schwaben in der alten Buchegger-Villa
Rückwärtige Seite und Garten
Das Architekturmuseum Schwaben in Augsburg ist seit 1995 eine Zweigstelle des Architekturmuseums der Technischen Universität München. Finanziert wird die Einrichtung durch die Arno-Buchegger-Stiftung, Augsburg. Das in der denkmalgeschützten Villa der Architektenfamilie Buchegger untergebrachte Museum dient der Erforschung, Dokumentation und Vermittlung der Architekturgeschichte Schwabens,ist aber auch ein Ausstellungs- und Veranstaltungsort für alle Bereiche der Architektur. In 17 Jahren gestaltete der Gründungsdirektor Winfried Nerdinger über 80 Ausstellungen, publizierte in Katalogen, gab eine Schriftenreihe in 10 Bänden heraus und legte ein Archiv mit Nachlässen bedeutender schwäbischer Architekten an. Gleich die erste Ausstellung stellte den seinerzeit Aufsehen erregenden Entwurf von Peter Zumthor für das Berliner Projekt „Topographie des Terrors“ in den Mittelpunkt – auch um damit eine Diskussion über die Errichtung eines Dokumentationszentrums zur Geschichte des Nationalsozialismus in Bayern anzuregen. Seit Oktober 2012 wird das Museum von Andres Lepik geleitet.
Das Architekturmuseum liegt im Augsburger Stadtteil Thelottviertel, einer der ersten so genannten Gartenstädte. Das Viertel wurde von Sebastian Buchegger entworfen.
Aufgaben des Museums[Bearbeiten]
Die Erforschung und Dokumentation der Architekturentwicklung seit 1800 in der schwäbischen Region und deren Vermittlung an eine interessierte Öffentlichkeit ist die zentrale Aufgabe des Architekturmuseums Schwaben. Die Ergebnisse der wissenschaftlichen Forschungsarbeiten werden in einer hauseigenen Schriftenreihe publiziert und in Ausstellungen präsentiert.
Der zweite Schwerpunkt der Museumsarbeit besteht in der Durchführung von Wechselausstellungen, die vielfältige Themenstellungen und Entwicklungstendenzen der Architektur einem breiten Publikum nahebringen sollen. Darüber hinaus werden Führungen, Vorträge, Architekturgespräche und andere Veranstaltungen angeboten. Das Architekturmuseum Schwaben ist für alle Freunde der Baukunst ein offenes und unabhängiges Forum, das eine objektive Auseinandersetzung mit historischen und aktuellen Themenstellungen der Architektur fördern will.
Weblinks[Bearbeiten]
&#160;Commons: Architekturmuseum Schwaben (Augsburg)&#160;– Sammlung von BildernVorlage:Commonscat/Wartung/P 2 fehlt, P 1 ungleich LemmaWebseite des Architekturmuseums Schwaben48.360710.8825Koordinaten: 48°&#160;21′&#160;39″&#160;N, 10°&#160;52′&#160;57″&#160;O
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Dieser Artikel beschreibt die Vermittlung von Architekturverständnis, zu pädagogischer Architektur siehe Schulgebäude.
Mit dem Begriff Architekturpädagogik werden pädagogische Konzepte bezeichnet, bei denen die Vermittlung von Architektur im Mittelpunkt steht.
Methoden und Ziele[Bearbeiten]
Das Ziel ist es, Architekturverständnis und Wahrnehmungskompetenzen zu schulen. Zielgruppen der Architekturpädagogik sind sowohl Kinder und Schüler (bei denen es vor Allem auf eine altersgerechte Vermittlung ankommt) als auch Architekturstudenten. Außerdem beschäftigt sich die Architekturpädagogik mit Konzepten der Öffentlichkeitsarbeit in Bezug auf Vermittlung, Verständnis und Akzeptanz von Architektur als gemeinschaftlichem baukulturellen Wert, und umfasst auch Methoden der Architekturpolitik oder Gestaltung von Architekturmuseen.
Auch die Lehre von Architekten und deren Architekturtheorie wird als Architekturpädagogik bezeichnet, und auf dieser Basis funktioniert die Architekturpädagogik an Universitäten und Fachhochschulen. In der voruniversitären Bildung wird Architekturverständnis nur im Rahmen von Kunsterziehung und Geschichts- oder Geographieunterricht behandelt, und &#160;– vorrangig anwendungsorientiert&#160;– an HTLs für Bauberufe vermittelt.
In der Praxis in Deutschland ist Architekturpädagogik als Lehrtätigkeit wenig eigenständig, und nur ein Teilbereich der Kunstpädagogik, und wird in diesem Rahmen an den Hochschulen für Kunst gelehrt.
Siehe auch[Bearbeiten]Architekturzentrum
Kirchenraumpädagogik, zur Architekturdidaktik christlicher SakralarchitekturLiteratur[Bearbeiten]Architekturvermittlung. In: Plattform Architekturpolitik und Baukultur: Österreichischer Baukulturreport 2006 Heft 3, S.&#160;38–71. Im Auftrag des Staatssekretariats für Kunst und Medien und des Bundesministeriums für Wirtschaft und Arbeit, Wien 2006 (Webdokument, pdf 1,1&#160;MB)Barbara Feller: Architektur/Baukultur und Umweltgestaltung für junge Menschen – Sehen lernen. Sprechen können. Mitentscheiden. 3.4&#160;– zu Konzepten der Früh- und Jugenderziehung
Franziska Leeb: Architekturvermittlung zur Stärkung eines breiten Bewusstseins für baukulturelle Qualitäten. 3.5&#160;– zur Öffentlichkeitsarbeit<!–NewPP limit report
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Das Architekturrendering oder auch Architekturillustration ist im heutigen Planungs- und Marketingprozess von Architektur, Standorten und Immobilienmarketing nicht wegzudenken und beinhaltet die detailgetreue 3D Visualisierung über eine softwarebasierte fotorealistische Simulation von Geometrie, Materialeigenschaften und Belichtungen innerhalb einer Szene. In der Praxis können mit dem Architekturrendering Innen-, Außen-Ansichten von Gebäuden, Vogelperspektiven auf Objekte, Animationen und auch 360°-Panoramen, erzeugt werden, die realitätstreu ein Projekt illustrieren, wo Grundrisse und Ansichten zu abstrakt und unverständlich wirken.Inhaltsverzeichnis
1 Darstellungsformen1.1 Animation
1.2 Virtuelle Rundgänge
2 Werkzeuge
3 Einsatzbereiche
4 Aufwand
5 Siehe auch
6 Branchenvereinigungen
7 WeblinksDarstellungsformen[Bearbeiten]
Wie auch die professionelle Architekturfotografie fängt die fotorealistische Visualisierung durch das Zusammenspiel von Licht und Schatten die Atmosphäre des Gebäudes ein und erfolgt nach physikalisch korrekten Parametern, maßstabsgetreuen Modellen und detailgenauer Übernahme von Plandaten. Das Architektur-Rendering bietet heute neben der detailgetreuen Abbildung von Gebäuden die technische Grundlage Animation und 360°-Panoramen. Die Darstellungsart kann von abstrakt, stilisiert bis hin zu fotorealistisch reichen.
Animation[Bearbeiten]
Komplexe Infrastrukturprojekte oder schwierig zu kommunizierende Verkehrs- oder Projektabläufe lassen sich mit Hilfe von Architekturanimationen gezielt und einfach verständlich erörtern. Die filmische Umsetzung als Architekturanimation spielt auch eine bedeutende Rolle bei der exklusiven Präsentation von Architekturprojekten. Hier finden die Kurzfilme eine breite Verwendung, die die Vorzüge eines Projektes gezielt vermitteln – Emotionen, Raumgefühl und Licht werden erlebbar gemacht.
Virtuelle Rundgänge[Bearbeiten]
Realitätsnahe 360°-Panoramen werden vor allem für die Online-Vermarktung und für Multimedia-Exposés genutzt, da sie eine interaktive Begehung vor Fertigstellung ermöglichen. Die virtuelle Musterwohnung bietet einen Internet basierten 360°-VR Wohnungsrundgang an. Über Hotspots miteinander verknüpft, entstehen aus den Panorama Ansichten eine virtuelle Onlinebegehung. Um ein Panoramabild zu erstellen, werden unterschiedliche Perspektiven oder Ansichten eines Raums in Hochauflösung gerendert, die anschließend über die 3D-Grafiksoftware miteinander verknüpft werden. Zwar existieren auch eine Reihe von Online-Applikationen, die jedoch einer Bearbeitung über ein professionelles Bildsynthese-Programm qualitativ nicht entsprechen können.
Werkzeuge[Bearbeiten]
Ausgangsbasis für maßstabgerechte Visualisierungen sind CAD-Daten, Grundrisspläne und/ oder Schnitte von Fassaden, die über spezielle 3D-Grafiksoftware wie zum Beispiel mit dem Programm Revit modelliert und anschließend durch einen spezialisierten Architekturillustrator bearbeitet werden. Auf der Grundlage von Skizzen, Plänen oder bereits vorhandenen 3D Modellen entstehen qualitativ hochwertige 3D Visualisierungen. Dies können Innen- oder Außenperspektiven sein, Fotomontagen oder Animationen, Tag- oder Nachtperspektiven. Der Berechnung des Lichtes und der Lichtquellen und Materialeigenschaften, die sich auf Objekte und deren Materialeigenschaften unmittelbar auswirken, und die Berechnung der Lichtverteilung innerhalb einer Szene, die sich durch die indirekte Beleuchtung zwischen Körpern äußert, fällt ein besonderer Stellenwert zu. Software-Produkte des Branchenführers Autodesk, die über integrierte Material- und Objektdatenbanken und u.a. gängige Belichtungsmethoden, wie Ray Tracing und Radiosity verfügen, ermöglichen dabei eine detailgetreue und realistische Integration von vorhandenen Materialstudien, Fotos oder auch Licht- und Sonnenstand.
Einsatzbereiche[Bearbeiten]
Wo Grundrisse und Ansichten zu abstrakt und unverständlich wirken, schaffen 3D Visualisierungen ein realitätsnahes Bild. Die Einsatzbereiche des Renderings bei den Architektur-Visualisierungen erstrecken sich auf verschiedene Projekttypen und Anwendungen. Der Einsatz von Visualisierungen findet u.a als Simulations-Instrument von geplanten Hoch- und Tiefbauten und bietet in der Qualitätssicherung aufwandgünstige Methoden, Problemstellungen frühzeitig zu erkennen und Maßstäbe und Wirkungen eines geplanten Projektes zu erfassen. Es dient nicht zuletzt involvierten Planern, Fachstellen und Behörden zur Kommunikation und Kontrolle. Im Weiteren ermöglichen die Visualisierungen die Orientierung der Öffentlichkeit über öffentliche Bauprojekte. Im Verkauf oder der Vermietung bzw. Sanierung oder Umnutzung einer Liegenschaft oder für Architektur-Wettbewerbe werden auf diese Darstellungsformen zurückgegriffen. Die Einsatz Bereiche des Architektur-Renderings liegen in den folgenden Gebieten:Wohnungsbau
Büro-/Gewerbebau
Öffentlicher Bau
Wettbewerbe
Straßenbau
Bahnbau
Flugzeugbau
Tragwerke/BrückenBei der 3D-Visualisierung werden aus den vorhandenen 3D-Daten für eine jeweils einzustellende Blickrichtung und Beleuchtung optisch korrekte Bilder erzeugt (siehe Bildsynthese). Solche Bilder oder eine komplette Abfolge (also ein Video) werden in allen Kommunikationskanälen eingesetzt – im Exposé, in der Internet-Präsenz, in Pressemitteilungen, in der Außenwerbung wie etwa auf dem Bauschild Verwendung seine Verwendung findet. Auch für Bauanträge oder im Dialog mit Bauämtern haben Architekturvisualisierungen durch die detailgetreue und maßstabsgerechte Umsetzung ins 3D einen hohen Nutzen.
Aufwand[Bearbeiten]
Da jedes Projekt ist einzigartig, was Umfang, Anzahl und Art der zu erstellenden 3D Visualisierungen, Komplexität der Architektur und Qualität des bereitgestellten Materials angeht reicht der Zeitaufwand von nur wenigen Tagen bis hin zu mehreren Wochen. Bei mittelgroßen Bauprojekten, benötigt die Modellierung erfahrungsgemäß bis zu 3 Tagen, während das eigentliche Rendering, inklusive der Rendering Zeit, zur Umrechnung der Materialdaten in Hochauflösung je nach Größe eines Bildes bis zu drei Tage. Im Bereich der Innenvisualisierungen, liegen die Zeiten oft deutlich niedriger, wobei man im Schnitt von 3 Tagen ausgehen kann.
Siehe auch[Bearbeiten]Portal:Architektur und Bauwesen, Architektur
Entwerfen, Planung
Architekturdarstellung
Architekturillustrator
ArchitekturanimationBranchenvereinigungen[Bearbeiten]The American Society of Architectural Illustrators (ASAI)
New York Society of Renderers
The Society of Architectural Illustration (SAI)Weblinks[Bearbeiten]Diskussionsforum für Architekturdarstellung bei tektorum.de — Diskussionen zu Plangrafik, CAAD, 3D Visualisierung, Bildbearbeitung, Handzeichnung und Modellbau
Preisträger des Hugh Ferriss Memorial Prize, der American Society of Architectural Illustrators
Showcase professioneller Architekturrenderings
Beispiele von interaktiven 3D Panoramen<!–NewPP limit report
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Das Architekturforum Aedes in Berlin ist Deutschlands erste private Architekturgalerie, die international in der Kommunikation von Architekturkultur, Stadtgestalt und themenverwandter Inhalte tätig ist.Inhaltsverzeichnis
1 Zielsetzung
2 Geschichte
3 Ausstellungen
4 Weblinks
5 EinzelnachweiseZielsetzung[Bearbeiten]
Aedes – was sowohl lästig (griech.) wie auch Haus oder Tempel (lat.) bedeuten kann – sieht seine Aufgabe darin, Baukultur und Architektur in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses zu rücken sowie architektonische Visionen, nachhaltige urbane Konzepte, Stadtplanung und Landschaftsarchitektur darzustellen und zu vermitteln. In mehr als 350 Ausstellungen und begleitenden Katalogen hat der Verlag Aedes namhafte Architekten und heutige Pritzker-Preisträger wie Zaha Hadid, Thom Mayne, Daniel Libeskind, Frank Gehry oder Rem Koolhaas und ihre Arbeiten vorgestellt, lange bevor sie Weltruhm erlangten. Neben 10-16 Ausstellungen pro Jahr unterstützen begleitende Symposien, Vortragsreihen und Diskussionsabende den Dialog nach außen – sowohl mit dem Fachpublikum als auch mit interessierten Laien.
Geschichte[Bearbeiten]
Gegründet wurde Aedes 1980 in der Grolmanstrasse in Berlin von Kristin Feireiss und Helga Retzer, damalige Leiterin des Berliner Künstlerprogramms des DAAD und Freundin des englischen Künstlers Eduardo Paolozzi. "In memoriam Kongresshalle Berlin" war der Titel der Eröffnungsausstellung in Charlottenburg, die dem Vorbild der 1975 gegründete „Spaced Gallery“ der New Yorker Architektin und Autorin Judith Newman York folgt.
Am 3. Juni 1989 zog die damalige Galerie Aedes in die Stadtbahnbögen am Savignyplatz.
Die zweite viel beachtete Ausstellung im Rahmen Berlins als Kulturstadt Europas 1988 war "Berlin – Denkmal oder Denkmodell", die kurz vor dem Fall der Mauer die Risiken und Chancen einer geteilten Stadt thematisierte. Beteiligt an dieser "offenen Gestaltungskonzeption" der ehemaligen Hauptstadt, die als Wanderausstellung im Rahmen Berlins als Kulturstadt Europas in Kiew, Wien und Paris gezeigt wurde, waren bedeutende deutsche und ausländische Künstler und Architekten wie Daniel Libeskind, Gottfried Böhm, Coop Himmelb(l)au, Rob Krier, Zaha Hadid, Otto Steidle, Franco Stella, Peter Cook, Gustav Peichl, Axel Schultes, Claus Bury und Lebbeus Woods.
Ab 1995 hatte Aedes eine zweite Dependance im Osten, die Kristin Feireiss gemeinsam mit Hans-Jürgen Commerell 1995 unter dem Namen Aedes East in den Hackeschen Höfen in Berlin-Mitte eröffnete, ab 1996 unter Mitwirkung der Kulturwissenschaftlerin Ulla Giesler.
Die Arbeit des Architekturforums wurde mehrfach mit Preisen und Ehrungen ausgezeichnet. 2001 wurde Kristin Feireiss für ihr Engagement bei der Vermittlung von Architektur und die Verstärkung bilateraler Beziehungen mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.
Seit Juni 2006 befindet sich das Architekturforum Aedes am Pfefferberg im Prenzlauer Berg.
Ausstellungen[Bearbeiten]
Das Architekturforum hat bis heute mehr als 350 Ausstellungen gezeigt. Darunter auch:ArchiAid: Rethinking-Reconstruction zum Wiederaufbau nach dem Tsunami 2011.[1]Weblinks[Bearbeiten]Homepage des ArchitekturforumsEinzelnachweise[Bearbeiten]↑ Das Beste ist Helfen an Ort und Stelle in FAZ vom 3. Dezember 2013, Seite 32<!–NewPP limit report
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Ein Architekturillustrator, auch 3D Artist genannt, bezeichnet einen Künstler/in, die realitätsgetreue Abbildungen (Architekturrendering) von Architektur-Projekten entwickeln. Die erstellten Visualisierungen oder auch Architekturanimationen werden heute im Planungs-, Entwicklungs- und Marketing-Prozess verwendet, um Ideen vor dem eigentlichen Abschluss vorzustellen und zu simulieren oder diese an Kunden, Eigentümern, Ausschüssen oder der allgemeinen Öffentlichkeit zu kommunizieren. Architektonische Modelle werden dabei häufig bei Präsentationen, Fundraising-Veranstaltungen, Verkaufsgesprächen und Besprechungen über Genehmigungen verwendet.Inhaltsverzeichnis
1 Inhalte
2 Software
3 Siehe auch
4 Branchenvereinigungen
5 WeblinksInhalte[Bearbeiten]
Architektur Illustratoren werden oft von Marketingagenturen bestellt, um weniger komplexe Konzepte oder Gegenstände in die Realität umsetzen. Der Illustrator modelliert dabei ein Bauwerk in allen relevanten Details in eine visuelle 3D-Darstellungen, die sich im Raum drehen oder animieren lässt. Projekte von größerer Komplexität erfordern meist ein Team, bestehend aus mehreren Illustratoren die die Arbeitsschritte von der Modellierung, Rendering bis hin zur Postproduktion aufteilen, sowie Projektmanagern die diese organisieren und eine genaue Kommunikation der Inhalte zum Auftraggeber gewährleisten.
Software[Bearbeiten]
Es werden spezielle Softwarelösungen verwendet werden, um endgültige Versionen eines architektonischen Bauwerks zu erhalten. Darunter zählen hauptsächlich die Programme des Branchenführers Autodesk aber auch Grafikprogramme von Adobe, mit denen Details und Effekte von Visualisierungen im Rahmen einer Postproduktion optimiert werden. Die breite Nutzung erfolgt über die Programme im Bereich der Visualisierungen und wären z.&#160;B. AutoCAD und Revit (Modellierung), 3ds Max (Rendering) und Adobe Photoshop (stilistische Nachbearbeitung und Integration von Elementen, wie Menschen, Hintergründe von Landschaften).
Siehe auch[Bearbeiten]Portal:Architektur und Bauwesen, Architektur
Entwerfen, Planung
Architekturdarstellung
ArchitekturanimationBranchenvereinigungen[Bearbeiten]The American Society of Architectural Illustrators (ASAI)
New York Society of Renderers
The Society of Architectural Illustration (SAI)Weblinks[Bearbeiten]asai.org – Preisträger des Hugh Ferriss Memorial Prize, der American Society of Architectural Illustrators
Showcase kommerzieller Architekturrenderings
Beispiel eines 3D Panoramas<!–NewPP limit report
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Computergenerierte Architekturanimationen prägen zunehmend die Darstellungspraxis der Architektur. Die computergenerierte Animation in der Architektur ist ein Darstellungsmodus, der sowohl innerhalb des Entwurfsprozesses als auch für die Präsentation und Kommunikation verwendet wird. Architekturanimationen sind meist ein Kurzfilm, der Szenenfolgen von computergenerierten Bildern, der sog. Computer Generated Imagery (Abk.: CGI) von Gebäuden, Umgebung und anderen Elementen, wie Menschen und Fahrzeugen enthält. Sie basieren in der Praxis auf dem Architekturrendering, welches von Architekturillustratoren mithilfe von 3D-Grafiksoftware entwickelt und verarbeitet wird. Sie enthalten Szenerien mit integrierten Umgebungsdaten, die eine virtuelle Wirklichkeit noch vor dem Projektabschluss gestalten und innerhalb des Entwurfsprozesses wie auch in der Präsentationsphase heute einen hohen Stellenwert haben. Architekturanimationen dienen damit sowohl der Kommunikation innerhalb des Bauablaufs gegenüber Entwicklern und Bauherren, als auch der Vermarktung eines Projekts bei Investoren oder Käufern.Inhaltsverzeichnis
1 Entwicklung der Animation
2 Verwendung und Verbreitung
3 Architekturvisualisierungen im Vergleich zum Film
4 Zukunftsthemen in der Architekturvisualisierung und -Animation
5 Siehe auch
6 Literatur
7 Weblinks
8 EinzelnachweiseEntwicklung der Animation[Bearbeiten]
„Die computergenerierte Animation hat sich aus den ersten Werkzeugen des Computer Aided Design entwickelt (CAD), welche zunächst die herkömmliche Zeichnung in Planform analog imitierten, um schließlich von der zweidimensionalen planbehafteten Darstellungsform in eine dreidimensionale Modellstruktur überzugehen. Durch die schnelle Entwicklung des CAAD (engl.Computer-aided architectural design), insbesondere durch Integration von Oberflächentexturen und Lichtsteuerung, begann die Entwicklung hin zu einer photorealistischen, computergenerierten Architekturdarstellung.Von dort aus folgte der Schritt zur Animation, welche zunächst als Folge von Einzelbildern verstanden wurde.“[1] Anders als das Architekturrendering, welches aus einem einzigen Bild des Modells besteht, beinhaltet eine Architekturanimation eine Serie von mehreren hundert bis mehreren tausend Einzelbildern, die zusammengesetzt animierte Szenenfolgen bilden.
Verwendung und Verbreitung[Bearbeiten]
Heute ist die Architekturanimation sowohl im planerischen, wie auch im kommerziellen Bereich verbreitet. Erstellt werden professionelle Computeranimationen und Renderings von 3-D-Visualisierungs-und Rendering-Dienstleistern, die deren bewährtes Darstellungs-Know How aus der architektonischen Plandarstellung und aus dem Grafikdesign ableiten. Mit der Weiterentwicklung der zweidimensionalen Darstellung hin zu einer dreidimensionalen Projektion bieten etablierte Softwareanbieter Visualisierungsprogramme, die mit Kameratools und Renderengines ausgestattet sind und die Architekturvisualisierung mit dem Medium Film kombinierbar machen. Wegen eines hohen Zeit- und Renderingaufwands, der nötig ist um Einzelbilder zu qualitativ hochwertigen Szenen zu verarbeiten, setzt die Umsetzung einer Animation in der Architektur neben einem hohen Fachwissen und Spezialisierungsgrad, die notwendige Hard- und Software, sowie ein interdisziplinäres Team, bestehend aus Architekten, Kommunikationsexperten, 3-D-Illustratoren und Animatoren voraus.
Architekturvisualisierungen im Vergleich zum Film[Bearbeiten]
Laut dem Forschungsprojekt Designing Spaces, der Hochschule für Gestaltung und Kunst der Fachhochschule Nordwestschweiz, zeigt die aktuelle Anwendungspraxis im Architekturbereich, dass bei der Erstellung von Architekturanimationen ein Entwicklungsbedarf besteht, da sich laut den Autoren die Architekturanimation aus dem Computer Aided Architectural Design CAAD entwickelt hat, ohne sich mit den Möglichkeiten des Films näher auseinanderzusetzen.[2] Die Berufsgruppe der Visualisierer, erstellen Filme, um eine Raumvorstellung scheinbar objektiv und als vermeintliche Wirklichkeit darzustellen, woraus sich ein Forschungsbedarf ergibt, der einen transdisziplinären Blick auf die neuen Möglichkeiten der Raumdarstellung sucht und den spezifischen Blickwinkel der filmischen Kompetenz in den Bereich der Architekturanimation einfließen lässt.[3] Die Studie befasst sich im Einzelnen detailliert mit den Sehkonventionen im filmischen Raum, die in der Architektur-Animation noch unzureichend beachtet werden.[4]
Zukunftsthemen in der Architekturvisualisierung und -Animation[Bearbeiten]
Architektur-Animationen werden heute von Architekten, Entwicklern und Vermarktungsunternehmen im Immobilienbereich verwendet, welche mit zunehmendem Bedarf auch Computeranimationen in ihrem Marketingprogrammen aufgenommen haben.[5] Investoren und Käufer überzeugen sich eher von einer realitätsgetreuen Abbildung eines Projekts, als durch einfache Grundrisse oder Zeichnungen.
Basierend auf einem Architekturrendering[6] kann neben einer umfangreichen Animation auch ein einfacher Rundgang (engl. 3D Walk-Through) und Panorama entwickelt werden[7] Abgesehen vom Marketing wird die Architekturvisualisierung und –Animation, mit der sich fortschreitenden Entwicklung, in folgenden Bereichen an Bedeutung zunehmen:Stadtplanung
Landschaftsplanung
Restaurierung von Baudenkmalen
Produktdesign und Ingenieurwesen
GIS (Geoinformationssysteme)
Bildung
Simulation und Restaurierung von Kulturdenkmalen und antiker Architektur
Virtuelles Einrichten und ShoppingSiehe auch[Bearbeiten]Architekturrendering
Computeranimation
Architekturillustrator
ArchitekturdarstellungLiteratur[Bearbeiten]
Schmitt, Gerhard (1999), Basis and Future of CAAD, Basel u.a. Schmitt, Gerhard, (1993) Architectura et Machina, Wiesbaden. Engeli, Maia (2000), Digital Stories – The Poetics of Communication, Basel u.a. Garcia Alvarado, Rodrigo; Monedero Isorna, Javier (2005), The fragmented Eye. Cinematographic Techniques for Architectural Animation, in: 22nd eCAAD Conference Proceedings, Copenhagen 15.–18. Nov., 366–373. Garcia Alvarado, Rodrigo; Alvarez, Gino; Parra, Juan Carlos; Navarro, Sergio (2005), Filmic Development of Architectural
Weblinks[Bearbeiten]Bartlett-School, Faculty of the built Environment
Beispiele von professionellen Architekturvisualisierungen
Informationen zum Forschungsbericht "Designing Spaces"
Beispiele von interaktiven 3D PanoramenEinzelnachweise[Bearbeiten]↑ Hochschule für Gestaltung und Kunst der Fachhochschule Nordwestschweiz, Institut für Design-und Kunstforschung, Forschungsbericht der Studie Designing Spaces, Abschn. 3.2.1. Computergenerierte Animationen in der Architektur
↑ Hochschule für Gestaltung und Kunst der Fachhochschule Nordwestschweiz, Institut für Design-und Kunstforschung, Forschungsbericht der Studie Designing Spaces, Abschn. 3.1.
↑ Zusammenfassung des letzten Absatzes im Forschungsbericht der Studie Designing Spaces, Abschn. 3.2.1., Computergenerierte Animationen in der Architektur, Hochschule für Gestaltung und Kunst der Fachhochschule Nordwestschweiz, Institut für Design-und Kunstforschung
↑ Hochschule für Gestaltung und Kunst der Fachhochschule Nordwestschweiz, Institut für Design-und Kunstforschung, Forschungsbericht der Studie Designing Spaces, Abschn. 3.2.2.
↑ Architectural Animation becomes Alive, Marc Aurel Schnabel
↑ Showcase von kommerziell umgesetzten 3D Architekturvisualisierungen
↑ Beispiele von interaktiven 3D Panoramen<!–NewPP limit report
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Die Architekturpolitik versteht sich als Teil der Kulturpolitik und beschreibt die staatliche Einflussnahme auf dem Gebiet der Architektur. Der Staat befasst sich mit der Ausarbeitung von gesetzlichen und politischen Rahmenbedingungen und versucht auf diesem Weg die Ausrichtung der nationalen Baukultur zu lenken. Gegenüber anderen politischen Sachgebieten, wie etwa der Bildungs- oder Energiepolitik, nimmt die Architekturpolitik eine eher untergeordnete Rolle ein.
In der Vergangenheit wurde der Architekturpolitik zum Teil mehr Aufmerksamkeit beigemessen, besonders wenn die Etablierung von Ideologien und Staatsformen vorangetrieben werden sollte. Ein bekanntes Beispiel ist die Architektur im Nationalsozialismus, deren Gestaltung im Wesentlichen von den Vorstellungen der staatlichen Machthaber beeinflusst wurde.
Siehe auch[Bearbeiten]Architekturkritik
Initiative Architektur und BaukulturWeblinks[Bearbeiten]Dossier zur Architekturpolitik in den Niederlanden (NiederlandeNet)
Informationen zur Architekturpolitik der Initiative Architektur und Baukultur (PDF-Datei; 101 KB)<!–NewPP limit report
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Dieser Artikel beschäftigt sich mit Methodik und Gebiet des Faches Architekturgeschichte, zur Geschichte der Architekturstile in chronologischer Reihenfolge vergleiche den Artikel Geschichte der Architektur
Die Architekturgeschichte ist der Teil der Kulturwissenschaften, der sich mit vorwiegend kunstwissenschaftlicher und in zweiter Linie mit ingenieurwissenschaftlicher und soziologischer Methodik mit der historischen Dimension der Architektur beschäftigt.Inhaltsverzeichnis
1 Gebiet
2 Interesse
3 Methodik
4 Der Diskurs um Methodik und Abgrenzung
5 Geschichte
6 Architekturgeschichte als Studienfach
7 Anwendungsgebiete
8 Literatur
9 Weblinks
10 EinzelnachweiseGebiet[Bearbeiten]
Architekturgeschichte erforscht die Geschichte der Architektur, also der Bauwerke, der Architekturtheorie und des Diskurses um Architektur, wie auch des Städtebaus und der Siedlungsgeschichte. Denn auch wenn die Stadtbaugeschichte ein eigener Zweig der Architekturgeschichte ist, so kann eine Architekturgeschichte doch nie ohne die städtebauliche Dimension auskommen.
Interesse[Bearbeiten]
Da jede Zeit, jedes Land und jede Region ihre eigene Ausformung von Architektur hat, möchte die Architekturgeschichte diesem Phänomen auf die Spur kommen. Sie bestimmt die jeweiligen personenbezogenen, örtlichen und zeitlichen Faktoren, die bei der Errichtung eines Bauwerks, oder, auf höherer Ebene, im Charakter einer Periode oder Epoche hineinspielen. Ziel dabei ist, den kulturgeschichtlichen Stellenwert der Architektur innerhalb des gesellschaftlichen Kontextes zu verstehen. Seit den 1980er Jahren hat sich dabei zunächst innerhalb der Denkmalpflege und bald auch darüber hinaus der Gedanke durchgesetzt, alle Epochen, und so auch die der Moderne und Nachkriegsmoderne objektiviert zu sehen, und nicht etwa eine von ihnen zu diskriminieren, indem man ihr die Geschichtlichkeit abspricht.[1][2]
Methodik[Bearbeiten]
Wie die Architektur in ihrer alltäglichen Praxis und ihrer gesellschaftlichen Wahrnehmung sich in einer Mittlerrolle zwischen Kunst und Funktion befindet, wendet auch die Architekturgeschichte sowohl Methoden der Kunstwissenschaft, wie auch der Technik, der Technikgeschichte und der Soziologie an. Konkret kann kein Bauwerk untersucht werden, ohne dass der künstlerische Aspekt, zum Beispiel die Gestaltung der Gliederung, die Kombination der Materialien etc. zusammen mit dem technischen Aspekt gesehen wird. Zu den technischen Aspekten gehören etwa Tragwerkstechnik, Materialherstellung, -verfügbarkeit und -beschaffenheit. Insbesondere die Konstruktionstechniken bilden ein zentrales Unterscheidungsmerkmal der verschiedenen Zeiten, hängt mit ihnen doch immer auch die konkrete Ausbildung der Bauwerke zusammen. Diese Methodik ist eine der Moderne, sie ist jedoch ebenso bei Vitruv oder Andrea Palladio anzutreffen.
Die Arbeitsweise des Architekturhistorikers lässt sich daher wie folgt beschreiben:
Häufig geht die Architekturgeschichte zunächst von einer Bauanalyse aus, ohne den historischen Kontext unmittelbar zu berühren. Das heißt, dass man zunächst beschreibt und beurteilt, wie an Bauten mit Material, Konstruktion, Funktion, Raum, Dekoration, Farbe etc. umgegangen wird. In dieser Phase spielt die „Historische Bauforschung“ eine bedeutende Rolle.[3] Sie leistet die zeichnerische und photographische Dokumentation eines Gebäudes mit allen seinen Teilen und bedient sich ferner diverser analytischer Methoden der Datierung.
Der zweite Schritt, der manchmal auch vorher erfolgt, ist die Suche nach Schriftquellen und sonstigen Aussagen zu dem Gebäude, z.&#160;B. in Bauämtern und anderen Archiven, die Befragung von Zeitzeugen und Bewohnern. Auch die Lektüre einschlägiger Publikationen gehört dazu. Schließlich muss das Umfeld analysiert werden, in dem das Bauwerk steht.[4]
Die Ergebnisse der beiden Schritte werden in einen örtlichen, persönlichen und historischen Kontext gebracht: Der Zusammenhang der Bauherrenintention und seiner sozialen Stellung etc., ebenso die Architektenpersönlichkeit und schließlich die Zusammenhänge, in denen Materialien und Techniken jeweils stehen. Das Bauwerk kann so schließlich in seinen Bezügen verstanden werden, die zu seiner spezifischen Ausprägung führten. Die Zusammenschau vieler solcher Einzelanalysen führt zum Verständnis der Bezüge, in denen eine Periode oder Epoche der Architekturgeschichte mit ihrer spezifischen Ausprägung steht.
Der Diskurs um Methodik und Abgrenzung[Bearbeiten]
Architekturgeschichte entspricht einer gesellschaftlichen Aufgabe. Zur inhaltliche Abgrenzung und Methodik haben jedoch sowohl Fachvertreter wie auch Vertreter benachbarter Disziplinen unterschiedliche Auffassungen geäußert.
Ein Hintergrund der Auseinandersetzung ist der Streit, ob Architektur eine Kunst oder eine Ingenieurleistung ist. Die Zuordnung zur (Bau-)Kunst oder zum Ingenieurwesen führt dazu, dass das Fach entweder der Kunstgeschichte oder der Technikgeschichte bzw. konkret dem jüngeren Fach der Bautechnikgeschichte zugeordnet wird.[5] 2005 wurde bei einer der Einführungsreden des Kunsthistorikertages die Meinung geäußert, Architekturgeschichte solle sich nicht als eigenes Fach benennen. Hier bestand von Seiten meinungsführender Kunsthistoriker die Auffassung, Architekturgeschichte könne sich auf die Untersuchung von künstlerischen Aspekten beschränken und sei von der Kunstgeschichte daher nicht zu trennen. Aus der Architektenschaft gibt es den Einwand, Architekturgeschichte sei kein eigenes Fachgebiet, sondern Teil der Architektur. Der Kölner Kirchenbaumeister Rudolf Schwarz vertrat 1953 die Auffassung, Architekten sollten sich mit der Architekturgeschichte keine “überzählige Geisteswissenschaft ins Bett” legen lassen.[6] Schwarz glaubte, Architekten selbst sollten die Architekturgeschichte erforschen, und wollte keine Vertiefung in einer akademischen Geisteswissenschaft.
Entgegen dieser Vielzahl von gegensätzlichen Positionen vertritt die hier gegebene Definition die Auffassung, dass Architekturgeschichte ein eigenständiges komplexes Fach mit einem anspruchsvollen methodischen Repertoire ist. Architekturgeschichte bemüht sich, technische, künstlerische, kulturhistorische und biographische Aspekte zu berücksichtigen, um zu einem angemessenen Verständnis des Kulturphänomens Architektur zu gelangen.
Geschichte[Bearbeiten]
Man könnte bereits den antiken Architekten Vitruv mit seinem Buch "De Architectura" oder etwa die Renaissanceliteraten Alberti und Palladio als Architekturhistoriker bezeichnen, wobei jedoch der Unterschied zur modernen Architekturgeschichte des 19. und 20.&#160;Jahrhunderts ins Auge fällt: Die älteren Theoretiker haben ihre Werke hauptsächlich im Sinne einer Sammlung von Mustern gesehen, die sie interpretieren, um darauf ihre eigene Architekturtheorie zu stützen.
Die Anfänge der architekturgeschichtlichen Forschung[7] liegen jedenfalls im Interesse der italienischen Renaissancearchitekten an der antiken Architektur besonders der Stadt Rom, die sie zeichneten, vermaßen und analysierten, um Vorbilder für ihre eigenen Werke zu gewinnen. Im 18. Jahrhundert suchten europäische Bildungsreisende im Zuge ihrer Grand Tour die Kunststätten Italiens auf und beschrieben die dortigen architektonischen Meisterwerke, wobei sich das Augenmerk vornehmlich auf Antike und Neuzeit als vorbildliche Stilepochen konzentrierte. Im Kontext der Wiederentdeckung antiker Architektur (wie Pompeji in den 1750ern, oder Troja um 1830), wurde antike Architektur über den bisherigen Kanon hinaus greifbar. Vereinzelt traten aber auch schon die großen Kathedralen des Mittelalters nördlich der Alpen in den Blick, die als Objekte der lokalen oder nationalen Geschichte und als technische Meisterwerke bewundert werden. In Frankreich, England und Deutschland sah man den „gotischen“ Stil als nationale Errungenschaft an. Nachdem mit dem Ende des Klassizismus die Antike als einzige Norm der Kunst abgelöst war, führte die Suche nach historischen Vorbildern für das Kunstschaffen der Gegenwart zu einer intensiveren Beschäftigung mit der Architektur aller Zeiten und Völker. Im Zuge des Aufblühens der Geschichtswissenschaft und der akademischen Kunstgeschichte im 19. Jahrhundert wurden Stilkategorien (vgl. Stilkunde) für die Analyse der Architekturgeschichte ausgebildet. Die Abgrenzung der Stilepochen untereinander entwickelt sich jedoch erst im Laufe der Zeit. „Gotik“ und „Romanik“ sind Begriffe aus der Architekturgeschichte, die sich in der gesamten Stilgeschichte verbreitet haben. Die Erforschung der nationalen Kunstdenkmäler wurde in Angriff genommen, parallel zu den Anfängen der Denkmalpflege. Aus der Restaurierungstätigkeit der Architekten (z.B. Viollet-le-Duc) an den mittelalterlichen Kathedralen ergaben sich viele Erkenntnisse zur Baugeschichte. Orts- und regionalgeschichtliche Forschungen durch Geschichtsvereine (Vorreiter ist England mit seinen Archaeological Societies, in Frankreich folgen die Societés Archéologiques diesem Vorbild) stehen neben den ersten Überblicksdarstellungen (z.B. Franz Kugler, Geschichte der Baukunst. Stuttgart 1856–1859). Die Lehre an den Architektenschulen richtete sich zunehmend historisch aus. Im Laufe des 19. Jahrhunderts wandte man sich mehr und mehr vernachlässigten und missachteten Epochen wie dem Barock zu. Dabei stand das Forschungsinteresse stets in einem Zusammenhang mit den ästhetischen Vorurteilen der jeweiligen Gegenwart. Die städtebaulichen Aufgaben der Gründerzeit weckten das Interesse an der Stadtgeschichte und historischen Stadtplanung. Auch die Moderne und die folgenden Strömungen stellen sich trotz der radikalen stilistischen Neuerungen nie außerhalb der Rezeption historischer Baukonzepte.
Vitruv schrieb als Architekt für Architekten. Moderne Architekturgeschichte erforscht Architektur als Kulturphänomen für die Allgemeinheit. Sie geht dabei über eine reine Baukunde und Baudenkmalforschung hinaus und findet in fächerübergreifenden Ansätzen wie Urbanistik, Raumordnung und Landschaftsplanung Anwendung. Längst auch erfasst sie die Bautätigkeit aller Kulturen in globaler Perspektive.
Architekturgeschichte als Studienfach[Bearbeiten]
Architekturgeschichte wird in der Regel nicht als eigenes Fach studiert, sondern stattdessen eine Kombination aus Fächern, die zum Verständnis der besonderen Arbeitsweise der Architekturgeschichte dienen, wie etwa Kunstgeschichte, Architektur, Denkmalpflege. Auch Klassische Archäologie ist als ein Studium von Architekturhistorikern häufig.
Anwendungsgebiete[Bearbeiten]
Herausforderung Architekturgeschichte: Berlin, Neue Schönhauser Straße. Der geknickte Straßenverlauf durch die Entstehung parallel zur Befestigung Memhardts 1658-62, die niedrigeren Häuser Mitte des 19. Jahrh., die höheren aus Historismus und der Reformarchitektur um 1900, so das „Volkskaffeehaus“ von Alfred Messel, 1890. Haus rechts von 1887, 1929 überformt. Darüber Hochhaus am Alexanderplatz, 1970, Kollektiv Roland Korn.[8]
Eine Person, die Architekturgeschichte professionell und mit kritischem Methodenbewusstsein betreibt, nennt sich Architekturhistoriker. Architekturgeschichte hat vielfältige Anwendungsgebiete, von denen drei jedoch die häufigsten sind: Architektur, Denkmalpflege und Stadtführungen.
Architekten verwenden die Architekturgeschichte, um für aktuelle Projekte Anregungen zu finden, die Bewältigung ähnlicher Probleme zu vergleichen oder ein Bauwerk mit seinem Umfeld abzustimmen, d.h. es entweder einzupassen oder abzusetzen. Im Falle der bewusst gewählten Anpassung handelt es sich letztlich um einen Fall der Stadtbildpflege oder Denkmalpflege.
In der Denkmalpflege zielt die Erforschung der Architekturgeschichte zunächst auf eine Bewertung der Bauten eines Gebietes, um zu bestimmen, welche einen so hohen kulturhistorischen Wert haben, dass sie mit wissenschaftlicher Begründung als Baudenkmal eingetragen werden müssen (Phase der Inventarisation). Die architekturhistorische Erforschung eingetragener Denkmäler dient ihrem Schutz. So muss einerseits durch die Bauforschung ein Gebäude in seinen Teilen (wie vorher in der Phase der Inventarisation als Ganzes) bewertet werden, um zu entscheiden, welche unbedingt, welche bedingt und welche überhaupt nicht schützenswert sind (Phase der Begleitung einer Baumaßnahme). Andererseits dienen die architekturgeschichtlichen Publikationen der Denkmalpflege zur öffentlichen Vermittlung der Baudenkmäler. Diese Publikationen tragen mit dem Mittel der Überzeugung zu ihrem Schutz bei.
Im Bereich Tourismus und Stadtführungen ist die Architekturgeschichte einer Stadt oder eines Gebiets das eindringlichste Mittel, seinen Charakter und seine Identität zu erklären.
Literatur[Bearbeiten]Richard Strobel und Felicitas Buch: Ortsanalyse. Zur Erfassung und Bewertung historischer Bereiche. Arbeitshefte des Landesdenkmalamts Baden-Württemberg. Theiss, Stuttgart 1986.
Michael Petzet, Gert Mader: Praktische Denkmalpflege. Kohlhammer, Stuttgart, Berlin und Köln 1993.
Norbert Huse: Unbequeme Baudenkmale. C.H. Beck, München 1997 (Dieses Buch entwickelt ein von der Denkmalpflege angeregtes, differenziertes Bild verschiedener Aspekte der Architekturgeschichte).
Robert Suckale: Kunst in Deutschland. Von Karl dem Großen bis Heute. Monte von DuMont, Köln 1998.
David Watkin: The rise of architectural history. Architectural, London 1980.
Hans Ibelings: "Europäische Architektur seit 1890", JOVIS Verlag Berlin 2011, ISBN 978-3-86859-038-8
Pavlos Lefas: "Architecture – A Historical Perspective", JOVIS Verlag Berlin 2014, ISBN 978-3-86859-315-0Weblinks[Bearbeiten]
&#160;Wiktionary: Architekturgeschichte&#160;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, ÜbersetzungenSociety of Architectural Historians
Kolldewey-Gesellschaft, Vereinigung für Baugeschichtliche ForschungEinzelnachweise[Bearbeiten]↑ Norbert Huse: Unbequeme Baudenkmale. C.H. Beck, München 1997
↑ Roman Hillmann: Anti-Modernism and Architectural Rhetoric: The Case of Prince Charles, in: Edinburgh Architectural Research, Vol. 29, 2004, pp.67-71.
↑ Michael Petzet, Gert Mader: Praktische Denkmalpflege. Kohlhammer, Stuttgart, Berlin und Köln 1993.
↑ Richard Strobel und Felicitas Buch: Ortsanalyse. Zur Erfassung und Bewertung historischer Bereiche. Arbeitshefte des Landesdenkmalamts Baden-Württemberg. Theiss, Stuttgart 1986
↑ Rezension zum Dritten Internationalen Kongress zur Bautechnikgeschichte an der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus vom 20. bis 24. Mai 2009, in: Kunsttexte.de 2009, Nr. 3 (PDF; 375&#160;kB)
↑ Rudolf Schwarz: Bilde Künstler, rede nicht. In: Baukunst und Werkform. 6. Jahrg. 1953, Heft 1, S. 9–17.
↑ vergleiche etwa Robert Suckale: Kunst in Deutschland. Von Karl dem Großen bis Heute. Monte von DuMont, Köln 1998, dort Seiten 416-421
↑ Landesdenkmalamt Berlin (Hrsg.): Denkmaltopographie Bundesrepublik Deutschland. Denkmale in Berlin. Bezirk Mitte. Ortsteil Mitte, Michael Imhof, Berlin und Petersberg 2003, Seiten 447-451<!–NewPP limit report
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Architektur in der Zeit des Nationalsozialismus beschreibt Bauvorhaben, Architektur und Stadtplanung als deutsche Ausgestaltung der in dieser Zeit verbreiteten Stile des Neoklassizismus, der Heimatschutzarchitektur und der außerhalb Deutschlands bezeichneten Stilrichtung des Traditionalismus. Jenseits der repräsentativen Machtarchitektur wirkten etliche bautechnische und architektonische Entwicklungen in gewandelter Form über das Kriegsende hinaus fort.
Das Detlev-Rohwedder-Haus an der Wilhelmstraße in Berlin-Mitte, heute Sitz des Bundesministeriums der Finanzen, wurde 1935 nach Plänen von Ernst Sagebiel als Reichsluftfahrtministerium gebautInhaltsverzeichnis
1 Allgemein
2 Beispiele
3 Städtebauliche Generalpläne3.1 Berlin
3.2 Nürnberg
3.3 München
3.4 Hamburg
3.5 Linz
3.6 Dresden
4 Bedeutende Architekten
5 Galerie
6 Literatur
7 Weblinks
8 EinzelnachweiseAllgemein[Bearbeiten]
Überreste der Zeppelinhaupttribüne in Nürnberg
Zeppelinwiese, 1937
Militärische Zweckarchitektur des Atlantikwalls, 1944
Heidelberger Thingstätte
Das Gauforum Weimar
Sporthalle der ehemaligen Lehrerbildungsanstalt Trier
Die Machthaber und deren Architekten und Planer beanspruchten, einen „nationalsozialistischen Stil“ auf Grundlage des ererbten Fundus europäischer Bau-Typologie und -Morphologie entwickelt zu haben. Zugleich wurden im weitesten Rahmen zeitgenössische Strömungen sowie persönliche Anregungen des deutschen Diktators Adolf Hitler verarbeitet. Kennzeichnend war die offiziöse Ablehnung der „Moderne“, wie der vom Bauhaus geprägte Stil genannt wurde. Diese Ablehnung manifestierte sich z.&#160;B. im Verbot des Bauhauses und der Vertreibung seiner Vertreter. In der Propaganda wurde die auf das Bauhaus in den 1920er Jahren zurückgehende nüchterne, schlichte, funktionalistische Formensprache als seelenlos, „kulturbolschewistisch“ und „undeutsch“ bezeichnet. Völkische Elemente, wie bei der Thingspielbewegung und den vor allem 1933–1935 gebauten Thingstätten kamen bevorzugt in der Frühzeit des Regimes zum Tragen und finden sich auch in der SS-Architektur der NS-Ordensburgen wieder. Darüber hinaus wurde die stärkere Einbeziehung von Landschafts- und Naturschutz in architektonische Planungen betont und teilweise, so personifiziert durch Alwin Seifert – auch umgesetzt.
Paul Schultze-Naumburg, der Hauptvertreter der Heimatschutzarchitektur fiel allerdings 1935 bei Hitler in Ungnade. Zum „Stararchitekten des Dritten Reichs“ wurde Albert Speer mit einer neoklassizistischen, Elemente der Moderne aufnehmenden wie traditionelle Baugedanken und -formen zitierenden Formensprache und einer durchrationalisierten Bautechnik. An technischen und Industrieanlagen verstand auch die Architektur des Nationalsozialismus das Gebot der Funktionalität als Kennzeichen des technologischen Fortschritts. Christoph Hackelsberger verglich die Formensprache des Atlantikwalls mit expressionistischer Architektur. Eine dogmatische „Gleichschaltung“ des Bauens im Dritten Reich fand nicht statt, sondern äußerte sich eher durch Nichtbeachtung abweichender Architekten bei der staatlichen Groß-Bauauftragsvergabe. Manche privaten und industriellen Bauten richteten sich so auch nach 1933 noch nach dem Stil der internationalen Moderne.
Nach Weihsmann lassen sich sechs formal-ästhetische Tendenzen innerhalb der Bausparten feststellen:Klassizismus für Propaganda-, Staats- und Parteibauten,
Heimatschutzstil für Siedlungsbauten und Ordensburgen,
moderate Moderne für Wohn- und Verwaltungsbauten,
pathetischer Funktionalismus für Kasernen, Heeresbauten und Industrieverwaltungsbauten,
versachlichter Funktionalismus für Sportbauten und Stadien,
Neue Sachlichkeit für Technik-, Industrie- und Fabrikbauten.In den formalen Erscheinungen ist Weihsmann zufolge keine einheitliche Kunstdoktrin zu finden, unverkennbar sei eine spezifische städtebauliche Doktrin gewesen. Realisierte Vorhaben waren beispielsweisePartei- und Regierungsgebäude
Kultstätten (Thingstätten, z.&#160;B. in Heidelberg)
Schulen und Quartiere für die politische und militärische Elite
Stadt-, Großraums- und Verkehrsplanung
Dorf(um)gestaltung im Zusammenhang mit „Heimatpflege“
Siedlungspläne für neu zu erschließende Siedlungsräume im „Großdeutschen Reich“
Heime der Hitler-Jugend und anderer NS-Gemeinschaften
Industriebauten und Infrastruktur (Reichsautobahnen, Brücken, Staudämme)Selbst Maler mit architektonischen Ambitionen, maß Adolf Hitler die Größe einer Epoche an den Zeugnissen ihrer Kultur, je größer diese waren, desto erhabener war aus seiner Sicht die Epoche. Kennzeichnend für die Bedeutung, die Hitler der Architektur einräumte, waren seine Worte anlässlich der ersten Architektur- und Kunstausstellung im „Haus der Deutschen Kunst“ in München am 22. Januar 1938:„Wenn Völker große Zeiten innerlich erleben, so gestalten sie diese Zeiten auch äußerlich. Ihr Wort ist dann überzeugender als das gesprochene. Es ist das Wort aus Stein!“
– Adolf Hitler: zitiert nach H. Weihsmann: Bauen unterm Hakenkreuz. Architektur des Untergangs. 1998, S.&#160;19Saarländisches Staatstheater, Saarbrücken, erbaut 1935–1938 als „Gautheater Saar-Pfalz“
Innerhalb von 15&#160;Jahren wollte er das gesamte Land umbauen und nahm persönlichen Einfluss auf zahlreiche Baumaßnahmen. Seine persönlichen Lieblingsarchitekten waren Paul Ludwig Troost, nach dessen Tod kurzzeitig Ludwig Ruff, später Albert Speer und Hermann Giesler, der beispielsweise Hitlers Lieblingsstadt Linz (in der er einige Jugendjahre verbrachte) im größten Maßstab umgestalten sollte. Das „Wort aus Stein“ wurde auch propagandistisch (z.&#160;B. mit entsprechenden Filmen) verbreitet. Je fortgeschrittener und hoffnungsloser der Kriegsverlauf und je unrealistischer die tatsächliche Realisierung, desto maßloser wurden die Pläne: Gigantomanische Gebäude, breite Freitreppen, wuchtige Pfeiler, lange und schnurgerade Prachtstraßen (sogenannte „Achsen“) und maßlose Pläne ohne praktischen Zweck, wie zum Beispiel die geplante „Halle des Volkes“ in Berlin. Die „Neugestaltungspläne“ verlangten exorbitante Mittel an Geld, Baustahl (der bald wichtiger für Rüstungsaufgaben benötigt wurde), Natursteinen (die aus ganz Europa herbeigeschafft wurden) und Arbeitskräften, die für das Deutsche Reich nur mit Mitteln der staatlichen Zwangswirtschaft sowie Ausbeutung der Nachbarstaaten (Zwangsarbeit) zu gewinnen waren. Hier ist eines der Motive Hitlers für den Angriffskrieg zu finden. Nebenbei hätten die Uniformität und die Megalomanie der Baupläne Hitlers, wie Weihsmann anmerkt, auch ohne den Bombenkrieg zur Selbstzerstörung der deutschen Innenstädte geführt. Zu Bombenangriffen auf Berlin sind Anmerkungen Hitlers überliefert, wonach er sie zur Platzschaffung für die geplanten Neubauten eigentlich begrüßte. Und selbst die Zerstörung der Bauten wurde mit einkalkuliert, ja sie wurden mit dem ausdrücklichen Ziel gebaut selbst noch „in Jahrtausenden“ als Ruinen eindrucksvoll zu erscheinen (sogenannte „Ruinenwerttheorie“) – was sich ja zumindest bis heute bestätigt.
Modell zur Umgestaltung der Reichshauptstadt [Berlin] in „Germania“, 1939
Berlin sollte vom Generalbauinspektor für die Reichshauptstadt prunkvoll zur Reichshauptstadt Germania umgebaut und eine Stadt mit acht Millionen Einwohnern werden, München als „Hauptstadt der Bewegung“ und Nürnberg als „Stadt der Reichsparteitage“, ausgebaut, Linz zu einem herausragenden europäischen Kulturzentrum und Hamburg zum europäischen Welthandelszentrum. Hitler wollte ganze Stadtviertel verlegen lassen, damit seine breiten Prachtstraßen und prunkvollen Gebäude Platz fänden. Die „Gesundung der deutschen Städte“ sollte durch „Entschandelungsmaßnahmen“, „Entkernung“ und „Flächenbereinigung“ erreicht werden, wobei auf vorhandene, dem Ideal nicht entsprechende Bausubstanz keinerlei Rücksicht genommen wurde. Damit war eine bevölkerungsselektive Steuerung beabsichtigt (Beseitigung von Juden und „Asozialen“, Zerschlagung politisch unzuverlässiger Arbeiterquartiere in den Innenstädten). Die regimetreue Jugend hingegen sollte in einem weltanschaulich perfekten Rahmen aufwachsen. In der Frühzeit des Regimes entstanden an verschiedenen Orten Deutschlands NSDAP-Ordensburgen und Adolf-Hitler-Schulen, propagandistisch verklärt wurde die Einrichtung von Erholungszentren der Kraft durch Freude Organisation wie beim Seebad Prora.
Reichsparteitagsgelände Nürnberg – Die Kongresshalle
Aber nicht nur in den Städten im Deutschen Reich, sondern auch in den dazu zu erobernden Gebieten, etwa im so genannten „Generalgouvernement“, sollten erschlossen und umgestaltet werden. Europa sollte mit einem Netz von Breitspurbahnen durchzogen werden, auch Planungen für futuristische Einwegbahnen wie die Alwegbahn stammen noch aus der Kriegszeit. Himmler als „Reichskommissar für die Festigung deutschen Volkstums“ wollte für die neuen deutschen Siedler im Osten Städte und Dörfer anlegen und diese durch beste Straßen verbinden. Ihm schwebte die Idee eines mit „germanischen Wehrbauern“ (zugleich Bauern und Soldaten) besiedelten Osteuropa vor, die Energieversorgung sollte durch dezentrale Windenergieanlagen nach technischen Konzepten Ulrich W. Hütters gewährleistet werden. Heinrich Himmler plante ab 1935 den Ausbau der Wewelsburg bei Paderborn als „Kultstelle“ für seine Schutzstaffel. Zuständiger Architekt war Hermann Bartels.
Eingangstor der Gedenkstätte KZ Buchenwald
Architekturmodell des KZ Dachau
Die komplette Umgestaltung der Städte und die Errichtung und Vollendung der „Kultstätten“ und der Prachtbauten durch die Nationalsozialisten wurden durch den Verlauf des Zweiten Weltkrieges verhindert. Parallel war bereits 1940/1941 eine Vielzahl von Fachpublikationen zu Detailaspekten des Wiederaufbaus vorgelegt worden, diese Anstrengungen wurden ab 1943 in einem zentralen „Arbeitsstab für den Wiederaufbau bombenzerstörter Städte“ unter Leitung Albert Speers koordiniert,[1] der faktisch auch eine militärische Niederlage mit einbezog. Die hier vertretenen Architekten und ihre planerischen und baulichen Überlegungen spielten – mit Ausnahme von Speer selbst – noch Jahrzehnte nach Kriegsende eine wichtige Rolle.[1] Ihre modernistischen Planungen kamen unter Verzicht auf die NS-Symbolik und repräsentativer „Machtarchitektur“ fast ausnahmslos zum Tragen,[1] Vertreter eines Wiederaufbaus im Heimatstil wurden mit Verweis auf dessen Verwendung zur NS-Zeit diskreditiert.
Hinterlassenschaften der repräsentativen Architektur im Nationalsozialismus sind in vielen deutschen Städten sehr häufig noch in bestehender Nutzung als Verwaltungsgebäude, Ruinen davon u.&#160;a. noch auf dem Nürnberger Reichsparteitagsgelände, in Weimar und in München zu sehen. Als steingewordene Monumente eines Machtwillens sollten sie die Ideologie des Nationalsozialismus transportieren und entsprechend propagandistisch wirken. Hierzu dienten die Monumentalität, die asketische Fassadengestaltung und die kultisch-sakrale Inszenierung der Bauten. Die Dimension der Größe, untermauert durch Rekorddaten bezüglich der Bauzeit, der Ausmaße und des Materials, sollte Ausdruck einer höheren Kultur, der Überlegenheit der arischen Rasse sein. Damit wurde der Unterwerfungsanspruch des Dritten Reiches auf architektonische Weise artikuliert. Allein gegenüber der schieren baulichen Größe und Masse verschwand der Einzelne, das Individuum wurde architektonisch und städtebaulich dem regulierten Kollektiv der Masse, der Volksgemeinschaft und der Partei untergeordnet („Einschüchterungsarchitektur“). Ein machtvolles Auftreten sollte in diesen kontrollierten Gemeinschaften möglich sein. Die kultisch-sakrale Komponente ist durch die altarähnlichen Rednerpulte für Hitler fassbar, bestes Beispiel für diese Altäre ist der dem Pergamon-Altar nachempfundene Bau der Führertribüne auf dem Zeppelinfeld in Nürnberg.
Hinzu kommt die Ausgestaltung der Fassaden, für die das Kunst-am-Bau-Gesetz erlassen wurde. Die Gestaltung orientierte sich am Zweck der Gebäude. So wurden für das Oberkommando der Wehrmacht (OKW), für die Reichsmarschälle und für die Soldatenhalle in karger Ornamentik militärische Werkzeuge und Waffen dargestellt.
In einem anderen Sinne als repräsentativ für das NS-Regime werden die zumeist von Häftlingen in Zwangsarbeit errichteten KZ-Bauten und heutigen Gedenkstätten empfunden.
Beispiele[Bearbeiten]
Akademie für Jugendführung
Prora
Olympiastadion Berlin
Verwaltungsgebäude der Reichspostdirektion bzw. Oberpostdirektion Karlsruhe
Ehemalige Direktorenvilla der Lehrerbildungsanstalt TrierAkademie für Jugendführung in Braunschweig
KdF-Seebad Prora auf der Insel Rügen, 1936–1939 von Clemens Klotz
Gauforum Weimar, 1937–1945 von Hermann Giesler
Reichsparteitagsgelände in Nürnberg, 1933–1938 von Albert Speer
Haus der Kunst in München, 1937 von Paul Ludwig Troost
„Führerbau“ am Königsplatz in München (1933–1937 von Paul Ludwig Troost)
Reichsluftfahrtministerium in Berlin von Ernst Sagebiel
Reichsbank, heute Teil des Auswärtigen Amts Berlin von Heinrich Wolff
Heeres- und Luftwaffennachrichtenschule in Halle (Saale) von Ernst Sagebiel
Neue Reichskanzlei in Berlin (1938–1939 von Albert Speer) (Hitlers Amtssitz)
Olympiastadion (1934–1936 von Werner March) und „Reichssportfeld“, Berlin
Flughafen Tempelhof in Berlin, 1934 von Ernst Sagebiel
Italienische Botschaft in Berlin, 1939–1941 von Friedrich Hetzelt
Planungen für den Umbau Berlins durch den Generalbauinspektor
Gebäude des Wilhelmplatzes der Voßstraße und Wilhelmstraße
Verwaltungsgebäude Fehrbelliner Platz 1–4 in Berlin-Wilmersdorf
Firmenrepräsentanz der Firma Krupp in Berlin-Tiergarten, heute Sitz des Canisius Kolleg
KdF-Hotel in Waldbröl
Fortgeschrittener Ausbau des Posener Schlosses zur „Führerresidenz“ (1940–1944)
NS-Ordensburg Vogelsang von Clemens Klotz
Verwaltungsgebäude der Reichspostdirektion bzw. Oberpostdirektion Karlsruhe, 1934–1938 von Hermann Billing
Wehrkreisdienstgebäude in Kassel, heute Bundessozialgericht
Erweiterungsbau des Reichspropagandaministeriums, heute Bundesgesundheitsministerium, Berlin
NS-Ordensburg Sonthofen von Hermann Giesler
SS-Kaserne beim Nürnberger Reichsparteitagsgelände, heute Bundesamt für Migration und Flüchtlinge von Franz Ruff
Die unvollendete Kongresshalle im Nürnberger Reichsparteitagsgelände (heute Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände) von Ludwig und Franz Ruff
Umgestaltung des Dorfes Alt Rehse für den Hartmannbund zum Aufbau der Führerschule der Deutschen Ärzteschaft
SS-Junkerschule in Bad Tölz
Herz-Jesu-Kirche in Eschweiler (1938)
Wohngebiet Südvorstadt in Pirna (errichtet 1935–1938)
Gebäude des Zentralfriedhofs in Bochum
Lehrerbildungsanstalt Trier, heute Altbauten des Standorts Schneidershof der Hochschule TrierStädtebauliche Generalpläne[Bearbeiten]
Auch in Generalplänen für die Städte München, Linz, Nürnberg und Hamburg sollte der Machtanspruch der Nationalsozialisten manifestiert werden. 1940 waren insgesamt 27 Städte zu Neugestaltungsstädten durch persönliche Erlasse Hitlers bestimmt worden.
Berlin[Bearbeiten]
Ruhmeshalle auf dem Spreebogen, Gipsmodell von 1939
Große Teile, vor allem der südlichen Innenstadt Berlins sollten ab den späten 1930er Jahren in eine „Reichshauptstadt Germania“ mit einer Nord-Süd-Prachtstraße mit dem Triumphbogen und dem großen Südbahnhof am Süd- und der Ruhmeshalle und dem großen Nordbahnhof am Nordende, einer mittig kreuzenden Ost-West-Achse sowie weiteren besonders markanten Bauwerken „umgestaltet“ werden.
Nürnberg[Bearbeiten]
Goldener Saal in der Zeppelintribüne in Nürnberg
In Nürnberg sollte unter anderem das Deutsche Stadion entstehen, in dem Kampfspiele, eine Art Olympische Spiele der Nationalsozialisten, stattfinden sollten. Es hatte ein geplantes Fassungsvermögen von 400.000&#160;Menschen. Hitler sagte über dieses Stadion: „Im Jahre 1940 werden die Olympischen Spiele noch einmal in Tokio sein, aber dann für immer in diesem Stadion.“ Außerdem waren in Nürnberg aufgrund der Reichsparteitage gigantische Aufmarschfelder für Divisionen der deutschen Wehrmacht, der Leibstandarte SS Adolf Hitler und der Hitler-Jugend geplant. Hitler plante, hier gigantische Paraden von Verbänden der Wehrmacht abzunehmen.
München[Bearbeiten]
Modell des geplanten Münchner Bahnhofs
Für München war geplant, auf dem Gelände des Hauptbahnhofs ein 214,5&#160;Meter hohes Denkmal zu errichten, das an den Hitlerputsch von 1923 erinnern sollte. Außerdem sollte in München ein über einen Kilometer langer Bahnhof für die Breitspurbahn gebaut werden. Für dieses Bauvorhaben wären mehrere Straßen und die umliegenden Häuserzeilen eingeebnet und verwendet worden. Die Breitspurbahn sollte Berlin mit anderen Städten und den eroberten Ostgebieten verbinden.
München sollte außerdem eine Art Hauptstadt der deutschen Kunst werden; hierfür waren neben dem bereits fertiggestellten „Haus der deutschen Kunst“ weitere Museen geplant. Beauftragter Architekt war Paul Ludwig Troost.
Hamburg[Bearbeiten]
Für Hamburg war eine gigantische Hängebrücke über die Elbe geplant. Sie sollte westlich von Hamburg-Altona entstehen, da Hamburg wieder eine Art Welthandelszentrum werden sollte, in dem Waren bzw. Rohstoffe aus den deutschen Kolonien in Übersee eintrafen, die England an Deutschland zurückgeben sollte, nachdem diese aufgrund des Versailler Vertrages abgegeben werden mussten. Hier sollte man die neue deutsche Größe und Stärke sehen können. Diese Brücke sollte die Golden Gate Bridge in San Francisco übertreffen. Es wäre die größte Hängebrücke der Welt geworden. Fritz Todt entwarf 1937, im Eröffnungsjahr der Golden-Gate-Bridge, die neue Hängebrücke. Doch es stellte sich heraus, dass wegen des Untergrundes die freitragende Fläche zwischen den Pfeilern nicht länger als die Golden Gate Bridge werden konnte. Die Pylonen hätten sich in einen Sandaufschwemmgebiet nicht derart verankern lassen. Mit 700&#160;Meter Länge, und einer Pfeilerhöhe von 150&#160;Metern hätte diese ihr Vorbild nicht in den Schatten stellen können. Daher sollte sie zumindest, nach Hitlers Vorgaben, eine größere Fahrbahnoberfläche haben. Da die Brücke weit aus dem Zentrum Hamburgs verlegt worden war – nur hier weitete sich der Elbstrom um eine solche Länge überhaupt möglich zu machen – mussten auch die Verkehrsströme umgelegt werden. Zwischen 1938 und 1944 arbeitete Architekt Konstanty Gutschow die Neubauten nebst neuen Verkehrswegen aus. Dies hätte Hamburg ein völlig neues Aussehen verliehen. Auf dem rechten Elbufer wurde im Maßstab 1:10 das Modell eines Brückenpfeilers errichtet. Außerdem war ein 250&#160;Meter hohes Hochhaus der NSDAP vorgesehen. Da die Nationalsozialisten planten, alle Bauten aus dem Altertum in den Schatten zu stellen, war für Hamburg außerdem ein neuer größerer Hafen geplant, an dem die Kreuzfahrtschiffe der Kraft durch Freude anlegen sollten. Beauftragter Architekt in Hamburg war ebenfalls Konstanty Gutschow, der auch bereits für die neu geplante Autobahn Hamburg–Berlin die Trasse und die Brücken geplant hatte. (Zum Teil wurden diese gemauerten Brücken auch bereits bis zum Beginn des Zweiten Weltkrieges ausgeführt). Nach dem Krieg war Gutschow im Krankenhausbau tätig (z.&#160;B. Krankenhaus auf Helgoland und Medizinische Hochschule Hannover).
Linz[Bearbeiten]
In Linz wollte Hitler seinen Lebensabend verbringen. Deshalb plante er hier ein gigantisches Anwesen und die größte Kunst- und Gemäldegalerie der Welt, das „Führermuseum“. Linz sollte auf diesem Wege zum kulturellen Mittelpunkt Europas werden – ein „Deutsches Budapest“ an der Donau, denn es wäre ja „eine unverzeihliche Parodie, wenn die Nachfahren Attilas und seiner Hunnen die schönste Stadt am Nibelungenstrom besäßen“ (Zitat Hitler, nach dem Buch Wenn Hitler den Krieg gewonnen hätte von Ralph Giordano). Die Gemälde für die Galerie sollten aus anderen deutschen Museen beigesteuert oder im Ausland „erworben“ werden. Dazu diente nach Kriegsbeginn unter anderem der Kunstraub im besetzten Europa, an dem auch der Museumsdirektor Hans Posse auf Anordnung Hitlers beteiligt war. Weil der Ausbau jedoch wegen des Krieges stockte, wurden die Kunstwerke im Bergungsort Salzbergwerk Altaussee eingelagert.
Weitere Planungen für den Ausbau von Linz als „Führerstadt“ sahen eine Prachtstraße „Zu den Lauben“ mit Gemäldegalerien, Museen und einem Schauspielhaus in Monumentalarchitektur vor, am nordöstlichen Ende ein „Hitlerzentrum“, an dem mit gewaltiger Säulenfront die Galerie stehen sollte. Vorgesehen warenMonumentalverbauung der beiden Donauufer als politisches und Verwaltungszentrum (siehe auch Nibelungenbrücke)
Verlegung der Westbahnstrecke nach Süden, Neubau des Personenbahnhofs, um Platz für die Prachtstraße zu schaffen
Knotenpunkt der Reichsautobahn
Neubau des Hafens
Errichtung zweier weiterer Donaubrücken
Ausbau der Reichswerke Hermann Göring und der Stickstoffwerke
Realisierung eines großangelegten Wohnbauprogramms für die IndustriearbeiterschaftWie andere Konzentrationslager auch wurden neue Lager wie das KZ Mauthausen in der Nähe von Natursteinvorkommen angelegt, da dieses Material für die repräsentativen Bauten in großen Mengen benötigt wurde. Einige Außenlager des KZ Mauthausen wurden auf Linzer Stadtgebiet angelegt. Die Rahmenplanung blieb bis Kriegsende aufrecht, wurde aber mehrmals umgeplant. Grund dafür waren die divergierenden Konzeptionen der Bauinstanzen bzw. die Bestrebungen der Architekten, sich zu profilieren. Wenige Bauten wurden verwirklicht, wie zum Beispiel der Ausbau am Hauptplatzeingang am südlichen Donauufer. Eines der letzten Fotos von Hitler zeigt ihn im Führerbunker in Berlin vor einem Modell von Linz.
Alle Bauten sollten bis zu der großen Siegesfeier im Jahr 1955 fertiggestellt sein.
Dresden[Bearbeiten]
Vollendet wurden die Tribünen am Elbufer, die vor der Kulisse der barocken Altstadt für Massenkundgebungen gebaut wurden. Bis heute erhalten ist auch das Gebäude des Luftgaukommandos Dresden des Architekten Kreis. Ebenfalls sehr deutlich erkennbar hat sich der Nationalsozialismus im Stadtgrundriss über den Bau des Flughafens und der Reichsluftkriegsschule in Klotzsche sowie den Ausbau der Kasernenanlagen in der Albertstadt, Übigau und Nickern verewigt. Für den Bau der Autobahn&#160;4 wurde der Dorfkern von Kemnitz zerstört.
Für Dresden wurde unter anderem eine Variante der Waldschlößchenbrücke geplant.[2] Weitere Planungen waren die monumentale Ausgestaltung einer Achse vom Großen Garten, über das Hygiene-Museum von Wilhelm Kreis bis zum Neuen Rathaus, als Bestandteil des „Gauforums Dresden“, das auf den Güntzwiesen entstehen sollte.
Bedeutende Architekten[Bearbeiten]
Hermann Bartels
Paul Otto August Baumgarten
Peter Behrens
German Bestelmeyer
Paul Bonatz
Woldemar Brinkmann
Walter Brugmann
Karl Elkart
Richard Ermisch
Roderich Fick
Theodor Fischer
Leonhard Gall
Hermann Giesler
Wilhelm Grebe
Friedrich Hetzelt
Fritz Höger
Eugen Hönig
Clemens Klotz
Wilhelm Kreis
Werner March
Konrad Nonn
Franz Ruff
Ludwig Ruff
Ernst Sagebiel
Paul Schmitthenner
Julius Schulte-Frohlinde
Paul Schultze-Naumburg
Alexander von Senger
Albert Speer
Friedrich Tamms
Heinrich Tessenow
Paul Ludwig Troost
Rudolf Wolters
Galerie[Bearbeiten]
Relief-Zusammenstellung aus Augsburg-Hochfeld: Die Hakenkreuze wurden aus den Symbolen der NS-Frauenschaft, der Deutschen Arbeitsfront und der Hitlerjugend herausgemeißelt
Häufig wurden nationalsozialistische Ideale über Bemalungen oder Reliefs an den in der Zeit errichteten Gebäuden dargestellt. Die unten abgebildeten Sgraffiti gestaltete Alfred Wegwerth für eine Arbeitersiedlung in Ilmenau (Thüringen), in der Ende der 1930er Jahre vier Häuser für Fabrikarbeiter errichtet wurden. Ursprünglich waren in den Bildern auch nationalsozialistische Symbole wie z.&#160;B. das Hakenkreuz enthalten. Diese wurden nach 1945 getilgt. In den rechts abgebildeten Türsturz-Reliefs blieben die Symbole der NS-Organisationen erhalten, lediglich die Hakenkreuze wurden herausgemeißelt.
Zu DDR-Zeiten war auf dem ersten Bild der Mann ebenfalls getilgt, da dort ursprünglich ein Soldat der Wehrmacht dargestellt war. Als die Wandbilder 2003 restauriert wurden, ergänzte man wieder einen Mann, jedoch in einer etwas abgeänderten Form. Die Bilder stellen allesamt typische Motive für nationalsozialistische Kunst dar (Familie, Aufbau, Arbeit).Wandgestaltung in der Schlachthofstraße, Ilmenau
Familie mit KindernMaurer und ZimmermannSchmied und BauerGartenbau
Literatur[Bearbeiten]
(chronologisch)Luigi Monzo: Kirchen bauen im Dritten Reich. Die Inversion der kirchenbaulichen Erneuerungsdynamik am Beispiel der von Fritz Kempf entworfenen Kirche St. Canisius in Augsburg. In: Das Münster – Zeitschrift für christliche Kunst und Kunstwissenschaft, 68. 2015/1 (April), S.&#160;74–82.
Hanns Christian Löhr: Hitlers Linz – Der „Heimatgau des Führers“, Links Verlag, Berlin 2013, ISBN 978-3-86153-736-6.
Michael Ellenbogen: Gigantische Visionen: Architektur und Hochtechnologie im Nationalsozialismus. Ares-Verlag, 2. Aufl. 2006, ISBN 978-3902475251.
Dietmar Arnold: Reichskanzlei und „Führerbunker“. Legenden und Wirklichkeit. Links, Berlin 2005, ISBN 3-86153-353-7.
Werner Durth, Winfried Nerdinger (Hrsg.): Architektur und Städtebau der 30er/40er Jahre. Konkordia u.&#160;a., Bühl u.&#160;a. 1993, ISBN 3-922153-02-X. (Schriftenreihe des Deutschen Nationalkomitees für Denkmalschutz 46).
Lars Olof Larsson: Die Neugestaltung der Reichshauptstadt. Albert Speers Generalbebauungsplan für Berlin. Almqvist &amp; Wiksell, Stockholm 1978, ISBN 91-22-00131-X (Acta Universitatis Stockholmiensis / Stockholm Studies in History of Art 29), (auch: Hatje, Stuttgart 1978, ISBN 3-7757-0127-3).
Markus Mittmann: Bauen im Nationalsozialismus. Braunschweig, die „Deutsche Siedlungsstadt“ und die „Mustersiedlung der „Deutschen Arbeitsfront“ Braunschweig-Mascherode. Ursprung, Gestaltung, Analyse. Niemeyer, Hameln 2003, ISBN 3-8271-9050-9 (Zugleich: Hannover, Univ., Diss., 2003: Bauen im Nationalsozialismus: Siedlungen und Wohnungsbau in Braunschweig 1933–1945 und die „Mustersiedlung der Deutschen Arbeitsfront“ Braunschweig-Mascherode.).
Helmut Weihsmann: Bauen unterm Hakenkreuz. Architektur des Untergangs. Promedia-Verlag, Wien 1998, ISBN 3-85371-113-8.
Winfried Nerdinger: Bauen im Nationalsozialismus. Bayern 1933–1945. Klinkhardt &amp; Biermann, München 1993 (Ausstellungskataloge des Architekturmuseums der Technischen Universität München und des Münchner Stadtmuseums 9, ZDB-ID 2542522-5).
Peter Reichel: Der schöne Schein des Dritten Reiches. Faszination und Gewalt des Faschismus. Hanser, Wien 1991, ISBN 3-446-14846-9.
Klaus Behnken, Frank Wagner (Hrsg.): Inszenierung der Macht. Ästhetische Faszination im Faschismus 1987. (Ausstellung der Neuen Gesellschaft für Bildende Kunst im „Kunstquartier Ackerstraße“, Berlin-Wedding, vom 1. April – 17. Mai 1987). Nishen, Berlin 1987, ISBN 3-88940-010-8.
Jost Dülffer, Jochen Thies, Josef Henke: Hitlers Städte. Baupolitik im Dritten Reich. Eine Dokumentation. Böhlau, Köln u.&#160;a. 1978, ISBN 3-412-03477-0.
Dieter Bartetzko: Theatralik der NS-Architektur. Dissertation (bei Prof. Hans-Joachim Kunst), 1983.
Albert Speer (Hrsg.): Neue Deutsche Baukunst. Volk und Reich Verlag, Berlin 1940.
Gerdy Troost (Hrsg.): Bauen im Neuen Reich. 2 Bände. Gauverlag Bayreuth, Bayreuth 1938–1943.
Thomas Wunder: Das Reichsparteitagsgelände in Nürnberg. Entstehung – Kennzeichen – Wirkung. Eine Einführung zur Begehung des ehemaligen NS-Parteitagsgeländes. Kunstpädagogisches Zentrum im Germanischen Nationalmuseum, Nürnberg 1984, ISBN 3-924991-12-6. (Schriften des Kunstpädagogischen Zentrums im Germanischen Nationalmuseum Nürnberg).
Hans Kiener: Neue Deutsche Baukunst. Allgemeine Vereinigung „Die Kunst dem Volke“, München 1936 (Die Kunst dem Volke. Nr. 84, ZDB-ID 748403-3).Weblinks[Bearbeiten]
&#160;Commons: Architektur im Nationalsozialismus&#160;– Sammlung von Bildern, Videos und AudiodateienArchitekturgeschichte der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts
Umfangreicher Überblick
Informationen über: „Der entsiedelte Jude. Albert Speers Wohnungsmarktpolitik für den Berliner Hauptstadtbau.“
„Das ‚Sonderprogramm Prof. Speer‘ in Auschwitz-Birkenau“ (Memento vom 29. Oktober 2009 im Internet Archive), WDR, Beitrag von Dr. Susanne Willems
Dokumentationszentrum Reichsparteitagsgelände Nürnberg
Informationsseite über Bauten in Nürnberg 1933–1945Einzelnachweise[Bearbeiten]↑ a b c Werner Durth, Niels Gutschow: Träume in Trümmern Vieweg Verlag, Braunschweig 1988, ISBN 3-528-08706-4
↑ Lehrstuhl und Institut für Städtebau und Landesplanung RWTH Aachen: Gutachten zu den visuellen Auswirkungen des „Verkehrszuges Waldschlößchenbrücke“ auf das UNESCO-Weltkulturerbe „Elbtal Dresden“ (Visual Impact Study-VIS). Dritte überarbeitete Fassung (Memento vom 3. Februar 2007 im Internet Archive), S.&#160;57&#160;ff. (PDF 3,6 MB)<!–NewPP limit report
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