Basisdaten
Titel:
Erste Verordnung zur
Durchführung des Betriebsverfassungsgesetzes
Kurztitel:
Wahlordnung
Früherer Titel:
Erste Rechtsverordnung zur Durchführung des Betriebsverfassungsgesetzes
Abkürzung:
WO
Art:
Bundesrechtsverordnung
Geltungsbereich:
Bundesrepublik Deutschland
Erlassen aufgrund von:
§ 125 BetrVG
Rechtsmaterie:
Arbeitsrecht, Mitbestimmungsrecht
Fundstellennachweis:
801-7-1-1
Ursprüngliche Fassung vom:
18. März 1953 (BGBl. I S. 58)
Inkrafttreten am:
21. März 1953
Letzte Neufassung vom:
11. Dezember 2001
(BGBl. I S. 3494)
Inkrafttreten der
Neufassung am:
15. Dezember 2001
Letzte Änderung durch:
Art. 2 VO vom 23. Juni 2004
(BGBl. I S. 1393, 1403)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
1. Juli 2004
(Art. 3 VO vom 23. Juni 2004)
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.
Eine Wahlordnung (WO) regelt das Abhalten einer Wahl. In § 126 BetrVG hat der deutsche Bundesgesetzgeber die deutsche Bundesregierung ermächtigt, durch Rechtsverordnung des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales Einzelheiten des Wahlverfahrens für die Wahlen zum Betriebsrat im Sinne von § 14 BetrVG zu regeln. Auf dieser Basis ist unter dem 11. Dezember 2001 die "Erste Verordnung zur Durchführung des Betriebsverfassungsgesetzes (Wahlordnung – WO)" erlassen worden (BGBl. I S. 3494).Inhaltsverzeichnis
1 Der Aufbau der WO zur Betriebsratswahl
2 Die allgemeinen Regelungen für alle Wahlarten2.1 Grundregeln für das Handeln des Wahlvorstandes (§ 1 WO)
2.2 Die Wählerliste (§ 2 WO)
2.3 Das Wahlausschreiben (§ 3 WO)
2.4 Sitze für das Geschlecht in der Minderheit (§ 5 WO)
3 Das Wahlsystem3.1 Die Listenwahl
3.2 Die Personenwahl
4 Der Wahlvorgang4.1 Die persönliche Stimmabgabe
4.2 Briefwahl
5 Die Stimmauszählung
6 Die Zuteilung der Sitze im Betriebsrat6.1 Sitzzuteilung bei der Listenwahl
6.2 Sitzzuteilung bei der Personenwahl
7 Weitere Aufgaben des Wahlvorstandes nach dem Wahltag
8 Vergleichbare Regelungen aus anderen Rechtsgebieten8.1 Andere Belegschaftsvertretungen in der Privatwirtschaft
8.2 Personalratswahl
8.3 Mitarbeitervertretungen im Bereich der katholischen oder evangelischen Kirchen
9 WeblinksDer Aufbau der WO zur Betriebsratswahl[Bearbeiten]
Die Wahlordnung gliedert sich in 4 Teile, die teilweise Abschnitte und Unterabschnitte enthalten.Erster Teil: Wahl des Betriebsrats nach § 14 BetrVG (§§ 1 – 27Vorlage:§/Wartung/buzer WO)
Zweiter Teil: Wahl des Betriebsrats im vereinfachten Wahlverfahren nach § 14a BetrVG (§§ 28 – 37Vorlage:§/Wartung/buzer WO)
Dritter Teil: Wahl der Jugend- und Auszubildendenvertretung – JAV (§§ 38 – 40Vorlage:§/Wartung/buzer WO)
Vierter Teil: Übergangs- und Schlussvorschriften (§§ 41 – 43Vorlage:§/Wartung/buzer WO)Die WO beschreibt zunächst im ersten Teil vollständig und umfassend das gesamte Wahlverfahren für den Standardfall, die Betriebsratswahl in einem größeren Betrieb. Das vereinfachte Wahlverfahren für Betriebe bis 50 Arbeitnehmern nach § 14a BetrVG ist im zweiten Teil geregelt; hier verweist die WO vielfach auf den ersten Teil und regelt nur das, was vom normalen Wahlverfahren abweicht. Dieselbe Regelungstechnik wird auch bei den Vorschriften zur Wahl der Jugend- und Auszubildendenvertretung angewendet.
Die allgemeinen Regelungen für alle Wahlarten[Bearbeiten]
Grundregeln für das Handeln des Wahlvorstandes (§ 1 WO)[Bearbeiten]
Zuständig für die Durchführung der Betriebsratswahl ist der Wahlvorstand. Er hat im Regelfall 3 Mitglieder; in größeren Betrieben kann die Anzahl, soweit zur ordnungsgemäßen Durchführung der Wahl erforderlich, erhöht werden, es muss aber stets eine ungerade Anzahl von Mitgliedern sein (§ 16 Absatz 1 BetrVG). Nach § 1 Absatz 2 WO fasst der Wahlvorstand seine Beschlüsse mit der Mehrheit seiner Mitglieder (absolute Mehrheit); eine Mehrheit der abgegebenen Stimmen (relative Mehrheit) reicht also nicht aus. Außerdem ist in § 1 Absatz 2 WO geregelt, dass über jede Sitzung des Wahlvorstandes eine Niederschrift herzustellen ist, die mindestens vom Vorsitzenden und einem weiteren Mitglied des Wahlvorstandes zu unterzeichnen ist.
Die Wählerliste (§ 2 WO)[Bearbeiten]
Der Wahlvorstand hat eine Wählerliste aufzustellen, aus der sich ergibt, welche Personen berechtigt sind, an der Betriebsratswahl teilzunehmen. In der betrieblichen Praxis wird diese Liste gleichbedeutend auch als "Wählerverzeichnis" bezeichnet. Am Wahltag kann nur wählen, wer in der Wählerliste eingetragen ist. Die Wählerliste hat den Sinn, einen möglichen Streit um die Wahlberechtigung einzelner Personen vor dem Wahltag zu klären.
In die Wählerliste müssen alle Arbeitnehmer des Betriebes aufgenommen werden, die berechtigt sind, an der Wahl teilzunehmen. Für die fehlerfreie Aufstellung der Wählerliste ist der Wahlvorstand insbesondere in größeren Betrieben auf die Zuarbeit des Arbeitgebers angewiesen. § 2 Absatz 2 WO verpflichtet daher den Arbeitgeber dazu, dem Wahlvorstand die erforderlichen Auskünfte zu erteilen und die erforderlichen Unterlagen zur Verfügung zu stellen.
Die fertige Wählerliste muss vom Wahlvorstand betriebsöffentlich ausgelegt werden, damit alle Arbeitnehmer prüfen können, ob sie richtig erstellt ist. Meint ein Arbeitnehmer, die Wählerliste sei falsch erstellt, steht ihm das Recht des Einspruchs zu (§ 4 WO).
Die Eintragung in der Wählerliste ist auch zwingende Voraussetzung für die Kandidatur zur Betriebsratswahl (Ausübung des passiven Wahlrechts); gehen Wahlvorschläge beim Wahlvorstand ein, muss er also als erstes prüfen, ob die Kandidatinnen und Kandidaten in der Wählerliste aufgeführt sind (§ 2 Absatz 3 WO).
Der Wahlvorstand muss die Wählerliste bis zum Tag der Wahl auf dem jeweils aktuellen Stand halten. Das bedeutet insbesondere, dass er ausgeschiedene Mitarbeiter streichen und in der Wahlzeit neu eingetretene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (sofern sie älter als 18 Jahre alt sind, § 7 BetrVG) neu in die Liste aufnehmen muss (§ 4 Absatz 3 WO).
Das Wahlausschreiben (§ 3 WO)[Bearbeiten]
Mit der Veröffentlichung des Wahlausschreibens wird die Betriebsratswahl offiziell eingeleitet. Im Wahlausschreiben teilt der Wahlvorstand den Mitarbeitern des Betriebes unter anderem mit, wann und wo die Wahl stattfindet, wie groß der Betriebsrat sein wird, welche Geschlechterquote für die Zusammensetzung des Betriebsrats gilt und wie man sich durch die Einreichung von Wahlvorschlägen als Bewerber an der Wahl beteiligen kann.
Das Wahlausschreiben ist ein förmliches Dokument, das im normalen Wahlverfahren mindestens 13 verschiedene Informationen enthalten muss, die alle in § 3 WO aufgeführt sind. Das Vergessen einer dieser Informationen kann die Wahl anfechtbar machen. Im vereinfachten Wahlverfahren für kleinere Betriebe enthält das Wahlausschreiben nach § 31 WO sogar insgesamt 15 Pflichtangaben, die dort aber ebenfalls vollständig und übersichtlich aufgeführt sind (§ 3 Absatz 2 WO und § 31 Absatz 1 WO).
Sitze für das Geschlecht in der Minderheit (§ 5 WO)[Bearbeiten]
Nach § 15 Absatz 2 BetrVG muss das Geschlecht, das in der Belegschaft in der Minderheit ist, im Betriebsrat mindestens so viel Sitze bekommen, dass sich das Geschlechterverhältnis in der Belegschaft im Betriebsrat abbildet. Diese Regelung ist 2001 neu in das Betriebsverfassungsrecht aufgenommen worden. Der geschlechtsspezifische Minderheitenschutz ist seitdem eines der Reizthemen des Betriebsverfassungsrechts. Das BAG hat die Vorschrift als gültig angesehen (BAG 16. März 2005 – 7 ABR 40/04 – BAGE 114, 119 = AP Nr. 3 zu § 15 BetrVG 1972 = Streit 2006, 68).
§ 5 WO legt die Einzelheiten fest, wie die Anzahl der Sitze für das Geschlecht in der Minderheit im Betriebsrat festgestellt wird. Die Umrechnung erfolgt nach dem d'Hondtschen Auszählverfahren, das in § 5 WO beschrieben ist.
Ausgangspunkt der Berechnung ist die Ermittlung der Anzahl der Frauen und der Anzahl der Männer in der Belegschaft. Stichtag für diese Berechnung ist der Tag der Veröffentlichung des Wahlausschreibens (§ 5 Absatz 1 Satz 3 WO).
Beispiel: Im Betrieb sind 48 Frauen und 128 Männer tätig. Das macht insgesamt 176 Arbeitnehmer, also besteht der Betriebsrat nach § 9 BetrVG aus 7 Mitgliedern. Als erstes teilt man nun für die Frauen 48 durch 1, dann durch 2, dann durch 3 usw. Die "weibliche Zahlenreihe" lautet also: 48 – 24 – 16 – 12 – 9,6 – 8 … Dasselbe macht man mit der Anzahl der männlichen Arbeitnehmer. Die "männliche Zahlenreihe" lautet dann: 128 – 64 – 42,66 – 32 – 25,6 – 21,33 … Da der Betriebsrat aus 7 Mitgliedern besteht, muss man nun die 7 höchsten Zahlen aus den beiden Zahlenreihen und ihre Herkunft aus der "männlichen" oder der "weiblichen" Zahlenreihe ermitteln. Das Ergebnis lautet: 128 (männlich), 64 (männlich), 48 (weiblich), 42,66 (männlich), 32 (männlich), 25,6 (männlich), 24 (weiblich). Also stehen den Frauen, die im Beispielsfall das Geschlecht in der Minderheit bilden, mindestens 2 Sitze im Betriebsrat zu, da (nur) 2 der 7 höchsten Höchstzahlen aus der "weiblichen Zahlenreihe" stammen.
Das Wahlsystem[Bearbeiten]
Unter Wahlsystem wird hier die Art und Weise verstanden, in der der Wähler durch seine Wahlentscheidung auf die Zusammensetzung des Betriebsrats Einfluss nehmen kann. Insoweit handelt es sich allerdings nicht um einen einheitlich gebrauchten Fachbegriff. Hier wird der Begriff so verwendet wie in dem Artikel Wahlsystem zum Stichwort "Repräsentantenwahlen". Das Betriebsverfassungsgesetz kennt das Wahlsystem der Verhältniswahl (Listenwahl) und das Wahlsystem der Mehrheitswahl (Personenwahl).
Die Listenwahl[Bearbeiten]
§ 14 Absatz 2 Satz 1 BetrVG schreibt für die Betriebsratswahl im Regelfall die Verhältniswahl vor, die in der betrieblichen Praxis häufig auch als Listenwahl bezeichnet wird (Zu den Ausnahmen vgl. unten bei "Personenwahl").
Bei der Verhältniswahl werden von den im Betrieb vertretenen Interessengruppen Listen mit Kandidatinnen und Kandidaten „in erkennbarer Reihenfolge“ (§ 6 Absatz 3 WO) aufgestellt und zur Wahl eingereicht. Die Wähler haben in diesem Falle jeweils nur eine Stimme, die sie der Liste ihrer Wahl geben können. Die Wähler können also keine einzelnen Personen wählen. Die Sitze im Betriebsrat werden auf die Listen nach dem Anteil der erreichten Stimmen verteilt. Hat eine Liste zum Beispiel 3 Sitze errungen, sind die drei ersten Personen aus der Liste gewählt (ohne Berücksichtigung der Besonderheiten der Förderung für das Geschlecht in der Minderheit).
Die Personenwahl[Bearbeiten]
Nach § 14 Absatz 2 Satz 2 BetrVG findet ausnahmsweise Personenwahl (Mehrheitswahl) statt, wennnur 1 Liste zur Wahl angetreten ist oder wenn
im vereinfachten Wahlverfahren nach § 14a BetrVG für Betriebe mit bis zu 50 Arbeitnehmern gewählt wird.Bei der Personenwahl stehen einzelne Personen (und keine Listen) zur Wahl. Jeder Wähler hat so viele Stimmen, wie es Sitze im Betriebsrat zu verteilen gibt (§ 20 Absatz 3 WO). Diese kann er auf die Personen seines Vertrauens verteilen; eine Stimmenhäufung ist im Wahlrecht für den Betriebsrat nicht vorgesehen. Gewählt sind die Personen, die die meisten Stimmen erhalten haben (die relative Mehrheit reicht aus).
Der Wahlvorgang[Bearbeiten]
Die Wahl erfolgt in der Regel so, dass der Wahlberechtigte seine Stimme persönlich und geheim im Wahllokal abgibt. Briefwahl (in der Terminologie der Wahlordnung schriftliche Stimmabgabe) ist auf Verlangen der Wahlberechtigten möglich, die wegen Abwesenheit vom Betrieb an der direkten Stimmabgabe verhindert sind (§ 24 Absatz 1). Eine nähere Begründung dafür ist nicht nötig. Weitere Regelungen gibt es für Wahlberechtigte, von denen dem Wahlvorstand bekannt ist, dass sie zum Zeitpunkt der Wahl voraussichtlich nicht im Betrieb sein werden (§ 24 Absatz 2), sowie für räumlich weit entfernt liegende Betriebsteile und Kleinstbetriebe. Das gilt sowohl für das normale als auch das vereinfachte Wahlverfahren. Die generelle Anordnung einer Briefwahl unter Missachtung der Wahlordnung führt zur Anfechtbarkeit der Betriebsratswahl.
Die persönliche Stimmabgabe[Bearbeiten]
In Übereinstimmung mit den Grundwerten des deutschen Grundgesetzes und in Übereinstimmung mit demokratischer Wahltradition wird der Betriebsrat in freier und geheimer (§ 14 BetrVG) Wahl gewählt. Die freie und geheime Wahl ist dann am besten gewährleistet, wenn der Wähler seine Stimme unter Kontrolle des Wahlvorstandes abgibt. Der Wahlvorstand hat dafür zu sorgen, dass jeder seine Stimme frei und unbeobachtet abgeben kann (§ 12 Absatz 1 WO). Er ist verpflichtet einzugreifen, wenn er den Eindruck hat, andere Personen wollen den Wähler bei der Wahlentscheidung beobachten oder gar beeinflussen. Die Stimmabgabe erfolgt durch Ausfüllen des Stimmzettels.
Sind die Arbeitnehmer auf mehrere Standorte verteilt, können auch mehrere Wahllokale gebildet werden. Denkbar ist auch der Einsatz eines mobilen Wahllokals, das alle Einsatzorte der Arbeitnehmer nach und nach bereist. In beiden Fällen muss allerdings beachtet werden, dass die Wahlurne entweder unter ständiger Beobachtung stehen muss oder dass sie – zum Beispiel beim Transport oder in den Nachtstunden – förmlich versiegelt sein muss.
Briefwahl[Bearbeiten]
Wahlberechtigte, die im Zeitpunkt der Wahl wegen Abwesenheit vom Betrieb verhindert sind, ihre Stimme persönlich abzugeben, hat der Wahlvorstand auf deren Verlangen die für eine Briefwahl ("schriftliche Stimmabgabe") nötigen Unterlagen (§ 24 Absatz 1, § 35 Abs. 1 Satz 3 WO) auszuhändigen. Bei der Briefwahl muss der Wahlberechtigte bestätigen, dass er den Stimmzettel persönlich gekennzeichnet hat.
Wird im normalen Wahlverfahren gewählt, gibt es keine Frist für die Beantragung der Briefwahl. Die Briefumschlag mit dem Stimmzettel muss jedoch noch vor Schließung des Wahllokals beim Wahlvorstand eingehen. Verspätet eingehende Briefumschläge werden nicht mitgezählt, der Wahlvorstand hat sie mit einem Vermerk über den Zeitpunkt des Eingangs ungeöffnet zu den Wahlunterlagen zu nehmen und einen Monat nach Bekanntgabe des Wahlergebnisses ungeöffnet zu vernichten, wenn die Wahl nicht angefochten worden ist (§ 26 WO).
Bei dem vereinfachten Wahlverfahren muss der Antrag auf Briefwahl spätestens drei Tage vor dem Tag der Wahlversammlung zur Wahl des Betriebsrats beim Wahlvorstand eingehen (§ 35 Abs. 1 Satz 2 WO). Dieser setzt dem Briefwähler eine angemessene Frist, innerhalb derer die Briefwahlstimme eingegangen sein muss. Dies wird wegen der Beachtung der üblichen Postlaufzeiten in der Regel ein Zeitpunkt erst nach der Wahlversammlung sein können. Man spricht deshalb von nachträglicher schriftlicher Stimmabgabe.
Ist dem Wahlvorstand bekannt, dass einzelne Wahlberechtigte im Zeitpunkt der Wahl nach der Eigenart ihres Beschäftigungsverhältnisses voraussichtlich nicht im Betrieb anwesend sein werden (insbesondere im Außendienst oder mit Telearbeit Beschäftigte und in Heimarbeit Beschäftigte), so hat er diesen nach § 24 Abs. 2 WO unaufgefordert die Briefwahlunterlagen zu übermitteln.
Briefwahl ist ferner nach § 24 Abs. 3 WO zulässig, wenn der Wahlvorstand die Briefwahl für Betriebsteile und Kleinstbetriebe, die räumlich weit vom Hauptbetrieb entfernt sind, anordnet.
In anderen als den genannten Fallkonstellationen ist Briefwahl unzulässig.
Die Stimmauszählung[Bearbeiten]
Im Regelfall findet die Stimmauszählung unmittelbar nach Schließung des Wahllokals statt (§ 13 WO). Nur dann, wenn im vereinfachten Wahlverfahren vom Recht der Briefwahl Gebrauch gemacht wurde und noch nicht alle ausgegebenen Briefwahlunterlagen am Tag der Stimmabgabe eingegangen sind, kommt es hier nach § 35 WO zu einer nachträglichen Stimmauszählung. Ein gesonderter Termin zur Auszählung ist auch dann unumgänglich, wenn es mehrere Wahllokale gibt und die mit den Stimmzetteln gefüllten Wahlurnen erst zu dem Ort der Auszählung gebracht werden müssen.
Die Auszählung muss in jedem Falle stets unter den Augen der Betriebsöffentlichkeit stattfinden. Daher müssen Datum, Ort und Uhrzeit der Stimmenauszählung bereits im Wahlausschreiben öffentlich bekannt gemacht sein. Zudem muss der Raum der Auszählung ohne Hindernisse zugänglich sein.
Die Zuteilung der Sitze im Betriebsrat[Bearbeiten]
Aus dem Ergebnis der Stimmauszählung müssen die gewählten Mitglieder des Betriebsrats ermittelt werden. Dabei sind die Besonderheiten, die durch die Förderung für das Geschlecht in der Minderheit bedingt sind, zu beachten.
Sitzzuteilung bei der Listenwahl[Bearbeiten]
Nach § 15 Absatz 1 WO erfolgt bei der Listenwahl die Zuteilung der Sitze auf die Listen nach dem d'Hondtschen Auszählverfahren.
Ergibt sich nach der Verteilung der Sitze, dass die Mindestanzahl der Sitze für das Geschlecht in der Minderheit verfehlt worden ist, kommt es zu einem Austauschverfahren, das in § 15 Absatz 5 WO beschrieben ist.
Im Prinzip dröselt man die Zuteilung der Sitze von hinten her wieder auf. Man sucht sich also den oder die Gewählte aus, die es zuletzt noch aufgrund der niedrigsten verwerteten Höchstzahl in den Betriebsrat geschafft hat; gehört sie dem Geschlecht in der Minderheit an, wird sie übersprungen und man sucht den oder diejenige, die mit der zweitniedrigsten Höchstzahl noch den Sprung in den Betriebsrat geschafft hat usw. Findet man auf diese Weise einen oder eine Gewählte mit dem "falschen" Geschlecht, verliert diese Person ihren schon sicher geglaubten Sitz im Betriebsrat. Den Sitz bekommt stattdessen die Person auf der betroffenen Liste, die am weitesten oben steht, noch keinen Platz im Betriebsrat hat und dem Geschlecht in der Minderheit angehört. Gibt es auf der betroffenen Liste keine solche Person, fällt der Platz an eine andere Liste, die noch über Bewerber oder Bewerberinnen mit dem geeigneten Geschlecht verfügt (Listensprung). Dieses Austauschverfahren wird durchgeführt, bis die Quote stimmt oder bis feststeht, dass die Quote nie erreicht werden kann, da es keine weiteren Bewerberinnen oder Bewerber mehr mit dem geeigneten Geschlecht gibt.
Sitzzuteilung bei der Personenwahl[Bearbeiten]
Nach § 22 Absatz 1 WO werden bei der Personenwahl die dem Geschlecht in der Minderheit zustehenden Sitze vorab zugeteilt. Dazu werden nur die Personen ins Auge gefasst, die diesem Geschlecht angehören. Nach der Anzahl der auf sie entfallenen Stimmen werden ihnen diese Sitze zugeteilt.
Anschließend werden die übrigen Sitze ohne Rücksicht auf das Geschlecht allein nach der Anzahl der erreichten Stimmen – unter Außerachtlassung der Personen, die bereits einen Sitz nach der Geschlechterquote erreicht haben – zugeteilt (§ 22 Absatz 2 WO).
Weitere Aufgaben des Wahlvorstandes nach dem Wahltag[Bearbeiten]
Nachdem feststeht, wer in den Betriebsrat gewählt ist, müssen die Gewählten noch die Wahl annehmen (§ 17 WO). Haben alle die Wahl angenommen, ist das Wahlergebnis betriebsöffentlich überall dort bekannt zu machen, wo auch das Wahlausschreiben ausgehängt war (§ 18 WO). Außerdem erhalten nach § 18 WO der Arbeitgeber und die im Betrieb vertretenen Gewerkschaften eine Abschrift der Wahlniederschrift (Protokoll über die Stimmenauszählung).
Letztlich hat der Wahlvorstand noch die Wahlakten zu schließen und sie dem Betriebsrat zu übergeben § 19 WO. Überdies muss er nach § 29 Absatz 1 BetrVG noch zur ersten Sitzung des neu gewählten Betriebsrats einladen und diese Sitzung so lange leiten, bis aus der Mitte des Betriebsrats heraus ein Versammlungsleiter gewählt wurde.
Vergleichbare Regelungen aus anderen Rechtsgebieten[Bearbeiten]
Andere Belegschaftsvertretungen in der Privatwirtschaft[Bearbeiten]
Soweit die Belegschaft in der Privatwirtschaft Mitglieder des Aufsichtsrats nach dem Drittelbeteiligungsgesetz oder nach dem Mitbestimmungsgesetz wählen kann, geschieht auch dies jeweils auf Basis einer Wahlordnung, die Ähnlichkeiten mit der Wahlordnung zum Betriebsrat aufweist. Auch für die Wahlen zum Sprecherausschuss der leitenden Angestellten nach dem Sprecherausschussgesetz gibt es eine Wahlordnung, deren Grundgedanken der Wahlordnung zum Betriebsverfassungsgesetz entlehnt sind.
Personalratswahl[Bearbeiten]
Der Personalrat ist in Deutschland die dem Betriebsrat entsprechende Interessenvertretung der Bediensteten (Arbeitnehmer und Beamte) des öffentlichen Dienstes. Personalräte werden in den Bundesbehörden auf Basis des Bundespersonalvertretungsgesetzes (BPersVG) gewählt und in den Ländern und Kommunen auf Basis der Personalvertretungsgesetze der Bundesländer. Sowohl zum BPersVG als auch zu den vielen Landespersonalvertretungsgesetzen sind Wahlordnungen für die Wahl der Personalräte erlassen worden. Die großen Linien sind in allen Wahlordnungen gleich. Dennoch gibt es für die Personalratswahlen einige Besonderheiten zu beachten.
Mitarbeitervertretungen im Bereich der katholischen oder evangelischen Kirchen[Bearbeiten]
Die betriebliche Interessenvertretung für die Mitarbeiter in den Kirchen und Religionsgemeinschaften ist die Mitarbeitervertretung.
Weblinks[Bearbeiten]Text des Betriebsverfassungsgesetzes
Text der Wahlordnung zum Betriebsverfassungsgesetz
Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
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Der Sachverständige erstattet in seinem Gutachten einen Befund. Dies ist der rechtserhebliche Teil des Gutachtens, in dem er über die Sachfrage, die das Gericht oder eine Behörde an ihn gestellt hat, kurz zusammengefasst eine verbindliche fachliche Auskunft gibt.Inhaltsverzeichnis
1 Sprachliche Ableitung
2 Gutachten
3 Befund
4 Zusammenfassung und Übersicht
5 Literatur
6 Siehe auch
7 Einzelnachweise
8 WeblinksSprachliche Ableitung[Bearbeiten]
Das Wort Befund im Sinne von "Wahrnehmung" bzw. "Feststellung" wurde um das 17. Jahrhundert aus "befinden" (beurteilen, erkennen) abgeleitet, welches wiederum im Althochdeutschen "bifindan" (mhd.: "bevinden" im Sinne von "finden", "erfahren", "kennenlernen") den Ursprung hat.
Gutachten[Bearbeiten]
Der Sachverständige (SV) ist in Deutschland ein Organ des Gerichts oder der Behörde, in Liechtenstein und Österreich ein Helfer[1] des Gerichts oder der Behörde.[2]
Das Sachverständigengutachten ist im behördlichen oder gerichtlichen Verfahren „Beweismittel“ (vgl. z.B. §&#160;402 deutsche ZPO; §§&#160;351 ff. österreich. ZPO; §§ 371 ff flZPO). Der Sachverständige zieht aus dem Befund rechtsrelevante Schlüsse und begründet diese (Gutachtenserstattung).
Vom Gericht und von den Behörden wird der Sachverständige berufen, um in dem Fachgebiet, in dem er eine besondere Sachkunde aufweist, ein (meist schriftliches) Gutachten abzugeben um die Entscheidungsfindung des Gerichts bzw. der Behörde zu erleichtern. Dazu erhebt, begutachtet, erforscht, erläutert der Sachverständige Tatsachen. Wie alle anderen Beweismittel unterliegt auch das Gutachten des Sachverständigen der freien richterlichen / behördlichen Beweiswürdigung. Grundlage für die Würdigung des Gutachtens als Beweismittel sindVollständigkeit,
Nachvollziehbarkeit und
Schlüssigkeitdes Gutachtens. Die Beweiswürdigungsfreiheit bedeutet dabei ein wichtiges Korrektiv, da der Richter (die Behörde) die Ergebnisse des aufgenommenen Gutachtenbeweises nach seiner freien Überzeugung – ohne Bindung an Beweisregeln – würdigen kann und darf. Durch ein Gutachten soll die Fach- und Sachkunde des Gerichts bzw. der Behörde soweit ergänzt werden, damit es in einem Einzelfall eine korrekte, sachgemäße und bindende, von den Parteien anerkannte, Entscheidung fällen kann.
Der Sachverständige teilt dabei Erfahrungsgrundsätze mit und stellt Tatsachen auf Grundlage der an ihn gestellten Fragen fest. Der Sachverständige muss nicht zwingend bei Gericht zertifiziert sein, sondern jede Person mit entsprechender Fach- oder Sachkunde kann grundsätzlich vom Gericht zum Sachverständigen bestellt werden. Dem Gutachten des Sachverständigen kommt im Verfahren erhebliche praktische Bedeutung zu. Daher ist die Zusammenarbeit mit dem Sachverständigen mit den Parteien von wesentlicher Bedeutung und sollte besondere Beachtung zuteilwerden.[3]
Befund[Bearbeiten]
Der entscheidungswesentliche Teil des Gutachtens ist der Befund (Feststellungen, Schlussfolgerungen).
Die Feststellung beweiserheblicher Tatsachen ist die Befundaufnahme. Die Tätigkeit selbst wird auch als "Befundung" bezeichnet.
Im Befund wird vom Sachverständigen in verkürzter Form festgestellt, wie ein Sachverhalt anhand der Erfahrungsgrundsätze und der festgestellten Tatsachen vorliegt bzw. der Sachverständige mit seinem Fachwissen diesen sieht. Die Beurteilung, wie die Subsumtion unter die geltenden Gesetze zu erfolgen hat, obliegt jedoch ausschließlich dem Gericht bzw. der Behörde (Rechtsfrage).
Der Befund ist daher untrennbarer Bestandteil eines jeden Gutachtens und hat wegen seiner rechtserheblichen Feststellung eine ganz besondere Stellung innerhalb des Gutachtens.
Zusammenfassung und Übersicht[Bearbeiten]
Der Sachverständige erstattet immer Befund und Gutachten. Er stellt dabei beweiserhebliche Tatsachen fest (Befundaufnahme), fasst diese zusammen (Befund) und zieht aus dem Befund rechtsrelevante Schlüsse und begründet diese (Gutachtenserstattung).
Ein Gutachten istvollständig, wenn es alle vom Gericht gestellten Fragen beantwortet (sofern diese zulässig waren – Rechtsfragen),
nachvollziehbar, wenn das Gutachten vom Gericht verstanden werden kann und die Gedankengänge des Gutachters, die vom Befund zum Gutachten führten, prüfen und beurteilen kann und
schlüssig, wenn es nach der Prüfung auf Vollständigkeit und Nachvollziehbarkeit immer noch überzeugend und widerspruchsfrei erscheint (werden zu einer wissenschaftlichen Streitfrage zulässigerweise unterschiedliche Auffassungen vertreten, so hat der Sachverständige darzulegen, warum er sich auf die eine und nicht auf die andere Argumentation stützt).Das Gutachten eines Sachverständigen unterliegt der freien Beweiswürdigung durch das Gericht bzw. die Behörde.
Literatur[Bearbeiten]&#160;Antonius Opilio, Anton Schäfer: Passepartout für Rechtwisser. EDITION EUROPA Verlag, 2007, ISBN 978-3-901924-24-8, S.&#160;225f. (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).Siehe auch[Bearbeiten]ZiviltechnikerEinzelnachweise[Bearbeiten]↑ für Österreich und Liechtenstein:Fasching, Hans W., Kommentar zu den Zivilprozessgesetzen, III, 467 f., 486, 495; Manz Verlag
Sperl Hans, Lehrbuch des Bürgerlichen Rechts, 445;
Rechberger/Simotta/Daphne-Ariane, Grundriss des österreichischen Zivilprozessrechts, Rz 634; Manz Verlag ua;Die Rechtsmeinungen differieren diesbezüglich, insbesondere ist jedoch anerkannt, dass der Sachverständige in Österreich und Liechtenstein kein „Organ“ des Gerichtes ist.
↑ Dies hat hinsichtlich der Haftung des Staates für die Arbeit des Sachverständigen erhebliche Bedeutung. Hinsichtlich des Sachverständigen als nicht-amtlicher Sachverständiger in Österreich (Amtssachverständiger) kann er auch unter Umständen als Organ der Behörde fungieren.
↑ Die Praxis einiger Rechtsanwälte zur Befundaufnahme des Sachverständigen eine Sekretärin oder einen mit der Rechtssache unbefassten oder unvorbereiteten Substituten (Konzipienten) zu entsenden, kann daher einen wesentlichen Mangel darstellen und eine Haftung des Rechtsanwaltes begründen.Weblinks[Bearbeiten]Liste der gerichtlich beeideten und zertifizierten Sachverständigen und Dolmetscher in Österreich
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Ingenieur (französisch [ɛ̃.ʒe.njœʁ], deutsch [ˈɪn.ʒɛˌnjøɐ]; Abkürzung Ing.) ist die Berufs- bzw. Standesbezeichnung für Fachleute bzw. Experten auf dem Gebiet der Technik. Die Ausbildung zum Ingenieur und die Berufsausübung sind in den Ländern Europas teilweise sehr unterschiedlich geregelt.
In der Bundesrepublik Deutschland, Österreich und der Schweiz werden Ingenieure an Universitäten und Fachhochschulen (Hochschulen für angewandte Wissenschaften) ausgebildet; allein in der Bundesrepublik auch über ein duales Studium an einer Berufsakademie und allein in Österreich auch im Fachschulbereich an Höheren Technischen Lehranstalten (HTL).
Die Abschlussgrade für Ingenieure nach dem europäischen Bologna-Prozess sind der „Bachelor” und der „Master” (Bachelor/ Master of Science, Abk.: B.Sc./ M.Sc. und der Bachelor/Master of Engineering, Abk.: B.Eng./ M.Eng.), die den bisherigen Grad Diplom-Ingenieur/ -in ersetzen.Inhaltsverzeichnis
1 Etymologie
2 Geschichtliche Entwicklung2.1 Ingenieurausbildung ab dem 18. Jahrhundert
2.2 Zulassung von Frauen zum Ingenieurstudium, erste Diplome und Promotionen
2.3 Ingenieurausbildung ab den 1970er Jahren in der BRD
3 Berufsbild
4 Der Ingenieur im Bild der Öffentlichkeit4.1 Das Ingenieurlied
4.2 Ingenieur und Patent
5 Internationale Situation5.1 Deutschland5.1.1 Berufsbezeichnungen und akademische Grade
5.1.2 Bologna-Prozess
5.1.3 Kammern und Berufsverbände
5.1.4 In der DDR erworbene Ingenieur-Grade5.1.4.1 Ausbildung an Ingenieurschulen (Fachschulen)
5.1.4.2 Ausbildung an Ingenieurhochschulen (IHS)
5.1.4.3 Ausbildung an Technischen Hochschulen, Technischen Universitäten und Universitäten
5.2 Österreich5.2.1 Ingenieursausbildung im Rahmen des Schulsystems
5.2.2 Universitäten und Fachhochschulen
5.2.3 Ziviltechniker und Ingenieurbüros
5.3 Schweiz
5.4 Frankreich
5.5 Italien
5.6 Finnland
5.7 Tschechien und Slowakei
5.8 Andere osteuropäische Staaten
5.9 Englischsprachige Staaten
6 Fachrichtungen
7 Siehe auch
8 Literatur
9 Weblinks
10 Anmerkungen und EinzelnachweiseEtymologie[Bearbeiten]
Das lateinische Wort ingenium heißt „sinnreiche Erfindung“ oder „Scharfsinn“. Das davon abstammende italienische Wort ingegnere (d.&#160;h. „Zeugmeister“, „Kriegsbaumeister“) wurde im Mittelalter nur im Zusammenhang mit Kriegstechnik und im Deutschen als ebenso einschränkendes Lehnwort Ingenieur gebraucht. Erst im 17. Jahrhundert bedeutete das französische Wort ingénieur „Fachmann auf technischem Gebiet mit theoretischer Ausbildung“. Es kam im 18. Jahrhundert von dort erneut als Lehnwort Ingenieur ins Deutsche, jetzt aber in der allgemeineren französischen Bedeutung und verdrängte im Laufe des 19. Jahrhunderts auch die im Berg- und Wasserbau übliche Bezeichnung Kunstmeister.[1][2]
Geschichtliche Entwicklung[Bearbeiten]
Den mittellateinischen Titel ingeniarius, der auf die Wartung und den Einsatz militärischer Instrumente (Rüstungen, Waffen, Geschütze) bezogen war, trug auch Leonardo da Vinci in der damaligen italienischen Form ingegnier. Unter Sebastien le Pestre de Vauban, dem Festungsbaumeister von Ludwig&#160;XIV., bildete sich die über das Militärische hinausgehende, bis heute übliche Bedeutung für Ingenieur heraus.
Seit dem Dreißigjährigen Krieg wurde in vielen Heeren Europas eine Gruppe technischer Fachleute rekrutiert und als mehr oder weniger eigenständige permanente Formation in die Hierarchie der Armee integriert. Es wurden Artillerie- und Ingenieurkorps gebildet.[3] Später wurde das Arbeitsgebiet dieser Ingenieure von der Militärtechnik auf das staatliche Zivilbauwesen und den Bergbau erweitert. Die absolutistischen Staaten organisierten eine technische Bürokratie sowohl im militärischen als auch im zivilen Staatsdienst. Die Verknüpfung beider Dienste zeigte sich im Fortifikationswesen. Der Festungsbaumeister war Techniker im Krieg und im Frieden. Er hatte befestigte Orte zu erbauen. Im Krieg gab er Hilfestellung bei deren Verteidigung und bei der Eroberung fremder Festungen.
Ingenieurausbildung ab dem 18. Jahrhundert[Bearbeiten]
Im deutschsprachigen Raum kommt besonders der Entwicklung in Sachsen eine Pionierrolle zu. August Christoph Graf von Wackerbarth, seit 1702 Chef der Ingenieuroffiziere, löste diese 1712 aus dem Artilleriecorps heraus und formierte so das erste Ingenieurkorps in Deutschland. Die Ingenieuroffiziere wirkten in Friedenszeiten im Wasserbau einschließlich Melioration, im Wege- und Brückenbau, in der Geodäsie und Kartographie. Auch waren sie bei der großen Landesvermessung 1780 und in vielen Bereichen der Infrastruktur- und Regionalentwicklung beteiligt. Die Befehlshaber des Ingenieurkorps standen bis 1745 zugleich an der Spitze des zivilen Oberbauamtes. Im Dezember 1743 nahm die Ingenieurakademie zu Dresden, deren Konzeption Jean de Bodt erarbeitet hatte, in der Neustädter Kaserne den Lehrbetrieb auf – mit Fächern wie Mathematik, Festungsbau, Geodäsie, Geographie, Zivilbaukunst, Mechanik und Maschinenkunde. Die hier erfolgte frühe Formation eines in der militärischen Organisation eigenständigen Ingenieurkorps und die Etablierung einer auch wissenschaftliche Inhalte vermittelnden technischen Fachschule waren wesentliche Beiträge sowohl zur Entwicklung des Ingenieurberufs mit gefestigtem Berufsbild als auch der Ingenieurwissenschaften.[3]
In Frankreich gab es 1720 die Gründung des ersten militärischen Ingenieurkorps für Straßen- und Brückenbau. Die wissenschaftliche Ausbildung der Ingenieure begann an der 1747 in Paris eröffneten zivilen Ingenieurschule, der die École polytechnique 1794 und die Schule für Straßen- und Brückenbau 1795 (École Nationale des Ponts et Chaussées) folgten.
Im Jahr 1736 wurde in Wien in der heutigen Stiftskaserne die erste Ingenieurschule gegründet. Seit dieser Zeit entstanden auch in zahlreichen anderen Ländern Ingenieurschulen und später auch Technische Hochschulen, die im Laufe des 19. und 20.&#160;Jahrhunderts Universitäten gleichgestellt wurden (heute Technische Universitäten). Anlässlich der Hundertjahrfeier der Königlich Technischen Hochschule Charlottenburg am 19. Oktober 1899 wurde auf „Allerhöchsten Erlaß“ (Kabinettsorder) von Wilhelm II., des Königs von Preußen, an den Technischen Hochschulen Preußens der akademische Grad Diplom-Ingenieur (Dipl.-Ing.) zusammen mit dem Doktor der Ingenieurwissenschaften (Dr.-Ing.) eingeführt.
In den Folgejahren wurde auch in anderen Bundesstaaten des Deutschen Kaiserreiches der Dipl.-Ing. und Dr.-Ing. an den Technischen Hochschulen eingeführt:im Großherzogtum Hessen-Darmstadt am 25. November 1899,
im Großherzogtum Baden am 10. Februar 1900,
im Königreich Sachsen am 12. Februar 1900,
im Königreich Württemberg per Verordnung vom 22. Februar 1900
im Königreich Bayern am 10. Januar 1901.Zulassung von Frauen zum Ingenieurstudium, erste Diplome und Promotionen[Bearbeiten]
Die erste diplomierte Ingenieurin in einem europäischen Staat war Cécile Butticaz, die 1907 an der Ingenieurschule Lausanne ihr Diplom als Elektroingenieurin erwarb, ab 1909 ein Ingenieurbüro leitete, am zweiten Simplonstollen mitarbeitete und 1929 an der Universität Genf in Physik promovierte.
In den verschiedenen Staaten des Deutschen Reiches wurden Frauen zwischen 1900 und 1909 zum Studium an den Technischen Hochschulen und damit zum Studium der Ingenieurwissenschaften zugelassen.[4][5][6] Hierin ausgezeichnet haben sich in den ersten Jahren die folgenden Hochschulen: die Technische Hochschule Berlin-Charlottenburg, die spätere TU Berlin; die Technische Hochschule Darmstadt, die heutige Technische Universität Darmstadt; die TH München, heute Technische Universität München sowie die Technische Hochschule Aachen, die heute unter dem Namen RWTH Aachen bekannt ist.
Die erste Diplomingenieurin an einer deutschen Hochschule war Elisabeth von Knobelsdorff, die 1911 an der Technischen Hochschule Berlin-Charlottenburg in Architektur ihren Abschluss machte.[7] Im Fach Maschinenbau folgte Elisa Leonida Zamfirescu, Chemieingenieurin, Erfinderin und Befürworterin der internationalen Abrüstung, die 1912 ihren Abschluss machte, ein Stellenangebot von BASF ablehnte und anschließend in Bukarest als Erforscherin der rumänischen Bodenschätze tätig war. 1913 legte Jovanka Bončić-Katerinić an der Technischen Hochschule Darmstadt ihre Diplomprüfung ab und ließ sich in Belgrad als Architektin nieder.[8] 1924 schlossen Ilse Ter Meer und Wilhelmine Vogler ihr Maschinenbaustudium an der TH München ab. Ihnen folgte unter anderen die Flugzeugkonstrukteurin Ilse Essers, die 1926 ihr Ingenieurdiplom in Aachen machte. Essers entdeckte den Massenausgleich an beweglichen Flügelklappen und Flügelrudern zur Verhinderung von angefachten Flügelschwingungen und wurde 1929 als erste Frau in der Fakultät Maschinenwesen an der TH Berlin promoviert. Sie schaffte mit ihren Erkenntnissen und Erfindungen wesentliche Grundlagen im Bereich der Luftfahrttechnik, der Baukonstruktion und dem Maschinenbau. An der Technischen Hochschule Darmstadt promovierte mit Kira Stein erst 1983 eine Frau im Fachbereich Maschinenbau.
Ingenieurausbildung ab den 1970er Jahren in der BRD[Bearbeiten]
In den 1970er Jahren wurde in der Bundesrepublik Deutschland damit begonnen, die Ingenieurausbildung auf ein höheres Maß wissenschaftlicher Ausbildung umzustellen. Äußeres Zeichen dafür war die Auflösung der bisherigen höheren Fachschulen (Ingenieurschulen und -akademien) und die Einrichtung von Fachhochschulen. In der Deutschen Demokratischen Republik schuf man aus ähnlichen Gründen ab 1969 die Ingenieurhochschulen, die nach dem Beitritt der DDR zur Bundesrepublik ebenfalls zu Fachhochschulen wurden.
Berufsbild[Bearbeiten]
Ingenieure sind „die geistigen Eltern Technischer Systeme“, mit deren Hilfe naturwissenschaftliche Erkenntnisse zum praktischen Nutzen der Menschheit angewendet werden. Vorwiegend werden physikalische Erkenntnisse ausgewertet, andere stammen aus der Chemie und der Biologie (einschließlich Medizin). Ein einzelnes System (Gerät, Maschine, Bauwerk, Transportmittel, Kommunikationsmittel und viele andere) kann auf Erkenntnissen aller drei Naturwissenschaften beruhen. Sicher ist, dass es sich selten auf nur einen Zweig einer der drei – vorwiegend der Physik – stützt. Das hat zur Folge, dass sich der einzelne Ingenieur ein breites naturwissenschaftliches Wissen anzueignen hat. Bei der Schaffung komplexer Systeme ist hingegen die Beteiligung mehrerer Fach-Ingenieure und mitunter auch Naturwissenschaftler nötig. Die Fach-Ingenieure bevorzugen ihre oft zwischen den Disziplinen nicht gleiche Fachsprache. Die nötige gemeinschaftliche Arbeit nötigt aber dem einzelnen Ingenieur, sich allen Beteiligten – im Idealfall der Allgemeinheit – auch sprachlich gut verständlich zu machen. Die Technische Zeichnung wird im Allgemeinen problemlos von allen Beteiligten verstanden.
In der Regel werden bei der Schaffung von Systemen (Produkten) – auch bei Einführung komplett neuer technischer Anwendungen – traditionell vorhandene Methoden und Mittel zur Herstellung verwendet. Der Ingenieur muss die bekannten Herstellungsmethoden, Werkzeuge und Werkstoffe und die für Teilfunktionen vorhandenen Standardbauelemente beherrschen. Die entsprechende Unterrichtung wird durch Industrie-Praktika unterstützt, in denen Lernen mit der Hand und vor Ort stattfindet. Wer vor dem Studium ein technisches Handwerk erlernte, hat diese Erfahrung intensiver gemacht.
Die theoretische Unterrichtung der Naturwissenschaften ist auf die Ingenieure zugeschnitten. Zum Beispiel werden Mechanik, Optik und Elektrizitätslehre nicht allgemein sondern als Technische Mechanik, Technische Optik und Elektrotechnik gelehrt. Der Ingenieur gebraucht ebenso wie der Naturwissenschaftler die Mathematik zur Beschreibung und zur quantitativen Bewertung seiner Objekte, und eignet sie sich im Vergleich mit dem Rechnen des Alltags als sogenannte höhere Mathematik an. Der Universitätsabsolvent wird theoretisch umfangreicher als der Fachhochschul-Ingenieur ausgebildet, was ihn zum Entwicklungsingenieur prädestiniert. Ein Fachhochschulabsolvent hat oft vor seinem Studium ein Handwerk gelernt, was in einer Tätigkeit als Fertigungsingenieur von Vorteil sein kann.
Die traditionelle Tätigkeit des Ingenieurs in einem industriellen Unternehmen zum Beispiel des Maschinenbaus ist der Entwurf beziehungsweise die Konstruktion des Produkts. Fast ebenso lange gibt es den Entwicklungsingenieur (vorwiegend theoretische Vorarbeit zur Konstruktion). Parallel zum Übergang zur immer intensiveren automatischen Fertigung erhöhte sich die Zahl der Fertigungsingenieure. Ein Ausrüstungsingenieur arbeitet an der Schnittstelle zwischen den Bereichen der Produktionstechnik, der Instandhaltung und der Prozesstechnik. Die vermehrte industrielle Arbeitsteilung führte zu Verkaufs- und Einkaufsingenieuren als Kontaktpersonen zwischen den verkaufenden Zulieferfirmen und den Endproduktherstellern. Verkaufs- oder Marketingingenieure werden auch beschäftigt, um den Markt für das Endprodukt zu bearbeiten.
Von Ingenieuren selbst dargestellte Berufsbilder stammen zum Beispiel von Max von Eyth (Hinter Pflug und Schraubstock, 19. Jahrhundert) und Heinz Hossdorf (Das Erlebnis Ingenieur zu sein, 2002[9]).
Der Ingenieur im Bild der Öffentlichkeit[Bearbeiten]
Das Ingenieurlied[Bearbeiten]
Die ersten beiden Zeilen des Ingenieurliedes[10] lauten.Dem Ingenieur ist nichts zu schwere –
Er lacht und spricht: Wenn dieses nicht, so geht doch das!Es wurde 1871 von Heinrich Seidel verfasst, der selbst Ingenieur war und darin seinen Beruf als Lebensmotto darstellte.
Die Technik und die Ingenieure als deren Gestalter seien Garanten für Fortschritt und Frieden. Globales Handeln wurde den Ingenieuren von Seidel schon in der industriellen Gründerzeit bestätigt.
Die letzte Strophe lautet:Die Ingenieure sollen leben!
In ihnen kreist der wahre Geist der allerneusten Zeit!
Dem Fortschritt ist ihr Herz ergeben,
Dem Frieden ist hienieden ihre Kraft und Zeit geweiht!
Der Arbeit Segen fort und fort,
Ihn breitet aus von Ort zu Ort,
Von Land zu Land, von Meer zu Meer –
Der Ingenieur.Das Ingenieurlied ist somit auch ein Beleg für die Euphorie, Wissenschaft und Technik würden die Menschheit in eine Wunderwelt führen,[11] und für die daraus resultierende hohe gesellschaftliche Anerkennung des Ingenieurberufs.
Die Euphorie hinsichtlich des technischen Fortschritts nahm erstmals nach dem Ersten Weltkrieg ab, in dem Teile der Welt auch mit Hilfe technischer Mittel zu Menschenschlachthäusern wurden.[11] Seit etwa einem halben Jahrhundert besteht einerseits großes Misstrauen gegenüber technischen Neuerungen und andererseits selbstverständliche Aneignung der immer zahlreicheren nützlichen und faszinierenden Produkte, die von Ingenieuren geschaffen werden. Die zunehmende allgemeine Ignoranz in technischen Dingen[11] wirkt sich auch auf den Ingenieur im Bild der Öffentlichkeit aus, in deren Augen der immer schon die wirtschaftliche Entwicklung prägende Investor in den Vordergrund gerückt ist.
Daniel Düsentrieb
In der deutschen Übersetzung hat Daniel Düsentrieb die erste Zeile des Ingenieurlieds in folgender abgewandelter, etwas schnöder Form zum Motto:Dem Ingeniör ist nichts zu schwör.Der amerikanische Autor Carl Barks und die Übersetzerin Erika Fuchs drücken in dieser Comic-Geschichte ihr eigenes zwiespältiges Verhältnis zum Ingenieur aus. Barks wäre gern Erfinder gewesen, Fuchs war mit einem Ingenieur verheiratet, von dem zwar die Abwandlung zu Ingeniör/schwör stammt, der das Ingenieurslied aber in seiner originalen Aussage beherzigte. Die Comic-Figur Daniel Düsentrieb trifft insgesamt das zwiespältige Verhalten der Allgemeinheit zum Ingenieur. Er arbeitet hart und ist zufrieden, auch wenn nicht alle seine genialen Entwürfe gelingen oder die gelungenen angemessen gewürdigt beziehungsweise entlohnt werden. Dem Ingeniör ist nichts zu schwör wurde zum – hintersinnig mit etwas Spott besetzten – geflügelten Wort. Eine ähnliche Redewendung lautet:Wo man ihm ein Rätsel schenkt, steht der Ingenieur und denkt.Ingenieur und Patent[Bearbeiten]
Als Erfinder wird in Patentschriften häufig ein Ingenieur genannt. Ein einzelner Ingenieur kann sich mit guten oder vielen Erfindungen einen Namen machen. Er ist aber nicht zwangsläufig auch der Inhaber, der den gelegentlichen Erfolg eines erteilten Patents erntet. Das mit einem Patent geschützte Recht gehört dem Arbeitgeber, der seinem angestellten Erfinder nur eine Vergütung zu zahlen hat. Selbständige Ingenieure, die berühmt wegen ihrer vielen Patente sind, leisten sich deren Anmelde- und laufenden Kosten bei den Patentämtern mehrerer Länder meistens nur, weil sie durch wirtschaftlichen Erfolg auf Grund einer einzigen oder weniger Erfindungen dazu in der Lage sind. Beispiele für selbständige und wirtschaftlich erfolgreiche Erfinder sind Thomas Alva Edison und Artur Fischer.
Internationale Situation[Bearbeiten]
Deutschland[Bearbeiten]
Sozialversicherungspflichtig
beschäftigte Ingenieure
in Deutschland[12]
Jahr
Anzahl
1999
637.935
2001
657.491
2003
647.051
2005
639.119
2007
654.358
Der Grad Diplom-Ingenieur (Dipl.-Ing.) wird durch ein in der Regel fünf Jahre dauerndes Studium an einer Technischen Universität (früher Technische Hochschule) oder Universität erworben. Das vierjährige Studium an einer Fachhochschule führt zum Diplom-Ingenieur&#160;(FH).[13] Die vor der Gründung der Fachhochschulen existierenden Ingenieurschulen führten nach minimal drei Jahren zum Ingenieur (grad). Auf Grund des Bologna-Prozesses haben inzwischen viele Hochschulen auch ihre Ingenieurstudiengänge auf den Abschluss Bachelor oder Master umgestellt. Die entsprechenden akademischen Grade lauten Bachelor of Engineering (B.Eng.) oder Bachelor of Science (B.Sc.) bzw. Master of Engineering (M.Eng.) oder Master of Science (M.Sc.).
Eine Sonderform stellt der Europa Ingenieur (EUR ING) dar. Es handelt sich um einen Qualitätsstandard, um die unterschiedlichen Ingenieurausbildungen in Europa vergleichbar zu machen. Die Bezeichnung EUR ING wird von der Ingenieur-Vereinigung FEANI (Föderation Europäischer Nationaler Ingenieurverbände) in Brüssel verliehen. Es handelt sich um keinen Hochschulgrad, sondern um einen Ausweis für Qualifikationen. Dieser steht somit auf der Visitenkarte als private Ergänzung unter dem Namen. Die Registratur hinterlegt z.&#160;B. auch Absolventen von Fachschulen mit Weiterbildungen die zur Berufstätigkeit (z.&#160;B. in der Detailkonstruktion) erforderlichen Zertifikate.
Eine weitere Sonderform ist der Schiffsingenieur. Die in der internationalen Seefahrt für den Betrieb eines Schiffes verantwortliche Person kann nach der Schiffsmechanikerlehre nach erfolgreichem Besuch einer zweijährigen Fachschule auch ohne Studium Schiffsingenieur werden. Die Berufsbezeichnung „Schiffsingenieur“ wurde bereits nach § 3 Ziffer 5 vom 7. Januar 1909 (RGBl. S.210) bekanntgegeben. Mit dem Ministerial-Erlass vom 17. Dezember 2010 wurde die Befähigung zum Schiffsingenieur eingeführt.
Auch im Bergbau ist für Steiger eine Fortbildung zum Ingenieur ohne Studium über einen Kurs möglich: Die Absolventen des Betriebsführerlehrganges einer deutschen Bergschule dürfen nach §1 der Ingenieurgesetzes aller Bundesländer die Berufsbezeichnung Ingenieur führen.
In der Schweißtechnik wird ein Kurs zur Schweißaufsicht angeboten. Das International Institute of Welding verleiht den erfolgreichen Absolventen ein weltweit gültiges Diploma International Welding Engineer.[14] Zur Prüfung / Zulassungsarbeit werden neben Ingenieuren aller Fachrichtungen auch Schweißtechniker, Obersteiger und Kapitäne in Ihrer Funktion als Hafenmeister zugelassen.
Berufsbezeichnungen und akademische Grade[Bearbeiten]
Die Berufsbezeichnung „Ingenieur“ ist in der Bundesrepublik Deutschland seit Anfang der 1970er Jahre durch die Ingenieurgesetze der Bundesländer geschützt und wird seither nur an Absolventen entsprechender Bildungseinrichtungen verliehen. Zuvor durften (und dürfen weiterhin) auch Personen ohne eine Ingenieurausbildung, aber mit langjähriger einschlägiger Berufspraxis die Standesbezeichnung „Ingenieur“ führen.
Absolventen früherer Ingenieurschulen dürfen nach landesrechtlicher Regelung die vormals verliehene staatliche Bezeichnung „Ingenieur“ oder „Ingenieur (grad.)“ (graduierter Ingenieur) führen und im Rahmen der Nachdiplomierung beim für die zu Grunde liegende Ausbildung zuständigen Kultusminister unter bestimmten Voraussetzungen die staatliche Bezeichnung „Dipl.-Ing. (FH)“ führen. Der Akademische Grad „Dipl.-Ing. (FH)“ wird seit 1987 von den Fachhochschulen verliehen, zuvor „Dipl.-Ing.“. Die an Berufsakademien erworbene staatliche nicht-akademische Abschlussbezeichnung erhält den Klammerzusatz (BA): „Diplom-Ingenieur (BA)“.
Das Studium an Technischen Universitäten (früher Technische Hochschulen) wird traditionell immer mit dem akademischen Grad „Dipl.-Ing.“ – in neuerer Zeit mit dem Klammerzusatz (TU), (TH) – oder als „Dipl.-Ing. (Univ.)“ (verliehen u.&#160;a. durch die Technische Universität München) geschrieben zur Unterscheidung vom Dipl.-Ing. (FH).
Nach einer Promotion in den Ingenieurwissenschaften an einer Universität wird der akademische Grad eines „Doktors der Ingenieurwissenschaften” („Doktor-Ingenieur“, „Dr.-Ing.“) verliehen, möglich sind aber auch der „Dr. techn.“ bzw. der „Dr. mont.“ für technische bzw. Montanwissenschaften.
Bologna-Prozess[Bearbeiten]
Auf Grund des Bologna-Prozesses haben inzwischen (2010) fast alle Fachhochschulen und die meisten Universitäten auch ihre Ingenieurstudiengänge auf den Abschluss Bachelor oder Master umgestellt. Studenten, die sich zuvor auf einen Diplom-Studiengang eingeschrieben haben, können auch noch ihr Studium mit Diplom abschließen. In den Bachelor und Master-Studiengängen lauten die entsprechenden akademischen Grade Bachelor of Engineering (B.Eng.) oder Bachelor of Science (B.Sc.) bzw. Master of Engineering (M.Eng.) oder Master of Science (M.Sc.) ohne Unterschied darauf, an welcher Hochschule das Studium absolviert wurde.
Im Freistaat Sachsen erlaubt das Landeshochschulgesetz (Stand 2014) explizit den Abschluss Diplom und es werden weiterhin grundständige Studiengänge mit dem Abschluss Diplom-Ingenieur (Dipl.-Ing.) angeboten.
Die Technische Universität München verleiht neben den Bachelor- und Mastergraden auch weiterhin den akademischen Diplomgrad als „Dipl.-Ing. Univ. (TUM)“,[15] was einer Annäherung an die Handhabe amerikanischer Eliteuniversitäten zur Abgrenzung von Abschlüssen an anderen Universitäten entspricht.
Kammern und Berufsverbände[Bearbeiten]
Die berufsständischen Angelegenheiten der Ingenieure in Deutschland werden in Selbstverwaltung von den Ingenieurkammern wahrgenommen. Diese haben öffentlich-rechtlichen Status und sind – da das Ingenieurrecht in Deutschland grundsätzlich Ländersache ist – auf Ebene der Bundesländer organisiert. Ein „Beratender Ingenieur“ muss bestimmte gesetzlich festgeschriebene Vorgaben erfüllen und sich in die „Liste der Beratenden Ingenieure“ der Ingenieurkammer seines jeweiligen Bundeslandes eintragen. Die Berufsbezeichnung Beratender Ingenieur für einen freiberuflich tätigen Ingenieur ist landesrechtlich geschützt (Kammerberuf).
Berufsverbände und Ingenieurvereinigungen wie beispielsweise der Akkreditierungsverbund für Studiengänge des Bauwesens (ASBau) stehen der Umstellung auf die neuen Abschlüsse kritisch gegenüber und zweifeln an, dass das Bachelor-Studium eine ausreichend berufsbefähigende Ausbildung leistet. Sie sehen in den neuen Abschlüssen den Versuch, einen großen Teil der Ausbildung in das Berufsleben zu verlagern.
Als Ingenieurverein hat sich in Deutschland der bereits 1856 gegründete VDI (Verein Deutscher Ingenieure) etabliert. Mit derzeit rund 154.000 Mitgliedern (Stand Februar 2014)[16] gehört er zu den größten technisch orientierten Vereinen und Verbänden weltweit.
Speziell die Interessen von Frauen im Ingenieursberuf vertritt der deutsche ingenieurinnenbund e.&#160;V. (dib). Mit der Organisation Ingenieure ohne Grenzen gibt es zudem einen Verein, der das weltweite Engagement von Ingenieuren für humanitäre Projekte fördert.
In der DDR erworbene Ingenieur-Grade[Bearbeiten]
Die Ingenieure in der DDR wurden auf drei Niveaustufen ausgebildet:Ingenieurschulen (Fachschulen),
Ingenieurhochschulen (IHS) und
Technischen Hochschulen, Technischen Universitäten und Universitäten.Ausbildung an Ingenieurschulen (Fachschulen)[Bearbeiten]
Ingenieururkunde, Nov. 1990
Bescheinigung einer „Nachdiplomierung“
Als Zugangsvoraussetzung galt der Abschluss der 10. Klasse sowie eine Berufsausbildung. Eine Hochschulzugangsberechtigung in Form eines Abiturs o.&#160;ä. war nicht notwendig. Die Regelstudienzeit im Präsenzstudium betrug sechs Semester. Das letzte (sechste) Semester verbrachte der Student im Betrieb zur Einarbeitung auf seine zukünftige Stelle. Das Studium endete mit dem staatlichen Titel Ingenieur (Abk.: „Ing.“). Der Abschluss galt gleichzeitig als fachgebundene Hochschulreife. Häufig wurden Facharbeiter mit guten und sehr guten Leistungen vom Betrieb zum Fachschulstudium delegiert. Auch gab es spezielle Sonderstudienformen für Frauen (Frauensonderstudium), um die Frauenrate in den technischen Berufen anzuheben.
Mit dem Beitritt der DDR wurden die in der DDR erworbenen oder staatlich anerkannten schulischen, beruflichen und akademischen Abschlüsse beziehungsweise Befähigungsnachweise neu eingeordnet. Laut Art.&#160;37, Abs. 1 des Einigungsvertrags haben die Fach- und Ingenieurschulabschlüsse, dessen Ausbildungsniveau zwischen der Facharbeiter- und Hochschulbildung lag, keine Entsprechung im westdeutschen Bildungssystem. Manche Abschlüsse sind gleichwertig dem westdeutscher Ingenieurschulen und Ingenieurakademien bis Anfang der 1970er Jahre. Eine Gleichstellung zu westdeutschen Fachhochschulabschlüssen war nicht möglich. Die Gleichwertigkeit zu Fachhochschulabschlüssen konnte nur nach dem Erwerb zusätzlicher Qualifikationen (Aufbaustudium an einer FH) festgestellt werden.
Auf Drängen der neuen Länder wurde auch eine Regelung zum Erwerb des FH-Diploms aufgrund von Berufserfahrung und ohne Besuch des Aufbaustudienganges vereinbart. Mit dieser Nachdiplomierung wird einigen Absolventen das Recht eingeräumt, nach Nachweis einer einschlägigen dreijährigen Berufstätigkeit den Titel Dipl.-Ing. (FH) zu tragen. Da dieser Titel vom Kultusministerium verliehen wird und nicht von einer Hochschule, handelt es sich hierbei um eine staatliche Bezeichnung und nicht um einen akademischen Grad. Dies ist vergleichbar mit der staatlichen Abschlussbezeichnung Dipl.-Ing. (BA) an einer Berufsakademie.
Die ursprüngliche Stichtagsregelung wurde zwischenzeitlich durch ein Gerichtsurteil für ungültig erklärt.[17] Für die Nachdiplomierung muss beim Kultusministerium ein kostenpflichtiger Antrag gestellt werden.
Einige Jahrgänge mussten ein zusätzliches Aufbaustudium an einer Fachhochschule über drei Semester mit einer Diplomarbeit zur Erlangung eines Dipl.-Ing. (FH) absolvieren.
Nach der Wende wurden die meisten Ingenieurschulen geschlossen bzw. in Fachschulen zur Ausbildung zum Staatlich geprüfter Techniker umgewandelt. Einige wurden zu Fachbereichen von Fachhochschulen ausgebaut.
Ausbildung an Ingenieurhochschulen (IHS)[Bearbeiten]
Ab 1969 wurden im Rahmen der 3. Hochschulreform der DDR die Ingenieurhochschulen eingeführt. Als Zugangsvoraussetzung galt die Berufsausbildung mit Abitur (BmA) oder das Abitur der EOS mit einem Vorpraktikum. Auch bot man für Interessenten ohne Abitur einjährige Vorkurse zur Erlangung des Teilabiturs direkt an den IHSen an. Die Regelstudienzeit betrug anfangs 3,5 Jahre und wurde später auf vier Jahre erhöht. Ein Semester war das große Industriepraktikum. Das Studium endete mit dem Hochschulgrad Hochschulingenieur (Abk.: „HS-Ing.“).
Die Ingenieurhochschule war von ihrer Aufgabenstellung und vom akademischen Niveau das ostdeutsche Pendant zu den westdeutschen Fachhochschulen. Die Ingenieurhochschule sollte die Ingenieurfachschule ablösen. Aufgrund von Abiturientenmangel scheiterte dieses Vorhaben. Wegen der Verwechslungsgefahr zum Ing. wurde auch der Hochschulgrad HS.-Ing. ab 1977 nicht mehr vergeben. Die verbliebenen Ingenieurhochschulen wurden zu Technischen Hochschulen umgewandelt oder solchen angegliedert, oder sie wurden Ingenieurhochschulen mit Promotionsrecht und dem Abschluss Diplomingenieur.
Mit der Wiedervereinigung Deutschlands wurden (gemäß Einigungsvertrag) die Abschlüsse der Ingenieurhochschulen als gleichwertig bzw. niveaugleich westdeutscher FH-Abschlüsse eingestuft. Die Absolventen konnten sich ohne Auflagen und Einschränkungen zum akademischen Grad Diplom-Ingenieur (FH) umdiplomieren lassen. Nach der Wende wurden sämtliche Ingenieurhochschulen zu Fachhochschulen.
Ausbildung an Technischen Hochschulen, Technischen Universitäten und Universitäten[Bearbeiten]
Zugangsvoraussetzung für das Ingenieurstudium an einer TH/TU oder Uni war das Abitur. Die Regelstudienzeit betrug fünf Jahre, später wurde sie per Ministerbeschluss einheitlich auf vier Jahre begrenzt. Der Abschluss war der akademische Grad Diplomingenieur.
Mit der Wiedervereinigung Deutschlands wurden (gemäß Einigungsvertrag) die Abschlüsse an traditionellen Technischen Hochschulen und Universitäten als gleichwertig bzw. niveaugleich den Abschlüssen der westdeutschen Technischen Hochschulen und Universitäten eingestuft. Abschlüsse, die an Technischen Hochschulen abgelegt wurden, die aus Ingenieurhochschulen hervorgingen, unterzog man einer Inhaltsprüfung. Bei mindestens neunsemestriger Studiendauer wurden sie wie TH- bzw. TU-Abschlüsse gewertet. Bei 8-semestriger Studiendauer wurden sie als gleichwertig dem westdeutschen FH-Abschluss eingestuft. Die meisten dieser vormals in Technische Hochschulen umgewandelten Ingenieurhochschulen wurden nach der Wende zu Fachhochschulen. Nur einige wenige erlangten den Status einer Technischen Universität (TU).
Österreich[Bearbeiten]
Die technische Ausbildung, die Führung der Standesbezeichnung Ingenieur und der akademischen Ingenieurgrade, sowie die auf ziviltechnischer und gewerberechtlicher Basis beruhende Berufsbezeichnung Ingenieur sind in Österreich bundeseinheitlich geregelt.
Ingenieursausbildung im Rahmen des Schulsystems[Bearbeiten]
Im Rahmen des Schulsystems erfolgt die Ingenieursausbildung an den Höheren Technischen Lehranstalten (HTL) und den Höheren Land- und Forstwirtschaftlichen Lehranstalten (HLFL). Die Ausbildung dauert fünf Jahre (9. bis 13. Schulstufe) und schließt mit der Reife- und Diplomprüfung ab.
Die Voraussetzungen um die Standesbezeichnung Ingenieur (Ing.) führen zu dürfen, sind im Ingenieurgesetz 2006[18] geregelt. Neben der Reife- und Diplomprüfung an einer der oben genannten Ausbildungseinrichtungen muss der Nachweis der Absolvierung einer mindestens dreijährigen fachbezogenen Praxis, welche gehobene Kenntnisse auf jenen Fachgebieten voraussetzt, in denen Reife- und Diplomprüfungen abgelegt werden können, erbracht werden (§ 2 Z 1 lit. b IngG 2006). Mit diesen Nachweisen kann der Antrag beim Bundesministerium für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft gestellt werden. Die Bearbeitungsdauer beträgt in der Regel ca. zwei Monate. Nach erfolgreicher Prüfung wird mit einer Urkunde „Das Recht zur Führung der Standesbezeichnung ‚Ingenieur‘ (‚Ing.‘)“ verliehen.
Ohne Reife- und Diplomprüfung, jedoch mit nachgewiesenen gleichwertigen Fachkenntnissen, kann das Recht zur Führung der Standesbezeichnung auch nach sechs Jahren Praxis verliehen werden. Es ist hierzu eine kommissionelle Ingenieurprüfung abzulegen. Die Gleichwertigkeit der Kenntnisse als Prüfungsvoraussetzung wird vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend nach Maßgabe der Dinge streng geprüft.
Darüber hinaus wurde im Jahr 1994[19] auch die Möglichkeit geschaffen, für eine Übergangszeit die Bezeichnung Diplom-HTL-Ingenieur (Dipl.-HTL-Ing.) bzw. Diplom-HLFL-Ingenieur (Dipl.-HLFL-Ing.) zu erwerben. Hierfür mussten nach der Reife- und Diplomprüfung einer österreichischen Höheren Technischen Lehranstalt oder einer Höheren Land- und Forstwirtschaftlichen Lehranstalt eine sechsjährige fachliche Praxis absolviert, eine schriftliche Arbeit abgefasst, sowie eine kommissionelle Prüfung vor Sachverständigen abgelegt werden. Diese Möglichkeit der Nachqualifizierung für HTL-Ingenieure war als Übergangsphase nach Einführung der Fachhochschulen gedacht. Bereits das im Jahr 1994 erlassene Gesetz[19] sah das Außerkrafttreten der Bestimmungen mit 31. Dezember 2006 vor, für anhängige Verfahren gab es eine Übergangsfrist bis zum 31. Dezember 2008.
Universitäten und Fachhochschulen[Bearbeiten]
Die Ingenieursausbildung an Universitäten (meist Technischen Universitäten) bzw. Fachhochschulen erfolgte bis zur Umsetzung des Bologna-Prozesses durch Diplomstudien, wobei deren Mindeststudiendauer an den Universitäten üblicherweise zehn Semester und an Fachhochschulen acht Semester betrug. Den Absolventen von technischen Diplomstudien an Universitäten wurde der akademische Grad Diplom-Ingenieur (Abk.: Dipl.-Ing. oder DI – ohne Abkürzungspunkte) mit 300&#160;ECTS-Leistungspunkten und den Absolventen von technischen Diplomstudien an Fachhochschulen der akademische Grad Diplom-Ingenieur (FH) (Abk.: Dipl.-Ing.&#160;(FH) oder DI&#160;(FH)) mit 240&#160;ECTS-Leistungspunkten verliehen.
Mit der Umsetzung des Bologna-Prozesses erfolgt die Ingenieursausbildung sowohl an Universitäten (meist Technischen Universitäten) als auch an Fachhochschulen durch Bachelor- und Masterstudien, wobei für die Aufnahme eines Masterstudiums ein bereits abgeschlossenes Bachelor- oder Diplomstudium erforderlich sind. Die Studiendauer von technischen Bachelorstudien beträgt meist sechs Semester und jene der daran anschließenden Masterstudien üblicherweise vier Semester. Den Absolventen von Bachelorstudien wird der akademische Grad Bachelor of Science (Abk.: B.Sc. oder BSc) mit 180&#160;ECTS-Leistungspunkten und den Absolventen von Masterstudien der akademische Grad Diplom-Ingenieur (Abk.: Dipl.-Ing. oder DI) bzw. Master of Science (Abk.: M.Sc. oder MSc) mit 120&#160;ECTS-Leistungspunkten (d.&#160;h. in Summe ebenfalls 300&#160;ECTS-Leistungspunkten) verliehen.
Absolventen von Master-Studiengängen sind für ein anschließendes Doktoratsstudium zugelassen, wobei sich die Mindeststudiendauer des Doktoratsstudiums um bis zu zwei Semester verlängern kann, falls die Mindeststudiendauer des absolvierten Masterstudiums weniger als vier Semester beträgt.
Das Doktoratsstudium der technischen Wissenschaften, welches nur an Universitäten absolviert werden kann, weist eine Regelstudiendauer von sechs Semester mit insgesamt 180&#160;ECTS-Leistungspunkten auf. Den Absolventen dieses Studiums wird der akademische Grad Doktor der Technischen Wissenschaften (Dr.&#160;techn.) verliehen.
Ziviltechniker und Ingenieurbüros[Bearbeiten]
Der Zugang und die Ausübung des Berufs des Ziviltechnikers (Architekten und Ingenieurkonsulenten) wird durch das Ziviltechnikergesetz reglementiert, die Vertretung der Ingenieurkonsulenten erfolgt durch die Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten.
Der reglementierte Beruf Beratender Ingenieur bzw. die Zugangsvoraussetzung zum Betreiben eines Ingenieurbüros wird geregelt in der Verordnung des Bundesministers für Wirtschaft, Familie und Jugend über das BGBL.&#160;II 89/2003 („Zugangsvoraussetzungs-Verordnung für reglementierte Gewerbe Ingenieurbüros (Beratende Ingenieure)“).
Die Berufsvoraussetzung ist gegeben für Personen, dieeine technische Hochschule oder Fachhochschule und eine mindestens dreijährige fachliche Tätigkeit im betreffenden Fachgebiet, oder
eine dem Fachgebiet entsprechende HTL (Höhere Technische Lehranstalt bzw. entsprechende Sonderform HFL) und eine mindestens sechsjährige fachliche Tätigkeit im betreffenden Fachgebiet, und
eine Befähigungsprüfung gemäß Gewerbeordnung 1994, BGBL. Nr. 111/2002, nachweisen.[20]Personen die für das reglementierte Gewerbe Ingenieurbüro/beratende Ingenieure in Österreich zugelassen sind, dürfen dieses auch in den anderen EU-Ländern ausüben (EU-Diplomanerkennungsrichtline für reglementierte Berufe).
Als Ingenieurvereine haben sich in Österreich der VÖI (Verband Österreichischer Ingenieure) und ÖIAV (Österreichischer Ingenieur- und Architekten-Verein) seit vielen Jahren erfolgreich etabliert. Das österreichische Ingenieurregister wird vom Bundesministerium für Wirtschaft, Familie und Jugend geführt.
Die berufsständischen, wirtschaftlichen und sozialen Interessen der Ziviltechniker in Österreich werden in Selbstverwaltung von den Ingenieurkammern wahrgenommen. Diese sind die gesetzliche Interessensvertretung des Berufsstandes und haben daher öffentlich-rechtlichen Status. Sie sind in vier Länderkammern organisiert, deren bundesweite Dachorganisation die Bundeskammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten ist. Innerhalb der Kammern sind neben den Ingenieurkonsulenten auch die Architekten vertreten, jedoch in getrennten Sektionen organisiert.
Schweiz[Bearbeiten]
In der Schweiz können Ingenieurwissenschaften an den beiden Eidgenössischen Technischen Hochschulen (in Zürich und Lausanne, Titel Bachelor/Master of Science ETH) und an den Fachhochschulen (Titel Bachelor/Master of Science FH) studiert werden.
Als Ingenieurvereine haben sich in der Schweiz einerseits der 1837 gegründete „Schweizerischer Ingenieur- und Architektenverein“ und andererseits „Swiss Engineering“ (ehemals Schweizerischer Technischer Verband, STV) sowie die Schweizerische Vereinigung Beratender Ingenieurunternehmungen „Schweizerische Vereinigung Beratender Ingenieurunternehmungen (usic)“ etabliert. Ingenieurkammern wie in Deutschland und Österreich gibt es in der Schweiz nicht.
Frankreich[Bearbeiten]
In Frankreich erfolgt das Ingenieurstudium an „Écoles d’Ingénieurs“ (Ingenieurhochschulen), auch „Grande école“ genannt, und an den Universitäten. Der Titel und Beruf Ingénieur ist in Frankreich geschützt.
Die „Grandes écoles“ gelten als Ausbildungsstätten der Führungselite von Staat und Wirtschaft. Die Ausbildung an den Ingenieurhochschulen ist durch Projekte und Praktika während des fünfjährigen Studiums stärker an den Erfordernissen des Arbeitsmarkts orientiert. Es gibt ungefähr 240 Ingenieurhochschulen, an denen jährlich rund 26 000 Studenten ein Diplom erhalten. Eine solche „Grande École“ hat daher die Größe eines mittelgroßen deutschen Gymnasiums. Um ein Ingenieurdiplom erteilen zu dürfen, muss die Schule vom Hochschulminister dazu berechtigt werden. Die an den „Grandes Écoles“ ausgebildeten Ingenieure tragen den Titel „ingénieur diplômé“ gefolgt von dem Namen ihrer Ingenieurhochschule. Das Studium an den „Grandes Écoles“ entspricht keinem deutschen System. Um in Frankreich eine solche Grande École besuchen zu dürfen, ist zuvor ein zweijähriges Studium in einer „Classe Préparatoire“ notwendig, in denen, speziell für die ingenieurwissenschaftliche Zukunft des Studenten, höchste Mathematik sowie Mechanik und Systemtheorie auf sehr theoretischem Niveau vermittelt werden. Anders als in Deutschland werden die ECTS an den Hochschulen den tatsächlichen Vorlesungszeiten angepasst. Durch Anwesenheitspflicht und Hausaufgaben haben die „Grandes Écoles“ einen schulähnlichen Charakter.
1992 wurden die IUP (Institut Universitaire Professionnalisé = Praxisorientiertes Universitäts-Institut) an Universitäten eröffnet. Dort bekamen die Absolventen nach vier Jahren Studium mit der Maîtrise IUP einen Titel als ingénieur-maître. Seit der Umsetzung des Bologna-Prozess wird dieser Titel nicht mehr verliehen. Andererseits gab es schon damals auf dem Arbeitsmarkt Ingenieure, die ein DESS nach fünf Jahren Studium an einer Universität erworben hatten. Heute ist in Frankreich jeder Master-Absolvent eines entsprechenden Studiengangs Ingenieur.
Anders als in Deutschland sind die einzelnen „Grandes Écoles“ bereits sehr spezialisiert. So wählt ein Student in Frankreich nach der „Classe Préparatoire“ nicht einen speziellen Studiengang, sondern die Hochschule, welche sich auf ein Gebiet spezialisiert hat. Daneben gibt es allgemeine Ingenieurschulen, die großflächige Themen abdecken.
In den Unternehmen werden sowohl Ingenieure von Universitäten als auch ingénieurs diplômés d’École am selben Posten Ingénieur genannt, die Lohnskala ist allerdings unterschiedlich: ein ingénieur diplômé verdient in der Regel mehr.
Italien[Bearbeiten]
In Italien ist der Titel ingegnere gesetzlich geschützt und an ein Hochschulstudium sowie eine Staatsprüfung gebunden.
Finnland[Bearbeiten]
In Finnland erfolgt das Ingenieurstudium an Technischen Universitäten, an technischen Fakultäten anderer Universitäten und an Fachhochschulen. An Universitäten legen die Studenten zuerst das Examen tekniikan kandidaatti mit 180 Leistungspunkten nach etwa sechs Semestern ab und setzen ihre Studien danach bis zum Examen diplomi-insinööri (Diplomingenieur) fort. Die Gesamtdauer des Studiums ist 300 Leistungspunkte, das heißt zehn Semester. Im internationalen Vergleich werden tekniikan kandidaatti und diplomi-insinööri als Bachelor of Science (Eng.) und Master of Science (Eng.) übersetzt. Die Absolventen können direkt promovieren.
An den Fachhochschulen heißt der Abschluss insinööri (AMK) (Ingenieur (FH)) mit 240 Leistungspunkten. Als Abschluss ist insinööri (AMK) mit tekniikan kandidaatti vergleichbar, wird jedoch als Bachelor of Engineering übersetzt. Nach drei Jahren Berufserfahrung können die Fachhochschulingenieure ihre Studien an Fachhochschulen fortsetzen. Dann können sie den Abschluss insinööri (ylempi AMK) (Ingenieur (höhere FH)) mit 120 Leistungspunkten ablegen. Gesetzlich ist insinööri (ylempi AMK) mit diplomi-insinööri vergleichbar und wird als Master of Engineering gewertet. Die FH-Ingenieure haben auch die Möglichkeit an den Universitäten zu studieren. Dort ist es ihnen möglich mit Studien von 180 Leistungspunkten das Diplomingenieurexamen abzulegen.
Vor Einführung des finnischen Fachhochschulsystems in den 1990er Jahren wurden Ingenieure auch in technische Lehranstalten (teknillinen oppilaitos) ausgebildet. Das Ingenieursstudium in einer solchen technischen Lehranstalt dauerte vier Jahre und schloss mit dem Abschluss insinööri (Ingenieur) ab. Die Abschlüsse insinööri und insinööri (AMK) sind gesetzlich fast gleichgestellt.
Tschechien und Slowakei[Bearbeiten]
In Tschechien und der Slowakei ist Ingenieur keine Berufs- oder Standesbezeichnung für technische Fachleute. Dort ist der Ingenieur (Ing.) ein akademischer Grad der Master-Ebene und zwar nicht nur in technischen Studiengängen, sondern auch – anders als allgemein international üblich – in Studien der Wirtschafts-, Agrar-, Forst- und Militärwissenschaften. Der tschechische und slowakische akademische Grad Ing. entspricht daher nicht nur dem deutschen Diplom-Ingenieur, sondern je nach Studienrichtung auch anderen Diplomgraden deutscher Universitäten (Diplom-Kaufmann, Diplom-Volkswirt, Diplom-Agraringenieur u.&#160;a.) bzw. Mastergraden (M.A., M.Sc., M.Eng.).
Andere osteuropäische Staaten[Bearbeiten]
In einigen Staaten Osteuropas wie z.&#160;B. Bulgarien, Ungarn und Polen wird gemäß dem Bologna-Prozess inzwischen der Bachelor bzw. Master verliehen. Hier verwendet man mittlerweile auch den internationalen Bachelor of Engineering (B.&#160;Eng.) bzw. Master of Engineering (M.&#160;Eng.).
Englischsprachige Staaten[Bearbeiten]
Die Bezeichnung Engineer ist auch in den meisten englischsprachigen Staaten kein geschützter Begriff und wird für verschiedenste Berufsbezeichnungen verwandt. Nur Titel wie Professional Engineer (P. E. oder Pr. Eng.), Chartered Engineer (CEng) in UK, Irland, Indien, Registered Engineer (R. Eng.), civil engineer (Bauingenieur) oder mechanical engineer (Maschinenbauingenieur) sind teilweise (z.&#160;B. in Kanada und einigen Bundesstaaten der USA) gesetzlich geschützt.
Fachrichtungen[Bearbeiten]
Sehr bekannte ingenieurwissenschaftliche Fachrichtungen sind beispielsweise:Bauingenieurwesen,
Elektrotechnik,
Informatik,
Maschinenbau,
Verfahrenstechnik,
Wirtschaftsingenieurwesen.Weitere Fachrichtungen finden sich in der Liste der ingenieurwissenschaftlichen Fachrichtungen.
Siehe auch[Bearbeiten]Deutscher Ingenieurinnenbund
EngineerING Card – freiwilliger Berufsausweis für Ingenieure
Föderation Europäischer Nationaler Ingenieurverbände
Liste von Ingenieuren
Liste von Ingenieurinnen
Verein Deutscher Ingenieure
Liste von Denkmälern von Mathematikern, Naturwissenschaftlern, Medizinern und Technikern
Zentralverband der IngenieurvereineLiteratur[Bearbeiten]
Neueste zuoberst&#160;Tanja Paulitz: Mann und Maschine. Eine genealogische Wissenssoziologie des Ingenieurs und der modernen Technikwissenschaften, 1850–1930. Transcript-Verlag, Bielefeld 2012, ISBN 978-3-8376-1804-4 (Inhaltsverzeichnis).
&#160;Walter Kaiser, Wolfgang König: Geschichte des Ingenieurs. Ein Beruf in sechs Jahrtausenden. Carl Hanser Verlag, München u.&#160;a. 2006, ISBN 3-446-40484-8.Weblinks[Bearbeiten]
&#160;Wiktionary: Ingenieur&#160;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
&#160;Commons: Ingenieure&#160;– Sammlung von BildernLiteratur zum Thema Ingenieur im Katalog der Deutschen NationalbibliothekAnmerkungen und Einzelnachweise[Bearbeiten]↑ Friedrich Kluge: Etymologisches Wörterbuch der deutschen Sprache. Berlin 1948 und 2002.
↑ Günther Drosdowski: Das Herkunftswörterbuch: Etymologie der deutschen Sprache. Duden Band 7, Dudenverlag, Mannheim/Leipzig/Wien/Zürich 1989, ISBN 3-411-20907-0.
↑ a b Ingenieurkammer Sachsen: Ingenieurleistungen in Sachsen, 1998, S.&#160;9ff., ISBN 3-00-002735-1.
↑ Duden, Barbara/Ebert, Hans: Die Anfänge des Frauenstudiums an der TH Berlin. In: Rürup, Reinhard (Hrsg.): Wissenschaft und Gesellschaft : Beiträge zur Geschichte der Technischen Universität Berlin, 1879–1979. Bd. 1. Berlin: Springer, 1979, S.&#160;403–418.
↑ Fellmeth, Ulrich (Hrsg.): Margarete von Wrangell und andere Pionierinnen. Die ersten Frauen an den Hochschulen in Baden und Württemberg; Begleitbuch zur Ausstellung; eine Ausstellung der Landeskonferenz der Frauenbeauftragten an wissenschaftlichen Hochschulen Baden-Württembergs und der Universität Hohenheim. Hohenheimer Themen, 7, Sonderband. St. Katharinen: Scripta Mercaturae-Verl, 1998.
↑ Viefhaus, Marianne: Frauen an der Technischen Hochschule Darmstadt. In: Emig, Brigitte (Hrsg.): Frauen in der Wissenschaft. Dokumentation der Ringvorlesung vom Wintersemester 1985/86 an der Technischen Hochschule Darmstadt. THD-Schriftenreihe Wissenschaft und Technik 38. Darmstadt: Präsident der Technischen Hochschule, 1988, S.&#160;35–61.
↑ Peters, Dietlinde: Frauen an der Technischen Universität Berlin. In: Schwarz, Karl (Hrsg.): 1799–1999, von der Bauakademie zur Technischen Universität Berlin : Geschichte und Zukunft. Berlin: Ernst &amp; Sohn, 2000, S.&#160;518–530
↑ Reclams Universum Jahrbuch 1913, S.&#160;380.
↑ Heinz Hossdorf: Das Erlebnis Ingenieur zu sein, Birkhäuser Verlag, Basel 2002, ISBN 3-7643-6050-X, ISBN 978-3-7643-6050-4
↑ Text des Ingenieurliedes auf hor.de
↑ a b c Georg Ruppelt: Die Inscheniers können doch alles. Mit Stichworten daraus in: b-i-t-online.de, April 2005 (nur mit Anmeldung).
↑ Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatBerufe im Spiegel der Statistik 1999–2007. Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung, archiviert vom Original am 2.&#160;Februar 2008, abgerufen am 14. April 2009.&#160;
↑ Der Klammerzusatz (FH) ist zwingend. Beim an einer (Technischen) Universität erworbenen Diplom-Ingenieur wird gelegentlich zur Unterscheidung der freiwillige Klammerzusatz (TU) beziehungsweise (TH) verwendet.
↑ &#160;DVS – Deutscher Verband für Schweißen (Authorised National Body International Institute of Welding) und verwandte Verfahren e.V., Aachener Straße 172, 40223 Düsseldorf (Hrsg.): Richtlinie 1170.
↑ Ordnung über das Führen des Zusatzes „(TUM)“ zum akademischen Grad „Diplom-Ingenieur“ bzw. „Diplom-Ingenieur Univ.“ der Technischen Universität München vom 7. August 2014
↑ www.vdi.de, abgerufen am 18. Februar 2015
↑ Az: 2 A 278/09 des SächsOVG vom 11. Januar 2011.
↑ Ingenieurgesetz 2006
↑ a b Bundesgesetz, mit dem das Ingenieurgesetz 1990 geändert wird, BGBl. Nr. 521/1994
↑ www.ingenieurbueros.atNormdaten&#160;(Sachbegriff): GND: 4026955-3 (AKS)
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1926
Außenminister Gustav Stresemann auf der Generalversammlung des Völkerbundes. Deutschland wird am 8. September in den Völkerbund aufgenommen. Am 10. Dezember erhält Stresemann gemeinsam mit Aristide Briand den Friedensnobelpreis.
Gertrude Ederle durchschwimmt als erste Frau den Ärmelkanal.
Aufstand in Polen. Józef Piłsudski erringt durch den Maiputsch die Macht.Friedensnobelpreisträger Aristide Briand.1926 in anderen Kalendern
Ab urbe condita
2679
Armenischer Kalender
1374–1375
Äthiopischer Kalender
1918–1919
Badi-Kalender
82–83
Bengalischer Kalender
1332–1333
Berber-Kalender
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Buddhistischer Kalender
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Burmesischer Kalender
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Byzantinischer Kalender
7434–7435
Chinesischer Kalender
&#160;– Ära
4622–4623 oder
4562–4563
&#160;– 60-Jahre-ZyklusHolz-Rind (乙丑, 2)–
Feuer-Tiger (丙寅, 3)Französischer
Revolutionskalender
0134CXXXIV–0135CXXXV
134–135
Hebräischer Kalender
5686–5687
Hindu-Kalender
&#160;– Vikram Sambat
1982–1983
&#160;– Shaka Samvat
1848–1849
Iranischer Kalender
1304–1305
Islamischer Kalender
1344–1345
Japanischer Kalender
&#160;– Nengō (Ära):
Taishō 15–Shōwa 1
&#160;– Kōki
2586
Koptischer Kalender
1642–1643
Koreanischer Kalender
&#160;– Dangun-Ära
4259
&#160;– Juche-Ära
15
Minguo-Kalender
15
Olympiade der Neuzeit
0008VIII
Seleukidischer Kalender
2237–2238
Thai-Solar-Kalender
2469Inhaltsverzeichnis
1 Ereignisse1.1 Politik und Weltgeschehen
1.2 Wirtschaft
1.3 Wissenschaft und Technik1.3.1 Luftfahrt
1.3.2 Wissenschaft
1.4 Kultur
1.5 Religion
1.6 Katastrophen
1.7 Sport
2 Nobelpreise
3 Geboren3.1 Januar
3.2 Februar
3.3 März
3.4 April
3.5 Mai
3.6 Juni
3.7 Juli
3.8 August
3.9 September
3.10 Oktober
3.11 November
3.12 Dezember
3.13 Genaues Geburtsdatum unbekannt
4 Gestorben4.1 Januar
4.2 Februar
4.3 März
4.4 April
4.5 Mai
4.6 Juni
4.7 Juli
4.8 August
4.9 September
4.10 Oktober
4.11 November
4.12 Dezember
4.13 Genauer Todestag unbekannt
5 Literatur
6 WeblinksEreignisse[Bearbeiten]
Politik und Weltgeschehen[Bearbeiten]1. Januar: Heinrich Häberlin wird Bundespräsident der Schweiz.
1. Januar: Im Deutschen Reich wird der Einkommensfreibetrag von 960 auf 1200 Reichsmark angehoben.
1. Januar: In der Türkei beginnt die Zeitrechnung nach dem Gregorianischen Kalender.
20. Januar: Dem Kabinett Luther I folgt das Kabinett Luther II
1. Februar: Zwangskollektivierung Kirgisistans
8. Februar: Deutschland beantragt die Aufnahme in den Völkerbund.
18. Februar: Die türkische Regierung beschließt, die Polygamie und das Haremssystem abzuschaffen und das Schweizer Zivilgesetzbuch (ZGB) zu übernehmen.
23. März: In Irland wird von Éamon de Valera die Fianna Fáil-Partei gegründet. Sie lehnt den Anglo-Irischen Vertrag ab und ändert diese Haltung erst viele Jahre später.
20. April: Der amerikanische Finanzminister Andrew Mellon und der französische Botschafter in Washington, Henri Bérénger, schließen ein Fundierungsabkommen über Frankreichs interalliierte Kriegsschulden aus dem Ersten Weltkrieg.
20. bis 24. April: Pariser Konferenz zur Änderung des Internationalen Abkommens über den Verkehr mit Kraftfahrzeugen vom 11. Oktober 1909. Am 24. April wird hierzu das Internationale Abkommen über Kraftfahrzeugverkehr verabschiedet.
24. April: Berliner Vertrag. Deutschland schließt mit der UdSSR einen Freundschaftsvertrag
25. April: In Teheran wird Reza Pahlavi zum neuen Schah Persiens gekrönt.
4. bis 12. Mai: England: Bergwerksbesitzer wollen Lohnkürzungen und Arbeitszeitverlängerungen durchsetzen und betreiben Aussperrung; der Gewerkschaftsbund (Trades Union Congress) ruft zu einem landesweiten Generalstreik auf. Dieser wird allgemein befolgt und legt das Land weitgehend lahm. Die Regierung setzt die Armee ein.
12. bis 15. Mai: Maiputsch in Polen durch Marschall Józef Piłsudski.
18. Mai: Misstrauensvotum gegen Hans Luther im Reichstag (Näheres hier). Ihm folgt das Kabinett Marx III
27. Mai: Französisch-Spanische Truppen zerschlagen die Rif-Republik. Damit endet der Rifkrieg. Er hatte 1921 begonnen; zwischen Juli 1923 und Kriegsende verschossen bzw. warfen die Spanier über 10.000 Senfgas-Behälter.General Gomes da Costa28. Mai: Der Putsch des Generals Gomes da Costa führt zum Ende der ersten Republik in Portugal.
30. Mai: Portugal: Nach dem Putsch vom 28. Mai tritt mit Ministerpräsident António Maria da Silva die letzte frei gewählte Regierung zurück.
31. August: Neutralitäts- und Nichtangriffsvertrag zwischen der UdSSR und Afghanistan (Laufzeit drei Jahre)
8. September: Einstimmige Aufnahme Deutschlands in den Völkerbund
17. Oktober: Kim Il-sung gründet den in nordkoreanischen Kommunistischen Verband zur Zerschlagung des Imperialismus.
31. Oktober: In Bologna versucht der fünfzehnjährige Anteo Zamboni den faschistischen Ministerpräsidenten Benito Mussolini bei einer Gedenkparade an den Marsch auf Rom zu erschießen. Der Attentäter wird von umstehenden Faschisten attackiert und gelyncht. Er stirbt am selben Tag.
27. November: Die Regierung Albaniens schließt den ersten Tiranapakt mit Italien und erhält im Gegenzug Finanzhilfen und Unterstützung beim Aufbau der Polizei. Präsident Ahmet Zogu stärkt mit dem Vertrag seine innenpolitische Stellung.
10. Dezember: Der deutsche Außenminister Gustav Stresemann erhält gemeinsam mit seinem französischen Amtskollegen Aristide Briand den Friedensnobelpreis.
23. Dezember: Durch das Arbeitsgerichtsgesetz wird in der Weimarer Republik das Reichsarbeitsgericht geschaffen und die Tätigkeit der Justiz in Arbeitssachen geregelt.
Die UdSSR annektiert den Archipel Franz-Josef-Land, der erst 1873 entdeckt worden ist.Wirtschaft[Bearbeiten]6. Januar: Die Deutsche Lufthansa wird gegründet (Betriebsaufnahme 6. April 1926).
20.–28. Februar: Die Internationale Grüne Woche Berlin, eine Messe für landwirtschaftliche Erzeugnisse, findet erstmals statt.
22. Februar: Als erste deutsche Autobank wird in Berlin unter der Firma Ford Credit Company die Ford Bank gegründet.
3. April: Honduras führt als Währung den Lempira ein.
8. Mai: In Düsseldorf wird die Große Ausstellung für Gesundheit, soziale Fürsorge und Leibesübungen (GeSoLei) eröffnet, die bis zum 15. Oktober 1926 über 7,5 Millionen Menschen besuchen.
28. Juni: Die von den Automobilpionieren gegründeten Unternehmen „Benz &amp; Co Rheinische Gasmotorenfabrik Mannheim“ (Benz &amp; Cie. ab 1899) und „Daimler-Motoren-Gesellschaft“ fusionieren zur Daimler-Benz AG mit Sitz in Berlin.
12. Juli: Winston Churchill und Joseph Caillaux, die Finanzminister von Großbritannien und Frankreich, schließen ein Fundierungsabkommen für die interalliierten Kriegsschulden.
22. September: Der plötzliche Rücktritt ihres langjährigen Gouverneurs und eine Artikelserie im Sensationsblatt Der Abend über die Österreichische Postsparkasse rütteln die Politiker auf. Ein Parlamentsausschuss deckt im Postsparkassenskandal nach mehrwöchigen Untersuchungen enorme Verluste des Instituts aus Spekulationsgeschäften, aus einem fragwürdigen Kredit sowie teuren Stützungsaktionen für andere Banken auf.
30. September: Gründung des Internationalen Stahlkartells
15. November: Die National Broadcasting Company (NBC) nimmt als Network seinen Sendebetrieb in den Vereinigten Staaten mit Radioprogrammen auf.
Gründung des Unternehmens IG Farbenindustrie AG in Frankfurt am Main
Das Unternehmen Ducati wird von Adriano und Marcello Ducati in Bologna (Italien) gegründet. Die Società Scientifica Radiobrevetti Ducati produziert zunächst Bauteile für Radios.Wissenschaft und Technik[Bearbeiten]9. Februar: Der norwegische Ingenieur Erik Rotheim erfindet die Sprühdose.
9. Mai: Das mit einem Flettner-Rotor ausgestattete Rotorschiff Buckau sorgt in New York City bei seiner Ankunft nach der Atlantiküberquerung für Aufsehen.
13. Mai: Die größte Hängebrücke in Brasilien wird eröffnet. Die Hercílio-Luz-Brücke in Florianópolis stellt die Verbindung vom Festland zur Insel Santa Catarina her.Luftfahrt[Bearbeiten]6. Januar Gründung der Lufthansa in Berlin.
März: Erstflug der Fokker F.VII
16. März: Erster Start einer Flüssigkeitsrakete von Robert Goddard in den USA
9. Mai: Der US-amerikanische Polarforscher Richard Evelyn Byrd überquert nach eigenen Angaben mit seinem Copiloten Floyd Bennett als erster Mensch mit einem Flugzeug den Nordpol, eine Behauptung, die jedoch nie bewiesen werden kann.
11. Mai: Umberto Nobile startet im norwegischen Ny-Ålesund mit dem Luftschiff Norge zur Fahrt über den Nordpol.
12. Mai: Umberto Nobile überfliegt im Luftschiff „Norge“ gemeinsam mit Roald Amundsen und dem amerikanischen Millionär Lincoln Ellsworth den Nordpol, drei Tage nach dem Amerikaner Richard Evelyn Byrd
19. Juni: Der Trag- und Hubschrauber von Erfinder Engelbert Zaschka wird im Deutschen Reich zum Patent angemeldet
Juni: Erstflug der Ford Tri-Motor Tin-Goose
16. August: Eröffnung des Flughafens Salzburg
September: Erstflug der De Havilland DH 66 Hercules
September: Erstflug der Dornier Do R Super Wal
Oktober: Erstflug der Blériot 165
26. November: Erstflug des ersten freitragenden Ganzmetall-Bombenflugzeuges Tupolew TB-1
Erstflug der Latécoère Laté 21Wissenschaft[Bearbeiten]27. Januar: Vor Mitgliedern der Royal Institution of Great Britain führt John Logie Baird funktionierendes mechanisches Fernsehen vor.
Juli: Max Born veröffentlicht die erste von zwei Arbeiten zur statistischen Interpretation der Quantenmechanik.
3. September: Einweihung des Funkturms Berlin anlässlich der 3. Funkausstellung.
Alexander Bogdanow wird Direktor des ersten Instituts für Bluttransfusionen, dessen Zielsetzung eine Verjüngung der Empfänger war.
Enrico Fermi entwickelt seine Quantenstatistik.
Paul Dirac stellt den Zusammenhang zwischen der Fermi-Statistik mit der Quantenmechanik her.
Erwin Schrödinger veröffentlicht fünf Arbeiten zur Wellenmechanik („Quantisierung als Eigenwertproblem“, Schrödingergleichung). Schrödinger weist die Äquivalenz von Wellen- und Matrizenmechanik nach.
Mart Stam entwickelt den Freischwinger.
In der allgemeinen Gebührenordnung für Ärzte wird die Psychoanalyse als neues Aufgabengebiet aufgenommen.Kultur[Bearbeiten]8. Februar: Erstaufführung im Prager Osvobozené divadlo mit Molières George Dandin
20. Februar: In Berlin wird die erste Grüne Woche eröffnet
24. April: Uraufführung der Operette Adrienne von Walter Wilhelm Goetze in Hamburg
25. April: Uraufführung der Oper Turandot von Giacomo Puccini am Teatro alla Scala di Milano in Mailand
28. April: Uraufführung der Oper Kováč Wieland (Wieland der Schmied) von Ján Levoslav Bella in Bratislava
7. Mai: Uraufführung der Oper Les malheurs d'Orphée von Darius Milhaud am Théâtre de la Monnaie in Brüssel
26. Juni: Uraufführung der Sinfonietta von Leoš Janáček in Prag.
25. September: Uraufführung der Operette Lady Hamilton von Eduard Künneke am Schauspielhaus in Breslau
14. Oktober: Das beliebte Kinderbuch Winnie-the-Pooh von Alan Alexander Milne erscheint erstmals im Londoner Verlag Methuen &amp; Co.
8. November: Uraufführung des Musicals Oh, Kay! von George Gershwin am Imperial Theatre in New York
9. November: Uraufführung der Oper Cardillac von Paul Hindemith an der Staatsoper in Dresden
27. November: Uraufführung der Tanzpantomime Der wunderbare Mandarin von Béla Bartók in Köln. Anschließendes Verbot wegen angeblicher Unmoral durch den damaligen Kölner Oberbürgermeister Konrad Adenauer.
8. Dezember: Uraufführung der Oper A Witch of Salem von Charles Wakefield Cadman in Chicago
Gründung des Verbands der Gemeinschaften der Künstlerinnen und Kunstförderer e. V. GEDOKReligion[Bearbeiten]28. Februar: In der Enzyklika Rerum Ecclesiae weist Papst Pius XI. auf die Pflicht zur Missionsarbeit hin. Missionare sollen auch aus den Missionsländern selbst entstehen.
20. Juni: Gründung der Christengemeinde Elim in Hamburg
7. September: In Vietnam stiftet Ngô Văn Chiêu die Religion des Caodaismus.
18. November: Über die Verfolgung der Kirche in Mexiko empört sich Papst Pius XI. in der Enzyklika Iniquis afflictisque.
20. Dezember: Pius XI. verurteilt die Action française (AF) und ihre Ideologie.
29. Dezember: Pius XI. lässt die Schriften des AF-Gründers Charles Maurras auf den Index Librorum Prohibitorum setzen.Katastrophen[Bearbeiten]
Kleinere Unglücksfälle sind in den Unterartikeln von Katastrophe aufgeführt.18. September: Miami-Hurrikan 1926Sport[Bearbeiten]26. März: Durch die Fusion zweier Vereine entsteht der Fußballklub Real Oviedo in Asturien.
18. April: In der Geschichte des Hörfunks wird die erste Übertragung eines deutschen Fußballländerspiels verzeichnet. In Düsseldorf trennen sich die deutsche Elf und die Niederlande mit 4:2.
6. August: Gertrude Ederle durchschwimmt als erste Frau den Ärmelkanal.
Im Mai gelingt es dem Unternehmen Garelli auf der Rennstrecke von Monza, bei nur einem Versuch 138 Weltrekorde aufzustellen, die zum Teil heute noch gültig sind.Nobelpreise[Bearbeiten]Physik: Jean-Baptiste Perrin
Chemie: Theodor Svedberg
Medizin: Johannes Fibiger
Literatur: Grazia Deledda
Friedensnobelpreis: Aristide Briand und Gustav StresemannGeboren[Bearbeiten]
Januar[Bearbeiten]
Walther Leisler Kiep (1973)01. Januar: Ingeborg Feustel, deutsche Schriftstellerin († 1998)
02. Januar: Howard Caine, US-amerikanischer Schauspieler († 1993)
03. Januar: W. Michael Blumenthal, US-amerikanischer Finanzminister und Direktor des Jüdischen Museums Berlin
03. Januar: George Martin, britischer Musiker und Musikproduzent
03. Januar: Pedro Mesías, chilenischer Pianist und Dirigent († 2007)
04. Januar: Harry Levy, britischer Musikmanager († 2007)
05. Januar: Veikko Karvonen, finnischer Leichtathlet († 2007)
05. Januar: Walther Leisler Kiep, deutscher Politiker
06. Januar: Kid Gavilán, kubanischer Boxer († 2003)
06. Januar: Walter Sedlmayr, deutscher Schauspieler († 1990)
06. Januar: Tachihara Masaaki, japanischer Schriftsteller († 1980)
07. Januar: Hans Achim Gussone, deutscher Forstwissenschaftler († 1997)
07. Januar: Claude Kirk junior, US-amerikanischer Politiker († 2011)
07. Januar: Otto Knoch, deutscher katholischer Theologe, Priester und Hochschullehrer († 1993)
08. Januar: Dieter Hasselblatt, deutscher Hörspielredakteur und Autor († 1997)
09. Januar: Jani Christou, ägyptischer Komponist († 1970)
10. Januar: Jack Kyle, irischer Rugbyspieler († 2014)
12. Januar: Morton Feldman, US-amerikanischer Komponist († 1987)
12. Januar: Ray Price, US-amerikanischer Country-Sänger († 2013)
13. Januar: Michael Bond, englischer Kinderbuchautor
14. Januar: Robert Heinz Abeles, US-amerikanischer Chemiker († 2000)
15. Januar: Guido Baumann, schweizerischer Journalist († 1992)
15. Januar: Karl-Alfred Jacobsson, schwedischer Fußballspieler († 2015)
15. Januar: Maria Schell, österreichisch-schweizerische Schauspielerin († 2005)
16. Januar: Yoshino Hiroshi, japanischer Lyriker († 2014)
17. Januar: Robert Filliou, französischer Künstler († 1987)
17. Januar: Wolf Jobst Siedler, deutscher Publizist († 2013)
18. Januar: Seth Abderhalden, Schweizer Bergsteiger und Extremkletterer († 1960)
19. Januar: Hermann Herder, deutscher Verleger († 2011)
19. Januar: Hans-Jürgen Massaquoi, deutsch-amerikanischer Journalist und Schriftsteller († 2013)
19. Januar: Fritz Weaver, US-amerikanischer Schauspieler
20. Januar: Fritz Bennewitz, deutscher Theaterregisseur († 1995)
20. Januar: Patricia Neal, US-amerikanische Schauspielerin († 2010)
20. Januar: David Tudor, US-amerikanischer Pianist, Pionier für elektronische und experimentelle Musik († 1996)
21. Januar: Giuseppe Alberigo, italienischer römisch-katholischer Theologe und Kirchenhistoriker († 2007)
21. Januar: Truck Branss, deutscher Rundfunk- und Fernsehregisseur († 2005)
21. Januar: Clive Donner, britischer Filmregisseur († 2010)
22. Januar: Hubert Aratym, österreichischer Maler († 2000)
22. Januar: Aurèle Nicolet, schweizerischer Flötist
23. Januar: Friedrich-Wilhelm von Sell, deutscher Intendant († 2014)
24. Januar: Ruth Asawa, US-amerikanische Bildhauerin († 2013)
24. Januar: Georges Lautner, französischer Filmregisseur († 2013)
25. Januar: Youssef Chahine, ägyptischer Filmregisseur († 2008)
25. Januar: Abdus Samad Azad, bengalischer Politiker († 2005)
26. Januar: Kurt-Heinz Stolze, deutscher Komponist, Pianist, Cembalist und Dirigent († 1970)
27. Januar: Ingrid Thulin, schwedische Schauspielerin († 2004)
28. Januar: Abdolkarim Mousavi Ardebili, persischer GeistlicherJohannes Joachim Kardinal Degenhardt28. Januar: Gene Hartley, US-amerikanischer Automobilrennfahrer († 1993)
28. Januar: Otto Milfait, österreichischer Heimatforscher
29. Januar: Robert Falkenburg, US-amerikanischer und brasilianischer Tennisspieler
29. Januar: Abdus Salam, pakistanischer Physiker und Nobelpreisträger († 1996)
29. Januar: Ernst Träger, deutscher Richter am Bundesverfassungsgericht
30. Januar: Wassili Alexandrowitsch Archipow, sowjetischer Marineoffizier († 1998)
30. Januar: Ursula Langrock, deutsche Schauspielerin († 2000)
31. Januar: Maria Emanuel Markgraf von Meißen, Chef des Hauses Wettin († 2012)
31. Januar: Johannes Joachim Degenhardt, deutscher Kardinal und Erzbischof von Paderborn († 2002)Februar[Bearbeiten]01. Februar: Georg Espitalier, deutscher Komponist und Akkordeonist († 2010)
02. Februar: Miguel Kardinal Obando Bravo, Erzbischof von ManaguaValéry Giscard d’Estaing, 197802. Februar: Valéry Giscard d’Estaing, französischer Politiker, Staatspräsident, Präsident des Europäischen Konvents
02. Februar: Fritz Stern, US-amerikanischer Historiker
03. Februar: Arthur Eugene Arfons, US-amerikanischer Dragster- und Powerboat-Rennfahrer († 2007)
03. Februar: Elfriede Moser-Rath, österreichische Volkskundlerin und Erzählforscherin († 1993)Hans-Jochen Vogel, 198803. Februar: Hans-Jochen Vogel, deutscher Politiker
03. Februar: Richard Yates, US-amerikanischer Schriftsteller († 1992)
03. Februar: Albert Frère, belgischer Unternehmer
04. Februar: Gyula Grosics, ungarischer Fußballspieler († 2014)
05. Februar: Stefan Gierasch, US-amerikanischer Schauspieler
05. Februar: Arthur Ochs Sulzberger, US-amerikanischer Zeitungsherausgeber († 2012)
05. Februar: Christa Williams, deutsche Schlagersängerin († 2012)
06. Februar: Helmut Adamzyk, deutscher Politiker
06. Februar: Erik S. Klein, deutscher Schauspieler († 2002)
06. Februar: Lothar Zenetti, deutscher Theologe und Schriftsteller
07. Februar: Konstantin Petrowitsch Feoktistow, sowjetischer Kosmonaut († 2009)
07. Februar: Estanislao Esteban Kardinal Karlic, argentinischer römisch-katholischer Erzbischof
07. Februar: Mark Jewgenjewitsch Taimanow, russischer Schachspieler
07. Februar: Pierre Villette, französischer Komponist († 1998)
08. Februar: Sonja Ziemann, deutsche Schauspielerin und Tänzerin
08. Februar: Neal Cassady, US-amerikanischer Autor († 1968)
09. Februar: Max Appis, deutscher Fußballspieler († 2003)
09. Februar: Garret FitzGerald, irischer Politiker († 2011)
10. Februar: Hazel Court, britische Schauspielerin († 2008)
11. Februar: Paul Bocuse, französischer Koch, Gastronom und Kochbuchautor
11. Februar: Leslie Nielsen, kanadischer Schauspieler († 2010)
12. Februar: Rolf Brem, Schweizer Bildhauer, Zeichner und Grafiker († 2014)
12. Februar: Buddy Childers, US-amerikanischer Jazz-Trompeter († 2007)
12. Februar: Hans-Georg Noack, deutscher Kinder- und Jugendbuchautor († 2005)
12. Februar: Charles Van Doren, US-amerikanischer Quiz-Show-Kandidat
12. Februar: Werner Walde, deutscher Politiker († 2010)
13. Februar: Kalayanapong Angkarn, thailändischer Dichter und Maler († 2012)
13. Februar: Fay Ajzenberg-Selove, US-amerikanische experimentelle Kernphysikerin († 2012)
13. Februar: Knox Ramsey, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 2005)
14. Februar: Roland Dörfler, deutscher Maler († 2010)
14. Februar: Siegfried Ludwig, niederösterreichischer Landeshauptmann († 2013)
14. Februar: Claus Thierschmann, deutscher Offizier, Generalleutnant der Bundesluftwaffe († 2012)
15. Februar: Dieter Lattmann, deutscher Schriftsteller
16. Februar: Helma Schimke, österreichische Architektin und Bergsteigerin
16. Februar: John Schlesinger, britischer Regisseur († 2003)
17. Februar: Friedrich Cerha, österreichischer Komponist und Dirigent
17. Februar: John Meyendorff, russisch-orthodoxer Theologe († 1992)
18. Februar: Archie Randolph Ammons, US-amerikanischer Hochschullehrer und Dichter († 2001)
18. Februar: Klaus Bungert, deutscher Politiker († 2006)
19. Februar: György Kurtág, rumänisch-ungarischer Komponist
19. Februar: Egisto Pandolfini, italienischer Fußballspieler
20. Februar: Bobby Jaspar, belgischer Jazzmusiker († 1963)
20. Februar: Ken Olsen, US-amerikanischer Ingenieur und Gründer von DEC († 2011)
20. Februar: Richard Matheson, US-amerikanischer SF- und Drehbuchautor († 2013)
20. Februar: Bob Richards, US-amerikanischer Leichtathlet und Pfarrer
20. Februar: Alfonso Sastre, spanischer Autor
21. Februar: Karl Otto Conrady, deutscher Literaturhistoriker
21. Februar: Hans Schwier, deutscher Politiker († 1996)
21. Februar: Ronnie Verrell, englischer Jazzschlagzeuger († 2002)
22. Februar: Finn Gustavsen, norwegischer Sozialist und Politiker († 2005)
22. Februar: Kenneth Williams, britischer Schauspieler und Komiker († 1988)
22. Februar: Bud Yorkin, US-amerikanischer Regisseur und Produzent († 2015)
23. Februar: Luigi de Magistris, emeritierter italienischer Kurienkardinal
24. Februar: Erich Loest, deutscher Schriftsteller († 2013)
26. Februar: Willem Johan Aerts, niederländischer Byzantinist und Neogräzist
26. Februar: Chris Anderson, US-amerikanischer Jazz-Pianist († 2008)
26. Februar: Ernst Grabbe, deutscher Schauspieler († 2006)
27. Februar: Elisabeth Borchers, deutsche Dichterin und Schriftstellerin († 2013)
27. Februar: David H. Hubel, kanadischer Neurobiologe und Nobelpreisträger († 2013)
27. Februar: Martha Mercader, argentinische Schriftstellerin, Journalistin, Theaterautorin, Filmschaffende und Politikerin († 2010)
28. Februar: Swetlana Iossifowna Allilujewa, Tochter des sowjetischen Staats- und Parteichefs Josef Stalin († 2011)
28. Februar: Ernst Waldemar Bauer, deutscher Fernsehpublizist, Biologe, Buchautor und Dokumentarfilmer († 2015)März[Bearbeiten]01. März: Robert Clary, französischer Schauspieler
01. März: Ernst-Ulrich Hubert Konrad Traugott von Kameke, deutscher Kirchenmusiker, Organist und Komponist
01. März: Pete Rozelle, US-amerikanischer Sport-Funktionär († 1996)
02. März: Bernard Kardinal Agré, Erzbischof von Abidjan († 2014)
02. März: Hermann Eiselen, deutscher Unternehmer und Mäzen († 2009)
03. März: Heinz Knobloch, deutscher Schriftsteller und Feuilletonist († 2003)
03. März: Käthe Reichel, deutsche Schauspielerin († 2012)
04. März: Pascual Pérez, argentinischer Boxer, Olympiasieger und Weltmeister († 1977)
04. März: Fran Warren, US-amerikanische Jazz- und Popsängerin († 2013)
05. März: Hans-Jürgen Wende, deutscher Handballspieler († 2012)Alan Greenspan, 200206. März: Alan Greenspan, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler
06. März: Miroslav Klega, tschechischer Komponist († 1993)
06. März: Andrzej Wajda, polnischer Filmregisseur
06. März: Ken Whyld, britischer Schachpublizist und Schachhistoriker († 2003)
07. März: George Brecht, US-amerikanischer Künstler († 2008)
07. März: Ernst Ocwirk, österreichischer Fußballspieler und -trainer († 1980)
08. März: Giovan Battista Fabbri, italienischer Fußballspieler und -trainer
08. März: Wolfgang Greese, deutscher Schauspieler († 2001)
08. März: Salahuddin Abdul Aziz, König von Malaysia († 2001)
09. März: Celso Garrido Lecca, peruanischer Komponist
09. März: Jerry Ross, US-amerikanischer Komponist und Liedtexter († 1955)
11. März: Ralph David Abernathy, US-amerikanischer Bürgerrechtler († 1990)
11. März: Heinz Kiessling, deutscher Musiker, Orchesterleiter, Komponist und Musikproduzent († 2003)
11. März: Karl Moersch, deutscher Politiker
11. März: Peer Schmidt, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher († 2010)
12. März: George Ryoichi Ariyoshi, US-amerikanischer Politiker
12. März: Eberhard Heinrich, Mitglied beim Politbüro des ZK der SED der DDR
13. März: Walter Werner Ameling, deutscher Elektrotechniker († 2010)
14. März: François Morel, kanadischer Komponist, Pianist und Dirigent
15. März: Henry Edmund Olufemi Adefope, nigerianischer Politiker († 2012)
15. März: Wilhelm Noll, deutscher Motorradrennfahrer
16. März: Edwar al-Charrat, ägyptischer Schriftsteller († 2015)Jerry Lewis, 197316. März: Jerry Lewis, US-amerikanischer Schauspieler, Regisseur und ProduzentSiegfried Lenz, 196917. März: Siegfried Lenz, deutscher Schriftsteller († 2014)
18. März: Peter Graves, US-amerikanischer Schauspieler († 2010)
20. März: Friedel Schirmer, deutscher Zehnkämpfer und Politiker († 2014)
24. März: Willi Bäuerle, deutscher Politiker, MdB († 1996)
24. März: Desmond Kardinal Connell, Erzbischof von Dublin
24. März: Dario Fo, italienischer Theaterautor, Regisseur, Komponist, Erzähler und Schauspieler
24. März: Heriberto Herrera, paraguayisch-spanischer Fußballspieler und -trainer († 1996)
25. März: László Papp, ungarischer Boxer († 2003)
26. März: Heinz A. Staab, deutscher Chemiker († 2012)Ingvar Kamprad30. März: Erika Arlt, deutsche Heimatforscherin
30. März: Ingvar Kamprad, schwedischer Unternehmer
30. März: Sydney Chaplin, US-amerikanischer Filmschauspieler († 2009)
31. März: Caspar Diethelm, Schweizerischer Komponist und Dirigent († 1997)
31. März: John Fowles, britischer Romanautor († 2005)April[Bearbeiten]01. April: Anne McCaffrey, US-amerikanische Science-Fiction-Schriftstellerin († 2011)Jack Brabham, 196602. April: Jack Brabham, australischer Automobilrennfahrer († 2014)Max Greger, 200802. April: Max Greger, deutscher Jazz-Musiker und Dirigent († 2015)
02. April: Edgar Hilsenrath, deutscher Schriftsteller
03. April: Walentin Falin, sowjetischer Diplomat und Politiker
03. April: Virgil Grissom, US-amerikanischer Astronaut († 1967)
05. April: Otto Amann, österreichischer Politiker († 2011)
05. April: Roger Corman, US-amerikanischer Filmproduzent und Regisseur
05. April: Stan Levey, US-amerikanischer Jazzdrummer († 2005)
05. April: Ekkehard Schwartz, deutscher Forstwissenschaftler († 2005)
06. April: Alexander Butterfield, Assistent im Weißen Haus, eine der Schlüsselfiguren im Watergate-Skandal
06. April: Gil Kane, US-amerikanischer Comiczeichner lettischer Abstammung († 2000)
06. April: Ian Paisley, Pfarrer und Politiker in Nordirland († 2014)
08. April: Jürgen Moltmann, deutscher Theologe
08. April: Elisabeth Wiedemann, deutsche Schauspielerin († 2015)Hugh Hefner, 197909. April: Marcello Argilli, italienischer Rechtsanwalt, Journalist, Schriftsteller, Kinderbuchautor und Comicautor († 2014)
09. April: Hugh Hefner, US-amerikanischer Verleger
10. April: William H. Danforth, amerikanischer Arzt, Vorstandsdirektor der Washington University
11. April: David M. Abshire, Präsident der Richard Lounsbery Foundation
11. April: Victor Bouchard, kanadischer Pianist und Komponist († 2011)
11. April: Franz Herre, deutscher Historiker und Publizist
11. April: Pete Lovely, US-amerikanischer Automobilrennfahrer († 2011)
11. April: Erna Spoorenberg, niederländische Sopranistin († 2004)
12. April: Said Ramadan, ägyptischer islamischer Fundamentalist († 1995)
13. April: Gottfried-Karl Kindermann, deutscher Politikwissenschaftler
13. April: Miyao Tomiko, japanische Schriftstellerin
14. April: Barbara Anderson, neuseeländische Schriftstellerin († 2013)
14. April: Leopoldo Calvo-Sotelo, spanischer Politiker († 2008)
14. April: Piero Nelli, italienischer Dokumentarfilmer und Filmregisseur († 2014)
16. April: John Friedmann, US-amerikanischer Geograf und Ökonom, Begründer der World City Forschung
16. April: Walter Grob, Schweizer Akkordeonist und Komponist († 2014)
16. April: Ponkie, deutsche Journalistin und Filmkritikerin
18. April: Horst Käsler, deutscher Handballspieler und -trainer sowie Professor für Sportdidaktik († 1987)
19. April: Sonja Åkesson, schwedische Schriftstellerin und Künstlerin († 1977)Elisabeth&#160;II., 200721. April: Elisabeth II., Königin von Großbritannien und Nordirland
22. April: Harald Leipnitz, deutscher Schauspieler († 2000)
22. April: Charlotte Rae, US-amerikanische Schauspielerin und Sängerin
22. April: James Stirling, britischer Architekt († 1992)
24. April: Thorbjörn Fälldin, schwedischer Premierminister
26. April: Joseph Benjamin Hutto, US-amerikanischer Blues-Musiker († 1983)
26. April: Oldřich František Korte, tschechischer Komponist
26. April: Michael Mathias Prechtl, deutscher Maler, Illustrator und Karikaturist († 2003)
27. April: Tim LaHaye, US-amerikanischer Autor
28. April: Francis Burt, englischer Komponist († 2012)
28. April: Harper Lee, US-amerikanische Schriftstellerin und Pulitzerpreisträgerin (1961)
29. April: Paul Baran, US-amerikanischer Informatiker
29. April: Maria Pirwitz, deutsche Bildhauerin und Malerin († 1984)
30. April: Wilhelm Bierfelder, deutscher Wirtschaftswissenschaftler
30. April: Cloris Leachman, US-amerikanische Schauspielerin
30. April: François Morellet, französischer Künstler
30. April: Kōno Taeko, japanische Schriftstellerin († 2015)Mai[Bearbeiten]01. Mai: Cheo García, venezolanischer Sänger († 1994)
01. Mai: Peter Lax, ungarischer Mathematiker
02. Mai: Aída Bonnelly de Díaz, dominikanischer Musikwissenschaftlerin, -kritikerin und -pädagogin
03. Mai: Jimmy Cleveland, US-amerikanischer Jazzposaunist († 2008)
03. Mai: Georgi Konstantinowitsch Mossolow, russischer Pilot
04. Mai: Umberto Masetti, italienischer Motorradrennfahrer († 2006)
04. Mai: Gerlind Reinshagen, deutsche Schriftstellerin
04. Mai: Ann B. Davis, US-amerikanische Fernsehschauspielerin
06. Mai: Franz Mon, deutscher Dichter
07. Mai: Val Bisoglio, US-amerikanischer Schauspieler
07. Mai: Thomas Bowles, US-amerikanischer Bariton-Saxophonspieler († 2000)
07. Mai: Herbie Steward, US-amerikanischer Jazzsaxophonist
08. Mai: Sir David Frederick Attenborough, britischer Dokumentarfilmer und Naturforscher
08. Mai: Theodor Hirsch, deutscher Schauspieler
08. Mai: Don Rickles, US-amerikanischer Komiker
09. Mai: Aaron Corthen Reed, US-amerikanischer Blues-Saxophonist und Sänger († 2004)
10. Mai: Franco Angrisano, italienischer Schauspieler († 1996)
10. Mai: Günter Spang, deutscher Schriftsteller († 2011)
10. Mai: Hugo Banzer Suárez, bolivianischer Militär, Politiker und Staatspräsident († 2002)
11. Mai: Roberto Escobar-Budge, chilenischer Komponist und Philosoph († 2011)
11. Mai: Rob Schroeder, US-amerikanischer Automobilrennfahrer († 2011)
12. Mai: Helmut Bläss, deutscher Theaterintendant, Regisseur und Schauspieler († 2005)
12. Mai: James Samuel Coleman, US-amerikanischer Soziologe († 1995)
14. Mai: Eric Morecambe, englischer Komiker († 1984)
15. Mai: Richard Hey, deutscher Kriminalschriftsteller und Hörspielautor († 2004)
15. Mai: Inoue Mitsuharu, japanischer Schriftsteller († 1992)
15. Mai: Clermont Pépin, kanadischer Komponist, Pianist und Musikpädagoge († 2006)
15. Mai: Anthony Shaffer, britischer Drehbuchautor († 2001)
15. Mai: Peter Shaffer, britischer Dramatiker
16. Mai: Franz Konz, deutscher Fachbuchautor († 2013)
17. Mai: Manfred Ewald, deutscher Sport-Funktionär († 2002)
17. Mai: Karl Lieffen, deutscher Bühnen-, Film- und Fernsehschauspieler († 1999)Dietmar Schönherr17. Mai: Dietmar Schönherr, österreichischer Schauspieler, Moderator, Sprecher und Schriftsteller († 2014)
17. Mai: Franz Sondheimer, deutscher Chemiker († 1981)
18. Mai: Hortense Anda-Bührle, Schweizer Unternehmerin, Kunstsammlerin und Mäzenin († 2014)
18. Mai: Bob Benny, belgischer Sänger († 2011)
19. Mai: Mark Andrews, US-amerikanischer Politiker
19. Mai: Peter Zadek, deutscher Regisseur († 2009)
20. Mai: Bob Sweikert, US-amerikanischer Automobilrennfahrer († 1956)
21. Mai: Robert Creeley, US-amerikanischer Dichter, Autor († 2005)
25. Mai: Curt Engelhorn, Mitgesellschafter des Pharma-Unternehmens Boehringer Mannheim
25. Mai: Peter Schulze-Rohr, deutscher Regisseur und Drehbuchautor († 2007)
25. Mai: Bill Sharman, US-amerikanischer Basketballspieler und -trainer († 2013)
25. Mai: Max von der Grün, deutscher Schriftsteller († 2005)
26. Mai: Curtis Hobock, US-amerikanischer Country- und Rockabilly-Musiker († 1988)
26. Mai: Miles Davis, US-amerikanischer Jazzmusiker (Trompete) († 1991)
26. Mai: Joseph Horovitz, britischer Komponist und Professor
26. Mai: Otto Wüst, Bischof von Basel († 2002)
26. Mai: Vahakn N. Dadrian, armenischer Soziologe
27. Mai: Clifford „Bud“ Shank, US-amerikanischer Jazzmusiker († 2009)
28. Mai: Gerhard Beil, SED-Funktionär und Minister für Außenwirtschaft der DDR († 2010)
28. Mai: Russ Freeman, US-amerikanischer Jazzpianist († 2002)
29. Mai: Larry Burrows, britischer Fotograf und Kriegsberichterstatter († 1971)
29. Mai: Abdoulaye Wade, senegalesischer Präsident
30. Mai: Chuck Arnold, US-amerikanischer Automobilrennfahrer († 1997)
31. Mai: Willi Erzgräber, deutscher Anglist († 2001)
31. Mai: Helmut Jacoby, deutscher Architekt und Architekturzeichner († 2005)
31. Mai: John G. Kemeny, ungarischer Mathematiker († 1992)
31. Mai: James Krüss, deutscher Schriftsteller und Dichter († 1997)Juni[Bearbeiten]01. Juni: Alexander Alexandrowitsch Anufrijew, sowjetischer Leichtathlet († 1966)
01. Juni: Andy Griffith, US-amerikanischer Schauspieler, Schriftsteller und Produzent († 2012)Marilyn Monroe, 195401. Juni: Marilyn Monroe, US-amerikanischer Filmstar († 1962)
01. Juni: Richard Schweiker, US-amerikanischer Politiker († 2015)
02. Juni: Raul Hilberg, US-amerikanischer Historiker († 2007)
03. Juni: Gonzalo Castellanos Yumar, venezolanischer Komponist
03. Juni: Allen Ginsberg, US-amerikanischer Schriftsteller († 1997)
03. Juni: Martin Gregor-Dellin, deutscher Schriftsteller († 1988)
04. Juni: Judith Malina, US-amerikanische Theater- und Filmschauspielerin, Autorin und Regisseurin († 2015)
05. Juni: Konrad Kraske, deutscher Politiker
05. Juni: Johannes Fürst von Thurn und Taxis, deutscher Adliger, Großgrundbesitzer und Unternehmer († 1990)
05. Juni: Camillo Cibin, italienischer päpstlicher Personenschützer († 2009)
06. Juni: Şara Sayın, türkische Literaturwissenschaftlerin, Germanistin und Turkologin
06. Juni: Klaus Tennstedt, deutscher Dirigent († 1998)
08. Juni: Margot Ebert, deutsche Schauspielerin († 2009)
09. Juni: Jimmy Gourley, US-amerikanischer Jazzgitarrist († 2008)
10. Juni: Oscar Brown Jr., US-amerikanischer Jazz-Sänger und Texter († 2005)
10. Juni: June Haver, US-amerikanische Schauspielerin († 2005)
10. Juni: Lionel Jeffries, britischer Schauspieler († 2010)
11. Juni: Georg Mautner Markhof, österreichischer Industrieller und Politiker († 2008)
12. Juni: Ibaragi Noriko, japanische Schriftstellerin († 2006)
14. Juni: Hermann Kant, deutscher Schriftsteller
14. Juni: Otto Ziege, deutscher Radrennfahrer und Funktionär († 2014)
15. Juni: Modesta Bor, venezolanische Komponistin († 1998)
16. Juni: Adriano Emperado, hawaiischer Kampfsport-Trainer († 2009)
16. Juni: Efraín Ríos Montt, Präsident von Guatemala
18. Juni: Aad Bak, niederländischer Fußballspieler († 2009)
18. Juni: Valentino Braitenberg, italienischer Kybernetiker und Schriftsteller († 2011)
18. Juni: Gerhard Dallmann, deutscher Schriftsteller
18. Juni: Ingeborg Kleinert, deutsche Politikerin und MdB († 1989)
18. Juni: Elisabeth Ruttkay, österreichische Archäologin († 2009)
18. Juni: Gisela Schöbel-Graß, deutsche Schwimmerin
19. Juni: Elisabeth Axmann, rumäniendeutsche Schriftstellerin
19. Juni: Arno J. Mayer, US-amerikanischer Historiker
19. Juni: Josef Nesvadba, tschechischer Schriftsteller, Übersetzer und Psychiater († 2005)
19. Juni: Anneliese Rothenberger, deutsche Opern- und Operettensängerin († 2010)
20. Juni: Giovanni Viola, italienischer Fußballspieler († 2008)
22. Juni: Tadeusz Konwicki, polnischer Schriftsteller († 2015)
22. Juni: Ruth Zechlin, deutsche Komponistin († 2007)
22. Juni: Horst Fuhrmann, deutscher Historiker († 2011)
23. Juni: Otto-Werner Mueller, US-amerikanischer Dirigent und Musikpädagoge
24. Juni: Walter Hirrlinger, deutscher PolitikerIngeborg Bachmann25. Juni: Ingeborg Bachmann, österreichische Schriftstellerin († 1973)
26. Juni: Oswald Andrae, deutscher Schriftsteller († 1997)
26. Juni: Jérôme Lejeune, französischer Mediziner († 1994)
26. Juni: Hamilton Naki, südafrikanischer Chirurg († 2005)
28. Juni: Mel Brooks, US-amerikanischer Komiker und Regisseur
28. Juni: Horst Niendorf, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher († 1999)
29. Juni: Jorge Enrique Adoum, ecuadorianischer Schriftsteller, Politiker, Essayist und Diplomat († 2009)
30. Juni: Peter Alexander, österreichischer Sänger und Schauspieler († 2011)
30. Juni: Paul Berg, US-amerikanischer Biochemiker und MolekularbiologeJuli[Bearbeiten]01. Juli: Fernando José Corbató, US-amerikanischer Informatiker
01. Juli: Robert Fogel, US-amerikanischer Ökonom und Nobelpreisträger († 2013)
01. Juli: Hans Werner Henze, deutscher Komponist († 2012)
01. Juli: Mainhardt Graf Nayhauß, deutscher Journalist
01. Juli: Atilio Stampone, argentinischer Tangopianist und -komponist
02. Juli: Lee Allen, US-amerikanischer R&amp;B-Saxophonist († 1994)
03. Juli: Johnny Coles, US-amerikanischer Jazztrompeter († 1997)
04. Juli: Willoughby Goddard, britischer Schauspieler († 2008)Alfredo Di Stéfano (1963)04. Juli: Alfredo Di Stéfano, argentinisch-spanischer Fußballspieler und -trainer († 2014)
04. Juli: Milagros Lanty, dominikanischer Sänger
04. Juli: Günter Mast, deutscher Unternehmer und Fußballfunktionär († 2011)
07. Juli: Thorkild Simonsen, dänischer Politiker
08. Juli: David Malet Armstrong, australischer Philosoph († 2014)
08. Juli: John Dingell junior, US-amerikanischer Politiker
08. Juli: Elisabeth Kübler-Ross, schweizerisch-US-amerikanische Medizinerin († 2004)
08. Juli: Heinz-Jürgen Zierke, deutscher Dramaturg
09. Juli: Murphy Anderson, US-amerikanischer Comiczeichner († 2015)
09. Juli: Georg Lohmeier, bayerischer Schriftsteller, Drehbuchautor, Schauspieler und Royalist († 2015)
09. Juli: Henri-Ferdinand Lavanchy, Schweizer Unternehmer, Gründer von Adecco († 2012)
09. Juli: Ben R. Mottelson, US-amerikanisch-dänischer Physiker
10. Juli: Fred Gwynne, US-amerikanischer Schauspieler und Autor († 1993)
10. Juli: Dschaba Iosseliani, georgischer Staatschef und Krimineller († 2003)
10. Juli: Tony Settember, US-amerikanischer Automobilrennfahrer
11. Juli: Rodolfo Arizaga, argentinischer Komponist († 1985)
12. Juli: Carl Adam Petri, deutscher Mathematiker und Informatiker († 2010)
12. Juli: Oswald Mathias Ungers, deutscher Architekt der Postmoderne († 2007)
14. Juli: Edith Carstensen, deutsche Scherenschnittkünstlerin
14. Juli: Cindy Ellis, deutsche Schlagersängerin
14. Juli: Harry Dean Stanton, US-amerikanischer Schauspieler
15. Juli: Driss Chraïbi, marokkanischer Autor († 2007)
15. Juli: Leopoldo Galtieri, argentinischer Militär († 2003)
15. Juli: Carl Melles, ungarisch-österreichischer Dirigent († 2004)
16. Juli: F. C. Gundlach, deutscher Fotograf
16. Juli: Ivica Horvat, jugoslawischer Fußballspieler und -trainer († 2012)
16. Juli: Heinrich Kwiatkowski, deutscher Fußballspieler († 2008)
16. Juli: Alfred Pfaff, deutscher Fußballspieler († 2008)
16. Juli: Irwin Rose, US-amerikanischer Biochemiker († 2015)
18. Juli: Elisabeth Müller, schweizerische Filmschauspielerin († 2006)
21. Juli: Norman Birnbaum, US-amerikanischer Soziologe
21. Juli: Norman Jewison, kanadischer Filmregisseur
21. Juli: Karel Reisz, tschechisch-englischer Regisseur († 2002)
22. Juli: Bryan Forbes, britischer Filmregisseur, Drehbuchautor und Schauspieler († 2013)
22. Juli: Wolfgang Iser, deutscher Literaturwissenschaftler († 2007)
23. Juli: Cedella Marley Booker, jamaikanische Autorin und Sängerin († 2008)
23. Juli: Ludvík Vaculík, tschechischer Schriftsteller († 2015)
24. Juli: Hans Günter Winkler, deutscher Springreiter
25. Juli: Okuno Takeo, japanischer Literaturkritiker († 1997)
26. Juli: James Best, US-amerikanischer Schauspieler
27. Juli: Margret Dünser, österreichische Journalistin († 1980)
31. Juli: Hilary Putnam, US-amerikanischer PhilosophAugust[Bearbeiten]01. August: Theo Adam, deutscher Kammersänger und Opernregisseur
01. August: Karl Kohn, US-amerikanischer Komponist, Pianist und Musikpädagoge
02. August: Elisabeth Adler, deutsche Direktorin einer Evangelischen Akademie († 1997)
03. August: Rushdy Said Bughdady Abaza, ägyptischer Schauspieler († 1980)
03. August: Rona Anderson, britische Schauspielerin († 2013)
03. August: Tony Bennett, US-amerikanischer Jazzmusiker
03. August: Anthony Sampson, britischer Journalist und Schriftsteller († 2004)
04. August: Werner Koch, deutscher Schriftsteller († 1992)
05. August: Betsy Jolas, französische Komponistin
05. August: Per Wahlöö, schwedischer Krimi-Schriftsteller († 1975)
06. August: Frank Finlay, britischer Schauspieler
06. August: Ernst Gehmacher, österreichischer Publizist und Sozialwissenschaftler
06. August: Harald Leupold-Löwenthal, österreichischer Psychoanalytiker († 2007)
06. August: Christa Reinig, deutsche Schriftstellerin († 2008)
07. August: John Otho Marsh junior, US-amerikanischer Politiker
07. August: Jean-Claude Touche, französischer Organist und Komponist († 1944)
08. August: Herbert H. Ágústsson, isländischer Komponist und Hornspieler
08. August: Silvio Amadio, italienischer Filmregisseur und Drehbuchautor († 1995)
08. August: Richard Norman Anderson, US-amerikanischer Schauspieler
08. August: Piero Drogo, italienischer Automobilrennfahrer und Konstrukteur († 1973)
08. August: Stjepan Đureković, jugoslawischer Industriemanager und Dissident († 1983)
08. August: Urbie Green, US-amerikanischer Jazzposaunist
09. August: Aglaja Schmid, österreichische Schauspielerin († 2003)
10. August: Marie-Claire Alain, französische Organistin und Musikpädagogin († 2013)
12. August: Paul Suter, Schweizer Bildhauer († 2009)
13. August: Chanoch Bartow, Israelischer Schriftsteller und JournalistFidel Castro, 200313. August: Fidel Castro, Staatspräsident von Kuba seit 1959
14. August: Alice Adams, US-amerikanische Autorin und Universitätsprofessorin († 1999)
14. August: Agostino Cacciavillan, italienischer Kardinal der römisch-katholischen KircheRené Goscinny, 197114. August: René Goscinny, französischer Comic-Autor († 1977)
14. August: Lina Wertmüller, italienische Filmregisseurin
15. August: Armin Erich Andrä, deutscher Kiefer-/Gesichtschirurg und Zahnmediziner
15. August: Julius Katchen, US-amerikanischer Pianist († 1969)
15. August: Rose Maddox, US-amerikanische Countrysängerin († 1998)
15. August: Konstantinos Stefanopoulos, griechischer Politiker
15. August: Karl Heinz Türk, deutscher HeimatforscherJiang Zemin, 200017. August: Jiang Zemin, chinesischer Staatsmann und Politiker
18. August: Johnny Boyd, US-amerikanischer Automobilrennfahrer († 2003)
21. August: Achim Brankačk, sorbischer Chorleiter und Autor († 2013)
21. August: Marian Kardinal Jaworski, Erzbischof von Lviv
21. August: Felix Czeike, österreichischer Historiker und Volksbildner († 2006)
22. August: Max Georg Freiherr von Twickel, deutscher Weihbischof im Bistum Münster und Bischöflich Münsterischer Offizial († 2013)
23. August: Leo Leandros, griechischer Komponist, Sänger, Texter und Produzent
23. August: Clifford Geertz, US-amerikanischer Anthropologe († 2006)
23. August: Herbert Beattie, US-amerikanischer Opernsänger
26. August: Stefano Angeleri, italienischer Fußballspieler und -trainer († 2012)
27. August: Karl-Heinz Heddergott, deutscher Fußball-Trainer und Verfasser von Fachliteratur
27. August: Werner Ludwig, deutscher Politiker
27. August: Kristen Nygaard, norwegischer Informatiker († 2002)
28. August: Luis Amplatz, italienischer Separatist († 1964)
28. August: Hal Russell, US-amerikanischer Jazzmusiker († 1992)
29. August: Hélène Ahrweiler, griechische Byzantinistin und UNICEF-Botschafterin
30. August: Rudi Gutendorf, deutscher FußballtrainerSeptember[Bearbeiten]01. September: Antonio Abenoza, spanischer Fußballspieler († 1953)
02. September: Ibrahim Nasir, maledivischer Politiker, erster Präsident der zweiten Republik der Malediven 1968–1978 († 2008)
02. September: Erich Selbmann, deutscher Journalist († 2006)
03. September: Ilídio Melo Peres do Amaral, portugiesischer Geograph
03. September: Rudi Arnstadt, Hauptmann der Grenztruppen der DDR († 1962)
03. September: Jochen Bleicken, deutscher Historiker († 2005)
03. September: Alison Lurie, US-amerikanische Schriftstellerin und Literaturwissenschaftlerin
04. September: Jewgeni Nikolajewitsch Andrejew, russischer Testpilot und Fallschirmspringer († 2000)
04. September: Ivan Illich, österreichischer Pädagoge, Philosoph, Theologe († 2002)
04. September: Helmut Ringelmann, deutscher Filmproduzent († 2011)
05. September: Joki Freund, deutscher Jazzmusiker († 2012)
06. September: Claus von Amsberg, Ehemann der niederländischen Königin Beatrix († 2002)
07. September: Juan Ángel Belda Dardiñá, spanischer Bischof († 2010)
07. September: Erich Juskowiak, deutscher Fußballspieler († 1983)
09. September: Michael Lentz, deutscher Drehbuchautor, Schauspieler und Regisseur († 2001)
09. September: Hannes Schmidhauser, schweizerischer Filmschauspieler, Drehbuchautor und Regisseur († 2000)
10. September: Hans Oesch, Schweizer Musikwissenschaftler († 1992)
10. September: Ladislav Adamec, von 1988 bis 1989 Ministerpräsident der Tschechoslowakei († 2007)
12. September: Ellen Callmann, US-amerikanische Kunsthistorikerin († 2002)
12. September: Frans Ludo Verbeeck, belgischer Komponist und Dirigent († 2000)
13. September: Peter Schütt, deutscher Forstwissenschaftler († 2010)
14. September: Vincenzo Agnetti, italienischer Konzeptkünstler, Fotograf, Kunsttheoretiker und Schriftsteller († 1981)
14. September: Michel Butor, französischer Schriftsteller des nouveau roman
14. September: Georg May, deutscher Theologe und Kirchenrechtler
15. September: Klaus Dehler, Arzt und bayerischer Politiker († 2005)
15. September: Ed Derwinski, US-amerikanischer Politiker († 2012)
15. September: Jean-Pierre Serre, französischer Mathematiker
16. September: Robert Schuller, US-amerikanischer Pastor († 2015)
16. September: Rudolf Zehetgruber, österreichischer Schauspieler, Regisseur, Drehbuchautor und Filmproduzent
17. September: Kurt Anliker, schweizerischer klassischer Philologe († 2006)
17. September: Hermann Bausinger, deutscher Volkskundler
17. September: William Patton Black junior, US-amerikanischer Musiker († 1965)
17. September: Jean-Marie Kardinal Lustiger, Erzbischof von Paris († 2007)
17. September: Jack McDuff, US-amerikanischer Jazzorganist († 2001)
17. September: Klaus Schütz, deutscher Politiker († 2012)
18. September: Dionis Bubani, albanischer Schriftsteller († 2006)
18. September: Abel Goumba, Politiker der Zentralafrikanischen Republik († 2009)
19. September: Carlo Fruttero, italienischer Schriftsteller († 2012)
19. September: Masatoshi Koshiba, japanischer Physiker
19. September: James Lipton, amerikanischer Filmschaffender
19. September: Nini Rosso, italienischer Jazz-Trompeter und Komponist († 1994)
19. September: Duke Snider, US-amerikanischer Baseballspieler († 2011)
20. September: Wolfgang Gruner, deutscher Kabarettist, Schauspieler und Regisseur († 2002)
20. September: Harald Hakenbeck, deutscher Maler und Grafiker
20. September: Libero Liberati, italienischer Motorradrennfahrer († 1962)
21. September: Donald A. Glaser, US-amerikanischer Physiker und Neurobiologe († 2013)
23. September: Henri Freylinger, luxemburgischer Ringer
24. September: Ricardo María Kardinal Carles Gordó, Erzbischof von Barcelona († 2013)
24. September: Veit Relin, österreichischer Schauspieler, Drehbuchautor und Regisseur († 2013)
25. September: Otfried Steger, Minister für Elektrotechnik und Elektronik der DDR († 2002)
26. September: Sydney Humphreys, kanadischer Geiger und Musikpädagoge
26. September: Chucho Sanoja, venezolanischer Komponist, Arrangeur, Orchesterleiter und Pianist († 1998)
26. September: Alexander Wargon, australischer Ingenieur († 2010)
26. September: Tommy Bond, US-amerikanischer Schauspieler († 2005)
29. September: Tony Echavarría, dominikanischer Sänger und Kabarettist († 1993)
29. September: Egon Höhmann, deutscher Politiker († 1979)
29. September: Alfred Nann, deutscher Politiker und MdB
30. September: Heinz-Horst Deichmann, deutscher Unternehmer († 2014)
30. September: Hans-Günter Schodruch, deutscher Politiker und MdEP († 1999)
30. September: Eric Stanton, US-amerikanischer Comiczeichner und Illustrator († 1999)Oktober[Bearbeiten]01. Oktober: Manfred Messerschmidt, deutscher Militärhistoriker
01. Oktober: Els Oksaar, estnisch-schwedische Linguistin († 2015)
03. Oktober: Marques Haynes, US-amerikanischer Basketballspieler († 2015)
07. Oktober: Marcello Abbado, italienischer Komponist und Pianist
07. Oktober: Paul Gerhard Aring, deutscher Theologe († 2003)Günter Mittag, 198408. Oktober: Günter Mittag, Mitglied des ZK der SED († 1994)
08. Oktober: Krzysztof Skubiszewski, polnischer Politiker († 2010)
09. Oktober: Ruth Ellis, britische Mörderin († 1955)
09. Oktober: Shi Jiuyong, chinesischer Jurist
09. Oktober: Walter Neuhäusser, deutscher Architekt
11. Oktober: Earle Hyman, US-amerikanischer Schauspieler
11. Oktober: Rudolf Arens, deutscher Grünlandwissenschaftler († 1991)
12. Oktober: Fabio De Agostini, italienischer Drehbuchautor und Filmregisseur
12. Oktober: Hidehiko Matsumoto, japanischer Jazzmusiker und Schauspieler († 2000)
12. Oktober: César Pelli, argentinischer Architekt
13. Oktober: Ray Brown, US-amerikanischer Jazz-Bassist († 2002)
14. Oktober: Theo Fischer, deutscher Komponist
14. Oktober: Gérald Gagnier, kanadischer Komponist, Trompeter und Kapellmeister († 1961)
14. Oktober: Günther Schwarberg, deutscher Autor († 2008)
15. Oktober: Genrich Saulowitsch Altschuller, russischer Ingenieur und Wissenschaftler († 1998)
15. Oktober: Michel Foucault, französischer Philosoph († 1984)
15. Oktober: Karl Richter, deutscher Chorleiter, Dirigent, Organist und Cembalist († 1981)
17. Oktober: Julie Adams, US-amerikanische Schauspielerin
17. Oktober: Beverly Garland, US-amerikanische Schauspielerin († 2008)
17. Oktober: Roberto Lippi, italienischer Automobilrennfahrer († 2011)Chuck Berry, 200718. Oktober: Chuck Berry, US-amerikanischer Pionier des Rock'n'RollKlaus Kinski, 198818. Oktober: Klaus Kinski, deutscher Schauspieler († 1991)
19. Oktober: Udo Schaefer, deutscher Bahai-Theologe
19. Oktober: Edward Lewis Wallant, US-amerikanischer Schriftsteller († 1962)
20. Oktober: Luigi Di Gianni, italienischer Dokumentarfilmer
21. Oktober: Don Elliott, US-amerikanischer Jazzmusiker und Produzent († 1984)
21. Oktober: Werner Holzer, deutscher Journalist und Publizist
21. Oktober: Leo Kirch, deutscher Medienunternehmer († 2011)
21. Oktober: Josef Krings, deutscher Politiker und Oberbürgermeister von Duisburg von 1975 bis 1997
21. Oktober: Hubert Luttenberger, deutscher Motorradrennfahrer
21. Oktober: Bill Waller, US-amerikanischer Politiker († 2011)
22. Oktober: Nikolaus Senn, Schweizer Bankmanager († 2014)
23. Oktober: Larry Crockett, US-amerikanischer Automobilrennfahrer († 1955)
24. Oktober: Yelberton Abraham Tittle, US-amerikanischer American-Football-Spieler
24. Oktober: Corrado Olmi, italienischer Schauspieler
25. Oktober: Jimmy Heath, US-amerikanischer Komponist
25. Oktober: Galina Wischnewskaja, russische Sopranistin († 2012)
26. Oktober: George Crum, kanadischer Dirigent und Pianist († 2007)
26. Oktober: Bernhard Klodt, deutscher Fußballspieler († 1996)
27. Oktober: Otto Baitinger, deutscher Fußballspieler
27. Oktober: Harry Robbins Haldeman, Stabschef des Weißen Hauses unter Präsident Nixon († 1993)
27. Oktober: Kai Warner, deutscher Musiker († 1982)
29. Oktober: Necmettin Erbakan, türkischer islamistischer Politiker († 2011)
29. Oktober: Jon Vickers, kanadischer Heldentenor
29. Oktober: Thomas Reiner, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
30. Oktober: Georg Ewald, Minister für Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft der DDR († 1973)
30. Oktober: Jacques Swaters, belgischer Automobilrennfahrer und Rennstallbesitzer († 2010)
30. Oktober: Dieter Zechlin, deutscher Pianist († 2012)
31. Oktober: Rudolf Agsten, deutscher Politiker († 2008)November[Bearbeiten]01. November: Lars Ardelius, schwedischer Schriftsteller († 2012)
01. November: Betsy Palmer, US-amerikanische Schauspielerin († 2015)
01. November: Bob Veith, US-amerikanischer Automobilrennfahrer († 2006)
02. November: Antonio Cantisani, italienischer Erzbischof
02. November: Günter de Bruyn, deutscher Schriftsteller
02. November: Peter Robert Franke, deutscher Althistoriker und Numismatiker
03. November: Valdas Adamkus, litauischer Präsident
03. November: Alois Schardt, deutscher Journalist, Programmdirektor des ZDF († 1998)
03. November: Billy Mitchell, US-amerikanischer Jazz-Saxophonist († 2001)
05. November: John Berger, britischer Maler, Schriftsteller und Kunstkritiker
05. November: Andrónico Luksic, kroatisch-chilenischer Milliardär († 2005)
07. November: Alfred Dallinger, österreichischer Politiker († 1989)
07. November: Joan Sutherland, australische Sopranistin († 2010)
08. November: Eberhard Itzenplitz, deutscher Regisseur († 2012)
08. November: Peter van Pels, Opfer des Holocaust († 1945)
09. November: Maria Anders, deutsche Historikerin († 1997)
09. November: Martin Benrath, deutscher Schauspieler († 2000)
09. November: Hugh Leonard, irischer Dramatiker und Journalist († 2009)
10. November: Art Bisch, US-amerikanischer Automobilrennfahrer († 1958)
10. November: Juan Jesús Posadas Ocampo, Erzbischof von Guadalajara und Kardinal († 1993)
10. November: Jacques Rozier, französischer Filmregisseur
10. November: Jeroným Zajíček, US-amerikanischer Komponist und Musikpädagoge tschechischer Herkunft († 2007)
11. November: Harry Arlt, deutscher Fußballspieler († 2014)
11. November: Maria Teresa de Filippis, italienische AutomobilrennfahrerinNoah Gordon, 200811. November: Noah Gordon, US-amerikanischer Schriftsteller
13. November: Harry Hughes, US-amerikanischer Politiker
14. November: Günter Fromm, Autor zur Thüringer Eisenbahngeschichte († 1994)
14. November: Leonie Rysanek, österreichische Kammersängerin († 1998)
15. November: Alfred Biehle, deutscher Politiker († 2014)
15. November: Helmut Fischer, deutscher Schauspieler († 1997)
15. November: Manfred Müller, deutscher Bischof († 2015)
16. November: Ton de Leeuw, niederländischer Komponist und Musikpädagoge († 1996)
16. November: Alexei Suetin, russischer Schachspieler († 2001)
17. November: Mirko Tremaglia, italienischer Politiker († 2011)
19. November: Jeane Kirkpatrick, US-amerikanische Politikwissenschaftlerin und Ex-Botschafterin bei der UNO († 2006)
19. November: Pino Rauti, italienischer Politiker († 2012)
20. November: Peter Kingsley Archer, britischer Politiker († 2012)
20. November: Miroslav Tichý, tschechischer Fotograf und Maler († 2011)
21. November: William Wakefield Kardinal Baum, Erzbischof von Washington († 2015)
21. November: Josef Rut, tschechischer Komponist, Geiger und Musikwissenschaftler († 2007)
22. November: Gerhard Altenbourg, deutscher Maler und Grafiker († 1989)
23. November: R. L. Burnside, US-amerikanischer Bluessänger († 2005)
23. November: Ivano Fontana, italienischer Boxer
23. November: Sathya Sai Baba, indischer Guru († 2011)
24. November: Reinhold Amonat, deutscher Politiker († 2010)
24. November: Werner Heiduczek, deutscher SchriftstellerTsung-Dao Lee, 195724. November: Tsung-Dao Lee, US-amerikanischer-chinesischer Physiker
25. November: Poul Anderson, US-amerikanischer Science Fiction-Autor († 2001)
26. November: Ralf Wolter, deutscher Schauspieler
27. November: Franz Baum, deutscher Bogenschütze und Bundestrainer († 2010)
28. November: Eberhard von Brauchitsch, deutscher Manager († 2010)
30. November: Andrew Victor Schally, litauisch-US-amerikanischer PhysiologeDezember[Bearbeiten]01. Dezember: Günter Abramzik, deutscher Theologe († 1992)
01. Dezember: Mieczysław Rakowski, polnischer Politiker und Journalist († 2008)
03. Dezember: Joachim Dalsass, Südtiroler Politiker († 2005)
04. Dezember: Fernando Valenti, US-amerikanischer Cembalist († 1990)
04. Dezember: Carl Zimmerer, deutscher Wirtschaftswissenschaftler († 2001)
05. Dezember: George Savalas, US-amerikanischer Schauspieler († 1985)
08. Dezember: Joachim Fest, deutscher Historiker, Journalist und Autor († 2006)
09. Dezember: Yusuf al-Qaradawi, islamischer Rechtsgelehrter
09. Dezember: Ed Elisian, US-amerikanischer Automobilrennfahrer († 1959)
09. Dezember: Erhard Eppler, deutscher Politiker
09. Dezember: Henry W. Kendall, US-amerikanischer Physiker, Nobelpreisträger († 1999)
10. Dezember: Jean Byron, US-amerikanische Schauspielerin († 2006)
10. Dezember: Noël Goemanne, belgisch-amerikanischer Komponist, Kirchenmusiker, Organist und Chorleiter († 2010)
10. Dezember: Eddie „Guitar Slim“ Jones, US-amerikanischer Blues-Gitarrist († 1959)
11. Dezember: Jules Angst, schweizerischer Professor für Psychiatrie
11. Dezember: Big Mama Thornton, US-amerikanische Bluessängerin († 1984)
12. Dezember: Elvio Romero, paraguayischer Dichter († 2004)
13. Dezember: George Rhoden, jamaikanischer Leichtathlet und Olympiasieger
14. Dezember: Martin Hengel, deutscher evangelischer Theologe († 2009)
14. Dezember: Herbert Roth, deutscher Komponist und Interpret volkstümlicher Musik († 1983)
15. Dezember: Emmanuel Kardinal Wamala, Erzbischof von Kampala
15. Dezember: Karl Wienand, deutscher Politiker († 2011)
16. Dezember: Warren Adler, US-amerikanischer Autor
16. Dezember: Claude Brinegar, US-amerikanischer Politiker († 2009)
17. Dezember: Jean Assaad Haddad, libanesischer Erzbischof
17. Dezember: Patrice Wymore, US-amerikanische Schauspielerin († 2014)
19. Dezember: Gustavo Arcos, kubanischer Dissident († 2006)
19. Dezember: Eckart Dux, deutscher Schauspieler und Synchronsprecher
19. Dezember: Bobby Layne, US-amerikanischer American-Football-Spieler († 1986)
20. Dezember: Geoffrey Howe, britischer konservativer Politiker († 2015)
20. Dezember: Otto Graf Lambsdorff, deutscher Politiker († 2009)
20. Dezember: Kurt Rommel, deutscher Pfarrer und Kirchenliedkomponist († 2011)
21. Dezember: James B. Adams, US-amerikanischer Regierungsbeamter
21. Dezember: Herbert Ehrenberg, deutscher Politiker
21. Dezember: Joe Paterno, Trainer im US-amerikanischen College Football († 2012)
22. Dezember: Demetrio Ignacio Aquino Aquino, paraguayischer Bischof († 2003)
22. Dezember: James D. Ployhar, US-amerikanischer Komponist und Dirigent († 2007)
23. Dezember: Helmut Baierl, Vizepräsident der Akademie der Künste der DDR († 2005)
23. Dezember: Robert Bly, US-amerikanischer Schriftsteller
23. Dezember: Jorge Arturo Kardinal Medina Estévez, chilenischer Kurienkardinal
23. Dezember: Allen Forte, US-amerikanischer Musikwissenschaftler und -theoretiker
25. Dezember: Richard Gruner, deutscher Unternehmer und Verleger († 2010)
26. Dezember: Hans Otto Bäumer, deutscher Politiker († 1998)
26. Dezember: Gina Pellón, kubanische Künstlerin († 2014)
27. Dezember: Jerome Courtland, US-amerikanischer Filmregisseur, Filmproduzent und Schauspieler († 2012)
29. Dezember: Dagobert Krause, FDGB-Gewerkschafter in der DDR († 2009)
30. Dezember: Stan Tracey, britischer Jazzpianist, Arrangeur und Komponist
31. Dezember: Hermann Lübbe, deutscher PhilosophGenaues Geburtsdatum unbekannt[Bearbeiten]Tadashi Abe, japanischer Aikidō-Lehrer († 1984)
Nachum Admoni, Direktor des israelischen Geheimdienstes Mossad
Louai al-Atassi, syrischer General und Politiker († 2003)
Hocine Aït Ahmed, algerischer Politiker
Anna Anni, italienische Kostümbildnerin († 2011)
Ralph Anspach, US-amerikanischer Wirtschaftswissenschaftler und Erfinder von Anti-Monopoly
Dominique Appia, schweizerischer Kunstmaler
Haschim Hakim Hasan Taha 'Aqrawi, kurdischer Politiker
Khachatur Avetisyan, armenischer Komponist († 1996)
Yehuda Bauer, israelischer Historiker
Tofiq Bəhramov, sowjetischer Linienrichter († 1993)
Ahmad Fuad Muhi ad-Din, Premierminister von Ägypten († 1984)
Sergio Garrone, italienischer Filmregisseur und Drehbuchautor
Ahmad Jawed, afghanischer Literaturwissenschaftler und Friedenspädagoge († 2002)
Gustav Metzger, deutscher Künstler
Count Ossie, jamaikanischer Schlagzeuger und Bandleader († 1976)
Reinhard Peters, deutscher Dirigent und Musiker († 2008)
Ronald Senator, britischer Komponist und Musikpädagoge († 2015)
Simon Spierer, Schweizer Kunstsammler und Kunstmäzen († 2005)
Dagmar White, tschechische Sängerin und MusikpädagoginGestorben[Bearbeiten]
Januar[Bearbeiten]
Camillo Golgi05. Januar: Edward Granville Browne, britischer Orientalist (* 1862)
06. Januar: Émile Paladilhe, französischer Komponist und Pianist (* 1844)
07. Januar: Paul Cassirer, Verleger und Galerist in Berlin (* 1871)
10. Januar: Eino Leino, finnischer Schriftsteller (* 1878)
19. Januar: Stephan Ehses, deutscher Kirchenhistoriker (* 1855)
21. Januar: Camillo Golgi, italienischer Mediziner und Physiologe (* 1843)
26. Januar: Joseph Beattie Armstrong, neuseeländischer Botaniker (* 1850)Februar[Bearbeiten]01. Februar: Ishibashi Ningetsu, japanischer Literaturkritiker und Schriftsteller (* 1865)
02. Februar: Karl von Weizsäcker, Präsident des Württembergischen Staatsministeriums (* 1853)
05. Februar: André Gedalge, französischer Komponist (* 1856)
06. Februar: Wolf Wilhelm Friedrich Graf von Baudissin, deutscher Theologe (* 1847)
09. Februar: Larissa Reissner, sowjetische Schriftstellerin (* 1895)
13. Februar: Friedrich Krafft von Crailsheim, bayerischer Politiker (* 1841)
14. Februar: Juan Bautista Kardinal Benlloch y Vivó, Erzbischof von Burgos (* 1864)
15. Februar: Giuseppe Allamano, Seliger, italienischer Priester und Ordensgründer (* 1851)
17. Februar: Louisa Thiers, US-amerikanische Altersrekordlerin (* 1814)Heike Kamerlingh Onnes21. Februar: Heike Kamerlingh Onnes, niederländischer Physiker (* 1853)
26. Februar: Fredrik Pijper, niederländischer reformierter Theologe und Kirchenhistoriker (* 1859)
28. Februar: Alphonse Louis Nicolas Borrelly, französischer Astronom (* 1842)
28. Februar: Rienzi Melville Johnston, US-amerikanischer Journalist und Politiker (* 1849)März[Bearbeiten]05. März: Otto Ernst, deutscher Schriftsteller (* 1862)
26. März: Konstantin Fehrenbach, deutscher Politiker und Reichskanzler der Weimarer Republik (* 1852)
27. März: Karl Bernhard Bamler, deutscher Meteorologe, Lehrer und Pionier des Freiballonfahrens (* 1865)April[Bearbeiten]
August Thyssen01. April: Charles Théophile Angrand, französischer Maler (* 1854)
04. April: August Thyssen, deutscher Industrieller (* 1842)
04. April: Adolf Wach, deutscher Rechtswissenschaftler (* 1843)
05. April: Washington Ellsworth Lindsey, US-amerikanischer Politiker (* 1862)
07. April: Giovanni Amendola, italienischer Journalist und Politiker (* 1882)
08. April: John Ferguson Weir, US-amerikanischer Maler, Bildhauer und Autor (* 1841)
14. April: Gottfried Merzbacher, deutscher Geograph, Alpinist und Forschungsreisender (* 1843)
17. April: Anton Foerster, slowenischer Komponist (* 1837)
18. April: Jan Szczepanik, polnischer Chemiker und Erfinder (* 1872)
22. April: Gustav Adolf Arndt, deutscher Jurist und Hochschullehrer (* 1849)
25. April: Ellen Key, schwedische Frauenrechtlerin, Reformpädagogin und Schriftstellerin (* 1849)
28. April: Adolf Ott, deutscher Priester und Offizial (* 1869)
30. April: Bessie Coleman, US-amerikanische Pilotin (* 1893)Mai[Bearbeiten]05. Mai: Franz von Soxhlet, deutscher Agrikulturchemiker (* 1848)
10. Mai: Alton B. Parker, Rechtsanwalt und US-Präsidentschaftskandidat (* 1852)
13. Mai: Friedrich August Bender, deutscher Chemiker und Unternehmer (* 1847)
21. Mai: Georgi Catoire, russischer Komponist (* 1861)
21. Mai: Friedrich Kluge, deutscher Sprachwissenschaftler (* 1856)
23. Mai: Hans Koessler, deutscher Komponist (* 1853)
24. Mai: Joseph Lafayette Rawlins, US-amerikanischer Politiker (* 1850)Juni[Bearbeiten]01. Juni: William Wright Heard, US-amerikanischer Politiker (* 1853)
02. Juni: Stephen R. Fitzgarrald, US-amerikanischer Politiker (* 1854)
02. Juni: William Boog Leishman, britischer Mediziner (* 1865)
02. Juni: Marie Roze, französische Opernsängerin (* 1846)
07. Juni: Nikolos Tschcheidse, Präsident der georgischen Nationalversammlung (* 1864)
08. Juni: Mariam Thresia Chiramel Mankidiyan, Selige, indische Ordensfrau und Ordensgründerin (* 1876)Antoni Gaudí, 187810. Juni: Antoni Gaudí, spanischer Architekt (* 1852)
13. Juni: Gottfried Lindauer, tschechischer Maler (* 1839)
14. Juni: Mary Cassatt, US-amerikanische Malerin (* 1845)
23. Juni: Jón Magnússon, isländischer Premierminister (* 1859)Juli[Bearbeiten]01. Juli: Carlos Luis Spegazzini, italienisch-argentinischer Botaniker und Mykologe (* 1858)
02. Juli: Kristján Jónsson, isländischer Premierminister (* 1852)
02. Juli: Émile Coué, Begründer der modernen bewussten Autosuggestion (* 1857)
12. Juli: Gertrude Bell, britische Reiseschriftstellerin und Historikerin (* 1868)
12. Juli: Charles Wood, irischer Komponist (* 1866)
19. Juli: Ernst Lecher, österreichischer Physiker (* 1856)
20. Juli: Felix Dserschinski, russischer Berufsrevolutionär (* 1877)
22. Juli: Friedrich von Wieser, österreichischer Ökonom (* 1851)
25. Juli: Henry Dickerson McDaniel, US-amerikanischer Politiker (* 1836)
26. Juli: Ella Adaïewsky, russische Pianistin und Komponistin (* 1846)
26. Juli: Robert Todd Lincoln, US-amerikanischer Politiker (* 1843)
27. Juli: Otto Gussmann, deutscher Maler, Professor der Ornamentik und der architekturbezogenen Malerei und Designer (* 1869)
28. Juli: Jenő Károly, ungarischer Fußballspieler und -trainer (* 1886)
30. Juli: Albert B. Cummins, US-amerikanischer Politiker (* 1850)August[Bearbeiten]17. August: Oskar Arke, deutscher Pionier der elektrotechnischen Porzellanindustrie (* 1854)
22. August: Charles William Eliot, US-amerikanischer Chemiker (* 1834)Rudolph Valentino23. August: Rudolph Valentino, italienischer Schauspieler (* 1895)
27. August: John Philo Hoyt, US-amerikanischer Politiker (* 1841)
29. August: Alfred Amschl, österreichischer Jurist und Schriftsteller (* 1952)
29. August: John George Adami, britisch-kanadischer Pathologe (* 1862)September[Bearbeiten]01. September: John Hunn, US-amerikanischer Politiker (* 1849)
03. September: Maurice Hennequin, französischer Schriftsteller und Librettist (* 1863)
05. September: Karl Harrer, Journalist und Gründungsmitglied der Deutschen Arbeiterpartei (DAP), aus der die NSDAP hervorging (* 1890)
06. September: Harriet Williams Russell Strong, US-amerikanische Erfinderin, Naturschützerin und Frauenrechtlerin (* 1844)
07. September: Franz Muncker, deutscher Literaturhistoriker (* 1855)
09. September: Anton Jörgen Andersen, schwedischer Komponist (* 1845)
15. September: Rudolf Eucken, deutscher Philosoph und Träger des Literaturnobelpreises (* 1846)
17. September: Gustav Roethe, deutscher Altgermanist (* 1859)
17. September: August Sauer, österreichischer Literaturwissenschaftler (* 1855)
23. September: Paul Kammerer, österreichischer Biologe (* 1880)Oktober[Bearbeiten]05. Oktober: Carl Rehfus, deutscher Jagdschriftsteller und Kynologe (* 1857)
07. Oktober: Emil Kraepelin, deutscher Psychiater (* 1865)
10. Oktober: Pierre Decourcelle, französischer Schriftsteller (* 1856)
11. Oktober: Hymie Weiss, US-Gangster während der Prohibition (* 1898)
11. Oktober: Albert Robida, französischer Schriftsteller und Karikaturist
11. Oktober: Henry L. Fuqua, US-amerikanischer Politiker (* 1865)
13. Oktober: Hans E. Kinck, norwegischer Schriftsteller (* 1865)
19. Oktober: Victor Babeș, rumänischer Pathologe und Bakteriologe (* 1854)
19. Oktober: Martti Rautanen, finnischer evangelischer Missionar (* 1845)
20. Oktober: Eugene V. Debs, US-amerikanischer sozialistischer Politiker (* 1855)
23. Oktober: Satyro Bilhar, brasilianischer Sänger, Gitarrist und Komponist (* 1860)
25. Oktober: Charles M. Russell, amerikanischer Maler, Skulpteur, Illustrator und Schriftsteller (* 1864)
31. Oktober: Harry Houdini, ungarischer Entfesselungs- und Zauberkünstler (* 1874)November[Bearbeiten]03. November: Annie Oakley, US-amerikanische Kunstschützin (* 1860)
04. November: William Wallace Gilchrist, US-amerikanischer Maler (* 1879)
09. November: Karl Ernst Ranke, deutscher Internist (* 1870)
10. November: Wilhelm Braune, deutscher Germanist (* 1850)
12. November: Leopold Freiherr von Aichelburg-Labia, österreichischer Politiker (* 1853)
15. November: Hiram Abrams, US-amerikanischer Unternehmer und erste Präsident des Filmverleihs United Artists (* 1878)
15. November: Lafayette Young, amerikanischer Politiker (* 1848)
18. November: Konrad Agahd, deutscher Schriftsteller, Pädagoge und Journalist (* 1867)
18. November: Carl Ethan Akeley, US-amerikanischer Jäger, Taxidermist, Naturforscher, Professor, Künstler und Erfinder (* 1864)
23. November: Heinrich Josef Maria Abel, katholischer Priester und Jesuit (* 1843)
25. November: Georg Arnhold, deutscher Bankier und Pazifist (* 1859)
26. November: John Moses Browning, US-amerikanischer Erfinder (* 1855)
26. November: Eliška Krásnohorská, tschechische Schriftstellerin (* 1847)Dezember[Bearbeiten]
Claude Monet, 1899
Rainer Maria Rilke, um 190005. Dezember: Claude Monet, französischer Maler (* 1840)
06. Dezember: George Alfred Carlson, US-amerikanischer Politiker (* 1875)
07. Dezember: William B. McKinley, US-amerikanischer Politiker (* 1856)
17. Dezember: Klemens Brosch, österreichischer Grafiker (* 1894)
19. Dezember: William R. Webb, US-amerikanischer Pädagoge und Politiker (* 1842)
20. Dezember: Ettore Ximenes, italienischer Bildhauer (* 1855)
25. Dezember: Yoshihito, 123. Tennō (Kaiser) von Japan (* 1879)
23. Dezember: Siegfried Jacobsohn, deutscher Journalist (* 1881)
26. Dezember: Alexander Monroe Dockery, US-amerikanischer Politiker (* 1845)
26. Dezember: Howard MacNutt, US-amerikanischer Bahai und Jünger Abdu’l Bahas (* 1859)
29. Dezember: Rainer Maria Rilke, deutscher Lyriker (* 1875)Genauer Todestag unbekannt[Bearbeiten]Alexandre Desmarteaux, kanadischer Schauspieler und Sänger (* um 1880)
Sepahsalar Tonekaboni, Oberbefehlshaber der die Konstitutionelle Revolution unterstützenden iranischen Streitkräfte und Premierminister des Iran (* 1847)Literatur[Bearbeiten]Hans Ulrich Gumbrecht: 1926. Ein Jahr am Rand der Zeit. Frankfurt/M.: Suhrkamp 2003. ISBN 3-518-29255-2.Weblinks[Bearbeiten]
&#160;Commons: 1926&#160;– Sammlung von Bildern, Videos und AudiodateienChronik 1926 auf Lebendiges virtuelles Museum Online
Digitalisate der Zeitungen des Jahres 1926 im Zeitungsinformationssystem (ZEFYS) der Staatsbibliothek zu Berlin<!–NewPP limit report
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8 Siehe auch
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Das Verfahrensrecht bezeichnet die Gesamtheit aller Rechtsnormen, die eine verbindliche Entscheidungsfindung betreffen. Es kann in unterschiedlicher Form, etwa als Verfassunsgrecht, Gesetz, Satzung oder Geschäftsordnung, ergehen.
Das Verfahrensrecht umfasst insbesondere die Zuständigkeit (Kompetenznormen), die Art und Weise des Zustandekommens, die Form der Entscheidung und deren Bekanntgabe bzw. Wirksamkeit.
Für die staatlichen Organe ist das Gesetzgebungsverfahren der Legislative im Grundgesetz und den Geschäftsordnungen des Bundestages und des Bundesrates geregelt, das Verwaltungsverfahren der Exekutive im Verwaltungsverfahrensgesetz und die Gerichtsverfahren der Judikative in den einzelnen Prozessordnungen wie der ZPO, der StPO und der VwGO.
Das Prozessrecht und Kompetenznormen werden auch als formelles Recht bezeichnet.
Das Verfahrensrecht beinhaltet darüber hinaus beispielsweise auch Bestimmungen über Wahlen und Abstimmungen sowie die außergerichtliche Streitbeilegung in Schiedsverfahren oder vereinsinterne Beschwerdekammern etc.
Das Verfahrensrecht ist systematisch Teil des Öffentlichen Rechtes. Das Prozessrecht wird in der juristischen Praxis allerdings jeweils dem Gebiet des materiellen Rechts zugeordnet, auf dessen Durchsetzung es sich bezieht. Z.B. gehört zum materiellen Zivilrecht auch das Zivilprozessrecht.
Das Verfahrensrecht ist sog. „geronnenes Verfassungsrecht”, was bedeutet, dass die Grundprinzipien der Verfassung durch die einzelnen Verfahrensregeln verwirklicht und auf den Einzelfall anwendbar gemacht werden müssen. Das Verfahrensrecht gewährleistet den justizförmigen, d.h. gerichtlich überprüfbaren Verlauf des jeweiligen Verfahrens. Verletzungen des Verfahrensrechts sind stets justiziabel, führen aber ohne Beschwer für den Betroffenen zu keinen Ansprüchen. Grundlage des Verfahrensrechts ist der Gleichheitsgrundsatz (Art.&#160;3 GG), der Anspruch auf rechtliches Gehör (Art.&#160;103 Abs. 1 GG) und die Rechtsweggarantie (Art.&#160;19 Abs. 4 GG).
Die Prozessordnungen regeln in der Regel mehrere Verfahrensabschnitte. Die Strafprozessordnung regelt nicht nur Ermittlungs-, Zwischen- und Hauptverfahren, sondern auch Teile des Vollstreckungsverfahrens. Ebenso regelt die Zivilprozessordnung neben dem Erkenntnisverfahren auch das Vollstreckungsverfahren. Grundlegende Teile des Prozessrechts sind im auch Gerichtsverfassungsgesetz geregelt.
Weblink[Bearbeiten]Max-Planck-Institut Luxemburg für internationales, europäisches und regulatorisches Verfahrensrecht Internetpräsenz
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Diese Kategorie soll mit dem Sachverständigenwesen zusammenhängende Artikel sammeln. Vorschläge für geeignete Oberkategorien sind willkommen.
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A
Anbauabnahme
Anhaltspunkte für die ärztliche Gutachtertätigkeit im sozialen Entschädigungsrecht und nach dem SchwerbehindertenrechtB
Befund (Sachverständiger)
BegutachtungF
FachgebietG
Gesetz über die Entschädigung von Zeugen und Sachverständigen
Grad der Schädigungsfolgen
GutachtenH
Hauptuntersuchung
Health and Safety Executive
HonorargutachtenK
KreditsachverständigerS
Sachverständigenhaftung
Schätzer
SchiedsgutachtenT
TÜVV
Verkehrsanalytisches Gutachten
Versorgungsmedizin-Verordnung

Eine Fahrtauglichkeitsuntersuchung ist für alle Bewerber um eine Fahrerlaubnis bzw. für die Erneuerung / Verlängerung einer bestehenden Fahrerlaubnis gesetzlich vorgeschrieben. Der Umfang und gegebenenfalls die Wiederkehr der Untersuchung hängt von der jeweiligen Fahrerlaubnisklasse ab. Die Fahrtauglichkeitsuntersuchung sollte nicht verwechselt werden mit der Medizinisch-Psychologischen Untersuchung.
vorgeschriebene Untersuchungen[Bearbeiten]EU-RechtGemäß Anhang&#160;III der aktuellen Führerscheinrichtlinie 2006/126/EG sind die Untersuchungen wie folgt geregelt:
Fahrerlaubnisklasse
ärztliche Untersuchung
Untersuchung des Sehvermögens
A, A1, A2, AM, B, BE, B1
nur in begründeten Fällen
bei Erteilung oder Erneuerung
C, CE, C1, C1E, D, DE, D1, D1E
bei Erteilung oder Erneuerung
bei Erteilung oder ErneuerungRegelungen in DeutschlandIn Deutschland sind die erforderlichen Untersuchungen durch §&#160;11 und §&#160;12 der Fahrerlaubnis-Verordnung geregelt:
Fahrerlaubnisklasse
ärztliche Untersuchung
Untersuchung des Sehvermögens
A, A1, A2, AM, B, BE, L, T
nur in begründeten Fällen
bei Erteilung ("Sehtest", z.B. beim Augenoptiker)
C, CE, C1, C1E, D, DE, D1, D1E
bei Erteilung oder Verlängerung
bei Erteilung oder Verlängerung (ärztlich bzw. augenärztlich)
Umfang der Untersuchungen[Bearbeiten]
Der medizinische Teil umfasst die allgemeine Prüfung, ob Krankheiten vorliegen, die mit plötzlichen Störungen des Bewusstseins einhergehen (Epilepsie, Diabetes mellitus usw.). Auch sollten keine Lähmungen bestehen und alle vier Extremitäten koordiniert bewegt werden können.
Noch wichtiger ist der augenärztliche Teil, in dem die Sehkraft, vor allem aber auch das räumliche Sehen nachgewiesen werden. Dieser Teil ist gelegentlich die höhere Hürde für ältere Menschen, weil naturbedingt die Sehkraft im Alter nachlässt.
Für bestimmte Fälle ist ein psycho-funktionaler Leistungstest gemäß Anlage 5, Ziffer 2 der Fahrerlaubnisverordnung vorgeschrieben. Dieser Test soll die besondere Eignung des Fahrers zum Personentransport prüfen, wozu die Belastbarkeit, die Orientierungs-, Konzentrations- und Aufmerksamkeitsleistung sowie die Reaktionsfähigkeit gemessen werden. Busfahrer müssen diesen Test ab dem 50. Lebensjahr regelmäßig ablegen, Taxi-, Mietwagen- und Krankenwagenfahrer ab dem 60. Lebensjahr. Dieser Test stellt die höchsten Anforderungen von allen deutschen Vorschriften zur Fahrerlaubniserteilung. Es sollen damit nicht (mehr) leistungsfähige Fahrer vom Führen von Bussen und anderen Fahrzeugen zur Fahrgastbeförderung ausgeschlossen werden.
Andere Gründe[Bearbeiten]
Eine Fahrtauglichkeitsuntersuchung kann auch für andere Führerscheininhaber von der Führerscheinstelle angeordnet werden, allerdings nicht ohne triftigen Grund. Meist dürfte es sich um Auffälligkeiten bei Unfällen handeln.Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
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Gefälligkeitsgutachten ist eine rechtlich nicht klar definierte Bezeichnung für ein Gutachten, welches sich nicht an der sachlichen und fachlichen Richtigkeit orientiert, sondern am mutmaßlichen Interesse eines Auftraggebers oder einer sonst begünstigten Partei.
Im außergerichtlichen Bereich begegnen insbesondere die von nur einer der Streitparteien beauftragten Parteigutachten seitens der Gegenpartei häufig dem Einwand, es handle sich um Gefälligkeitsgutachten, die daher sachlich nicht zum Beweis geeignet seien. Dabei sind die Grenzen zwischen einer nur möglichst günstigen Darstellung oder Bewertung von Fakten und einer absichtlich falschen oder sonst wahrheitswidrigen Begutachtung durchaus fließend und nicht immer leicht konkret zu bestimmen. Eine falsche, insbesondere wissentlich falsche Begutachtung kann aber eine Strafbarkeit begründen oder Schadensersatzpflichten auslösen, und zwar durchaus auch gegenüber dem Auftraggeber, der sich etwa im Vertrauen auf die Richtigkeit des Gutachtens auf einen Prozess mit geringen Erfolgsaussichten einlässt.
Bei einem vom Gericht beauftragten Sachverständigengutachten bestehen klare gesetzliche Vorgaben hinsichtlich der Pflichten des Sachverständigen zur sorgfältigen und unparteiischen Erstattung seines Gutachtens. Weicht der Gutachter vorsätzlich oder fahrlässig von diesen Vorgaben ab, kann er sich, etwa wegen Bestechlichkeit oder wegen eines Aussagedelikts, strafbar und schadensersatzpflichtig machen.
Der Nachweis, dass ein – falsches – Gefälligkeitsgutachten erbracht wurde, ist schwer zu führen. Häufig kann ein Antrag auf Einholung eines sogenannten Obergutachtens Erfolg versprechen, nur in Ausnahmefällen wird ein Zeugen- oder Urkundenbeweis in Betracht kommen.
Der deutschen Versicherungswirtschaft entstehen laut dem Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GdV) jährlich Schäden in Höhe von 35,4 Millionen Euro aus Gefälligkeitsgutachten. Es gibt Fälle, in denen Gutachter gegenüber Kfz-Kaskoversicherungen derartige Gutachten erstellen, um den Versicherer zu täuschen, indem sie etwa den Zeitwert eines Unfallfahrzeuges zu niedrig ansetzen[1] oder den Ausgangswert des Kfz vor dem Schadensereignis zu hoch.
Medizinische Gutachten, welche falsche Unbedenklichkeitsbescheinigungen trotz nachgewiesener Nebenwirkungen oder bedenklicher Arzneimittelwechselwirkungen mit anderen Präparaten ausstellen, um Vorteile für den Gutachter oder dessen Auftraggeber zu erschleichen, schädigen Patienten und Volkswirtschaft nachhaltig.
Einzelnachweise[Bearbeiten]↑ Restwert im Internet
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Prozess heißt das streitige Verfahren vor einem Gericht, das durch eine Klage (im Falle des Strafprozesses durch eine Anklage) eingeleitet wird und darauf zielt, die Rechtslage durch eine verbindliche Entscheidung (ein Gerichtsurteil oder einen Gerichtsbeschluss) zu klären.
Im Strafprozess wird unter Prozess ein rechtlich geordneter, von Lage zu Lage sich entwickelnder Vorgang zur Gewinnung einer richterlichen Entscheidung über ein materielles Rechtsverhältnis verstanden.[1]
Der Begriff „streitiges“ Verfahren bezieht sich auf die Abgrenzung zu „nichtstreitigen“ Verfahren, die ebenfalls von Gerichten durchgeführt werden; zu den letzteren zählen z.&#160;B. Verfahren, die die Eintragung von grundstücksbezogenen Rechten in das Grundbuch betreffen. Sie zählen zum Bereich der freiwilligen Gerichtsbarkeit, für den ein eigenes Verfahrensrecht gilt. Das deutsche Recht kennt kein einheitliches Prozessrecht. „Gerichtsverfahren“ ist also ein weiter gefasster, allgemeinerer Begriff als „Prozess“.
Die verschiedenen Gerichtszweige haben jeweils ihre eigenen Prozessordnungen.Inhaltsverzeichnis
1Differenzierung
2 Siehe auch
3 Literatur
4 Einzelnachweise Differenzierung[Bearbeiten]
Als Aktivprozess bezeichnet man ein Gerichtsverfahren aus der Perspektive des Klägers. Dieser hat den Prozess initiiert. Dagegen führt der Beklagte einen Passivprozess – er hat den Prozess nicht angestrebt, sondern „erleidet” ihn.
Siehe auch[Bearbeiten]Hauptverhandlung – nach deutschem Strafprozessrecht der Kernbestandteil jedes Strafverfahrens
Rubrum
Aktivlegitimation
PassivlegitimationLiteratur[Bearbeiten]&#160;Erich Theodor Garlichs: Passivprozesse des Testamentsvollstreckers. Hartung-Gorre, Konstanz 1996.
&#160;Stephan Meder, Christoph Sorge: Prozeß. In: Gert Ueding (Hrsg.): Historisches Wörterbuch der Rhetorik. Bd.&#160;10 (2011), WBG, Darmstadt 1992ff., Sp.&#160;975–993.
Uwe Schultz (Hrsg.): Grosse Prozesse. Recht und Gerechtigkeit in der Geschichte. Verlag C. H. Beck, München 1996, ISBN 3-406-40522-3.Einzelnachweise[Bearbeiten]↑ Meyer-Goßner StPO Einl Rn. 2
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Normdaten&#160;(Sachbegriff): GND: 4047577-3 (AKS) &#160;|&#160;| Anmerkung: GND: „Ohne HZ nur für das Gerichtsverfahren“.
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