Anton Schäfer (* 31. August 1965 in Hohenems; Pseudonym: Antonius Opilio) ist als Rechtsanwalt im Fürstentum Liechtenstein zugelassen und als Gerichtssachverständiger in Österreich berufen. Fachlicher Schwerpunkt seiner Tätigkeit als Rechtsanwalt ist Wirtschaftsrecht. Als Sachverständiger ist er in den Bereichen Elektrotechnik und Beleuchtungstechnik tätig.
Er ist Autor mehrerer Fachpublikationen zum europäischen und liechtensteinischen Recht.Inhaltsverzeichnis
1 Leben
2 Schriften2.1 Sachbücher
2.2 Herausgeberschaft
3 Weblinks
4 EinzelnachweiseLeben[Bearbeiten]
Anton Schäfer wuchs als drittes von fünf Kindern von Anton Josef und Elsa Maria Schäfer (geborene Gächter) in Dornbirn auf. Schäfer ist verheiratet und hat einen Sohn und eine Tochter.[1]
Schäfer studierte von 1995 bis 2002 an der Universität Innsbruck und promovierte dort 2002 zum Dr. iur. (Summa cum laude).[2] 2002 bis 2004 Masterstudiengang in Europarecht (Schloss Hofen) mit Abschluss " Master of Law" (LL.M.). 2005 bis 2007 Hochschul-Studiengang in Liechtensteinischem Gesellschaftsrecht (Universität Liechtenstein).
Seit 2004 bis zur Einstellung des Portals (Magazins) war er als Journalist und Redakteur bei Europa-Digital.de. Er ist Obmann der EuropaUnion Vorarlberg (EU-V).[3] Als ehrenamtlicher Rechtsberater für die Mitglieder des Pensionistenverbandes in Vorarlberg, Kolpingwerk in Feldkirch, Naturfreunde in Feldkirch, ist er seit 2010 tätig. 1991 bis 2003 war er Funktionär in verschiedenen Fachgruppen der österreichischen Wirtschaftskammer (Wirtschaftskammer Vorarlberg).
Schäfer ist u. A. Mitglied der Liechtensteinischen Rechtsanwaltskammer (LIRAK) und des Hauptverband der allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Gerichtssachverständigen, des Kuratoriums für Elektrotechnik (KFE), des Österreichischen Normungsinstituts (Austrian Standards Institute – ASI) etc.
Schriften[Bearbeiten]
Schäfer publiziert unter eigenem Namen und unter dem Pseudonym (Traduktionym) „Antonius Opilio“.
Sachbücher[Bearbeiten] Schäfer, Anton: Wertverminderung von Gebrauchsgegenständen: ein Leitfaden für Juristen und Sachverständige. 1. Auflage. LexisNexis, Wien 2012, ISBN 978-3-7007-5266-0.
 Antonius Opilio: Arbeitskommentar zum liechtensteinischen Sachenrecht. 1. Auflage. Edition Europa Verlag, Dornbirn 2009/2010, ISBN 978-3-901924-23-1, ISBN 978-3-901924-25-5, ISBN 978-3-901924-28-6.
 Anton Schäfer: Abkürzungen, Begriffe, Zitiervorschläge (Akronyme – internationale Einführung und umfangreiche Abkürzungssammlung). 1. Auflage. Verlag Österreich, Wien 2008, ISBN 978-3-7046-5112-9.
 Antonius Opilio: Vertrag über die Europäische Union und der Vertrag zur Gründung der Europäischen Gemeinschaft und über die Arbeitsweise der Europäischen Union in einer synoptischen Gegenüberstellung des Standes dieser Verträge bis 1992, ab 1992, 1997 und 2001 und des Vertrages von Lissabon 2007. 2. Auflage. Edition Europa Verlag, Dornbirn 2008, ISBN 978-3-901924-27-9.
 Anton Schäfer: Die Verfassungsentwürfe zur Gründung einer Europäischen Union. 1. (Buchausgabe) bzw. 1. elektronische Ausgabe (CD-ROM) Auflage. BSA-Verlag bzw. Edition Europa Verlag, Dornbirn 2001 bzw. 2006, ISBN 3-9500616-7-3 (Buchausgabe); ISBN 978-3-901924-22-4 (CD-ROM).Herausgeberschaft[Bearbeiten] Carl Joseph Anton Mittermaier: Die Todesstrafe, Untertitel: Nach den Ergebnissen der wissenschaftlichen Forschung, der Fortschritte der Gesetzgebung und der Erfahrung. 1. Auflage. BSA-Verlag, Dornbirn 2003 (1867), ISBN 9783901924057.
 Julius von Kirchmann: Die Wertlosigkeit der Jurisprudenz als Wissenschaft, Untertitel:Vortrag vor der juristischen Gesellschaft zu Berlin 1848. 1. Auflage. BSA-Verlag, Dornbirn 1999 (1848), ISBN 9783950061666.Weblinks[Bearbeiten]Rechtsanwaltskanzlei Schäfer (Liechtenstein).
Liechtensteinische Rechtswanwaltkammer Mitgliederverzeichnis der Liechtensteinischen Rechtsanwaltskammer vom 26. Oktober 2013.
Literatur von und über Anton Schäfer im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Sachverständigenliste Webseite des österreichischen Justizministeriums,
Europa-Digital.
Kottke-Entscheidung bzw. Sitzungsbericht (PDF; 104 kB) des EFTA-Gerichtshofes in der Rechtssache E-5/10 (Kottke) bzw. Urteil des liechtensteinischen Staatsgerichtshofes (StGH 2006/94)
Antonius Opilio bei google.books
Eingetragen im europäischen Transparenz-Register unter Kategorie I, Registriernummer: 46864329475-46 seit 2. September 2012 (aktueller Eintrag)Einzelnachweise[Bearbeiten]↑ Biographische Daten entnommen von der persönlichen Website Schaefer.bsa.name
↑ Dissertation: Die Finalität der Europäischen Gemeinschaften (308 S); Diplomarbeit: Die Verfassungsentwürfe zur Gründung einer Europäischen Union (682 S).
↑ Die EuropaUnion Vorarlberg ist Teil der Union der Europäischen Föderalisten (UEF). Siehe auch:EU-Almanach (PDF; 2,0 MB), Pkt. 8.1.Normdaten (Person): GND: 128654686 (PICA, AKS) | LCCN: nr2004024299 | VIAF: 37977278 | Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME
Schäfer, Anton
ALTERNATIVNAMEN
Opilio, Antonius (Pseudonym, Traduktionym)
KURZBESCHREIBUNG
österreichischer Rechtsanwalt, Gerichtssachverständiger, Sachbuchautor
GEBURTSDATUM
31. August 1965
GEBURTSORT
Hohenems, Österreich
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Helmut Rüßmann (* 1943 in Dortmund) ist ein deutscher Rechtswissenschaftler.
Er studierte in Frankfurt und Washington und war danach von 1970 bis 1972 als wissenschaftlicher Assistent sowie von 1972 bis 1975 als Dozent in Frankfurt tätig. 1975 übernahm er eine Professur in Bremen. Von 1987 bis 2012 lehrte und forschte er an der Universität des Saarlandes, er hatte dort einen Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht und Rechtsphilosophie inne.
Daneben war Helmut Rüßmann in den Jahren 1978 bis 1987 Richter am Hanseatischen Oberlandesgericht Bremen sowie von 1989 bis 1999 Richter am Saarländischen Oberlandesgericht.
Professor Rüßmann war bis 2010 einer der Direktoren des Instituts für Rechtsinformatik und betreute das Juristische Internetprojekt Saarbrücken mit. Außerdem war er bis 2010 Vorstandsmitglied im Verein Deutscher EDV-Gerichtstag e.&#160;V.
Einer seiner Tätigkeitsschwerpunkte liegt im Bereich des E-Learning. So stellt er auf der Website seines ehemaligen Lehrstuhls umfangreiche Lernmaterialien bereit, die auch außerhalb der Universität des Saarlandes Beachtung finden.
Ab 1992 setzte er sich als Japanbeauftragter der Rechts- und Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät der Universität des Saarlandes für die Zusammenarbeit mit der Keiō-Universität ein. Für dieses Engagement wurde ihm im Oktober 2005 von der Keiō die Ehrendoktorwürde verliehen. Seit Januar 2013 lehrt er an der Hamburger Fern-Hochschule (HFH).
Veröffentlichungen (Auszug)[Bearbeiten]Das Erfordernis einer Beschwer zur Geltendmachung von Rechtsbehelfen im Rahmen der streitigen und freiwilligen Gerichtsbarkeit. Frankfurt, 1967 (Dissertation vom 29. November 1967).
&#160;Hans-Joachim Koch, Helmut Rüßmann: Juristische Begründungslehre. Eine Einführung in die Grundprobleme der Rechtswissenschaft. Beck, München 1982, ISBN 3-406-03452-7 (Juristische Schulung. Schriftenreihe 22).
(Hrsg.): Keio-Tage 1998. Beiträge zum deutschen, japanischen und europäischen Wirtschafts- und Verfahrensrecht. Nomos, Baden-Baden 2000, ISBN 3-7890-6850-0 (Saarbrücker Studien zum internationalen Recht 14).
(Hrsg.): juris Praxiskommentar BGB. juris, Saarbrücken 2005, ISBN 3-935159-88-9.Weblinks[Bearbeiten]Literatur von und über Helmut Rüßmann im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Prof. Dr. Dr. hc Helmut Rüßmann&#160;– Ehemaliger Lehrstuhl für Bürgerliches Recht, Zivilprozessrecht und Rechtsphilosophie an der Universität des Saarlandes.
eJura-Examensexpress: Helmut Rüßmann&#160;– Vita und Foto.
Saarbrücker Bibliothek: Helmut Rüßmann&#160;– Onlinefassung mehrerer Schriften.Normdaten&#160;(Person): GND: 105401900 (PICA, AKS) | LCCN: n82092171 | VIAF: 109167289 | Wikipedia-Personensuche
Personendaten
NAME
Rüßmann, Helmut
KURZBESCHREIBUNG
deutscher Rechtswissenschaftler
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Dortmund
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