Das Architekturforum Aedes in Berlin ist Deutschlands erste private Architekturgalerie, die international in der Kommunikation von Architekturkultur, Stadtgestalt und themenverwandter Inhalte tätig ist.Inhaltsverzeichnis
1 Zielsetzung
2 Geschichte
3 Ausstellungen
4 Weblinks
5 EinzelnachweiseZielsetzung[Bearbeiten]
Aedes – was sowohl lästig (griech.) wie auch Haus oder Tempel (lat.) bedeuten kann – sieht seine Aufgabe darin, Baukultur und Architektur in den Mittelpunkt des öffentlichen Interesses zu rücken sowie architektonische Visionen, nachhaltige urbane Konzepte, Stadtplanung und Landschaftsarchitektur darzustellen und zu vermitteln. In mehr als 350 Ausstellungen und begleitenden Katalogen hat der Verlag Aedes namhafte Architekten und heutige Pritzker-Preisträger wie Zaha Hadid, Thom Mayne, Daniel Libeskind, Frank Gehry oder Rem Koolhaas und ihre Arbeiten vorgestellt, lange bevor sie Weltruhm erlangten. Neben 10-16 Ausstellungen pro Jahr unterstützen begleitende Symposien, Vortragsreihen und Diskussionsabende den Dialog nach außen – sowohl mit dem Fachpublikum als auch mit interessierten Laien.
Geschichte[Bearbeiten]
Gegründet wurde Aedes 1980 in der Grolmanstrasse in Berlin von Kristin Feireiss und Helga Retzer, damalige Leiterin des Berliner Künstlerprogramms des DAAD und Freundin des englischen Künstlers Eduardo Paolozzi. "In memoriam Kongresshalle Berlin" war der Titel der Eröffnungsausstellung in Charlottenburg, die dem Vorbild der 1975 gegründete „Spaced Gallery“ der New Yorker Architektin und Autorin Judith Newman York folgt.
Am 3. Juni 1989 zog die damalige Galerie Aedes in die Stadtbahnbögen am Savignyplatz.
Die zweite viel beachtete Ausstellung im Rahmen Berlins als Kulturstadt Europas 1988 war "Berlin – Denkmal oder Denkmodell", die kurz vor dem Fall der Mauer die Risiken und Chancen einer geteilten Stadt thematisierte. Beteiligt an dieser "offenen Gestaltungskonzeption" der ehemaligen Hauptstadt, die als Wanderausstellung im Rahmen Berlins als Kulturstadt Europas in Kiew, Wien und Paris gezeigt wurde, waren bedeutende deutsche und ausländische Künstler und Architekten wie Daniel Libeskind, Gottfried Böhm, Coop Himmelb(l)au, Rob Krier, Zaha Hadid, Otto Steidle, Franco Stella, Peter Cook, Gustav Peichl, Axel Schultes, Claus Bury und Lebbeus Woods.
Ab 1995 hatte Aedes eine zweite Dependance im Osten, die Kristin Feireiss gemeinsam mit Hans-Jürgen Commerell 1995 unter dem Namen Aedes East in den Hackeschen Höfen in Berlin-Mitte eröffnete, ab 1996 unter Mitwirkung der Kulturwissenschaftlerin Ulla Giesler.
Die Arbeit des Architekturforums wurde mehrfach mit Preisen und Ehrungen ausgezeichnet. 2001 wurde Kristin Feireiss für ihr Engagement bei der Vermittlung von Architektur und die Verstärkung bilateraler Beziehungen mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande geehrt.
Seit Juni 2006 befindet sich das Architekturforum Aedes am Pfefferberg im Prenzlauer Berg.
Ausstellungen[Bearbeiten]
Das Architekturforum hat bis heute mehr als 350 Ausstellungen gezeigt. Darunter auch:ArchiAid: Rethinking-Reconstruction zum Wiederaufbau nach dem Tsunami 2011.[1]Weblinks[Bearbeiten]Homepage des ArchitekturforumsEinzelnachweise[Bearbeiten]↑ Das Beste ist Helfen an Ort und Stelle in FAZ vom 3. Dezember 2013, Seite 32<!–NewPP limit report
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afo architekturforum oberösterreichZweck:
Vermittlung von zeitgenössischer Architektur und Baukultur
Vorsitz:
Christoph Weidinger (Obmann), Franz Koppelstätter (Leitung)
Gründungsdatum:
1994
Sitz:
Herbert-Bayer-Platz 1, 4020 Linz
Website:
www.afo.at
Das Architekturforum Oberösterreich (kurz: afo; eigene Schreibweise: afo architekturforum oberösterreich) ist ein 1994 gegründetes Architekturzentrum in Linz, das sich mit Ausstellungen, Vorträgen und Exkursionen als Plattform für die vielfältige Vermittlung von zeitgenössischer Architektur und Baukultur versteht. Seit 2003 hat das Architekturforum seinen Sitz in der 1926 nach den Plänen des Stadtbaudirektor Curt Kühne errichteten Linzer Volksküche.[1]Inhaltsverzeichnis
1 Aktivitäten
2 Ausstellungen
3 Weblinks
4 EinzelnachweiseAktivitäten[Bearbeiten]
Zu den Aktivitäten des gemeinnützigen Vereins zählen neben der Konzeption und Durchführung von Ausstellungen, Symposien und Exkursionen auch die Abhaltung sowie Begleitung von Wettbewerben, die kontinuierliche Erweiterung einer Online-Baudatenbank sowie Forschungen und Publikationen mit Schwerpunkt Architektur und Städtebau in Oberösterreich im 20. und 21. Jahrhundert.[2] Das afo ist Mitglied der Architekturstiftung Österreich und wird subventioniert vom Bundeskanzleramt Sektion Kultur, dem Land Oberösterreich, der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Oberösterreich und Salzburg sowie der Stadt Linz.
Ausstellungen[Bearbeiten]
Jahr
Künstler
Ausstellung
Dauer
2013
Architekt Karl Odorizzi
Räume, die offen bleiben[3]
16. Jänner bis 22. Februar 2013
Johannes Derntl / Katharina Doblinger
Hofverband. Chancen und Potentiale landwirtschaftlicher Betriebsbrachen[4]
24. bis 30. Jänner 2013
Künstlervereinigung MAERZ
WEGMARKEN Architekturfotografie u. a. zu Josef Pausch[5]
20. März bis 27. April 2013
diverse
Bauherrenpreis 2012[6]
11. bis 27. April 2013
Sylvia Necker[7] (Kuratorin)
Wohn(ge)schichten – 75 Jahre WAG[8]
16. Mai bis 15. Juni 2013
Anja Aichinger &amp; Reni Hofmüller, Billy Roisz &amp; Ana Threat, Reinhard Gupfinger &amp; Maurizio Nardo, Sun Li Lian Obwegeser &amp; Gerald Roßbacher, Clemens Bauder &amp; Ilpo Väisänen, Jakob Dietrich &amp; Kai Maier-Rothe, Davide Tidoni, Enrique Tomás, Andre Zogholy (Kurator)
Architektur und Klang[9]
3. Juli bis 26. Oktober 2013
diverse
BDA (Bund Deutscher Architekten) Preis 2013[10]
11. bis 26. Oktober 2013
Maximilian Luger (Projektleitung), Leo Schatzl (Gestaltung)
ausgezeichnet – OÖ Landeskulturpreis Architektur 1978–2012[11]
28. November 2013 bis 22. März 2014
2014
diverse
Die Leichtigeit des Seins – Aktuelle Bauten aus Holz in Frankreich[12]
3. bis 17. Juni 2014
diverse
in Kooperation mit kiosque[13]
Heißer Sommer in el afo – Ein Kulissenstück in 4 Akten mit einem Showdown anlässlich 20 Jahre afo architekturforum oberösterreich[14]
11. Juli bis 5. September 2014
diverse
HOLZ. Nachhaltiges Bauen in Finnland[15]
9. bis 30. Oktober 2014
Veronika Müller (Kuratorin)
Friedrich Goffitzer 1927–2010
Bauten, Projekte, Szenografien, Design[16]
3. Dezember 2014 bis 28. Februar 2015
2015
katrinem[17]
Zu Fuß im Stadtraum[18]
26. März bis 12. Juni 2015
Susi Jirkuff[19]
Elisa Andessner[20]
Gabriele-Heidegger-Preis 2015[21]
25. Juni bis 3. Juli 2015
Studierende der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz / die architektur[22]
MODULBAU – mobile wachsende Häuser[23]
25. Juni bis 3. Juli 2015
heri&amp;salli[24]
Architektur im Schlaf[25]
23. September bis 10. Oktober 2015
Leonhard Müllner &amp; Dirk Art Arthofer / AMS Arthofer Müllner Solutions
Schönberg op.A13 – Transitlärm-Metamorphosen[26]
21. bis 31. Oktober 2015
Eva Mair | Isabel Zelger, Lorenz Estermann, Ulrich Fohler, gaupenraub+/-, Michael Heindl, Linde Klement, Thomas Kluckner und Leonhard Müllner, Nina Valerie Kolowratnik | Birgit Miksch | Johannes Pointl | Lea Soltau | Jasmin Stadlhofer | Anton Wagner und Mario Weisböck, Paul Kranzler, Melanie Leitner, Katharina Anna Loidl, Juan Muñoz, POSTMAN, Antje Seeger
RAND[27]
21. Oktober 2015 bis 29. Jänner 2016
Weblinks[Bearbeiten]afo architekturforum oberösterreich
afo auf nextroom
afo auf www.linz.atEinzelnachweise[Bearbeiten]↑ &#160;Deutsche Bauzeitung. Fachzeitschrift für Architektur und Bautechnik. V. 138, Konradin Mediengruppe, Leinfelden-Echterdingen 2004, S.&#160;113.
↑ vgl. &#160;Christian Kühn: Ringstraße ist überall. Texte über Architektur und Stadt 1992–2007. 1.&#160;Auflage. Springer, Wien September 2008, ISBN 978-3211757857, S.&#160;215.
↑ Karl Odorizzi: Räume, die offen bleiben.
↑ Derntl/Doblinger: Hofverband.
↑ WEGMARKEN Architekturfotografie u. a. zu Josef Pausch
↑ Bauherrenpreis 2012
↑ Sylvia Necker
↑ Wohn(ge)schichten
↑ Architektur und Klang
↑ BDA Preis 2013
↑ ausgezeichnet – OÖ Landeskulturpreis Architektur 1978-2012
↑ Die Leichtigkeit des Seins
↑ kiosque
↑ Heißer Sommer in el afo
↑ HOLZ. Nachhaltiges Bauen in Finnland als Beispiel für Energieeffizienz
↑ Friedrich Goffitzer 1927-2010
↑ katrinem
↑ Zu Fuß im Stadtraum
↑ Susi Jirkuff / Galerie Meyer Kainer
↑ Elisa Andessner
↑ Gabriele-Heidegger-Preis 2015
↑ Kunstuniversität Linz / die architektur
↑ MODULBAU – mobile wachsende Häuser
↑ heri&amp;salli
↑ Architektur im Schlaf
↑ Schönberg op.A13 – Transitlärm-Metamorphosen
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