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A
Anbauabnahme
Anhaltspunkte für die ärztliche Gutachtertätigkeit im sozialen Entschädigungsrecht und nach dem SchwerbehindertenrechtB
Befund (Sachverständiger)
BegutachtungF
FachgebietG
Gesetz über die Entschädigung von Zeugen und Sachverständigen
Grad der Schädigungsfolgen
GutachtenH
Hauptuntersuchung
Health and Safety Executive
HonorargutachtenK
KreditsachverständigerS
Sachverständigenhaftung
Schätzer
SchiedsgutachtenT
TÜVV
Verkehrsanalytisches Gutachten
Versorgungsmedizin-Verordnung

Die Artikel Reichsstrafgesetzbuch und Strafgesetzbuch (Deutschland) überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zusammenzuführen (→&#160;Anleitung). Beteilige dich dazu an der betreffenden&#160;Redundanzdiskussion. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz und vergiss nicht, den betreffenden Eintrag auf der Redundanzdiskussionsseite mit {{Erledigt|1=~~~~}} zu markieren. Chianti (Diskussion) 20:58, 16. Dez. 2015 (CET)
Basisdaten
Titel:
Strafgesetzbuch
Früherer Titel:
Reichsstrafgesetzbuch
Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich
Abkürzung:
StGB
Art:
Bundesgesetz
Geltungsbereich:
Bundesrepublik&#160;Deutschland&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;&#160;
Beachte auch §§&#160;3–7, 9 StGB für Auslandstaten
Rechtsmaterie:
Strafrecht
Fundstellennachweis:
450-2
Ursprüngliche Fassung vom:
15. Mai 1871
(RGBl. S.&#160;127)
Inkrafttreten am:
1. Januar 1872
Neubekanntmachung vom:
13. November 1998
(BGBl. I S. 3322)
Letzte Änderung durch:
Art. 5 G vom 10. Dezember 2015
(BGBl. I S. 2218, 2227)
Inkrafttreten der
letzten Änderung:
18. Dezember 2015
(Art. 8 G vom 10. Dezember 2015)
GESTA:
C067
Weblink:
Text des StGB
Bitte den Hinweis zur geltenden Gesetzesfassung beachten.
Das Strafgesetzbuch (StGB, bei nötiger Abgrenzung auch dStGB) regelt in Deutschland die Kernmaterie des materiellen Strafrechts. Während es dazu die Voraussetzungen und Rechtsfolgen strafbaren Handelns bestimmt, ist das Verfahren zur Durchsetzung seiner Normen, das Strafverfahren, durch ein eigenes Gesetzbuch – die Strafprozessordnung – geregelt. Das Strafgesetzbuch wurde am 15. Mai 1871 erlassen (RGBl. 1871 S. 128—203; Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich) und ist seit dem 1. Januar 1872 in Kraft und erfuhr seitdem viele Änderungen. Die meisten Änderungen betreffen den Besonderen Teil (§§&#160;80–358 StGB).Inhaltsverzeichnis
1 Geschichte1.1 Vor 1945
1.2 Nach 1945
2 Aufbau2.1 Allgemeiner Teil
2.2 Besonderer Teil
3 Siehe auch
4 Literatur4.1 Kommentare
4.2 Lehrbücher
5 Weblinks
6 EinzelnachweiseGeschichte[Bearbeiten]
Vor 1945[Bearbeiten]
Strafgesetzbuch von 1914
Das heute für die Bundesrepublik Deutschland geltende Strafgesetzbuch wurde 1871 in seiner ursprünglichen Fassung beschlossen und trat am 1.&#160;Januar 1872 als Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich in Kraft. Die damalige Fassung stimmte im Wesentlichen mit dem Strafgesetzbuch für den Norddeutschen Bund vom 31. Mai 1870 überein, das seinerseits auf dem Preußischen Strafgesetzbuch von 1851 basiert, dessen Vorarbeiten 1826 begannen.[1] Reformversuche während der Weimarer Republik scheiterten.[1]
Während der Herrschaft des Nationalsozialismus wurde die Bindung des Richters an das Gesetz weitgehend gelöst und ein Analogiegebot eingeführt.[2] Der offensichtlich rechtsstaats­widrige Teil der Änderungen des Strafrechts durch die Nationalsozialisten wurde mit dem Kontrollratsgesetz Nr.&#160;1 vom 20. September 1945 aufgehoben.[2] Wirksam blieb aber z.B. die an „Tätertypen“ ausgerichtete Strafdrohung der Mordparagraphen.
Nach 1945[Bearbeiten]
Dieses Strafgesetzbuch unterlag nach 1945 vielen Novellierungen, mit denen der Gesetzgeber auf den rechts- und kriminalpolitischen Wandel, auf gesellschaftliche Wertvorstellungen, erkennbar gewordene Strafbarkeitslücken, aber auch auf wissenschaftliche und technische Neuerungen reagierte.
Das Strafgesetzbuch wurde auf Grundlage von Artikel 10 des Dritten Strafrechtsänderungsgesetzes vom 4. August 1953 (BGBl. I S. 735, 750) unter dem Titel Strafgesetzbuch neugekanntgemacht.
Als solche Beispiele für „neuartige“ Delikte sind etwa zu nennen: Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung, Computerbetrug, Geldwäsche, Vorenthaltung von Sozialversicherungsbeiträgen. Der Abschaffung der Todesstrafe durch den Art. 102 GG (Grundgesetz) folgend, wurde diese aus dem Mordparagraphen (§ 211) 1953 entfernt. Gleichfalls fiel der § 13 weg, welcher bestimmte, dass die Todesstrafe durch Enthaupten zu vollziehen ist. Insbesondere ist in der Geschichte des Strafgesetzbuches unter anderem das 1. Gesetz zur Reform des Strafrechts (1 StrRG) vom 25.&#160;Juni 1969 zu nennen. Im Allgemeinen Teil (AT) wurden statt Zuchthaus, Gefängnis, Einschließung und Haft eine einheitliche Freiheitsstrafe eingeführt und Ehrenstrafen abgeschafft. Des Weiteren zu nennen ist das 2. Gesetz zur Reform des Strafrechts (2 StrRG) vom 4. Juli&#160;1969 mit Wirkung zum 1. Januar 1975, das unter anderem einen neuen Allgemeinen Teil schuf, die Mindestdauer der Freiheitsstrafe auf einen Monat anhob, die Verwarnung mit Strafvorbehalt sowie das Tagessatzsystem für die Geldstrafe einführte und das Maßregelsystem neugestaltete.[3] Mit dem 6. Strafrechtsreformgesetz, das am 1.&#160;April 1998 in Kraft trat, wurde unter anderem der Strafrahmen bei Vermögensdelikten verringert und bei Körperverletzungsdelikten erhöht.
Aufbau[Bearbeiten]
Das Strafgesetzbuch ist in zwei Hauptabschnitte unterteilt:
Allgemeiner Teil[Bearbeiten]
Der Allgemeine Teil des Strafgesetzbuches enthält die Lehre vom Verbrechen und dessen Rechtsfolgen, und allgemeine Vorschriften zur Beurteilung der Straftat.
Hier ist Grundsätzliches geregelt, wie zum BeispielGeltungsbereich des Gesetzes
Gesetzliche Definitionen
(Vorsatz und Fahrlässigkeit) und Schuldfähigkeit
Täterschaft und Teilnahme (Täter, mittelbarer Täter, Mittäter, Anstiftung, Beihilfe)
Rechtfertigungsgründe (Notwehr, Nothilfe)
Sanktionenrecht (Geldstrafe, Freiheitsstrafe, sonstige Maßnahmen)
VerjährungBesonderer Teil[Bearbeiten]
Dieser enthält die einzelnen Straftatbestände, geordnet nach geschützten Rechtsinteressen (sog. Rechtsgütern), zum BeispielStraftaten gegen den demokratischen Rechtsstaat
Straftaten gegen die öffentliche Ordnung (Landfriedensbruch u.&#160;a.)
Straftaten gegen die Rechtspflege (Meineid, uneidliche Falschaussage u.&#160;a.)
Straftaten gegen die sexuelle Selbstbestimmung (Vergewaltigung, sexuelle Nötigung, sexueller Kindesmissbrauch, Menschenhandel u.&#160;a.)
Straftaten gegen die persönliche Ehre (Beleidigung, üble Nachrede u.&#160;a.)
Straftaten gegen das Leben und die körperliche Unversehrtheit (Mord, Totschlag, Körperverletzung u.&#160;a.)
Straftaten gegen die persönliche Freiheit
Vermögensdelikte (Diebstahl, Betrug u.&#160;a.)
Straftaten gegen die Umwelt (Gewässerverunreinigung, unerlaubter Umgang mit Abfällen u.&#160;a.) (siehe auch Umweltstrafrecht)
Straßenverkehrsdelikte und sonstige gemeingefährliche Straftaten (Brandstiftung, unterlassene Hilfeleistung u.&#160;a.)
Straftaten im Amt (Bestechlichkeit, Rechtsbeugung u.&#160;a.).Das Strafgesetzbuch umfasst nicht sämtliche Straftatbestände. Verschiedene Delikte sind auch in anderen Gesetzen mit entsprechenden Strafbestimmungen enthalten, z.&#160;B.für Steuerdelikte in der Abgabenordnung
für Rauschgiftdelikte im Betäubungsmittelgesetz und im Arzneimittelgesetz
für spezifische Verkehrsdelikte im Straßenverkehrsgesetz
für Waffendelikte im Waffengesetz und Kriegswaffenkontrollgesetz
für Wettbewerbsdelikte und Verbraucherschutz im Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb sowie im Wirtschaftsstrafgesetz 1954
für Delikte der Angehörigen der Bundeswehr in diesem Kontext im Wehrstrafgesetz
für Kriegsverbrechen im Völkerstrafgesetzbuch.
für Urheberrechtsdelikte im UrheberrechtsgesetzDiese werden als das Nebenstrafrecht bezeichnet.
Siehe auch[Bearbeiten]Liste der Tatbestände des deutschen Strafgesetzbuches
Auslandsgeltung des deutschen StrafrechtsLiteratur[Bearbeiten]Dieser Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.
Kommentare[Bearbeiten]Thomas Fischer: Strafgesetzbuch und Nebengesetze. 62.&#160;Auflage. C.&#160;H.&#160;Beck, München 2015, ISBN 978-3-406-66884-5.
Wolfgang Joecks: Studienkommentar StGB&#160;: Strafgesetzbuch. 11.&#160;Auflage. C.&#160;H.&#160;Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-67338-2.
Wolfgang Joecks, Klaus Miebach (Hrsg.): Münchener Kommentar zum Strafgesetzbuch. C.&#160;H.&#160;Beck, München ab 2003 ISBN 978-3-406-48831-3.
Urs Kindhäuser: Strafgesetzbuch&#160;: Lehr- und Praxiskommentar. 6.&#160;Auflage. Nomos Baden-Baden 2015, ISBN 978-3-8487-1757-6.
Urs Kindhäuser, Ulfrid Neumann, Hans-Ullrich Paeffgen (Hrsg.): Strafgesetzbuch. 4.&#160;Auflage. Nomos, Baden-Baden 2013, ISBN 978-3-8329-6661-4. (genannt: Nomos-Kommentar)
Kristian Kühl: Strafgesetzbuch&#160;: StGB&#160;: Kommentar. 28.&#160;Auflage. C.&#160;H.&#160;Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-65227-1. (genannt: Lackner/Kühl)
Heinrich Wilhelm Laufhütte, Ruth Rissing-van Saan, Klaus Tiedemann (Hrsg.): Strafgesetzbuch. Leipziger Kommentar&#160;: Großkommentar. 12.&#160;Auflage. de Gruyter Recht, Berlin ab 2006. (z.&#160;B. Band 1 ISBN 978-3-89949-231-6)
Hans-Joachim Rudolphi, Jürgen Wolter (Hrsg.): Systematischer Kommentar zum Strafgesetzbuch (SK-StGB). Loseblattwerke Luchterhand, ISBN 978-3-472-60110-4.
Adolf Schönke, Horst Schröder (Begr.): Strafgesetzbuch. Kommentar. 29.&#160;Auflage. C.&#160;H.&#160;Beck, München 2014, ISBN 978-3-406-65226-4.Lehrbücher[Bearbeiten]
Allgemeiner Teil:Walter Gropp: Strafrecht Allgemeiner Teil. 3. Aufl. Berlin/Heidelberg 2005.
Volker Krey, Robert Esser: Deutsches Strafrecht Allgemeiner Teil. 4. Aufl. 2011, ISBN 978-3-17-021949-6.
Kristian Kühl: Strafrecht Allgemeiner Teil. 7. Aufl. 2012, ISBN 978-3-8006-4494-0.
Harro Otto: Grundkurs Strafrecht – Allgemeine Strafrechtslehre. 7. Aufl. 2004, ISBN 3-89949-139-4.
Rudolf Rengier: Strafrecht Allgemeiner Teil. 7. Aufl. Verlag C.H. Beck, München 2015, ISBN 978-3-406-68026-7.
Claus Roxin: Strafrecht Allgemeiner Teil. Bd. I, 4. Aufl. 2006, ISBN 3-406-53071-0; Bd. II, 2003, ISBN 3-406-43868-7
Rolf Schmidt: Strafrecht Allgemeiner Teil. 14. Aufl. Rolf Schmidt, Grasberg 2015, ISBN 978-3-86651-150-7.
Johannes Wessels, Werner Beulke: Strafrecht, Allgemeiner Teil. 45. Aufl. 2015, ISBN 978-3-8114-4034-0.Besonderer Teil:Volker Krey, Manfred Heinrich: Strafrecht Besonderer Teil. Bd.&#160;1. 16. Aufl. 2015, ISBN 978-3-17-029884-2.
Volker Krey, Uwe Hellmann: Strafrecht Besonderer Teil. Bd.&#160;2. 17. Aufl. Kohlhammer, Stuttgart 2015, ISBN 978-3-17-029876-7.
Harro Otto: Grundkurs Strafrecht – Die einzelnen Delikte. 7. Aufl. De Gruyter Recht, Berlin 2005, ISBN 3-89949-228-5.
Rudolf Rengier: Strafrecht Besonderer Teil I. 17. Aufl. Verlag C.H. Beck, 2015, ISBN 978-3-406-67474-7.
Rudolf Rengier: Strafrecht Besonderer Teil II. 16. Aufl. Verlag C.H. Beck, 2015, ISBN 978-3-406-67475-4.
Rolf Schmidt, Klaus Priebe: Strafrecht Besonderer Teil I. 14. Aufl. Rolf Schmidt, Grasberg 2015, ISBN 978-3-86651-151-4.
Rolf Schmidt, Klaus Priebe: Strafrecht Besonderer Teil II. 14. Aufl. Rolf Schmidt, Grasberg 2015, ISBN 978-3-86651-152-1.
Johannes Wessels, Michael Hettinger: Strafrecht Besonderer Teil/1. 38. Aufl. 2014, ISBN 978-3-8114-9357-5.
Johannes Wessels, Thomas Hillenkamp: Strafrecht Besonderer Teil/2. 37. Aufl. 2014, ISBN 978-3-8114-9358-2.Weblinks[Bearbeiten]Text des StGB
Strafgesetzbuch für das Deutsche Reich vom 15. Mai 1871. Historisch-synoptische Edition. 1871–2009 (PDF; 4,4&#160;MB) – sämtliche Fassungen seit dem Inkrafttreten mit Geltungszeitraum und SynopsenEinzelnachweise[Bearbeiten]↑ a b Fischer, StGB, 58. Aufl. 2011, Einleitung Rn. 3
↑ a b Fischer, StGB, 58. Aufl. 2011, Einleitung Rn. 4
↑ Tröndle: Strafgesetzbuch. Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-60892-6, S. 2.
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Die Bestellung ist die förmliche Übertragung einer bestimmten Funktion z. B. in Gesellschaften und Körperschaften des öffentlichen Rechts.
Obwohl sie dieser ähnelt, ist sie nicht mit einer Ernennung oder einer Berufung zu verwechseln.
Bestellung bei Gesellschaften[Bearbeiten]
Beispiele für Bestellung bei Gesellschaften:Bestellung des Vorstands eines Vereins gemäß §&#160;27 Bürgerliches Gesetzbuch (BGB)
Bestellung des Aufsichtsrats, des Vorstands und des Abschlussprüfers gemäß §&#160;30 Aktiengesetz (AktG)Bestellung bei Körperschaften des öffentlichen Rechts[Bearbeiten]
Die Bestellung dient als Verfahren für die Besetzung öffentlicher Ämter oder Funktionen. Somit wird oft ein Einfluss in die Selbstverwaltung von außen genommen.
Beispiele für Bestellung bei Körperschaften des öffentlichen Rechts:Bestellung des Rektors gemäß § 82 Sächsisches HSG
Bestellung zum Notar gemäß §&#160;1 Bundesnotarordnung (BNotO)
Bestellung zum Steuerberater gemäß §§&#160;40&#160;ff. Steuerberatungsgesetz (StBerG)Bestellung bei anderen Organisationen[Bearbeiten]
Auch in anderen Organisationen (z. B. zur Arbeitssicherheit in Betrieben) werden bestimmte Funktionen durch Bestellung besetzt.
Beispiele für Bestellung bei anderen Organisationen oder zu anderen Zwecken:Bestellung zum Betriebsarzt, zur Fachkraft für Arbeitssicherheit oder zum Sicherheitsbeauftragten gemäß Arbeitssicherheitsgesetz
Bestellung zum Strahlenschutzbeauftragten gemäß Strahlenschutzverordnung oder Röntgenverordnung
Bestellung zum Brandschutzbeauftragten, zum Datenschutzbeauftragten, zur Gleichstellungsbeauftragten
Bestellung eines Sachverständigen, eines Vormunds, eines Schiedsrichters im Rechtswesen
Bestellung zum Mitglied eines Gremiums, Ausschusses etc.
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Dieser Artikel oder Abschnitt bedarf einer Überarbeitung. Näheres ist auf der Diskussionsseite angegeben. Hilf mit, ihn zu verbessern, und entferne anschließend diese Markierung.Dieser Artikel behandelt die Situation in Deutschland, zu Österreich siehe Wirtschaftskammer Österreich.
100 Jahre Handwerkskammern in Deutschland: Briefmarke aus dem Jahr 2000
Eine Handwerkskammer ist eine in der Rechtsform einer Körperschaft des öffentlichen Rechts organisierte Selbstverwaltungseinrichtung des gesamten Handwerks in einem Kammerbezirk. Aufgabe der Handwerkskammern ist es, die Interessen des Gesamthandwerks zu vertreten und die Belange des Handwerks im Zuge der Selbstverwaltung selbst zu regeln. Die Handwerkskammer übt die Rechtsaufsicht über die Innungen und die Kreishandwerkerschaften im Kammerbezirk aus. Zur Handwerkskammer gehören die Inhaber eines Handwerksbetriebes (unterschieden in: zulassungspflichtige Handwerke und zulassungsfreie Handwerke) und des handwerksähnlichen Gewerbes sowie die Gesellen, Arbeitnehmer mit abgeschlossener Berufsausbildung und die Lehrlinge.
In Abgrenzung zu der Industrie- und Handelskammer (IHK) vertritt die Handwerkskammer die Interessen des Handwerks. Wie bei allen Berufskammern handelt es sich um eine Pflichtmitgliedschaft.Inhaltsverzeichnis
1 Geschichte
2 Juristische Form
3 Aufgaben
4 Kritik an der Pflichtmitgliedschaft4.1 Eingeschränkte Marktwirtschaft
5 Liste der Handwerkskammern5.1 Baden-Württemberg
5.2 Bayern
5.3 Berlin
5.4 Brandenburg
5.5 Bremen
5.6 Hamburg
5.7 Hessen
5.8 Mecklenburg-Vorpommern
5.9 Niedersachsen
5.10 Nordrhein-Westfalen
5.11 Rheinland-Pfalz
5.12 Saarland
5.13 Sachsen
5.14 Sachsen-Anhalt
5.15 Schleswig-Holstein
5.16 Thüringen
6 Siehe auch
7 Weblinks
8 EinzelnachweiseGeschichte[Bearbeiten]
Die Gründung der Handwerkskammern in Deutschland geht auf das Handwerkergesetz von 1897 zurück. Das Reichsgesetz schuf die Voraussetzung für die Bildung der Kammern. Im gesamten Deutschen Reich wurden von April 1900 an insgesamt 71 Handwerkskammern gegründet.
Die Vorgeschichte zur Gründung der Handwerkskammern geht mindestens in das 19.&#160;Jahrhundert zurück. Viele meinen, die Kammern des Handwerks seien die abgeschwächte Variante des mittelalterlichen Zunftwesens. Zünfte bestimmten das Leben Ihrer Mitglieder von der Wiege bis zur Bahre. Sie waren über Jahrhunderte die Grundlage des Wirtschaftslebens. Die Zunftordnungen bildeten ein mit der politischen Ordnung verwobenes, regional unterschiedliches System der Marktabschottung, gepaart mit einem damals fehlenden Sozialsicherungssystem des Handwerks. Eine wirtschaftlich erfolgreiche Ausübung handwerklicher Tätigkeit war in den Städten ohne Zunftzugehörigkeit praktisch nicht möglich. Auswirkungen dieser Zeit finden sich heute in vielen speziellen Aspekten der Deutschen Kultur (Meister, Innung, Walz, Freimaurerei) und Alltagssprache: zünftig, Standesdenken.
Ehrentafel an einer ausgezeichneten PGH von Buttstädt
Mit den im 19. Jahrhundert einsetzenden gesellschaftlichen, wirtschaftlichen und technischen Veränderungen breitete sich schrittweise die Gewerbefreiheit aus. In der Zeit des Nationalsozialismus wurde wieder das Standesdenken durch Arisierung und die Einführung des Großen Befähigungsnachweises (Meisterbriefs) gestärkt. Die Handwerkskammern, deren Selbstverwaltung sofort nach der Machtergreifung beseitigt wurde, wurden ab 1942 gemeinsam mit den Handelskammern zu Gauwirtschaftskammern zusammengefasst, innerhalb derer sie aufgrund der kriegswichtigeren Bedeutung der Industrie keine bedeutende Rolle spielten. Dieser Handwerksabteilung innerhalb der Gauwirtschaftskammer stand der Gauhandwerksmeister vor, der zugleich Vizepräsident der Gauwirtschaftskammer war.
In der Deutschen Demokratischen Republik waren die Handwerkskammern die juristischen Berater und politischen Förderer sowohl des privaten Handwerks als auch der Handwerksmeister, die sich in einer "Produktionsgenossenschaft des Handwerks" (PGH) zusammengeschlossen hatten.
Juristische Form[Bearbeiten]
Die Handwerkskammer ist eine Körperschaft öffentlichen Rechts, die durch das zuständige Wirtschaftsministerium des Landes errichtet wird. Dieses führt auch die Staatsaufsicht über die Handwerkskammer. Organe der Handwerkskammer sind die gewählte "Vollversammlung", die Ausschüsse, der Vorstand und der Präsident; Vorstand und Präsident werden aus der Mitte der Vollversammlung heraus gewählt. Die Vollversammlung besteht zu einem Drittel aus Gesellen und Arbeitnehmern mit abgeschlossener Berufsausbildung, die zu einem Drittel die Mitglieder des Vorstands stellen. Dem Präsidenten stehen je ein Vizepräsident der Arbeitgeber- und der Arbeitnehmerseite aus der Mitte des Vorstands als Vertreter zur Seite. Die Satzung der Handwerkskammer wird durch die Vollversammlung erlassen oder geändert und durch das jeweilige Wirtschaftsministerium genehmigt. Der Präsident und der Hauptgeschäftsführer vertreten die Kammer gerichtlich und außergerichtlich in der Öffentlichkeit.
Aufgaben[Bearbeiten]
Die Handwerkskammern haben nach der Handwerksordnung (HwO) die folgenden Aufgaben:die Interessen des Handwerks zu fördern und für einen gerechten Ausgleich der Interessen der einzelnen Handwerke und ihrer Organisationen zu sorgen,
die Behörden in der Förderung des Handwerks durch Anregungen, Vorschläge und durch Erstellung von Gutachten zu unterstützen,
regelmäßig Berichte über die Verhältnisse des Handwerks zu erstatten,
die Handwerksrolle zu führen,
die Berufsausbildung zu regeln, dazu gehört:eine Lehrlingsrolle zu führen,
Prüfungsvorschriften zu erlassen und Prüfungsausschüsse hierfür zu errichten,
Gesellenprüfungsordnungen für die einzelnen Handwerke zu erlassen,
Meisterprüfungsordnungen für die einzelnen Handwerke zu erlassen und die Geschäfte des Meisterprüfungsausschusses zu führen.
die technische und betriebswirtschaftliche Fortbildung der Meister und Gesellen zur Erhaltung und Steigerung der Leistungsfähigkeit des Handwerks in Zusammenarbeit mit den Innungsverbänden zu fördern, die erforderlichen Einrichtungen hierfür zu schaffen oder zu unterstützen und zu diesem Zweck eine Gewerbeförderungsstelle zu unterhalten,
Sachverständige[1] zur Erstattung von Gutachten über Waren, Leistungen und Preise von Handwerkern zu bestellen und zu vereidigen,
die wirtschaftlichen Interessen des Handwerks und die ihnen dienenden Einrichtungen, insbesondere das Genossenschaftswesen zu fördern,
Schlichtungsstellen einzurichten.Ferner unterstützen die Handwerkskammern ihre Mitglieder sowohl durch eine Rechtsberatung als auch unternehmensberatend.
Kritik an der Pflichtmitgliedschaft[Bearbeiten]
Eine ganze Reihe von Unternehmern lehnt die Pflichtmitgliedschaft ab. Als deren Sprachrohr sieht sich der Bundesverband für freie Kammern e.V. Der Verband definiert sich über die Ablehnung der öffentlich-rechtlichen Kammerstrukturen und greift das Unbehagen auf, unfreiwillig einer Kammer angehören zu müssen. Seine Repräsentanten kritisieren Aufgabenüberschreitungen der Kammern sowie die Verschwendung von Mitgliedsbeiträgen u.a. in Pensionen und überdimensionierten Gebäuden. Die Kritik wendet sich ferner gegen die Ergebnisse der Meinungsbildung in den Kammern.
In den Handwerkskammern ist zunehmend ein Mangel an gesellschaftlichem Engagement zu registrieren. Bei Wahlbeteiligungen von regelmäßig deutlich unter 20&#160;% werden die Wahlen zur Vollversammlung in vielen Handwerkskammerbezirken als "Friedenswahlen" durchgeführt. Dabei werden Kandidatinnen und Kandidaten aufgestellt, die ohne tatsächliche Wahl als gewählt gelten, weil ihre Zahl ebenso groß oder sogar geringer ist als die Zahl der zu vergebenen Mandate.
Wieweit die Stützung und Förderung der Mitgliedsbetriebe für den einzelnen Betrieb positiv spürbar ist, wird immer wieder in Frage gestellt. Dies liegt auch daran, dass zahlreiche Betriebe kein Interesse daran haben oder zeigen, die für sie im Mitgliedsbeitrag der Kammern enthaltenen Angebote in Anspruch zu nehmen.
Eingeschränkte Marktwirtschaft[Bearbeiten]
Aus der Verschärfung der Reichshandwerksordnung in der Zeit des Nationalsozialismus wird gefolgert, es handele sich um einen Ausdruck typisch staatsdeutschen Regulierungswillens als Ausdruck mangelnden Vertrauens in die selbstregulierenden Kräfte der Arbeits- und Marktsysteme.
Gegen diese Auffassung mag zum Beispiel sprechen, dass eine Vielzahl von Berufen (z.B. Ärzte, Apotheker, Rechtsanwälte etc.) in Kammern organisiert sind. Wieweit dies allerdings dem Schutz von Interessensgruppen entspringt, bedarf dringend einer Überprüfung. Die Kammern sind ursprünglich Ausdruck des Willens dieser Berufsgruppen, sich selbst organisieren zu wollen. Würden die Kammern abgeschafft werden, so würden die ordnungspolitischen Aufgaben der Kammern, wie etwa die Begleitung der Ausbildung, unmittelbar vom Staat durchgeführt werden.
Das Handwerk (insbesondere auch die Arbeitnehmer, die zu einem Drittel in den Gremien der Kammern sitzen) hätte damit eine wichtige Einflussmöglichkeit verloren. Allerdings lässt sich nicht verleugnen, dass bei einer Beibehaltung der bisherigen Regelungen mit Benachteiligungen des deutschen Handwerks bei den Harmonisierungsbestrebungen innerhalb der europäischen Union zu rechnen ist.
Auch werden immer wieder Stimmen laut, die einen Rückzug des Staates auf eine einschreitende Kraft zum Schutz vor Missbrauch, sozialer Benachteiligung, Gefährdung von Leben und Gesundheit etc. fordern. In diesem Zusammenhang wird häufig eine Abschaffung des Meisterbriefes gefordert. So wurde zu Beginn des Jahres 2004 die Zahl der Berufe, in denen der Meisterbrief Voraussetzung für die Selbständigkeit ist, auf 41 reduziert. Hintergrund hierfür war neben dem Wunsch nach Deregulierung insbesondere auch die Einführung der so genannten Ich-AG, die durch die Abschaffung des Meisterbriefes als Voraussetzung der Selbstständigkeit mehr Betätigungsfelder erhielt.
Befürworter der Meisterqualifikation wenden ein, dass diese nicht nur den Wissensstand in den jeweiligen Berufen sichern soll (Obwohl es keine Verpflichtung zur Weiterbildung gibt). Zugleich soll sie die Betroffenen auf die Selbständigkeit vorbereiten, die mit erheblichen Risiken bis hin zur persönlichen Insolvenz verbunden ist. Letztlich soll sie auch den Kunden schützen, der aufgrund fehlender Fachkenntnis in vielen Handwerksbereichen nur eingeschränkt beurteilen kann, ob die geleisteten Arbeiten dem jeweiligen Standard entsprechen. Die Stichhaltigkeit dieser Einwände ist – nicht zuletzt wegen immer wiederkehrender Fehlleistungen des Bauhandwerks – umstritten. Dennoch darf nicht verkannt werden, dass durch die Meisterqualifikation, die ja eine entsprechende Gesellenausbildung voraussetzt, Wissen vermittelt wird, das in anderen Staaten bereits verloren gegangen ist. In diesem Zusammenhang sei nur beispielhaft das Bäckerhandwerk und das Fleischerhandwerk genannt.
Liste der Handwerkskammern[Bearbeiten]
Die folgende Liste nennt alle 53 Handwerkskammern mit ihrem offiziellen Namen, sortiert nach Bundesländern.
Auf den Namen folgt gegebenenfalls die Stadt, in der die Kammer ihren Sitz hat und anschließend der Umfang des Kammerbezirks, beispielsweise Regierungsbezirke oder Landkreise und kreisfreie Städte.
Baden-Württemberg[Bearbeiten]Handwerkskammer Freiburg in Freiburg im Breisgau
Kammerbezirk: Freiburg im Breisgau sowie die Landkreise Breisgau-Hochschwarzwald, Emmendingen, Lörrach und Ortenaukreis
Handwerkskammer Heilbronn-Franken in Heilbronn
Kammerbezirk: Heilbronn sowie die Landkreise Heilbronn, Hohenlohekreis, Main-Tauber-Kreis und Schwäbisch Hall
Handwerkskammer Karlsruhe in Karlsruhe
Kammerbezirk: Baden-Baden, Karlsruhe und Pforzheim sowie die Landkreise Calw, Enzkreis, Karlsruhe und Rastatt
Handwerkskammer Konstanz in Konstanz
Kammerbezirk: Landkreise Konstanz, Rottweil, Schwarzwald-Baar-Kreis, Tuttlingen und Waldshut
Handwerkskammer Mannheim-Rhein-Neckar-Odenwald in Mannheim
Kammerbezirk: Heidelberg und Mannheim sowie Neckar-Odenwald-Kreis und Rhein-Neckar-Kreis
Handwerkskammer Ulm in Ulm
Kammerbezirk: Ulm sowie die Landkreise Alb-Donau-Kreis, Biberach, Bodenseekreis, Heidenheim, Ostalbkreis und Ravensburg
Handwerkskammer Region Stuttgart in Stuttgart
Kammerbezirk: Region Stuttgart, bestehend aus Stadtkreis Stuttgart sowie den Landkreisen Ludwigsburg, Böblingen, Esslingen, Rems-Murr und Göppingen
Handwerkskammer Reutlingen in Reutlingen
Kammerbezirk: Landkreise Freudenstadt, Reutlingen, Sigmaringen, Tübingen und ZollernalbkreisBayern[Bearbeiten]Handwerkskammer für Schwaben in Augsburg
Kammerbezirk: Regierungsbezirk Schwaben
Handwerkskammer für Oberfranken in Bayreuth
Kammerbezirk: Regierungsbezirk Oberfranken
Handwerkskammer für München und Oberbayern in München
Kammerbezirk: Regierungsbezirk Oberbayern
Handwerkskammer für Mittelfranken in Nürnberg
Kammerbezirk: Regierungsbezirk Mittelfranken
Handwerkskammer Niederbayern-Oberpfalz in Passau und Regensburg
Kammerbezirk: Regierungsbezirke Niederbayern und Oberpfalz
Handwerkskammer für Unterfranken in Würzburg
Kammerbezirk: Regierungsbezirk UnterfrankenBerlin[Bearbeiten]Handwerkskammer BerlinBrandenburg[Bearbeiten]Handwerkskammer Cottbus in Cottbus
Kammerbezirk: Cottbus sowie die Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße
Handwerkskammer Frankfurt (Oder) in Frankfurt (Oder)
Kammerbezirk: Frankfurt (Oder) sowie die Landkreise Barnim, Märkisch Oderland, Oder-Spree und Uckermark
Handwerkskammer Potsdam in Potsdam
Kammerbezirk: Brandenburg an der Havel und Potsdam sowie die Landkreise Havelland, Oberhavel, Ostprignitz-Ruppin, Potsdam-Mittelmark, Prignitz und Teltow-FlämingBremen[Bearbeiten]Handwerkskammer Bremen in BremenHamburg[Bearbeiten]Handwerkskammer HamburgHessen[Bearbeiten]Handwerkskammer Kassel in Kassel
Kammerbezirk: Regierungsbezirk Kassel sowie der Landkreis Marburg-Biedenkopf
Handwerkskammer Wiesbaden in Wiesbaden
Kammerbezirk: Wiesbaden sowie die Landkreise Gießen, Lahn-Dill-Kreis, Landkreis Limburg-Weilburg, Main-Kinzig-Kreis, Rheingau-Taunus-Kreis, Vogelsbergkreis und Wetteraukreis
Handwerkskammer Frankfurt-Rhein-Main in Darmstadt und Frankfurt am Main
Kammerbezirk: Darmstadt, Frankfurt am Main und Offenbach am Main sowie die Landkreise Bergstraße, Darmstadt-Dieburg, Groß-Gerau, Hochtaunuskreis, Main-Taunus-Kreis, Offenbach und OdenwaldkreisMecklenburg-Vorpommern[Bearbeiten]Handwerkskammer Ostmecklenburg-Vorpommern in Neubrandenburg und Rostock
Kammerbezirk: Rostock, die Landkreise Mecklenburgische Seenplatte, Vorpommern-Greifswald und Vorpommern-Rügen sowie den Altkreis Bad Doberan (jetzt Teil des Landkreises Rostock)
Handwerkskammer Schwerin in Schwerin
Kammerbezirk: Schwerin, die Landkreise Ludwigslust-Parchim und Nordwestmecklenburg sowie den Altkreis Güstrow (jetzt Teil des Landkreises Rostock)Niedersachsen[Bearbeiten]Handwerkskammer Braunschweig-Lüneburg-Stade
Kammerbezirk: Braunschweig, Salzgitter und Wolfsburg sowie die Landkreise Celle, Cuxhaven, Gifhorn, Harburg, Heidekreis, Lüchow-Dannenberg, Lüneburg, Osterholz, Rotenburg (Wümme), Stade, Uelzen und Verden, Helmstedt, Goslar, Peine und Wolfenbüttel
Handwerkskammer Hannover in Hannover
Kammerbezirk: Region Hannover sowie die Landkreise Diepholz, Hameln-Pyrmont, Nienburg/Weser und Schaumburg
Handwerkskammer Hildesheim-Südniedersachsen in Hildesheim
Kammerbezirk: Landkreise Hildesheim, Göttingen, Northeim, Osterode am Harz und Holzminden
Handwerkskammer Oldenburg in Oldenburg
Kammerbezirk: Delmenhorst, Oldenburg und Wilhelmshaven sowie die Landkreise Ammerland, Cloppenburg, Friesland, Oldenburg, Vechta und Wesermarsch
Handwerkskammer Osnabrück-Emsland-Grafschaft Bentheim in Osnabrück
Kammerbezirk: Osnabrück sowie die Landkreise Emsland, Grafschaft Bentheim und Osnabrück
Handwerkskammer für Ostfriesland in Aurich
Kammerbezirk: Emden sowie die Landkreise Aurich, Leer und WittmundNordrhein-Westfalen[Bearbeiten]Handwerkskammer Aachen in Aachen
Kammerbezirk: Städteregion Aachen sowie die Landkreise Düren, Euskirchen und Heinsberg
Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld in Bielefeld
Kammerbezirk: Bielefeld sowie Landkreise Gütersloh, Herford, Höxter, Lippe, Minden-Lübbecke und Paderborn
Handwerkskammer Dortmund in Dortmund
Kammerbezirk: Bochum, Dortmund, Hagen, Hamm und Herne sowie Ennepe-Ruhr-Kreis, Kreis Soest und Kreis Unna
Handwerkskammer Düsseldorf in Düsseldorf
Kammerbezirk: Düsseldorf, Duisburg, Essen, Krefeld, Mönchengladbach, Mülheim an der Ruhr, Oberhausen, Remscheid, Solingen und Wuppertal sowie die Kreise Kleve, Mettmann, Rhein-Kreis Neuss, Viersen und Wesel
Handwerkskammer zu Köln in Köln
Kammerbezirk: Bonn, Köln und Leverkusen sowie Rhein-Sieg-Kreis, Oberbergischer Kreis, Rhein-Erft-Kreis und Rheinisch-Bergischer Kreis
Handwerkskammer Münster in Münster
Kammerbezirk: Regierungsbezirk Münster
Handwerkskammer Südwestfalen in Arnsberg
Kammerbezirk: Hochsauerlandkreis, Märkischer Kreis, Kreis Olpe, Kreis Siegen-WittgensteinRheinland-Pfalz[Bearbeiten]Handwerkskammer der Pfalz in Kaiserslautern
Kammerbezirk: Frankenthal (Pfalz), Kaiserslautern, Landau in der Pfalz, Ludwigshafen am Rhein, Neustadt an der Weinstraße, Zweibrücken sowie die Landkreise Donnersbergkreis, Germersheim, Kaiserslautern, Kusel, Rhein-Pfalz-Kreis, Südliche Weinstraße und Südwestpfalz
Handwerkskammer Koblenz in Koblenz
Kammerbezirk: Koblenz sowie die Landkreise Ahrweiler, Altenkirchen, Bad Kreuznach, Birkenfeld, Cochem-Zell, Mayen-Koblenz, Neuwied, Rhein-Hunsrück-Kreis, Rhein-Lahn-Kreis und Westerwaldkreis
Handwerkskammer Rheinhessen in Mainz
Kammerbezirk: Mainz und Worms sowie Landkreis Alzey-Worms und Landkreis Mainz-Bingen
Handwerkskammer Trier in Trier
Kammerbezirk: Trier sowie die Landkreise Bernkastel-Wittlich, Bitburg-Prüm, Vulkaneifel und Trier-SaarburgSaarland[Bearbeiten]Handwerkskammer des Saarlandes in SaarbrückenSachsen[Bearbeiten]Handwerkskammer Chemnitz in Chemnitz
Kammerbezirk: Ehemaliger Direktionsbezirk Chemnitz
Handwerkskammer Dresden in Dresden
Kammerbezirk: Ehemaliger Direktionsbezirk Dresden
Handwerkskammer zu Leipzig in Leipzig
Kammerbezirk: Ehemaliger Direktionsbezirk LeipzigSachsen-Anhalt[Bearbeiten]Handwerkskammer Halle (Saale) in Halle (Saale)
Kammerbezirk: Ehemalige Regierungsbezirke Dessau und Halle (Saale)
Handwerkskammer Magdeburg in Magdeburg
Kammerbezirk: Ehemaliger Regierungsbezirk MagdeburgSchleswig-Holstein[Bearbeiten]Handwerkskammer Flensburg in Flensburg
Kammerbezirk: Flensburg sowie die Kreise Dithmarschen, Nordfriesland, Rendsburg-Eckernförde und Schleswig-Flensburg
Handwerkskammer Lübeck in Lübeck
Kammerbezirk: Kiel, Lübeck und Neumünster sowie die Kreise Herzogtum Lauenburg, Ostholstein, Pinneberg, Plön, Segeberg, Steinburg und StormarnThüringen[Bearbeiten]Handwerkskammer Erfurt in Erfurt
Kammerbezirk: Erfurt und Weimar sowie die Landkreise Eichsfeld, Gotha, Ilm-Kreis, Kyffhäuserkreis, Nordhausen, Sömmerda, Unstrut-Hainich-Kreis und Weimarer Land
Handwerkskammer für Ostthüringen in Gera
Kammerbezirk: Gera und Jena sowie die Landkreise Altenburger Land, Greiz, Saale-Holzland-Kreis, Saale-Orla-Kreis und Saalfeld-Rudolstadt
Handwerkskammer Südthüringen in Suhl
Kammerbezirk: Suhl sowie die Landkreise Hildburghausen, Schmalkalden-Meiningen, Sonneberg und WartburgkreisSiehe auch[Bearbeiten]Industrie- und Handelskammer
Ingenieurkammer
Handwerksordnung
Innung
Zentralverband des Deutschen HandwerksWeblinks[Bearbeiten]
&#160;Commons: Handwerkskammern&#160;– Sammlung von Bildern, Videos und AudiodateienVorlage:Commonscat/Wartung/P 2 fehlt, P 1 ungleich Lemma
&#160;Wikisource: Handwerkergesetz (1897)&#160;– Quellen und VolltexteKarte (interaktiv) des HWK-Dachverbands mit allen Handwerkskammern in DeutschlandEinzelnachweise[Bearbeiten]↑ http://www.hwk-duesseldorf.de/service/sachverstaendige.html (Memento vom 18. August 2011 im Internet Archive)Vorlage:Webarchiv/Wartung/Linktext_fehltNormdaten&#160;(Sachbegriff): GND: 4159069-7 (AKS)
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Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.
Die gesetzliche Definition eines Verwaltungsverfahrens findet sich im deutschen Recht in § 9 VwVfG; sie lautet:„Das Verwaltungsverfahren im Sinne dieses Gesetzes ist die nach außen wirkende Tätigkeit der Behörden, die auf die Prüfung der Voraussetzungen, die Vorbereitung und den Erlass eines Verwaltungsaktes oder auf den Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Vertrages gerichtet ist; es schließt den Erlass des Verwaltungsaktes oder den Abschluss des öffentlich-rechtlichen Vertrags ein.“
Inhaltsverzeichnis
1 Abgrenzung zum privatrechtlichen Handeln
2 Verfahrensarten
3 Andere Verfahrensordnungen
4 Ablauf des Verwaltungsverfahrens nach Bundesrecht (Abweichungen auf Landesebene möglich)
5 Rechtsmittel5.1 Vorverfahren (Widerspruchsverfahren)
5.2 1. Instanz
5.3 2. Instanz
5.4 3. Instanz
6 Aufhebung nach Bestandskraft
7 LiteraturAbgrenzung zum privatrechtlichen Handeln[Bearbeiten]
Das heißt, die Tätigkeit der Behörde muss:nach außen („zum Bürger hin“) wirken, interne Weisungen eines Behördenleiters an seine Angestellten oder Beamten setzen also kein Verwaltungsverfahren in Gang; z.&#160;B. Verwaltungsvorschriften
auf den Erlass eines Verwaltungsaktes oder den Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Vertrages zielen. Die Beschaffung von Büromaterial durch eine Behörde und der zur Beschaffung führende interne Willensbildungsprozess ist also kein Verwaltungsverfahren; da die Verwaltung bürgerlich-rechtliche Kaufverträge wie jede Privatperson schließt. Letzteres wird auch als fiskalisches Handeln bezeichnet.Verfahrensarten[Bearbeiten]
Das Verwaltungsverfahren umfasst sowohl die Vorbereitung als auch den Erlass eines Verwaltungsaktes.
Es gilt der Grundsatz der Nichtförmlichkeit (§&#160;10 VwVfG). Danach ist das Verwaltungsverfahren an bestimmte Formen nicht gebunden, soweit keine besonderen Rechtsvorschriften für die Form des Verfahrens bestehen. Es ist einfach, zweckmäßig und zügig durchzuführen.
Für komplexe Sachverhalte bestehen solche besonderen Rechtsvorschriften für die Form des Verfahrens. Es findet dann ein förmliches Verwaltungsverfahren statt (§§ 63 ff. VwVfG).
Ein Unterfall des förmlichen Verwaltungsverfahrens ist das Planfeststellungsverfahren (§§ 72 ff. VwVfG). Es findet Anwendung insbesondere bei raumbedeutsamen Bauvorhaben (Beispiel: eisenbahnrechtliche Planfeststellung gemäß § 18 Allgemeines Eisenbahngesetz). Das Gesetz sieht ein eingehend geregeltes Anhörungsverfahren vor (§ 73 VwVfG), in dem jeder, dessen Belange von dem geplanten Vorhaben berührt werden, den Plan des Vorhabenträgers einsehen, gegen das Vorhaben Einwendungen erheben kann und diese Einwendungen dann in einem speziellen Erörterungstermin erledigt werden sollen. Behörden, deren Aufgabenbereich durch das Vorhaben berührt wird, werden von der Anhörungsbehörde zur Stellungnahme aufgefordert. Als abschließende Entscheidung ergeht ein Planfeststellungsbeschluß (§ 74 VwVfG).
Verwaltungsakte, die in einem förmlichen Verwaltungsverfahren erlassen worden sind, bedürfen keines Vorverfahrens, sondern können unmittelbar gerichtlich angefochten werden (§ 70 VwVfG).
Andere Verfahrensordnungen[Bearbeiten]
Das Verwaltungsverfahrensgesetz regelt in Deutschland nur einen Teil der Verwaltungsverfahren, nämlich die von Bundesbehörden durchgeführten, für die keine spezialgesetzlichen Regelungen bestehen; solche gibt es z.&#160;B. im Zehnten Buch Sozialgesetzbuch (SGB X) für das Verwaltungsverfahren im Sozialrecht und in der Abgabenordnung für das Verwaltungsverfahren bei der Steuererhebung. Die deutschen Bundesländer haben eigene Verwaltungsverfahrensgesetze, die jedoch nur in wenigen Details voneinander und vom Verwaltungsverfahrensgesetz der Bundesrepublik abweichen.
Ablauf des Verwaltungsverfahrens nach Bundesrecht (Abweichungen auf Landesebene möglich)[Bearbeiten]§&#160;22 VwVfG – Antrag (von Amts wegen oder auf Antrag)
§&#160;24 VwVfG – Sachverhaltsermittlung
§&#160;26 VwVfG – Beweismittel
§&#160;28 VwVfG – Anhörung
§&#160;41 VwVfG – Bekanntgabe des Verwaltungsaktes (auch Grundsatz der Verhältnismäßigkeit)Das Verwaltungsverfahren kann auch vor Erlass bzw. ohne einen Verwaltungsakt enden, insbes. durch Antragsrücknahme, durch Abschluss eines öffentlich-rechtlichen Vertrages oder, sofern es von Amts wegen begonnen wurde, durch schlichte Einstellung durch die Behörde.
Rechtsmittel[Bearbeiten]
Vorverfahren (Widerspruchsverfahren)[Bearbeiten]
Der Adressat eines Verwaltungsaktes kann gegen einen Verwaltungsakt Widerspruch erheben, sofern das Vorverfahren nicht für den konkreten Verwaltungsakt in § 68 Abs. 1 VwGO oder im jeweiligen Landesrecht (in der Regel in den jeweiligen Ausführungsgesetzen zur VwGO) ausgeschlossen wurde (s. hierzu Besonderheiten des Vorverfahrens). Soweit nicht auf landesrechtlicher Basis ein Wahlrecht zwischen Widerspruchsverfahren und Klageverfahren geschaffen wurde, würde die unmittelbare Klageerhebung gegen einen Verwaltungsakt ohne vorherige Erhebung eines Widerspruchs zur Unzulässigkeit der Klage führen.
Mit der Einlegung des Widerspruchs beginnt das Vorverfahren, §&#160;68 ff. VwGO. Die Ausgangsbehörde kann nach Prüfung des Widerspruchs diesem Abhelfen (§&#160;72 VwGO). Andernfalls entscheidet die Widerspruchsbehörde abschließend über den Widerspruch und kann diesem stattgeben oder zurückweisen, §&#160;73. Neben der Entscheidung in der Sache ist auch über die Kosten gem. § 73 Abs. 3 S. 3 VwGO, § 80 VwVfG zu entscheiden. War ein Rechtsanwalt im Verfahren bestellt, ist weiterhin zu entscheiden, ob die Hinzuziehung notwendig war (§ 80 Abs. 2 VwVfG) und somit auch die Anwaltskosten für das Widerspruchsverfahren zu erstatten sind.
Der Widerspruch hat im Grundsatz aufschiebende Wirkung und hindert die Behörde somit daran, den Verwaltungsakt vor Abschluss des Verwaltungsverfahrens zu vollziehen. Ausnahmen von dieser Regel sind in §&#160;80 VwGO festgelegt und betreffen praxisrelavant vor allem die Anforderung von öffentlichen Abgaben und Kosten (ähnliches im Finanzgerichtsordnung bei Steuerfestsetzungen), bei unaufschiebbaren Maßnahmen von Polizeivollzugsbeamten und teilweise im Ausländerrecht (vgl. §&#160;84 AufenthG). Weiterhin kann die Behörde in entsprechenden Fällen die sofortige Vollziehung gem. § 80 Abs. 2 Nr. 4 VwGO anordnen und damit die aufschiebende Wirkung eines Widerspruchs entfallen lassen. Entfaltet ein Widerspruch aus den genannten Gründen keine aufschiebende Wirkung, kann ggf. eine Aussetzung der Vollziehung bei der Behörde gem. § 80 Abs. 4 VwGO oder eine Anordnung bzw. Wiederherstellung der aufschiebenden Wirkung durch das Gericht gem. § 80 Abs. 4 VwGO beantragt werden.
1. Instanz[Bearbeiten]
§&#160;40 VwGO – Eröffnung des Verwaltungsrechtswegs (Wenn das Vorverfahren erfolglos abgeschlossen wurde, ist nun die Klage in 1. Instanz zulässig; spruchreif – das Gericht kann entscheiden, ohne dass es vorher noch einer Ermessensentscheidung der Behörde bedarf – ansonsten: Verpflichtung der Behörde erneut zu entscheiden)
§&#160;113 VwGO – Urteilstenor = Aufhebung (Anfechtungsklage §&#160;113 Abs. 1 VwGO) oder Verpflichtung der Behörde zum Erlass des begehrten Verwaltungsaktes bzw. zur erneuten Entscheidung unter Beachtung des Urteils (Verpflichtungsklage §&#160;113 Abs. 5 S. 1 bzw. 2 VwGO)
2. Instanz[Bearbeiten]
§&#160;124 VwGO – Berufung – Zulässigkeit – Frist – Form bei einem Oberverwaltungsgericht oder Verwaltungsgerichtshof §&#160;80 VwGO
§&#160;113 VwGO – Urteilstenor (Siehe oben).
3. Instanz[Bearbeiten]
§&#160;133 VwGO – Revision beim Bundesverwaltungsgericht. Dies ist die höchste Instanz der Verwaltungsgerichtsbarkeit
§&#160;113 VwGO – Urteilstenor (s.&#160;o.)
Aufhebung nach Bestandskraft[Bearbeiten]
Nach Eintritt der Bestandskraft ist der Verwaltungsakt nicht mehr anfechtbar – vorbehaltlich spezieller Aufhebungsmöglichkeiten in Spezialgesetzen, z. B. dem Antrag auf Neufeststellung gemäß § 44 SGB X.
Jedoch kann von Amts wegen ein rechtswidriger Verwaltungsakt gem. §&#160;48 VwVfG (Rücknahme) zurückgenommen, ein rechtmäßiger Verwaltungsakte nach §&#160;49 VwVfG (Widerruf) widerrufen werden.
Hierbei gilt die Unterscheidung zwischen belastendem Verwaltungsakt und begünstigendem Verwaltungsakt. Im letzteren Fall genießt der Bürger unter gewissen Umständen Vertrauensschutz.
Unter bestimmten Voraussetzungen kann die Behörde auch das Verfahren auf Antrag des Betroffenen wieder aufgreifen und den unanfechtbaren Verwaltungsakt aufheben oder ändern (§&#160;51 VwVfG).
Literatur[Bearbeiten]Harald Hofmann, Jürgen Gerke: Allgemeines Verwaltungsrecht mit Bescheidtechnik, Verwaltungsvollstreckung und Rechtsschutz. 10. Auflage. Kohlhammer, ISBN 978-3-555-01510-1.
Jörg-Dieter Oberrath: Öffentliches Recht. Verfassungsrecht, Europarecht, Allgemeines Verwaltungsrecht und Verwaltungsprozessrecht mit Grundlagen des öffentlichen Wirtschaftsrechts. 2. Auflage. Carl Heymanns, Köln, Berlin, München 2008, ISBN 978-3-452-26776-4.
Jens-Peter Schneider: Strukturen und Typen von Verwaltungsverfahren. In: Wolfgang Hoffmann-Riem, Eberhard Schmidt-Aßmann, Andreas Voßkuhle (Hrsg.): Grundlagen des Verwaltungsrechts. Bd. II (GVwR II). C.H. Beck, München 2008, ISBN 978-3-406-54718-8, S. 523–624.
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Dieser Artikel behandelt den beruflichen Abschluss Meister, für weitere Bedeutungen siehe Meister (Begriffsklärung).In diesem Artikel&#160;fehlen folgende wichtige Informationen: Geschichte des Meisters.
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Meister (v. lat.: „Magister“ für „Lehrer“, engl. „Master“ bzw. „Master craftsman“, auch: „Foreman craftsman“ Abk. Mstr., me.[1]) ist ein höherer Berufsabschluss in handwerklichen, künstlerischen, technisch-gewerblichen, landwirtschaftlichen und weiteren Berufen.Inhaltsverzeichnis
1 Deutschland1.1 Abschlüsse auf Meisterebene1.1.1 Handwerksmeister
1.1.2 Industriemeister
1.1.3 Fachmeister
1.1.4 Landwirtschaftsmeister
1.1.5 Hauswirtschaftsmeister
1.1.6 Fachwirt/Fachkaufmann und weitere Abschlüsse
1.2 Rechtlich geschützte Bezeichnung und Abgrenzung
1.3 Europäischer Qualifikationsrahmen
1.4 Förderung der Aufstiegsfortbildung zum Meister
2 Österreich
3 Schweiz3.1 Unterschiede zu Deutschland
4 Belgien
5 Siehe auch
6 Einzelnachweise
7 WeblinksDeutschland[Bearbeiten]
Der Meister ist in Deutschland eine sogenannte Aufstiegsfortbildung nach der Handwerksordnung oder dem Berufsbildungsgesetz, die in der Regel auf eine abgeschlossene Berufsausbildung aufbaut und zu einem öffentlich-rechtlich anerkannten Abschluss führt. Die Prüfungen finden bei den jeweiligen berufsständischen Körperschaften statt. Bildungsträger und Meisterschulen bieten Vorbereitungslehrgänge auf die Abschlussprüfungen an; für die Zulassung zu den Prüfungen ist die Teilnahme an einem Lehrgang allerdings nicht in allen Fällen verpflichtend.
Abschlüsse auf Meisterebene[Bearbeiten]
Handwerksmeister[Bearbeiten]
→ Hauptartikel: Handwerksmeister
Der Abschluss zum Handwerksmeister soll in erster Linie dazu befähigen, ein Handwerk selbständig auszuüben, somit einen eigenen Betrieb zu führen, und Auszubildende einzustellen und auszubilden.[2] Die Prüfung wird durch Meisterprüfungsausschüsse abgenommen, die als staatliche Prüfungsbehörden für die einzelnen Handwerksberufe am Sitz der Handwerkskammern (HWK) für ihren Bezirk eingerichtet sind.
Industriemeister[Bearbeiten]
→ Hauptartikel: Industriemeister
Der Aufgabenschwerpunkt der Industriemeister liegt in der fachlichen, organisatorischen und personellen Führung von Arbeitsgruppen oder Abteilungen in (Industrie-)Betrieben. Als Führungskraft nimmt der Industriemeister dabei eine Stellung zwischen Facharbeitern und Technikern ein. Die Prüfung wird durch den Meisterprüfungsausschuss der zuständigen Industrie- und Handelskammer (IHK) abgenommen.[3]
Fachmeister[Bearbeiten]
Im Bereich der Industrie- und Handelskammern gibt es neben den klassischen Industriemeistern auch die Fachmeister, die nicht mit der industriellen Fertigung beschäftigt sind, beispielsweise Küchenmeister oder Hotelmeister. Sie legen in anderen Gewerken ebenfalls eine Meisterprüfung vor einer IHK ab.[4]
Landwirtschaftsmeister[Bearbeiten]
Der Landwirtschaftsmeister übernimmt Fach- und Führungsaufgaben in der Agrarwirtschaft. Er ist beispielsweise für die Planung und Durchführung der pflanzlichen und tierischen Produktion sowie für den Einsatz der entsprechenden Maschinen und Betriebsmittel zuständig. Die Prüfung wird bei der zuständigen Landwirtschaftskammer oder dem zuständigen Ministerium für Landwirtschaft und Ernährung abgelegt.[5]
Hauswirtschaftsmeister[Bearbeiten]
Meister der Hauswirtschaft übernehmen Fach- und Führungsaufgaben in hauswirtschaftlichen Betrieben. Sie kümmern sich um die hauswirtschaftliche Versorgung und die Betreuung von Personen. Die Prüfung wird durch Prüfungsausschüsse abgenommen, die von der jeweils zuständigen Stelle der Bundesländer bestimmt werden.[6]
Fachwirt/Fachkaufmann und weitere Abschlüsse[Bearbeiten]
Auch für kaufmännische Berufe gibt es einen „Kaufmannsmeister“, also eine Qualifikation auf Meisterebene: Den branchenbezogenen Geprüften Fachwirt und den funktionsbezogenen Geprüften Fachkaufmann. Darüber hinaus besteht im Rahmen der IHK-Weiterbildungsstruktur mit den Operativen Professionals eine Fortbildungsmöglichkeit für IT-Berufe und mit dem Geprüften Aus- und Weiterbildungspädagogen eine Höherqualifikation im Ausbildungsbereich.[7] Die Prüfung wird vor einem Ausschuss der zuständigen Industrie- und Handelskammer abgelegt.
Rechtlich geschützte Bezeichnung und Abgrenzung[Bearbeiten]
Im Handwerksbereich darf die Ausbildungsbezeichnung Meister – in Verbindung mit einem Handwerk – nur führen, wer die Meisterprüfung in dem entsprechenden Handwerk bestanden hat.[8] Die in der Industrie verwendeten Bezeichnungen, zum Beispiel Werkmeister, beziehen sich auf die Inhaber gehobener Positionen mit abgeschlossener Fachausbildung, genießen als solche jedoch keinen gesetzlichen Schutz. Die Ausbildungsbezeichnung Industriemeister dagegen ist geschützt.
Über die Meister in den oben genannten Abschlüssen hinaus sind Wortzusammensetzungen mit Meister die Bezeichnung für einige Berufe und berufliche Funktionen, zum Beispiel Baumeister, Tonmeister, Schnittmeister oder Bademeister. Diese Bezeichnungen sind jedoch keine Abschlüsse von Aufstiegsfortbildungen, sondern sollen zum einen die leitende Funktion (Tonmeister, Schnittmeister) darstellen, zum anderen ist sie die Abschlussbezeichnung einer Berufsausbildung (Bademeister).
Auch Amtsbezeichnungen von Beamten enthalten das Wort Meister (zum Beispiel Polizeiobermeister oder den Bürgermeister einer Gemeinde).
Bei der Bundeswehr werden oder wurden Soldaten, die nach Ausbildung, Prüfung und Ernennung bestimmte Aufgaben wahrnehmen, als …meister bezeichnet (beispielsweise Luftrettungsmeister, Sonarmeister, Sanitätsmeister, Lademeister, Schirrmeister).
Europäischer Qualifikationsrahmen[Bearbeiten]
In Deutschland einigten sich Bund und Länder sowie weitere Partner im Februar 2012 darauf, an Handwerks-, Industrie- und Handelskammern erworbene Meisterbriefe im Rahmen der Erstellung des Europäischen Qualifikationsrahmens (EQR) auf die Stufe&#160;6 von 8 einzuordnen. Damit steht ein Meisterabschluss mit dem Bachelor (B.Eng., B.Sc.) auf der gleichen Stufe,[9] ebenso der Techniker.[10] Meister und Bachelor wurden dem Niveau 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens (DQR) zugeordnet, weil es sich um gleichwertige, nicht aber gleichartige Qualifikationen handele. Beide Qualifikationen wurden in unterschiedlichen Bildungsbereichen erworben und unterscheiden sich sowohl hinsichtlich ihrer Kompetenz- als auch Aufgabenprofile; der DQR beseitigt diese Unterschiede nicht, vielmehr bleiben alle bisherigen Abschluss- und Qualifizierungsarten erhalten. Ebenso wird das bestehende System der nationalen Zugangsberechtigungen vom DQR nicht berührt. Insofern berechtigt ein Meisterbrief wie bisher zum direkten Zugang zum Bachelor-, nicht jedoch zum Masterstudium.[11] Auch berühren die Zuordnungen zu den Niveaus des DQR nicht bestehende tarif- oder besoldungsrechtliche Regelungen.[12]
Zu diesem Sachverhalt veröffentlichte der VDI ein Positionspapier,[13] welches herausstellt, dass die Meister- und Techniker-Abschlüsse dem gleichen Kompetenzniveau zum Bachelor entsprächen, jedoch nicht gleichartig seien.
Förderung der Aufstiegsfortbildung zum Meister[Bearbeiten]
→ Hauptartikel: Aufstiegsfortbildungsförderungsgesetz
Fachkräfte mit einer nach der dem Berufsbildungsgesetz (BBiG) oder der Handwerksordnung (HwO) anerkannten, abgeschlossenen Erstausbildung oder einem vergleichbaren Berufsabschluss können für die Fortbildung zum Meister eine Ausbildungsförderung nach dem Aufstiegsausbildungsförderungsgesetz (sogenanntes Meister-BaFöG) erhalten. Voraussetzung ist, dass sie an einer Fortbildung teilnehmen, die gezielt auf eine entsprechende öffentlich-rechtliche Prüfungen vorbereitet. Der Abschluss der Fortbildung muss über dem Niveau einer Facharbeiter-, Gesellen- und Gehilfenprüfung oder eines Berufsfachschulabschlusses liegen, was bei der Meisterprüfung der Fall ist. Akademische Abschlüsse, die über dem Meister liegen (zum Beispiel Fachhochschul- oder Universitätsabschlüsse), werden auf diesem Wege nicht gefördert, hier kommen Maßnahmen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz in Betracht.
Die Förderung umfasst sowohl Teilzeit- als auch Vollzeitmaßnahmen. Der Maßnahmebeitrag setzt sich einem Beitrag zu den Lehrgangs- und Prüfungsgebühren (maximal 10.226 Euro) und zu den Kosten des Prüfungsstückes (maximal 1534 Euro) zusammen und wird einkommens- und vermögensunabhängig gewährt. Bei Vollzeitmaßnahmen kann, in Abhängigkeit von Einkommen und Vermögen, ein Beitrag zum Lebensunterhalt gewährt werden. 30,5&#160;% der Fördersumme wird als Zuschuss vergeben, 69,5&#160;% als Darlehen. Der Zuschuss zum Prüfungsstück wird ausschließlich als Darlehen vergeben. Sei dem 1. Juli 2009 können zusätzlich 25&#160;% des Darlehens auf Antrag in einen Zuschuss umgewandelt werden, der nicht zurückgezahlt werden muss. Eine weitere Umwandlung ist auf Antrag möglich, wenn der Geförderte einen Betrieb gründet oder übernimmt und mindestens einen dauerhaft sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten oder Auszubildenden einstellt. In diesem Fall können 33&#160;% des Darlehens für die Lehrgangs- und Prüfungsgebühren erlassen werden. Die Mindestdarlehnssumme beträgt aber 33&#160;% des ursprünglichen Darlehens, auch wenn mehrere Erlassgründe zusammenfallen.
Österreich[Bearbeiten]
In Österreich wird unterschieden zwischen dem gewerblichen Meister und dem Werkmeister. Der Werkmeister entspricht dem deutschen Industriemeister. Der gewerbliche Meister ist mit dem deutschen Handwerksmeister vergleichbar. Im Gegensatz zum Werkmeister verfügt der Meister im Handwerk aber auch über die notwendige kaufmännische Ausbildung zur selbständigen Unternehmensführung.
Schweiz[Bearbeiten]
Die Meisterausbildung wurde in der Schweiz in die höhere Berufsbildung aufgenommen und findet sich darin als Berufsprüfung und höhere Fachprüfung wieder.
Der Abschluss der höheren Fachprüfung bzw. das verliehene eidgenössische Diplom gilt als äquivalent zum deutschen Meisterbrief.
Unterschiede zu Deutschland[Bearbeiten]
In der Schweiz wird oft noch eine ein- oder mehrjährige berufliche Praxis nach der Lehre gefordert. In vielen Berufen ist die Ausbildung gestuft, die Zulassung zur Höheren Fachprüfung setzt das Bestehen einer oder mehrerer (zum Beispiel zwei im Elektrohandwerk) Berufsprüfungen voraus.
Der Besuch einer Meisterschule ist nicht zwingend notwendig, der Besuch von Vorbereitungskursen aber immer empfohlen bzw. in manchen Verordnungen vorgeschrieben.
Die Abschlussurkunde ist ein eidgenössisches Diplom und nicht wie in Deutschland der Meisterbrief.
Die Berufsbezeichnung kann (beispielsweise Bootbaumeister)[14], muss aber nicht (beispielsweise Eidgenössisch diplomierter Elektroinstallateur) den Begriff Meister enthalten.
Die Bezeichnung eidgenössisches Diplom stellt insbesondere in Deutschland ein Problem dar, weil in Deutschland das Diplom für akademische Abschlüsse reserviert ist.
Belgien[Bearbeiten]
Die deutschsprachige Gemeinschaft Belgiens kennt ebenfalls die Meisterausbildung.[15]
Die Aufsichtsbehörde ist das Institut für Aus- und Weiterbildung (IAWM).
Siehe auch[Bearbeiten]Bachelor Professional
Bundesinstitut für Berufsbildung
Deutscher Industrie- und Handelskammertag
Zentralverband des Deutschen HandwerksEinzelnachweise[Bearbeiten]↑ Deutsche Handwerks-Zeitung vom 4. März 2002 (abgerufen am 19. Juli 2010) Die Abkürzung me. ist eine von der Handwerkskammer Wiesbaden eingetragene Marke und nicht allgemein verbreitet.
↑ Strukturierte Weiterbildung im Handwerk (PDF; 196&#160;kB)
↑ Industriemeister/in – allgemein im Berufenet der Bundesagentur für Arbeit
↑ IHK-Fachmeister
↑ Landwirtschaftsmeister/in im Berufenet der Bundesagentur für Arbeit
↑ Meister/in – Hauswirtschaft im Berufenet der Bundesagentur für Arbeit
↑ Die Struktur der IHK-Aufstiegsfortbildung
↑ § 51 und § 51d Handwerksordnung
↑ Annual Report 2008, eureta.org (pdf; 539&#160;kB)
↑ http://www.morgenpost.de/politik/inland/article1896527/Bachelor-und-Handwerks-Meister-nun-gleichwertig.html
↑ http://www.deutscherqualifikationsrahmen.de/de/faq/#meisterbachelor
↑ http://www.deutscherqualifikationsrahmen.de/de/faq/#meisterbachelor
↑ VDI zum Deutschen Qualifikationsrahmen April 2012, vdi.de (pdf; 50&#160;kB)
↑ http://www.bbt.admin.ch/bvz/hbb/index.html?detail=1&amp;typ=hfp&amp;lang=de&amp;item=71
↑ http://www.iawm.be/de/ausbildung/meisterkurse.htmlWeblinks[Bearbeiten]
&#160;Wikisource: Erste generelle Regelung zum Erwerb des Meistertitels in der Gewerbeordnung des Deutschen Reichs (1897)&#160;– Quellen und Volltexte
&#160;&#160;Wikiquote: Meister&#160;– ZitateDer Meister im DDR-Wirtschaftssystem (PDF; 135&#160;kB)<!–NewPP limit report
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Dieser Artikel beschreibt den Begriff Gremium als Bezeichnung für einen Ausschuss; für den gleichnamigen Motorradclub siehe Gremium MC.Die Artikel Ausschuss und Gremium überschneiden sich thematisch. Hilf mit, die Artikel besser voneinander abzugrenzen oder zusammenzuführen (→&#160;Anleitung). Beteilige dich dazu an der betreffenden&#160;Redundanzdiskussion. Bitte entferne diesen Baustein erst nach vollständiger Abarbeitung der Redundanz und vergiss nicht, den betreffenden Eintrag auf der Redundanzdiskussionsseite mit {{Erledigt|1=~~~~}} zu markieren. PM3 04:08, 29. Jun. 2014 (CEST)
Ein Gremium (lateinisch „Schoß, Innerstes“)[1][2] ist eine mit zentralen Anliegen befasste Gruppe einer größeren Gruppe von Personen.
Ein Beispiel ist das parlamentarische Kontrollgremium des Bundestags, das sich mit den Grundrechten befasst und im Grundgesetz verankert ist.[3]Inhaltsverzeichnis
1 Merkmale
2 Vor- und Nachteile
3 Beispiele3.1 Individuelle Gremien
3.2 Klassen von Gremien
4 Einzelnachweise
5 LiteraturMerkmale[Bearbeiten]
Gremien werden meist für bestimmte Aufgaben mit zeitlich befristeten Arbeitsschwerpunkten gebildet und nehmen Entscheidungsaufgaben, Informationsaufgaben, Beratungsaufgaben oder Ausführungsaufgaben wahr, wofür ihnen bestimmte Funktionen delegiert werden. Gremien können in der Privatwirtschaft als auch in der öffentlichen Verwaltung sowohl ad hoc als auch permanent gebildet werden. Sie sind durch eine flache Organisation gekennzeichnet. Nach den Merkmalen Umfang der Mitarbeit (Voll- oder Teilzeit), Art der Gruppenaufgabe (unbefristete Daueraufgaben/befristete Sonderaufgaben) und dem zeitlichen Aspekt (kontinuierlich/diskontinuierlich) wird in hauptamtliche (Leitungsgruppe, Arbeitsgruppe) und nebenamtliches Gremium (Ausschuss, Problemlösegruppe) unterschieden. Projektgruppen können als haupt- oder nebenamtliche Gremien auftreten. Häufig handeln Gremien als Organ einer juristischen Person.
Vor- und Nachteile[Bearbeiten]
Meist werden aufgrund der Betrachtung der Problemstellungen von verschiedenen Standpunkten sowie erhöhter Problemlösungsakzeptanz bessere Ergebnisse erzielt. Diese Vorteile entstehen vor allem aufgrund von unterschiedlichen Erfahrungs- und Wissenshintergründen der Gruppenmitglieder, erhöhter Motivation, besserem Arbeitsklima und stärkerer Zielorientierung durch Integration der Einzelinteressen. Auf der anderen Seite treten oft dysfunktionale Faktoren wie Kommunikationsprobleme, emotionale Spannungen und persönliche Egoismen auf. Dies kann nicht nur den reibungslosen Arbeitsablauf behindern, sondern führt im Extremfall zum Auseinanderbrechen der Gruppe.
Beispiele[Bearbeiten]
Individuelle Gremien[Bearbeiten]Internationale Arbeitsgemeinschaft Knochentumoren
Europäischer Konvent
Österreichischer Musikrat
Gutachtergremien der Deutschen Forschungsgemeinschaft
Kuratorium der Universität Potsdam
Frauengremium des Fachbereiches Politik- und Sozialwissenschaften der Freien Universität Berlin
Österreichisches Hebammengremium
Ältestenrat und Ausschüsse des Deutschen Bundestages.
Sicherheitsrat der Vereinten NationenKlassen von Gremien[Bearbeiten]Präsidium
BetriebsratGesetzlich eingerichtete Gremien die als Staatsorgan arbeiten sind etwa Ortsrat, Gemeindevertretung, Stadtrat, Parlament, Regierung, Staatsrat, Sowjet, in der Schweiz Nationalrat und Ständerat.
Gremien werden auch spontan eingerichtet, etwa die ersten Arbeiter- und Soldatenräte in der Räterepublik im Rätekommunismus oder die sogenannten „Runden Tische”, an denen viele der Revolutionen im Jahr 1989 ausgehandelt bzw. gestaltet wurden.
Einzelnachweise[Bearbeiten]↑ gremium. Pons-Verlag. Abgerufen am 1.&#160;Januar 2014.
↑ &#160;Frank Nullmeier, Tanja Pritzlaff, Anne C. Weihe, Britta Baumgarten: Entscheiden in Gremien – Von der Videoaufzeichnung zur Prozessanalyse. GWV Fachverlage, 2008, ISBN 978-3-531-16052-8 (Auszug online bei Google, abgerufen am 1.&#160;Januar 2014).
↑ Einführung. Deutscher Bundestag. Abgerufen am 1.&#160;Januar 2014.Literatur[Bearbeiten]Dietmar Vahs: Organisation. Einführung in die Organisationstheorie und -praxis, 5. Aufl., Stuttgart 2005 ISBN 3-7910-2357-8, S. 80f<!–NewPP limit report
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Zivilrecht ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zum polnischen Zivilrecht siehe Zivilrecht (Polen).
Privatrecht ist ein Rechtsgebiet, das Beziehungen zwischen rechtlich – nicht zwingend auch wirtschaftlich – gleichgestellten Rechtssubjekten (→&#160;Natürliche Person, →&#160;Juristische Person) regelt. Die Bezeichnungen Bürgerliches Recht bzw. Zivilrecht (Verdeutschungen des lat. Terminus ius civile) werden oft synonym zu Privatrecht verwendet, bezeichnen genau genommen allerdings nur einen Teil desselben (nämlich das Gebiet „Allgemeines Privatrecht“; s.&#160;u.).
Einteilung des (objektiven) Rechts –
*) Anm.: Das Strafrecht wird zwar, wie auch hier in der Grafik, zumeist als eigenständiges Rechtsgebiet dargestellt bzw. behandelt, zählt jedoch trotzdem formal zum öffentlichen Recht.
Das Privatrecht steht in der Rechtswissenschaft neben dem Öffentlichen Recht (einschließlich des Strafrechts); zur genaueren Abgrenzung (siehe Abgrenzung zum Privatrecht). Das Privatrecht sieht – im Gegensatz zum Öffentlichen Recht – eine aus der Privatautonomie abgeleitete Freiheit des Willens vor, die es dem Einzelnen grundsätzlich gestattet, mit anderen in eine Rechtsbeziehung zu treten (oder auch darauf zu verzichten). Diese Freiheit kann allerdings durch eine Vielzahl von tatsächlichen Gegebenheiten eingeschränkt sein, etwa durch ein Monopol oder die finanzielle Leistungskraft des Einzelnen. Sie ist jedoch, davon unabhängig, für das Privatrecht prägend, weil sie eine Gestaltung des Rechts ohne staatlichen Einfluss zulässt. Eines der wichtigsten privatrechtlichen Gestaltungsmittel ist der privatrechtliche Vertrag (siehe auch: Rechtsgeschäft, Vertragsrecht).
Einteilung des Privatrechts
Das Privatrecht gliedert sich zuoberst inAllgemeines Privatrecht (auch Zivil-/Bürgerliches Recht) und
Sonderprivatrecht (oder Sonstiges Privatrecht).Für weitere Unterteilungen siehe die entsprechenden Absätze und Grafiken unten.
Während im Bürgerlichen Recht die grundlegenden Regeln über die Personen, die Sachen und die Schuldverhältnisse (in der Schweiz: Obligationen) festgelegt sind, wird das Sonderprivatrecht – das gelegentlich auch mit dem Wirtschaftsprivatrecht zusammengefasst wird – ausführlich geregelt besonders durch das Handelsrecht, das Arbeitsrecht, das Mietrecht und anderen – sehr detaillierten – Rechtsgebieten.Inhaltsverzeichnis
1 Allgemeines Privatrecht1.1 Gliederung nach dem Pandektensystem
1.2 Gliederung nach dem Institutionensystem
2 Sonderprivatrecht2.1 Handelsrecht
2.2 Arbeitsrecht
2.3 Weitere Bereiche
3 Kodifikationen
4 Internationales Privatrecht
5 Literatur5.1 Römisches Privatrecht
5.2 Privatrechtsgeschichte der Neuzeit
6 Weblinks
7 EinzelnachweiseAllgemeines Privatrecht[Bearbeiten]
Gliederung nach dem Pandektensystem[Bearbeiten]
Einteilung des Bürgerlichen Rechtes (Zivilrecht) nach dem Pandektensystem
Die Gliederung nach dem Pandektensystem teilt das Zivilrecht in fünf (bzw. sechs, mit eigenständigem Personenrecht) Teilbereiche ein: Allgemeiner Teil (in der Regel mit Personenrecht), Schuldrecht, Sachenrecht, Erbrecht, Familienrecht. Diesem Schema folgen pandektistische Kodifikationen, im Besonderen das deutsche Bürgerliche Gesetzbuch (BGB) und das schweizerische Zivilgesetzbuch (ZGB), sowie die moderne Rechtswissenschaft im deutschen Rechtskreis (Deutschland, Österreich).Allgemeiner TeilGrundlagen (Privatrecht; objektives und subjektives Recht)
Personenrecht (Natürliche Personen; Juristische Personen)
Lehre vom Rechtsgeschäft (Willenserklärung und Rechtsgeschäft; Vertrag; Geltungsvoraussetzungen des Rechtsgeschäfts)
Stellvertretung
Zeit (Fristen, Termine; Verjährung)
Schuldrecht
Sachenrecht
Familienrecht
ErbrechtGliederung nach dem Institutionensystem[Bearbeiten]
Einteilung des Bürgerlichen Rechtes (Zivilrecht) nach dem Institutionensystem
Die Gliederung des Zivilrechtes nach dem Institutionensystem, das nach dem Hauptwerk des klassischen römischen Juristen Gaius benannt ist, ist eine Einteilung nach Römischem Recht, die in der Zeit der ersten großen Kodifikationswelle – französischer Code civil, österreichisches Allgemeines Bürgerliches Gesetzbuch (ABGB) – aufgenommen wurde.
Die Einteilung gliedert sich grundsätzlich folgendermaßen:personae: Personen- und Familienrecht
res: Sachenrecht, Schuldrecht, Erbrecht
actiones: KlagenDas österreichische ABGB folgt diesem Schema, jedoch ohne das Prozessrecht einzubeziehen:Einleitung
Personenrecht: Personenrecht (vgl. Allgemeiner Teil), Familienrecht
SachenrechtDingliches Sachenrecht: Sachenrecht, Erbrecht
Persönliches Sachenrecht: Schuldrecht
Gemeinsame Bestimmungen der Personen- und SachenrechteDie österreichische Rechtswissenschaft betrachtet diese Einteilung als historisch und gliedert das Zivilrecht nach dem Pandektensystem. Das Institutionensystem ist damit nur für die inhaltliche Orientierung bei der praktischen Arbeit mit dem Gesetz sowie gegebenenfalls für Auslegungsfragen maßgeblich.
Sonderprivatrecht[Bearbeiten]
Handelsrecht[Bearbeiten]
→ Hauptartikel: Handelsrecht (Deutschland)
Für Österreich:
→ Hauptartikel: Unternehmensrecht
Das Handelsrecht wird als „Sonderprivatrecht der Kaufleute“ bezeichnet.[1] Es beinhaltet Normen, die für Kaufleute relevant sind, wie Bestimmungen über Handelsgeschäfte, die Firmierung des Kaufmannes, kaufmännische Hilfspersonen (Handelsmakler, Handelsvertreter, Kommissionäre, Spediteure, Lagerhalter) sowie weiter im Bereich des Gesellschaftsrechts Regeln über Personen- und Kapitalgesellschaften.
Für all diese Rechtsgebiete gilt, dass die Normen des allgemeinen Privatrechts subsidiär gelten, sodass z.&#160;B. für Handelsgeschäfte grundsätzlich allgemeines Privatrecht gilt, jedoch modifiziert und erweitert durch die Normen des Handelsrechts.
Dieses subsidiäre Verhältnis findet in Deutschland seine Kodifizierung in Art.&#160;2 Abs.&#160;1 EGHGB. In der schweizerischen Rechtstradition wurde ein eigenständiges kaufmännisches Handelsrecht seit jeher abgelehnt, dies mit der Begründung einer demokratischen Gleichheit aller Personen, die eine besondere Behandlung der Kaufleute nicht rechtfertige. Trotzdem finden sich im OR vereinzelt Sonderregeln für den kaufmännischen Verkehr (z.&#160;B. Art.&#160;190 OR), die sachgerechte Differenzierungen ermöglichen sollen.
Arbeitsrecht[Bearbeiten]
Das Arbeitsrecht regelt die Rechtsbeziehungen zwischen einzelnen Arbeitnehmern und Arbeitgebern (Individualarbeitsrecht) sowie zwischen den Koalitionen der Arbeitnehmer und Arbeitgeber und zwischen Vertretungsorganen der Arbeitnehmer und dem Arbeitgeber (kollektives Arbeitsrecht).
Die Normen des Arbeitsrechtes enthalten vielfach (einseitig) zwingende Vorschriften zugunsten des Arbeitnehmers. Auch hier gelten die Normen des allgemeinen Privatrechts subsidiär.
Weitere Bereiche[Bearbeiten]
Weitere Sonderprivatrechtsbereiche sind z.&#160;B. das Mietrecht, das Verkehrszivilrecht oder das Wertpapierrecht, wobei anzumerken ist, dass das Mietrecht und das Verkehrszivilrecht oft gemeinsam mit dem Bürgerlichen Recht (Schuldrecht/Vertragsrecht) behandelt wird und das Wertpapierrecht eine immanente Nahebeziehung zum Handelsrecht hat.
Kodifikationen[Bearbeiten]
Eine Kodifikation des Zivilrechts erfolgte in Deutschland 1900 mit dem Bürgerlichen Gesetzbuch (BGB), in Österreich 1812 mit dem Allgemeinen Bürgerlichen Gesetzbuch (ABGB), in der Schweiz 1883 mit dem Schweizerischen Obligationenrecht (OR) und 1912 mit dem Zivilgesetzbuch (ZGB), in Frankreich 1804 mit dem Code civil (Code Napoléon) und in Italien mit dem Codice civile. Besonders der Code civil hatte eine starke Ausstrahlungskraft und war Vorbild für die übrigen Kodifikationen der sogenannten Civil Law Countries.
Bevor das Deutsche Kaiserreich das Bürgerliche Gesetzbuch einführte, gab es in einigen deutschen Teilstaaten bereits ein kodifiziertes Landrecht, so den Codex Maximilianeus Bavaricus Civilis von 1756 in Bayern und das Allgemeine Landrecht für die Preußischen Staaten von 1794 (ALR). Manche Landrechte basierten auf dem Code civil, z.&#160;B. das Badische Landrecht von 1810.
Bereits im Mittelalter hatten viele Territorien des Heiligen Römischen Reiches deutscher Nation ein kodifiziertes Landrecht, das jedoch neben dem Zivilrecht auch andere Rechtsbereiche (z.&#160;B. Straf- und Verfassungsrecht) regelte.
Internationales Privatrecht[Bearbeiten]
Bei privatrechtlichen Fällen mit Auslandsbezug (z.&#160;B. bei Eheschließung von zwei Personen unterschiedlicher Staatsbürgerschaft, bei einem Schadensfall im Ausland oder bei internationalen Verträgen) bestehen besondere Kollisionsnormen, die bestimmen, welches Privatrecht anzuwenden ist. Dieser Rechtsbereich wird – etwas missverständlich – als Internationales Privatrecht bezeichnet.
Einzelne Rechtsmaterien haben völkerrechtliche Regelungen erhalten, die dann den nationalen Regelungen vorangehen, so insbesondere der internationale Warenkauf durch das Übereinkommen der Vereinten Nationen über Verträge über den internationalen Warenverkauf vom 11. April 1980, dem auch Deutschland, Österreich und die Schweiz beigetreten sind.
Die weltweit einzigartige Möglichkeit, privatrechtliche Ansprüche aus jedem Land der Welt vor einem US-Gericht einzuklagen, wird durch den US-amerikanischen Alien Tort Claims Act geregelt.
Literatur[Bearbeiten]Dieter Medicus: Grundwissen zum Bürgerlichen Recht. 6. Auflage, Heymann, Köln/Berlin/München 2004, ISBN 3-452-25804-1.
Martin Gebauer, Thomas Wiedmann (Hrsg.): Zivilrecht unter europäischem Einfluss: Die richtlinienkonforme Auslegung des BGB und anderer Gesetze; Kommentierung der wichtigsten EG-Verordnungen. 2. überarbeitete Auflage, Richard Boorberg Verlag, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-415-04479-1.
Helmut Koziol, Rudolf Welser: Bürgerliches Recht. 1. Band: 13. Auflage, Manz, Wien 2006, ISBN 3-214-14708-0. 2. Band: 13. Auflage, Manz, Wien 2007, ISBN 978-3-214-14709-9.
Peter Münch, Margherita Bortolani-Slongo: Praxisorientierte Einführung ins Privatrecht 2. Auflage, Schulthess, Zürich/Basel/Genf 2005, ISBN 3-7255-5061-1.Römisches Privatrecht[Bearbeiten]Max Kaser, Rolf Knütel: Römisches Privatrecht. 17. Auflage. München 2003, ISBN 3-406-41796-5.
Alfons Bürge: Römisches Privatrecht. Rechtsdenken und gesellschaftliche Verankerung. Eine Einführung (Die Altertumswissenschaft). Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt 1999, ISBN 3-534-10095-6.Privatrechtsgeschichte der Neuzeit[Bearbeiten]Franz Wieacker: Privatrechtsgeschichte der Neuzeit unter besonderer Berücksichtigung der deutschen Entwicklung. 2. Auflage. Göttingen 1967, DNB 458643742 (1996, ISBN 3-525-18108-6).
Gerhard Wesenberg, Gunter Wesener: Neuere deutsche Privatrechtsgeschichte im Rahmen der europäischen Rechtsentwicklung. 4. Auflage. Wien/Köln/Graz 1985, ISBN 3-205-08375-X.
Hans Schlosser: Grundzüge der Neueren Privatrechtsgeschichte. Rechtsentwicklungen im europäischen Kontext. 10. Auflage, UTB, Heidelberg 2005, ISBN 3-8252-0882-6.Weblinks[Bearbeiten]
&#160;Wikisource: Das bürgerliche Recht, Beitrag zum Stand im Deutschen Reich 1914&#160;– Quellen und Volltexte
&#160;Wikisource: Internationales Privatrecht, Beitrag zum Stand im Deutschen Reich 1914&#160;– Quellen und Volltexte
&#160;Wiktionary: Privatrecht&#160;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, ÜbersetzungenLinkkatalog zum Thema Zivilrecht bei DMOZEinzelnachweise[Bearbeiten]↑ Rainer Wörlen: Handels- und Gesellschaftsrecht, Tz. 1, S. 1.
Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Normdaten&#160;(Sachbegriff): GND: 4047304-1 (AKS)
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Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.
Als Strafverfolgung wird das Monopol des Staates zur Verfolgung von Straftaten bezeichnet. Die Strafverfolgung wird zuvor durch die Strafverfolgungsbehörden wie beispielsweise die Staatsanwaltschaft und ihre Ermittlungspersonen während des Ermittlungsverfahrens durchgeführt. Abschließend wird die Strafverfolgung durch Gerichte bewertet und erfährt hierbei ihren Abschluss im Gerichtsverfahren.
Für diese Institutionen besteht das Monopol, Grundrechte eines Verdächtigen aufgrund eines Verdachtes zunächst zu beschränken. Es findet keine Vorverurteilung statt (Mutmaßung), somit gilt bis zur rechtskräftigen Verurteilung die Maßgabe der Unschuldsvermutung. Hierbei sind rechtsstaatliche Prinzipien und geltendes Recht anzuwenden. Eine Verfolgung von Einzelnen oder von sozialen Gruppen durch Staatsorgane, die sich an die genannten Regeln hält, gilt weder als politische noch als religiöse Verfolgung.
Mit dem Rechtsstaatsgebot ist auch die Verpflichtung verbunden, das Ermittlungsverfahren in vertretbarer Kürze durchzuführen, um es entweder einzustellen oder Anklage zu erheben (vgl. Verhältnismäßigkeitsprinzip). Die Zuwiderhandlung wird selbst als Verfolgung Unschuldiger strafbar.
Die Strafverfolgung besteht hauptsächlich aus Ermittlungen. Der Strafanspruch des Staates wird nicht durch die speziellen Jedermann-Rechtfertigungsgründe der Nothilfe (§&#160;32 StGB) oder des Jedermann-Festnahme­rechts (§&#160;127 Abs. 1 StPO) begrenzt. Die Nothilfe zugunsten des Staates darf überhaupt nur dann angewandt werden, wenn der Staat in seiner Funktionsfähigkeit beeinträchtigt wird und eine Hilfe nicht anders erreichbar ist. Das Jedermann-Festnahmerecht ist lediglich bei objektiv gegebenen Straftaten anwendbar und erfordert die unverzügliche Inanspruchnahme staatlicher Unterstützung.
Nach Anklageerhebung ist die Strafverfolgung allein den Gerichten durch Urteil, Einstellung gegen Zahlung oder Auflagen oder Freispruch vorbehalten. Mit der Verurteilung beginnt die Strafvollstreckung.
Bundestags­abgeordnete besitzen eine Immunität gegen Strafverfolgung, diese kann jedoch durch den Bundestag aufgehoben werden.Inhaltsverzeichnis
1 Ermittlungsverfahren
2 Rechtsprechung
3 Siehe auch
4 Weblinks
5 EinzelnachweiseErmittlungsverfahren[Bearbeiten]
Die Strafverfolgungsbehörde handelt hierbei nach dem Legalitätsprinzip. Herrin des Verfahrens bei der Strafverfolgung ist die zuständige Staatsanwaltschaft. Die Polizei gehört ebenso zu den Strafverfolgungsbehörden (Vollzug der Aufgabe aus §&#160;163 StPO) in Verbindung mit dem entsprechenden Polizeirecht. Beide sind weisungsgebunden. Die Staatsanwaltschaft handelt gemäß Weisung des Dienstherrn. Die Polizei handelt als Strafverfolgungsbehörde gemäß Weisung der federführenden Staatsanwaltschaft (sofern die Staatsanwaltschaft eine Behörde eines Bundeslandes ist).
Im Ermittlungsverfahren gilt der „Strafanspruch des Staates“ als Maxime für gesetzlich normierte Maßnahmen gegenüber dem Verdächtigen, Beschuldigten bzw. Angeschuldigten. Daraus folgt der Grundsatz, dass dem Anzeigeerstatter im Regelfall lediglich ein bloßes Reflexrecht zukommt. Allerdings gibt es Ausnahmen von diesem Grundsatz, z.B. bei Straftaten von Amtsträgern. Liegt ein solcher Ausnahmefall vor, hat der Anzeigeerstatter einen Rechtsanspruch auf Strafverfolgung. [1] [2] [3]
Rechtsprechung[Bearbeiten]
Einschränkung der Strafverfolgung bei Rechtsbeugung (§&#160;339 StGB)
Der Bundesgerichtshof hat eine Reihe von Grundsätzen entwickelt, die die Strafverfolgung im Fall von Rechtsbeugung einschränken. Auf dieser Grundlage hat es alle NS-Richter vom Vorwurf der Rechtsbeugung mit Nachwirkungen in die Gegenwart freigesprochen, vgl. Egon Schneider in der Zeitschrift für die Anwaltspraxis (ZAP) 2006, Seite 305 (ISSN 0936-7292). Günther Bemmann,Manfred Seebode und Günter Spendel haben bereits 1997 den Vorschlag zu einer notwendigen Gesetzesreform der Rechtsbeugung unterbreitet, vgl. Zeitschrift für Rechtspolitik (ZRP) 1997, Seite 307. Der Gesetzgeber ist hierauf nicht eingegangen.
Siehe auch[Bearbeiten]Liste deutscher StaatsanwaltschaftenWeblinks[Bearbeiten]
&#160;Wiktionary: Strafverfolgung&#160;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
Einzelnachweise[Bearbeiten]↑ Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 26. Juni 2014, 2 BvR 2699/10, im Fall Tennessee Eisenberg
↑ Besprechung der Entscheidung des Bundesverfassungsgerichts vom 26. Juni 2014, 2 BvR 2699/10, in NJW-Spezial 2015, 57
↑ Michael Sachs, Grundrechte: Anspruch des Opfers auf Strafverfolgung des Täters, JuS 2015, 376
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Abkürzung: H:NA
Hilfe &gt; Bearbeiten &gt; Neuen Artikel anlegenHilfe
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BearbeitenSeite bearbeiten
Diskussionsseiten
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Neue Seite anlegenArtikelentwurf
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Bild und Ton
Kommunikation
TechnikIndex – Infos von A bis Z
Alle Hilfeseiten
GlossarVerhalten im NotfallNeuen Artikel anlegenJeden Tag werden in der Wikipedia hunderte neue Artikel angelegt. Diese Anleitung soll aufzeigen, wie auch du einen Artikel anlegen kannst.
Das Wichtigste vorab: In der Wikipedia dürfen nur Inhalte stehen, dierelevant sind für eine Enzyklopädie,
zu denen woanders schon nachprüfbar veröffentlicht wurde
und die dann von dir selbst als Autor in Form eines Artikels zusammengefasst werden.Die folgenden Hinweise sollen dir verdeutlichen, wie ein guter Artikel entworfen werden kann, und vermeiden, dass du in die falsche Richtung arbeitest. Sei aber unbesorgt: Wikipedia verlangt nicht, dass dein erster Artikel gleich alle wünschenswerten Anforderungen ab der ersten Version erfüllt. Du solltest aber schon Verantwortung für Deine Texte übernehmen und an einer Verbesserung mitwirken. Das Wiki-Prinzip beruht darauf, dass einer anfängt und viele mitarbeiten und verbessern, deshalb sei mutig und lege neue Artikel an. Je vollständiger, desto besser, aber auch kleine Pflanzen wachsen. Falls du Hilfe brauchst, wende dich gerne an das Mentorenprogramm oder frage einfach andere Nutzer um Rat und Hilfe. Die folgenden Hinweise sollen helfen, deine Mühen nicht ins Leere laufen zu lassen und dir eine Löschdiskussion zu ersparen (siehe unten).
Bitte nimm dir für das Verfassen eines Artikels Zeit: Ausführliche Tipps zu Aufbau, Stil und Literaturwahl findest du unter Wikipedia:Wie schreibe ich gute Artikel, Hilfen zur Formatierung des Artikels sind unter Hilfe:Textgestaltung, Wikipedia:Formatierung sowie Wikipedia:Formatvorlage aufgeführt und unter Wikipedia:Artikel werden die Mindestanforderungen an einen Artikel, die du beachten solltest, beschrieben.
Diese Anleitung geht davon aus, dass du dir bereits ein Artikelthema ausgesucht hast. Falls das nicht der Fall ist, können die Artikelwünsche Ideen geben. Anstatt einen neuen Artikel anzulegen, kannst du auch bisherige Artikel verbessern. Wenn du das Erstellen oder Bearbeiten von Artikeln erst einmal ausprobieren möchtest, nutze bitte die „Spielwiese“ –&#160;Hilfe zum Bearbeiten findest du unter Hilfe:Seite bearbeiten, als Neuling solltest du auch auf Wikipedia:Starthilfe und Wikipedia:Tutorial vorbeischauen.Tutorial für neue Autoren •Hilfe zum Bearbeiten •Häufige Fragen •Alle Hilfeseiten •Fragen stellen •Feste Ansprechpartner •Grundprinzipien •Richtlinien
Schritt 1: Artikelnamen überprüfen
Besteht der Artikel möglicherweise bereits unter einem anderen Namen (Lemma)?
Gib in das untenstehende Eingabefeld den Artikelnamen ein und klicke anschließend auf den Button „Volltextsuche“, um ähnliche Artikel aufzuspüren. Es kommt häufig vor, dass es zu einem Begriff zwei oder mehr gebräuchliche Wörter gibt, die synonym verwendet werden. Diesen Fall kann man mit Weiterleitungen lösen. Man sollte identische Inhalte nicht mehrfach unter verschiedenen Titeln speichern. Siehe dazu auch die Namenskonventionen.
Wenn Du sehen möchtest, ob schon ein anderer Benutzer am gleichen Thema arbeitet, kannst Du im Ergebnis der Volltext-Suche zusätzlich „Benutzer“ ankreuzen und erhältst dann auch Ergebnisse aus dem Benutzernamensraum (Hilfe zur Suchfunktion).
Main
Benutzer</form>
Schritt 2: Relevanz überprüfen
Es gibt Inhalte, die in der Wikipedia nicht erwünscht sind. Dazu zählen zum Beispiel reine Wörterbucheinträge oder Werbung in Artikeln: Bitte lies dir durch, was Wikipedia nicht ist. Manchmal kann es auch zu Interessenkonflikten kommen. Diese treten insbesondere in Zusammenhang mit einer Darstellung der eigenen Person oder Firma auf.
Bitte prüfe unbedingt anhand der Relevanzkriterien, ob dein Thema enzyklopädisch relevant ist! Viele Artikel werden gelöscht, weil ihre Themen für Wikipedia nicht relevant sind.
Wenn du dir unsicher bist, ob die Relevanz gegeben ist oder der Artikel überhaupt in die Wikipedia gehört, kannst du einfach beim Relevanzcheck nachfragen. Die Leute dort können dir am besten helfen, wenn du zusätzlich zur Frage (kurz und stichpunktartig) Gründe angibst, warum du meinst, dass der Gegenstand in einem Lexikon beschrieben werden sollte. Mach das bitte, bevor du den Artikel schreibst!
Bedenke, dass nach den Löschregeln auch geänderte Relevanzkriterien als neues Argument für eine Löschung gelten. Es gibt demnach keinen „Bestandsschutz“. Die Verfahren, nach denen sich diese Regeln ändern können, sind nicht genau festgelegt.
Schritt 3: Belege sammeln
In der Wikipedia besteht eine Belegpflicht; das heißt, alle nicht-trivialen Aussagen, die in einem Artikel stehen, müssen mit reputablen Quellen belegt sein! Als Enzyklopädie ist Wikipedia darauf bedacht, nur bereits bekanntes Wissen an den Leser zu bringen. Gleichzeitig muss der Inhalt eines Artikels aus zuverlässiger Hand überprüfbar sein. Deshalb empfiehlt es sich, schon vor dem Schreiben mögliche Belege (Fachliteratur, Qualitätszeitungen usw.) zu sammeln. Die verwendete Literatur sollte in einer Bibliothek auffindbar sein. Näheres steht auf Wikipedia:Belege.
Schritt 4: Artikeltitel (Lemma) und Erstellungsort (Namensraum) wählen
Wenn die Relevanz gegeben ist, geht es an das Artikelschreiben. Zuerst musst du dir ein geeignetes Lemma suchen, unter dem der Artikel abgespeichert wird. Das ist dann der Titel des Artikels. Dabei helfen die Namenskonventionen weiter. Insbesondere solltest du beachten, dass Wikipedia Groß- und Kleinschreibung unterscheidet.
Es gibt zwei Möglichkeiten, einen Artikel anzulegen, bzw. vorzubereiten:
Im Benutzernamensraum vorbereitenAls angemeldeter Nutzer kannst du den Artikel zunächst ungestört im Benutzernamensraum vorbereiten, um ihn dann später in den Artikelnamensraum zu verschieben. So läufst du nicht Gefahr, dass der Artikel direkt zu Beginn gelöscht wird, wenn du noch nicht fertig bist, und du hast genug Zeit, um Einzelheiten zu verbessern, bevor der Artikel für alle Leser sichtbar wird. Diese Methode ist für neue, noch nicht sehr erfahrene Nutzer sinnvoll, aber auch langjährige Wikipedianer nutzen diese Möglichkeit, zum Beispiel, wenn sie zu wenig Zeit haben, um sofort einen brauchbaren Artikel zu erstellen und so immer wieder mal daran arbeiten können.Um einen Artikel im Benutzernamensraum vorzubereiten, kannst Du den folgenden Kasten nutzen.
Bevor du auf Unterseite erstellen klickst, kannst du in das Eingabefeld statt des Wortes Artikelentwurf auch einen anderen von dir gewünschten Seitennamen eintragen. Wenn dein Artikelentwurf beispielsweise Mein Artikel heißen soll, muss im Eingabefeld stehen: Spezial:Meine Benutzerseite/Mein Artikel. Der Teil Spezial:Meine Benutzerseite/ bleibt unverändert stehen, er wird beim Erstellen der Seite automatisch ausgewertet. Danach kannst du mit Schritt 5 weitermachen.
</form>Du darfst das ausprobieren. Die Seite wird nur vorbereitet. Erst wenn du sie dann noch speicherst, wird sie tatsächlich erstellt.Siehe ausführlich auch unter Hilfe:Artikelentwurf.
Direkt im Artikelnamensraum erstellenEs ist natürlich auch möglich, den Artikel direkt im Artikelnamensraum zu erstellen. Beachte dabei aber bitte, dass der Artikel bei dieser Methode auch schon zu Beginn den grundlegenden Qualitätsstandards entsprechen sollte, da sonst die Gefahr besteht, dass er gelöscht wird, bevor er überhaupt fertig ist. Bei dieser Methode besteht also nicht die Möglichkeit, grundlegende Strukturen des Artikels erst über längere Zeit aufzubauen, aber natürlich wird auch nicht erwartet, dass er von Anfang an einwandfrei ist. Du brauchst also nicht besorgt zu sein, wenn du zu Beginn noch nicht alle Informationen im Artikel untergebracht hast.Um einen Artikel sofort im Artikelnamensraum anzulegen, gib im folgenden Kasten den Titel des Artikels ein und klicke auf die Schaltfläche. Danach kannst du mit Schritt 5 weitermachen:
</form>Hinweis: Du brauchst nicht jedes Mal auf diese Seite zu kommen, wenn du zukünftig weitere Artikel anlegen willst. Du kannst stattdessen auch ganz einfach das Lemma deines Artikels im Suchfeld (auf jeder Seite oben; meist rechts) eingeben und bei den Suchergebnissen anschließend auf „erstellen“ klicken, oder du öffnest einen roten Link zu einem nicht vorhandenen Artikel, der dich ebenso auf das Bearbeitungsfenster weiterleitet.
Schritt 5: Artikel schreiben
Mediendatei abspielen
Videoanleitung zum Erstellen von Artikeln (englisch). Für weitere Videos in deutscher Sprache siehe Commons:Wikimedia Deutschland Screencasts
Siehe auch: Wikipedia:Tutorial, Wikipedia:Wie schreibe ich gute Artikel und Wikipedia:Wie gute Artikel aussehen
Folgendes solltest du bei der Erstellung eines Artikels beachten:Beim Schreiben des Artikels solltest du dir Zeit nehmen. Achte bitte darauf, dass das Lemma richtig und möglichst allgemein definiert wird (siehe dazu Wikipedia:Namenskonventionen).
Jeder Artikel muss in erster Linie unseren Grundprinzipien und Richtlinien entsprechen, einen neutralen Standpunkt haben und die enzyklopädische Relevanz sollte aus dem Artikel hervorgehen (siehe auch Wikipedia:Themenbereiche zu den Richtlinien bestimmter Fachbereiche). Die Mindestanforderungen findest du unter Wikipedia:Artikel.
Bitte gib im Artikel per Fußnote Belege an (siehe dazu Hilfe:Einzelnachweise) –&#160;die Harvard-Zitation ist in der Wikipedia unüblich.
Beachte bei allen deinen Arbeiten bitte auch, dass das Kopieren urheberrechtlich geschützter Werke verboten ist!
Ein Gerüst zur Erstellung eines neuen Artikels zu bestimmten Fachbereichen geben dir die Formatvorlagen (siehe Navigationsboxen weiter unten – dort findest du u.&#160;a. Mustervorlagen für Artikel aus bestimmten Themengebieten). Einige Anhaltspunkte gibt dir auch die Anleitung „Wie schreibe ich gute Artikel“ (inhaltlich) bzw. „Wie gute Artikel aussehen“ (formal).
Unter Hilfe:Textgestaltung, Wikipedia:Formatierung und Hilfe:Wikisyntax findest du außerdem Hilfen und Regeln zur Formatierung des Artikels in Wikitext (der auf Wikipedia verwendeten Auszeichnungssprache).Wenn du neu bei Wikipedia bist und noch nicht viel Erfahrung mit dem Bearbeiten hast, werden dir folgende Seiten weiterhelfen:Wikipedia:Starthilfe – Übersicht über wichtige Hilfeseiten für neue Autoren
Hilfe:Seite bearbeiten – alles zum Bearbeiten einer Seite
Wikipedia:Tutorial – Tutorial für neue Autoren zum SelbstlernenWenn du trotzdem noch Fragen zur Wikipedia hast, die unter Hilfe:FAQ nicht geklärt wurden, kannst diese unter Wikipedia:Fragen zur Wikipedia stellen.
Im Folgenden findest du bestehende Formatvorlagen und Richtlinien zu bestimmten Themengebieten – möchtest du einen neuen Artikel in einem dieser Bereiche erstellen, solltest du sie beachten:
AusklappenPersonen, Gruppen, Unternehmen, Institutionen, Vereine
BiografienBiografien (allgemein)&#160;· Biografien (Religion)&#160;· Gott (Ägypten)&#160;· Musiker&#160;· Pharao (Ägypten)&#160;· RaumfahrerPersonenFamiliennamen&#160;· VornamenOrganisationenFluggesellschaften&#160;· Gericht&#160;· Partei&#160;· Regimentsgeschichte&#160;· Sparkasse (Deutschland)&#160;· Sportvereine&#160;· Universitäten und Hochschulen&#160;· Unternehmen (allgemein)&#160;· Verein&#160;· Verein ÖsterreichRichtlinien: lebende Personen&#160;· Wirtschaft&#160;· Schulen&#160;· StudentenverbindungenAusklappenGeisteswissenschaften, Religion, Kunst, Kultur
Kunst, KulturBands&#160;· Charts&#160;· Comics&#160;· Fernsehserien&#160;· Filme&#160;· Literatur&#160;· Musikalben&#160;· Musikinstrumente&#160;· Opern&#160;· Sprachen&#160;· Stilepochen&#160;· Theaterstücke&#160;· TraktatReligionBistum&#160;· Konfession&#160;· ReligionRichtlinien: bildende Kunst&#160;· Comics&#160;· Film und Fernsehen&#160;· Fiktives&#160;· musikalische Werke&#160;· literarische Werke&#160;· GeschichteAusklappenNaturwissenschaften, Medizin
BiologieLebende Organismen&#160;· Fossile Organismen&#160;· Viren&#160;· Bakterien&#160;· Bakterielle Erreger&#160;· Pilze&#160;· PferderassenChemieChemikalien&#160;· Chemische Elemente&#160;· Mineralien&#160;· StoffgruppeMedizinAntibiotikum&#160;· Arzneistoff&#160;· Muskel&#160;· Krankheiten&#160;· UntersuchungMathematikMathematikAstronomieAstronomisches Objekt&#160;· GalaxieRichtlinien: Biologie&#160;· Chemie&#160;· Physik&#160;· Medizin&#160;· HundeAusklappenGeografie, Topografie, Politik
Politik, StaatenBezirke in Österreich&#160;· Bezirke in der Schweiz&#160;· Bundesstaat (USA)&#160;· County (USA)&#160;· Flagge&#160;· Gemeinden in Deutschland&#160;· Gemeinden in Schweden&#160;· Gesetz&#160;· Kantone in der Schweiz&#160;· Landkreise&#160;· Orte in Frankreich&#160;· Orte/Gemeinden in Österreich&#160;· Orte in Polen&#160;· Orte in Portugal&#160;· Orte in der Schweiz&#160;· Orte in der Türkei&#160;· Orte in Ungarn&#160;· Orte in den USA&#160;· Staaten&#160;· WährungenGeografieBerge und andere Erhebungen&#160;· Flüsse&#160;· Inseln&#160;· Pass (Gebirge)&#160;· Seen&#160;· WeinbaugebieteRichtlinien: Berge und Gebirge&#160;· SüdosteuropaAusklappenPlanen, Bauen, Transport
BauwerkeBauwerk (Architektur)&#160;· Burg&#160;· Krankenhaus&#160;· Platz&#160;· Sakralbauten in Orten&#160;· SchutzhütteTransportBahnstrecke&#160;· Bootsklasse&#160;· Eisenbahntriebfahrzeuge&#160;· Flughafen&#160;· Schiffe&#160;· Schifffahrtskanal&#160;· Schiffslisten&#160;· Sojus-Mission&#160;· Straßen&#160;· STS-MissionenRichtlinien: Bahn&#160;· BibliothekenAusklappenSonstigesBegriffsklärungen&#160;· Chronik&#160;· Jahreseinträge&#160;· Monatseinträge&#160;· TageseinträgeRichtlinien: Begriffsklärungen&#160;· Computerspiele&#160;· E-Sport&#160;· Software&#160;· Websites
Alle Infoboxen finden sich in dieser KategorieSchritt 6: Vorschau und Zusammenfassung
Vorschaubutton und Zeile mit „Zusammenfassung und Quellen:“Bevor du den Artikel mit Artikel speichern erstellst, überprüfe mit Hilfe des Buttons Vorschau zeigen, ob der Artikel deiner Vorstellung entspricht. Jedes Abspeichern ist nämlich als eine Version des Artikels in der Versionsgeschichte sichtbar.
Unter der Textbox befindet sich ein weiteres Eingabefeld für die Zusammenfassung, in der du kurz eingibst, wovon dein Artikel handelt und, gegebenenfalls, womit du ihn belegst.
Mit dem Speichern der Seite versicherst du, dass du den Beitrag selbst verfasst hast und dass er keine fremden Rechte verletzt. Du willigst damit auch ein, ihn unter der Creative Commons Attribution/Share-Alike Lizenz 3.0 und der GNU-Lizenz für freie Dokumentation zu veröffentlichen. Falls du den Text nicht selbst verfasst hast, muss er unter den Nutzungsbedingungen verfügbar sein und du stimmst zu, notwendigen Lizenzanforderungen zu folgen. Du stimmst einer Autorennennung mindestens durch URL oder Verweis auf den Artikel zu. Wenn du nicht möchtest, dass dein Text weiterbearbeitet und weiterverbreitet wird, dann speichere ihn nicht!Schritt 7: Einordnung
Solltest du den Artikel in deinem Benutzernamensraum vorbereiten, diesen Schritt bitte erst nach dem Verschieben durchführen.Es ist hilfreich, den Artikel in die passenden Kategorien einzusortieren. Da das Kategoriensystem hierarchisch angeordnet ist, reicht es für den Anfang aus, den neuen Artikel in eine Hauptkategorie einzusortieren. So werden die Artikel schnell von erfahreneren Wikipedianern (zum Beispiel im Rahmen einer Redaktion) gefunden, die sich des Artikels dann annehmen werden. Hilfe dazu findest du unter Hilfe:Kategorien
Verlinke den neu erstellten Artikel ggf. in einem bestehenden Artikel mit Themenbezug.
Suche nach Artikeln über das gleiche Thema in anderer Sprache und verlinke sie auf Wikidata –&#160;siehe dazu Hilfe:Interwiki.
In Personenartikeln ist es nötig, die Vorlage:Personendaten am Ende einzufügen, um so Metadaten hinzuzufügen –&#160;siehe dazu Hilfe:Personendaten.
Unter Wikipedia:Wikifizieren findest du abschließend eine Checkliste mit häufig gemachten Fehlern sowie weiteren Kleinigkeiten, die oft zu einem Eintrag auf den Seiten der Qualitätssicherung führen –&#160;versuche am besten, diese Probleme schon vorher zu lösen. Mit dem Auto-Reviewer (ein externes Tool) lässt sich der Artikel außerdem automatisch auf häufige Fehler untersuchen.Schritt 8: Beobachte den Artikel
Neue Artikel werden im Rahmen der Eingangskontrolle recht schnell nach dem Speichern von erfahrenen Benutzern gesehen. Wahrscheinlich haben diese sofort etwas zu verbessern; bei Mängeln wird er in die Qualitätssicherung eingetragen oder sogar zur Löschung vorgeschlagen. Falls er zur Schnelllöschung vorgeschlagen wird, hast du wahrscheinlich etwas ziemlich falsch gemacht. Vielleicht wird im Rahmen der Löschdiskussion auch schlicht die Relevanz angezweifelt und diskutiert.
Es kann daher vorteilhaft sein, auf solche Änderungen schnell reagieren zu können. Du solltest daher nach dem Speichern des Artikels den Artikel regelmäßig auf Änderungen überprüfen –&#160;als angemeldeter Nutzer kannst du das über die Beobachtungs-Funktion machen. Wenn ein Benutzer deinen Artikel zur Löschung vorschlägt, kannst du so versuchen, rechtzeitig die nötigen Verbesserungen vorzunehmen. An dieser Stelle merkst du vielleicht auch, warum es sinnvoll sein kann, einen Artikel erst im Benutzernamensraum vorzubereiten (siehe Schritt 4).
Wenn es hart auf hart kommt und der Artikel gelöscht wird, dann reg dich bitte nicht darüber auf und sei nicht enttäuscht. Wahrscheinlich hast du einfach versehentlich einen Fehler gemacht, oder der Artikel ist in sehr ähnlicher Form bereits vorhanden. Das ist nicht weiter schlimm und passiert fast jedem Neuling. Wenn du dennoch der Meinung bist, dass „dein“ Artikel unrechtmäßig gelöscht wurde, dann frage freundlich den Administrator, der nach der Löschdiskussion den Artikel gelöscht hat, und gehe dabei von guten Absichten aus –&#160;im Ernstfall kannst du auch die Löschprüfung anrufen. Sollte der Artikel ohne Löschdiskussion gelöscht worden sein, so kannst du durch Doppelklick des Rotlinks oberhalb des dann freien Lemmas erkennen, welcher Admin wann den Artikel gelöscht hat und welchen Grund er dafür angab. Bei Schnelllöschungen kommt es zudem häufig vor, dass der Artikel im aktuellen Zustand einfach noch nicht gut genug war, grundsätzlich aber durchaus relevant wäre; in diesem Fall kannst du den Artikel in deinem Benutzernamensraum vorbereiten und anschließend erneut in den Artikelnamensraum verschieben.
Verzweifle aber nicht und bleib mutig –&#160;auch wenn es hier öfters etwas ruppig zugeht, werden die Wikipedianer dir als Neuling zur Seite stehen und dich bei deinen ersten Schritten unterstützen. Wenn du einen festen Ansprechpartner haben möchtest, kannst du gerne das Mentorenprogramm in Anspruch nehmen. Weitere Hilfe findest du unter Wikipedia:Starthilfe.
Siehe auchWikipedia:Handbuch – gegliederte Übersicht über wichtige Themengebiete.
Wikipedia:Tutorial – Tutorial für neue Autoren.
Wikipedia:Formatvorlage/Musterartikel – Musterartikel mit Erläuterungen.
Wikipedia:Mentorenprogramm – feste Ansprechpartner für neue Nutzer.
Wikipedia:Fragen von Neulingen – hier kannst du deine Fragen stellen.
Wikipedia-Lehrbuch – „Lehrbuch“ für ein Grundverständnis von Wikipedia.
Wikipedia:Übersetzungen – falls du einen Artikel aus einer anderen Sprache ins Deutsche übersetzen möchtest.<!–NewPP limit report
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