Die Rechtswissenschaft oder Jurisprudenz (von lateinisch iuris prudentia) befasst sich mit der Auslegung, der systematischen und begrifflichen Durchdringung gegenwärtiger und geschichtlicher juristischer Texte und sonstiger rechtlicher Quellen. Eine sachgerechte Deutung juristischer Texte schließt eine wissenschaftliche Beschäftigung mit der Entstehung und der Anwendung von Rechtsquellen und Normen ein. Grundlegend für diese Arbeit ist ein Verständnis der Rechtsgeschichte, Rechtsphilosophie, Rechtstheorie, Rechtspolitik und Rechtssoziologie. Die vorgenannten Disziplinen werden zusammen mit der Rechtsdogmatik und Methodenlehre auch im Plural als Rechtswissenschaften bezeichnet.
Eine klassische Definition dessen, was Rechtswissenschaft ist, gibt der römische Jurist Ulpian: Rechtswissenschaft ist die Kenntnis der menschlichen und göttlichen Dinge, die Wissenschaft vom Gerechten und Ungerechten. „Iuris prudentia est divinarum atque humanarum rerum notitia, iusti atque iniusti scientia“ (Domitius Ulpianus: Ulpian primo libro reg., Digesten 1,1,10,2). Das „Göttliche“ im Sinne des kanonischen Rechts ist an deutschen Universitäten zwar erst lange nach der Aufklärung, aber in der Gegenwart dennoch endgültig als Pflichtfach aus den rechtswissenschaftlichen Lehrplänen entfernt worden.
In Deutschland findet sich noch heute der Pluralbegriff Jura (lat. „die Rechte“), die Singular-Form Jus oder das lateinische Ius ist eher in Österreich und der Schweiz gebräuchlich.
Neben dem weltlichen Recht und seiner Rechtswissenschaft gibt es noch religiös begründete Rechtswissenschaften. Das christliche Recht wird im deutschen Sprachraum oft als Kirchenrecht bezeichnet. Das Recht der katholischen Kirche ist das kanonische Recht. Mit dem Recht des Islam (Scharia) beschäftigt sich die islamische Rechtswissenschaft (Fiqh). Neben der Theologie, Medizin und Philosophie ist die Rechtswissenschaft eine der klassischen Universitäts­disziplinen.Inhaltsverzeichnis
1 Wissenschaftstheoretische Einordnung der Rechtswissenschaft
2 Disziplinen
3 Geschichte und Funktion der Rechtswissenschaft
4 Studium und Juristenausbildung
5 Grenzen, Defizite und Prinzipien der Rechtswissenschaft
6 Siehe auch
7 Literatur7.1 Aktuelle Abhandlungen
7.2 Historische Abhandlungen
8 Weblinks
9 Einzelnachweise und FußnotenWissenschaftstheoretische Einordnung der Rechtswissenschaft[Bearbeiten]
Die Rechtswissenschaft ist eine hermeneutische Disziplin. Die durch die Philosophie der Hermeneutik gewonnene Erkenntnis über die Bedingungen der Möglichkeit von Sinnverstehen wendet sie als juristische Methode auf die Exegese juristischer Texte an. Ihre Sonderstellung gegenüber den übrigen Geisteswissenschaften leitet sie, soweit sie sich mit dem geltenden Recht beschäftigt, aus der Allgemeinverbindlichkeit von Gesetzes­texten ab, welche sie in Bezug auf konkrete Lebenssachverhalte in der Rechtsprechung anzuwenden hat. Unter diesem Blickwinkel lässt sich die Rechtswissenschaft im Idealfall auch als Erforschung von Modellen für die Vermeidung und Lösung gesellschaftlicher und zwischenmenschlicher Konflikte verstehen.
Die hermeneutische Methode unterscheidet sie anderseits von den empirischen Wissenschaften, wie der Naturwissenschaft, der Medizin, der Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, deren Ziel nicht das Verstehen von Texten ist, sondern die Erforschung von natürlichen oder sozialen Regelmäßigkeiten, welche durch Erfahrung und Beobachtung überprüfbar sind. Die Rechtswissenschaft beschäftigt sich wie die anderen Textwissenschaften (Philologie, Theologie) nicht mit objektiven Erkenntnissen über sinnlich erfahrbare Erscheinungen.[1] Dies bleibt Nebenzweigen der Rechtswissenschaft vorbehalten, wie etwa der Rechtsphilosophie, der Rechtssoziologie und der Kriminologie.
Disziplinen[Bearbeiten]
Die Teilgebiete der Rechtswissenschaft lassen sich zusammenfassen zu den exegetischen Fächern und den nicht-exegetischen Fächern (historische, philosophische oder empirische Fächer). Bei den exegetischen Fächern steht die Rechtsdogmatik ganz im Vordergrund. Bei den exegetischen nicht-dogmatischen Fächern werden insbesondere die Digestenexegese und die Exegese deutschrechtlicher Quellen betrieben. Selten werden z. B. keilschriftrechtliche Quellen (Codex Hammurapi) ausgelegt.
Die nichtexegetischen juristischen Grundlagenfächer sind oft zugleich Disziplinen von Nachbarwissenschaften, so etwa die Rechtsphilosophie, die Rechtsgeschichte und die Rechtssoziologie.
In neuerer Zeit beschäftigt sich die Rechtswissenschaft viel mit der rechtlichen Methodik und der Lehre von der Gesetzesauslegung. Weil für die juristische Exegese eine juristische Methodenlehre von Bedeutung ist, wird diese oftmals gesondert gelehrt.
Dabei hat insbesondere die Rechtsphilosophie in der Rechtswissenschaft und im Rechtsstudium, im Vergleich zu Hochmittelalter und Renaissance, erheblich an Stellenwert verloren. Die Kriminologie, welche sich unter anderem mit empirischer Forschung beschäftigt, hat an den Hochschulen ebenfalls einen eher geringen Stellenwert.
Ein Überblick über die wichtigsten Rechtsgebiete ist im Artikel Recht enthalten.
Geschichte und Funktion der Rechtswissenschaft[Bearbeiten]
Während sich die Rechtsgeschichte mit der historischen Entwicklung des Rechts selbst beschäftigt, lässt sich auch untersuchen, wie sich die Wissenschaft vom Recht im Verlauf der Geschichte entwickelt hat.
Die Frage, was Recht ist, wurde über die Jahrhunderte immer wieder unterschiedlich beantwortet. Anfangs wurde Recht gleichgesetzt mit den herrschenden Moralvorstellungen (vgl. auch Naturrecht). Später dominierte die Vorstellung, als Recht könne nur eine Regel verstanden werden, die von einer Körperschaft oder Person (i. d. R. dem „Herrscher“) erlassen wurde, die auch die Autorität zu ihrem Erlass und zur Durchsetzung hatte (Rechtspositivismus). Die historische Rechtsschule betonte demgegenüber zu Anfang des 19. Jahrhunderts wieder die gesellschaftliche und geschichtliche Verankerung des Rechts. Aus diesen und anderen Vorstellungen haben sich die heute üblichen Rechtssysteme entwickelt.
Hier sind wiederum vor allem zwei Arten von Rechtssystemen zu unterscheiden, nämlich die des kodifizierten, abstrakt definierten Rechts, und die des Fallrechts (Common Law).
Das kodifizierte Recht hat sich im Wesentlichen aus dem römischen Recht entwickelt. So war es Kaiser Justinian, der als Erster das römische Recht im Corpus Iuris Civilis zusammenstellte und damit zugleich im gesamten Römischen Reich vereinheitlichte. Auch wenn im kodifizierten Recht frühere Entscheidungen berücksichtigt werden, hat letztlich immer das Gesetzbuch und der Gesetzestext – gegebenenfalls auch Gewohnheitsrecht – die höchste Autorität. Der wichtige Bereich des Zivilrechts wurde von Napoleon überarbeitet und im Code civil neu kodifiziert. Dieser ist seitdem im französischsprachigen Raum, den ehemaligen französischen Kolonien und weiteren Ländern verbreitet. Daneben steht die deutsche Rechtstradition, die auf dem Boden des gemeinen Rechts in der Kodifikation des Bürgerlichen Gesetzbuchs Ausdruck gefunden und ebenfalls über Deutschland hinaus ausgestrahlt hat.
Im Gegensatz dazu steht die Entwicklung der englischen Rechtstradition des Common Law. Das Recht ist hier im Grundsatz nicht kodifiziert, sondern wird von der Rechtsprechung auf Grund von Präjudizien weiterentwickelt. Dieses Rechtssystem wurde auch in den USA und anderen ehemaligen britischen Kolonien übernommen und weiterentwickelt. So gibt es in den USA eine Schule des legal realism, nach der allein das Recht ist, was die Gerichte als Recht anwenden und vollstrecken werden. Eine andere Besonderheit des US-amerikanischen Rechts ist die große Bedeutung der Schwurgerichte (vgl. Jury).
Stattdessen hat die Rechtswissenschaft beispielsweise in Deutschland eine eigenständige Funktion im Verhältnis zu Rechtsprechung. Die rechtswissenschaftliche Literatur ist ein (wirksamer und anerkannter) „Rechtsbildungsfaktor“ (zumindest im Arbeitsrecht).[2] Dies kann auch aus den Worten des Bundesverfassungsgerichtes, dass „[d]ie Gerichte […] bei unzureichenden gesetzlichen Vorgaben das materielle Recht mit den anerkannten Methoden der Rechtsfindung aus den allgemeinen Rechtsgrundlagen ableiten [müssen], die für das betreffende Rechtsverhältnis maßgeblich sind“,[3] geschlossen werden.[2]
Studium und Juristenausbildung[Bearbeiten]
→ Hauptartikel: Juristenausbildung in Deutschland, Juristenausbildung in Österreich und Juristenausbildung in der Schweiz
Zentraler Bestandteil der juristischen Ausbildung ist in vielen Rechtskreisen das Studium der Rechtswissenschaft an einer Hochschule.
In Österreich und der Schweiz wird das rechtswissenschaftliche Studium Jus genannt, da das kanonische Recht keinen verpflichtenden Inhalt des Studiums mehr darstellt.
Der Begriff Rechtswissenschaft bezeichnet die Wissenschaft eines Rechts (weltlich oder kirchlich). Rechtswissenschaften bedeutet hingegen, die Wissenschaft oder das Studium beider Rechte; des kanonischen und weltlichen Rechts. Der in Deutschland umgangssprachlich gebrauchte Begriff Jura für das Studium der Rechtswissenschaft ist – akademisch betrachtet – irreführend: Jura kommt von lat. iura, dem Plural von ius. Also auch hier wieder die Unterscheidung zwischen einem und beiden Rechten. Somit müsste „Rechtswissenschaft“ in Deutschland – wie in Österreich und der Schweiz richtigerweise als „Jus“ bezeichnet werden und die Rechtswissenschaften inklusive des kanonischen Rechts als Jura, wobei auch diese Theorie nicht der Realität entspricht, da „Rechtswissenschaften“ als Synonym für die breitgefächerte Materie – und unabhängig vom kanonischen Recht – verwendet wird.
Grenzen, Defizite und Prinzipien der Rechtswissenschaft[Bearbeiten]
Versteht man die Rechtswissenschaft als Wissenschaft vom geltenden Recht, so konzentriert sie sich dabei im Wesentlichen auf die Interpretation von Gesetzen und der aus den Gesetzen abgeleiteten Rechtsprechung und will daraus eine Erkenntnis über das geltende Recht gewinnen. Dies findet seine Grenzen zum einen in der Menge der Rechtsnormen und zum anderen in der fehlenden Kenntnis der tatsächlichen Wirkungen der Rechtsnormen.
In einem modernen, hochkomplexen Staat gibt es jedoch eine nicht mehr überschaubare Menge von Rechtsnormen. Es gibt in Deutschland mehr als 5.000 Gesetze und Verordnungen des Bundes,[4] zu denen die Gesetze und Verordnungen der 16 Bundesländer und die Rechtsverordnungen und Satzungen der Bezirke, Kreise, Verwaltungsgemeinschaften und Gemeinden hinzukommen. Hinzu kommen eine große Anzahl von Verwaltungsrichtlinien (wie z. B. die TA Luft, die TA Lärm) und von Ausschüssen und Verbänden geschaffene Normen, die faktisch ebenfalls Gesetzeskraft haben (wie z. B. die VOB, die DIN-Normen, die zahlreichen Richtlinien und Empfehlungen der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt) und der Forschungsgesellschaft für Straßen- und Verkehrswesen (FGSV) für den Straßenbau, die LAGA usw.). Da viele dieser Normen sehr spezifische und hochtechnische Sachverhalte regeln, sind sie zum Teil nur von Spezialisten vollständig verständlich. Das steht in einem Spannungsfeld zum grundsätzlichen Ziel der Rechtswissenschaft, wonach es einem jeden möglich sein soll, sein Handeln an ihm verständlichen Rechtsnormen auszurichten.
Alle Rechtsnormen müssen einigen grundlegenden Prinzipien genügen. Dazu gehören das Prinzip „Keine Strafe ohne Gesetz“ (nulla poena sine lege), "Keine Strafe ohne Schuld" (nulla poena sine culpa) sowie die Grundsätze der Verhältnismäßigkeit oder der Einhaltung von Treu und Glauben. Zu den rechtsstaatlichen Grundsätzen ([5]) gehört ferner das Verbot der Rückwirkung zum Nachteil des Bürgers, wenngleich von diesem Prinzip Durchbrechungen anerkannt sind.
Kritisiert wird, dass die Rechtswissenschaft die Auswirkungen der Rechtsnormen in der Realität nur durch die Sicht der staatlichen Rechtsprechung erkennt, da sie so gut wie keinerlei rechtstatsächliche Forschungen betreibt. Da nur ein vergleichsweise winziger Teil der alltäglichen Rechtsanwendung zu Auseinandersetzungen vor Gericht führt, gelangt ein großer Teil des rechtlich relevanten menschlichen Verhaltens nicht zur Aufmerksamkeit der Rechtswissenschaft, auch wenn das Verhalten nicht mit der juristischen Theorie übereinstimmen sollte. Nicht zur Kenntnis der öffentlichen Gerichtsbarkeit gelangen ferner die Streitigkeiten, die aufgrund der wirtschaftlichen oder sozialen Machtverhältnisse außergerichtlich geregelt werden sowie solche Bereiche insbesondere der Wirtschaft, in denen Streitigkeiten bewusst von staatlichen Gerichten ferngehalten und allenfalls von Schiedsgerichten entschieden werden, die weder ihre Verfahren noch ihre Entscheidungen publik machen. Das Studium der Rechtsprechung vermittelt somit nur einen winzigen Ausschnitt aus der Wirklichkeit der Rechtsanwendung.
Versteht man unter dem geltenden Recht nicht nur die Summe der Normen, die das menschliche Verhalten in einem bestimmten Gebiet zu regeln beabsichtigen, sondern auch ihre Rechtsfolgen, also die tatsächlichen Auswirkungen dieser Normen bzw. die Art und Weise, wie diese Normen von den Betroffenen verstanden und angewendet werden, muss man zu dem Ergebnis kommen, dass die Rechtswissenschaft nur die Oberfläche des geltenden Rechts zu erkennen vermag und gelegentlich auch falsche Schlüsse daraus zieht.
Siehe auch[Bearbeiten]
 Portal: Recht – Übersicht zu Wikipedia-Inhalten zum Thema RechtListe von RechtswissenschaftlernLiteratur[Bearbeiten]
Aktuelle Abhandlungen[Bearbeiten]Karl Engisch: Einführung in das juristische Denken. 11. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-17-021414-9.
Reinhold Zippelius: Rechtsphilosophie. 6. Auflage. C.H. Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-61191-9.
Wissenschaftsrat: Perspektiven der Rechtswissenschaft in Deutschland. Situation, Analysen, Empfehlungen (Drs. 2558-12; PDF; 483 kB), November 2012.
Kristian Kühl, Hermann Reichold, Michael Ronellenfitsch: Einführung in die Rechtswissenschaft – Rechtssystem und Rechtstechnik. C.H. Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-36575-1.
Julian Krüper (Hrsg.): Grundlagen des Rechts. Nomos, Baden-Baden 2011, ISBN 978-3-8329-4741-5.
Olaf Muthorst: Grundlagen der Rechtswissenschaft – Methode, Begriff, System. C.H. Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-61974-8.Historische Abhandlungen[Bearbeiten]Aristoteles: De re publica Atheniensium (Politik und Staat der Athener). Artemis, Zürich u. a. 1955.
Platon: Nomoi. Akademischer Verlag, Berlin 1992.
Platon: Politeia (Der Staat). Kröner, Stuttgart 1973.
Thomas von Aquin: Summa contra gentiles. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Darmstadt.
Niccolo Machiavelli: Der Fürst. Kröner, Stuttgart 1978.
Cesare Beccaria: Dei delitti e delle pene. Des Herrn Marquis von Beccaria unsterbliches Werk von Verbrechen und Strafen. Scientia, Aalen 1990.
Jean-Jacques Rousseau: Contract social. Reclam, Stuttgart.
Charles de Montesquieu: Vom Geist der Gesetze. Reclam, Stuttgart 1976.
Jean Bodin: Über den Staat. Sechs Bücher über den Staat. Reclam, Stuttgart 1986.
Friedrich Carl von Savigny: Vom Beruf unserer Zeit für Gesetzgebung und Rechtswissenschaft. Olms, Hildesheim 1967.
Alexander Hamilton, James Madison, John Jay: Die Federalist-Artikel. Schöningh (UTB), Paderborn 1994.
Thomas Hobbes: Leviathan. Reclam, Stuttgart 1984.
Georg W. F. Hegel: Grundlinien der Philosophie des Rechts oder Naturrecht und Staatswissenschaft im Grundrisse. Reclam, Stuttgart 1970.
Wilhelm von Humboldt: Ideen zu einem Versuch, die Grenzen der Wirksamkeit des Staates zu bestimmen. (1792; erstmals publiziert 1851) Reclam, Stuttgart 2002.
Julius Hermann von Kirchmann: Die Werthlosigkeit der Jurisprudenz als Wissenschaft. Eine Rede aus dem Jahr 1847. Hrsg. von Gottfried Neeße. Kohlhammer, Stuttgart u. a. 1988.
Rudolf von Jhering: Der Zweck im Recht. Olms, Hildesheim 1970.
Rudolf von Jhering: Der Kampf ums Recht. 8. Auflage. Klostermann, Frankfurt am Main 2003.
Gustav Radbruch: Rechtsphilosophie. K. F. Koehler, Stuttgart 1973.
Hans Kelsen: Reine Rechtslehre. Einleitung in die rechtswissenschaftliche Problematik. Franz Deuticke, Wien 1985.
Georg Jellinek: Allgemeine Staatslehre. 3. Auflage. Julius Springer, Berlin 1929.
Carl Schmitt: Verfassungslehre. 8. Auflage. Berlin: Akademischer Verlag, 1993.
Rudolf Smend: Verfassung und Verfassungsrecht. Duncker & Humblot, Berlin u. a. 1928.
John Rawls: Eine Theorie der Gerechtigkeit. 7. Auflage. Suhrkamp, Frankfurt am Main 1993.Weblinks[Bearbeiten]
 Wiktionary: Rechtswissenschaft – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen
  Wikiquote: Rechtswissenschaft – Zitate
 Wikibooks: Regal:Rechtswissenschaft – Lern- und Lehrmaterialien
 Wikisource: Rechtswissenschaft – Quellen und VolltexteWebsite der Virtuellen Fachbibliothek RechtEinzelnachweise und Fußnoten[Bearbeiten]↑ Vgl. den Vortrag „Die Wertlosigkeit der Jurisprudenz als Wissenschaft“, 1848.
↑ a b  Reinhard Richardi (Bearbeiter), Reinhard Richardi, Hellmut Wißmann, Otfried Wlotzke, Hartmut Oetker (Hrsg.): Münchener Handbuch zum Arbeitsrecht. 3. Auflage. Band 1, C.H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-55553-4, § 6 Staatliche Rechtsetzung und Rechtswissenschaft Rn. 35.
↑ BVerfG, Beschluss vom 26. Juni 1991, Az.: 1 BvR 779/85 = BVerfGE 84, 212 (226) = NJW 1991, S. 2549 (2550) – Zulässigkeit und Grenzen der Aussperrung; auch a. a. O.: „Zudem war der Beschluß des Großen Senats auf so erhebliche Kritik gestoßen, daß der unveränderte Fortbestand dieser Rechtsprechung nicht gesichert erscheinen konnte.“
↑ Überblick bei juris (BMJ) zu wesentlichen Gesetzen
↑ siehe auch Rechtsstaat (Deutschland) (Wort- und Begriffsgeschichte).
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Dieser Artikel befasst sich mit dem Begriff im Allgemeinen. In der Schweiz wird der französische Begriff Service public verwendet, siehe dort.Dieser Artikel oder Absatz stellt die Situation in Deutschland dar. Hilf mit, die Situation in anderen Staaten zu schildern.
Unter der Bezeichnung öffentlicher Dienst, auch: Staatsdienst, versteht man das Tätigkeitsfeld der Beamten und weiteren aufgrund öffentlichen Rechts beschäftigten Personen (wie Richtern, Soldaten und Rechtsreferendaren) und Tarifbeschäftigten (Angestellten von öffentlich-rechtlichen Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen). Das Beschäftigungsverhältnis im öffentlichen Dienst tätiger Personen wird als Dienstverhältnis bezeichnet.Inhaltsverzeichnis
1 Deutschland1.1 Begründung des Dienstverhältnisses
1.2 Tarifpolitik
1.3 Autonomie der Kirchen
1.4 Dienstrecht
2 Österreich
3 Literatur
4 Weblinks
5 EinzelnachweiseDeutschland[Bearbeiten]
Jahr
Anzahl
B, L, K, S
Anzahl
+ Sonstige
1991
6,74 Mill.1995
5,37 Mill.1996
5,28 Mill.1997
5,16 Mill.1998
5,07 Mill.1999
4,97 Mill.2000
4,91 Mill.2001
4,82 Mill.2002
4,81 Mill.2003
4,78 Mill.2004
4,67 Mill.2005
4,60 Mill.2006
4,58 Mill.2011
4,60 Mill.20135,73 Mill.
2014
4,18 Mill.
5,81 Mill.[1]
Umgangssprachlich wird für den öffentlichen Dienst auch noch der Begriff Staatsdienst verwendet, der vor 1920 ausschließlich galt.[2]
Die Anzahl der Beschäftigten der öffentlichen Arbeitgeber umfasst die Bereiche Bund (B), Länder (L), Kommunen (K) und Sozialversicherung einschließlich Bundesagentur für Arbeit (S)für den Öffentlichen Gesamthaushalt (Staatssektor) mit Kern- und Extrahaushalt
sowie für alle sonstigen öffentlichen Einrichtungen.Die im öffentlichen Dienst beschäftigten Personen sind Angestellte, Beamte, Richter oder Soldaten. Die gesetzlichen Merkmale des Beamtenbegriffs ergeben sich aus Art. 33 Abs. 4 Grundgesetz (GG), §§ 2 bis 10 Beamtenrechtsrahmengesetz (BRRG), § 2 Abs. 1 und § 6 Bundesbeamtengesetz (BBG) sowie aus den Beamtengesetzen der Länder. Die Merkmale für Richter ergeben sich aus den Art. 92, 97 und 98 GG, §§ 1 bis 45a Deutsches Richtergesetz und den Richtergesetzen der Länder. Der Begriff Soldat ist nach § 1 Abs. 1 Satz 1 des Soldatengesetzes definiert.
Begründung des Dienstverhältnisses[Bearbeiten]
Arbeitgeber (bzw. bei Beamten Dienstherr) sind die Kommunen, die Landkreise, die Bundesländer, der Bund oder andere Körperschaften des öffentlichen Rechts, Anstalten des öffentlichen Rechts oder Stiftungen des öffentlichen Rechtes. Wer im Öffentlichen Dienst Dienstkräfte ernennt oder einstellt, ist eine Einstellungsbehörde.
Zum öffentlichen Dienst gehören beispielsweise neben der Tätigkeit in der Verwaltung meist die Arbeit in Schulen, Hochschulen, Wasserversorgungsbetrieben und staatlichen Krankenhäusern. Die Müllabfuhr und Verkehrsbetriebe sind oft privatisiert. Zum öffentlichen Dienst im weiteren Sinne gehört auch die Sozialversicherung (Bundesagentur für Arbeit, Deutsche Rentenversicherung, Krankenkassen, Berufsgenossenschaften) sowie die Tätigkeit in öffentlich-rechtlichen Sparkassen und der Bundesbank.
Im deutschen öffentlichen Dienst ist Frauenförderung gesetzlich vorgeschrieben, Gender Mainstreaming ist über europäische Verpflichtungen verbindlich und Diversity Management gilt als eine mögliche Erweiterung der Gleichstellungsstrategien.[3]
Die Stellenbesetzung im öffentlichen Dienst unterliegt dem Prinzip der Bestenauslese gem. Art. 33 Abs. 2 des Grundgesetzes. Angesichts der Beschäftigung von Mitarbeitern von Unternehmern und einzelnen Forschungseinrichtungen als externe Mitarbeiter in deutschen Bundesministerien und bekannt gewordenen Fällen von Ämterpatronage sind Zweifel hinsichtlich der Beachtung dieses verfassungsrechtlichen Gebots aufgekommen. Beamte werden ernannt und in ein Amt berufen (ohne Arbeitsvertrag, sondern per Begründung eines Dienst- und Treueverhältnisses). Arbeitnehmer werden hingegen aufgrund eines Arbeitsvertrages beschäftigt.
Tarifpolitik[Bearbeiten]
Bis 2005 galten für den öffentlichen Dienst einheitliche Tarifverträge, der bekannteste war der Bundesangestelltentarifvertrag (BAT). Seit 1. Oktober 2005 besteht diese Tarifeinheit nicht weiter. Nunmehr ist für Beschäftigte beim Bund und den Kommunen der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst (TVöD) wirksam.
Nach über 14-wöchigen Streiks im öffentlichen Dienst der Länder haben sich die Gewerkschaften ver.di und dbb tarifunion und die Tarifgemeinschaft deutscher Länder am 19. Mai 2006 in Potsdam auf einen neuen Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst der Länder (TV-L) geeinigt. Dieser sieht bei einer einheitlichen Entgelttabelle jedoch unterschiedliche Arbeitszeiten von 38,70 bis 40,1 Wochenstunden in den Ländern West vor. In Hessen gilt seit dem 1. Januar 2010 der Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst des Landes Hessen (TV-H)[4] und in Berlin der Angleichungs-Tarifvertrag vom 14. Oktober 2010,[5] die beide in weiten Teilen dem TV-L entsprechen.
Autonomie der Kirchen[Bearbeiten]
Nicht direkt öffentlicher Dienst sind die Kirchen. Diese haben zwar auch den Status öffentlich-rechtlicher Körperschaften, jedoch gelten hier aufgrund der verfassungsrechtlich garantierten Autonomie der Kirchen bisweilen andere Rechtsnormen (siehe auch Arbeitsrecht der Kirchen).
Dienstrecht[Bearbeiten]
Das Öffentliche Dienstrecht bezeichnet die Rechtsmaterie, welche die juristischen Rahmenbedingungen für die Bediensteten und deren Beziehung zum öffentlich-rechtlichen Arbeitgeber (Bezeichnung bei Beamtenverhältnissen: Dienstherrn) regelt. Es ist daher als Entsprechung zum Arbeitsrecht bei sonstigen Arbeitsverhältnissen anzusehen. Dabei haben sich wegen der besonderen rechtlichen Ausgestaltungen das Soldatenrecht und das Beamtenrecht sowie das Deutsche Richtergesetz und die Richtergesetzen der Länder herausgebildet. Verwaltungshandeln ist verwaltungsrechtlich überprüfbar, z.B. im Laufe eines Dienstaufsichtsverfahrens oder im Rahmen eines Verwaltungsgerichtsverfahrens. Das Handeln von Bediensteten kann zudem disziplinarrechtlich geahndet werden.
Die Weiterentwicklung des innerstaatlichen öffentlichen Dienstrechts wurde auch durch das europäische öffentliche Dienstrecht beeinflusst. Angefangen von den Dienstverhältnissen der Hohen Beamten der Europäischen Gemeinschaft für Kohle und Stahl bis hin zu den Dienstrecht der Beamte der EU hat es in Richtung einer Angleichung des innerstaatlichen Dienstrechts in Europa ausgestrahlt.[6] Dies betrifft auch bestimmte, durch die Rechtsprechung fortentwickelte Rechtsgrundsätze: Zu nennen ist hierbei insbesondere der Grundsatz der Gleichbehandlung, das Diskriminierungsverbot, die Fürsorgepflicht der Anstellungsbehörde, die verwaltungsrechtliche Selbstbindung, der Vertrauensschutz und der Grundsatz von Treu und Glauben; auf Rechtsverfahren bezogen kommen das Anhörungsrecht und die Begründungspflicht hinzu.[7] Des Weiteren strahlen Grundgedanken des innerstaatlichen Dienstrechts auch auf anderen Rechtsverhältnisse des öffentlichen Dienstes aus.[8]
Österreich[Bearbeiten]
Personen, die sich im Staatsdienst befinden (öffentlich Bedienstete), werden in zwei Gruppen eingeteilt (genannt ist die amtliche österreichische Berufsbezeichnung):[9]Beamtinnen/Beamte – Beschäftigungsverhältnis aufgrund eines Hoheitsaktes (Bescheides) nach eigenem Beamtenrecht (öffentlich-rechtliches Dienstverhältnis)
Vertragsbedienstete – unselbständig Beschäftigte mit Arbeitsvertrag (vertragliches Dienstverhältnis, „Angestellte“ der staatlichen Institutionen als privatwirtschaftliche Arbeitgeber).In der Arbeitsmarktstatitik werden öffentlich Bedienstete zusammen mit den Angestellten in eine Gruppe gerechnet, da sie anders als Arbeiter ihren Arbeitsentgelt nicht stundenweise oder vergleichbar berechnet bekommen. Sozialrechtlich haben sie eine eigene Sozialversicherung, die Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter&#160;(BVA).
In Österreich gibt es etwa 540.000 öffentlich Bedienstete (2013:&#160;537.285), rund 200.000 Beamte und 340.000 Vertragsbedienste.[10][11] Das ist der gesamte öffentliche Personalstand (Sektor Staat gemäß ESVG 95).[12][13] Zu diesem gehören auch beispielsweise die in privatwirtschaftliche Organisationen ausgelagerten öffentlichen Angelegenheiten (staatliche Unternehmen), die öffentlich-rechtlichen Sozialversicherungsträger und die Kammern, die jeweils international zum öffentlichen Dienst gerechnet werden (System der OECD).
Dieser Sektor hat einen Anteil von etwas über einem Zehntel an der Gesamtbeschäftigung (Erwerbstätige), und ist stark abnehmend (1996: Höchstwert von 14,6&#160;%,[13] 2008:&#160;12,8&#160;%,[13] 2012:&#160;10,7&#160;%[12]). Der OECD-Durchschnitt und auch der in Europa beträgt gut 15&#160;% (skandinavische Länder haben 25–30&#160;%),[12][13] womit Österreich inzwischen einen vergleichsweise schlanken Staat in Bezug auf das Personal hat. Das heisst, von 15&#160;Österreichern – jedes Alter – ist heute einer mit der Wahrnehmung von deren öffentlichen Angelegenheiten beschäftigt (2013:&#160;6,4&#160;% der Bevölkerung).
Der Anteil an den Arbeitnehmern beträgt 15&#160;% (2013:&#160;14,8&#160;% der 3.620.200 unselbstständig Erwerbstätigen), damit sind die öffentlich Bediensteten eine der kleineren Gruppen der verschiedenen Beschäftigungsformen.[11]
Von den öffentlich Bediensteten sind etwa 130.000 Bedienstete des Bundes (2013:&#160;129.873),[9] etwa ein Drittel des öffentlichen Personalstands. Davon sind etwas mehr verbeamtet als vertraglich beschäftigt, der Beamtenanteil im Bund betrug 2013 in Vollbeschäftigtenäquivalente&#160;(VBÄ) gerechnet 57,8&#160;% (2013:&#160;75.053 Beamte, 54.820 vertragliches Personal)[9] – der Grund dieser Rechnung ist, dass einige Berufsgruppen wie im Exekutivdienst, dem Militärischen Dienst oder bei Richtern und Staatsanwälten keine direkte Vergleichsbasis zum öffentlich rechtlichen Dienstverhältnis besteht.[9] Dieser Anteil ist durch den Pragmatisierungsstopp von 1997[14] und November 2003[13] sukzessive abnehmend (2003 noch&#160;66&#160;% Beamte), bei gleichzeitig auch abnehmender Gesamtanzahl Bundesbediensteter (2003 noch&#160;150.135).[9]
Finanziell gehören die öffentlich Bediensteten zu den Besserverdienern, das Bruttojahreseinkommen beträgt etwa 30.670&#160;€ bei den Vertragsbediensten und 50.730&#160;€ bei den Beamten (Median, 2012; Arbeitnehmer gesamt: 25.370&#160;€).[15] Die Frauenquote beträgt 41&#160;%,[15] tendenziell ist die höher bezahlte Beamtenschaft also Frauen-unterbesetzt, womit sich auch hier eine Gender-Einkommenschere darstellt. 50.000 öffentlich Bedienstete verdienen über 70.000&#160;€, davon 12.500 über 100.000&#160;€ (brutto, jährlich).[10]Arten der Erwerbstätigkeit in Österreich nach Stellung im BerufUnselbstständige:
Arbeiter&#160;| Angestellte&#160;und öffentlich&#160;Bedienstete: Angestellte&#160;• Freie&#160;Dienstnehmer&#160;• Vertragsbedienstete&#160;• Beamte
Selbständige&#160;und Mithelfende:
Selbständige: Gewerbliche Erwerbstätigkeit (Freies&#160;Gewerbe, Reglementiertes&#160;Gewerbe, Teilgewerbe)&#160;• Urproduktion&#160;• Freiberufliche&#160;Tätigkeit&#160;• Neue&#160;Selbstständigkeit&#160;| Mithelfende&#160;Familienangehörige
Literatur[Bearbeiten]
Deutschland:Hans Peter Bull: Vom Staatsdiener zum öffentlichen Dienstleister. Zur Zukunft des Dienstrechts. Edition Sigma, Berlin 2006, ISBN 3-89404-747-X.
Klaus Seemann: Entzaubertes Bundeskanzleramt – Denkwürdigkeiten eines Personalratsvorsitzenden, vpa Verlag politisches Archiv, Landshut 1975, ISBN 3-921240-53-0.
Manfred Wichmann, Karl-Ulrich Langer: Öffentliches Dienstrecht. Das Beamten- und Arbeitsrecht für den öffentlichen Dienst. 7. Auflage 2014, Kohlhammer-Verlag, ISBN 978-3-555-01605-4.Österreich:Bundesministerin für Frauen und Öffentlichen Dienst, Sektion III: Das Personal des Bundes 2011. Daten und Fakten. Wien, 2011 (pdf, bka.gv.at).Weblinks[Bearbeiten]Literatur zum Thema Öffentlicher Dienst im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Private Seite zum öffentlichen Dienst in Deutschland (oeffentlicher-dienst.info)
Webportal des Öffentlichen Dienstes (oeffentlicherdienst.gv.at), Bundeskanzleramt Österreich, Verzeichnis – Berichte – Beiträge
Versicherungsanstalt öffentlich Bediensteter: Zahlen und Fakten (Österreich)Einzelnachweise[Bearbeiten]↑ Statistisches Bundeamt: Personal Öffentlicher Dienst
↑ Fritz Paepcke, ‎Klaus Berger, ‎Hans-Michael Speier: Im Übersetzen Leben: Übersetzen und Textvergleich, Gunter Narr Verlag, 1986, S. 262 Online
↑ Vorlage:Internetquelle/Wartung/Zugriffsdatum nicht im ISO-FormatVorlage:Internetquelle/Wartung/Datum nicht im ISO-FormatBarbara Stiegler: Geschlechter in Verhältnissen. Denkanstöße für die Arbeit in Gender Mainstreaming Prozessen. Wirtschafts- und sozialpolitisches Forschungs- und Beratungszentrum der Friedrich-Ebert-Stiftung, November 2004, abgerufen am 6. Juni 2008 (PDF; 225&#160;kB, ISBN 3-89892-211-1).&#160; S.&#160;31 (PDF).
↑ Tarifverträge für den öffentlichen Dienst des Landes Hessen
↑ Neues Tarifrecht im Land Berlin (Memento vom 28. April 2011 im Internet Archive), berlin.de, abgerufen am 24.&#160;September&#160;2015.
↑ Meinhard Schröder, Der europäische Dienst im Spannungsfeld staatlicher und überstaatlicher Konzeptionen, ZBR 22 (1974), S. 173–179. Zitiert nach: Hans-Heinrich Lindemann: Allgemeine Rechtsgrundsätze und europäischer öffentlicher Dienst.. Duncker &amp; Humblot, , ISBN 978-3-428-45941-4, S.&#160;19–.
↑ Johannes Saurer: Der Einzelne im europäischen Verwaltungsrecht: Die institutionelle Ausdifferenzierung der Verwaltungsorganisation der Europäischen Union in individueller Perspektive, Mohr Siebeck, 2014, ISBN 978-3-16-151958-1, S. 207–208.
↑ Eberhard Schmidt-Assmann, Peter Badura: Besonderes Verwaltungsrecht, Walter de Gruyter, 2005, ISBN 978-3-89949-196-8. S. 740.
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↑ a b Unselbständig Erwerbstätige nach beruflicher Stellung und Geschlecht seit 1994. Statistik Austria, statistik.at (Tabelle).
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↑ a b c d e OECD: Österreichische Beamtenzahl im hinteren Mittelfeld. In: Der Standard online, 3. Juni 2008.
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Als Verwaltungsprozessrecht wird in Deutschland ein Rechtsgebiet bezeichnet, das sich mit dem Gerichtsverfahren vor den Verwaltungsgerichten befasst. Es ist größtenteils in der Verwaltungsgerichtsordnung geregelt. Die VwGO stellt aber nur eine partielle Regelung dar. Soweit in ihr keine Bestimmungen getroffen sind, wird das Verfahren im Übrigen durch das Gerichtsverfassungsgesetz und die Zivilprozessordnung geregelt, §&#160;173 VwGO.Inhaltsverzeichnis
1 Die Gerichtsverfassung
2 Allgemeine Zulässigkeitsvoraussetzungen2.1 Eröffnung des Verwaltungsrechtsweges
2.2 Zuständigkeit des Gerichts
2.3 Ordnungsgemäße Klageerhebung
2.4 Klagebefugnis
2.5 Vorverfahren
2.6 Richtiger Klagegegner als Zulässigkeitsvoraussetzung
3 Klagearten
4 Verfahren
5 Rechtsmittel
6 Einzelnachweise
7 Literatur
8 WeblinksDie Gerichtsverfassung[Bearbeiten]
Teil I enthält Bestimmungen über Zuständigkeit und Besetzung der Verwaltungsgerichte und regelt damit die Gerichtsverfassung. Die Regeln dieses Teils der VwGO werden durch die subsidiär anwendbaren Vorschriften des Gerichtsverfassungsgesetzes ergänzt.
§&#160;1 VwGO betont etwas heute Selbstverständliches, das jedoch historisch damit erklärbar ist, dass die Überprüfung von Verwaltungsentscheidungen lange Zeit allein der Verwaltung selbst überlassen war:Die Verwaltungsgerichtsbarkeit wird durch unabhängige, von den Verwaltungsbehörden getrennte Gerichte ausgeübt.Die Vorschrift gewährleistet damit Rechtsschutz vor Gerichten durch die rechtsprechende Gewalt und ist damit einfachgesetzliche Ausprägung von Art.&#160;19 Grundgesetz (GG) und Art.&#160;92 GG.
Nach §&#160;2 VwGO gibt es Verwaltungsgerichte und Oberverwaltungsgerichte als Gerichte der Länder sowie in letzter Instanz das Bundesverwaltungsgericht (BVerwG) als Gericht des Bundes.
Gemäß §&#160;5 VwGO werden beim Verwaltungsgericht Kammern gebildet. Diese bestehen aus drei Berufs- und zwei Laienrichtern. In der Regel soll die Kammer die Sache jedoch nach §&#160;6 VwGO einem Einzelrichter zur Entscheidung übertragen.
Das Oberverwaltungsgericht besteht aus Senaten, die mit mindestens drei Berufsrichtern besetzt sind, je nach Landesrecht auch mit zusätzlichen zwei Berufs- oder Laienrichtern, §&#160;9 VwGO. Auch beim Bundesverwaltungsgericht bestehen Senate. Diese sind mit fünf Berufsrichtern besetzt, §&#160;10 VwGO.
Die §§&#160;15 ff. VwGO enthalten Vorschriften über Richter, die §§&#160;19 ff. VwGO Regelungen zu ehrenamtlichen Richtern.
Als Besonderheit des Verwaltungsprozesses gibt es beim BVerwG einen Vertreter des öffentlichen Interesses, der beim Bundesministerium des Inneren „eingerichtet“ ist, §&#160;35 VwGO. Auch für die Verwaltungs- und Oberverwaltungsgerichte können Vertreter des öffentlichen Interesses durch Landesrecht bestimmt werden, §&#160;36 VwGO.
Allgemeine Zulässigkeitsvoraussetzungen[Bearbeiten]
In der Verwaltungsgerichtsordnung sind insbesondere die Regelungen für die verfahrensrechtliche Zulässigkeit einer Klage vor einem Verwaltungsgericht geregelt. Im Folgenden sind die Voraussetzungen für die Zulässigkeit einer verwaltungsgerichtlichen Klage unter Angabe der entsprechenden Vorschriften der Verwaltungsgerichtsordnung genannt:Deutsche Gerichtsbarkeit, §§&#160;18 ff. GVG
Eröffnung des Verwaltungsrechtswegs, §&#160;40 VwGO
Zuständigkeit des Gerichtes (örtlich, sachlich, instantiell), §§&#160;45 ff. VwGO
Beteiligtenfähigkeit und Beteiligte, §&#160;61 und §&#160;63 VwGO
Prozess- und Postulationsfähigkeit, §&#160;62 und §&#160;67 VwGO
Statthaftigkeit der Klageart (insbes. Anfechtungs- und Verpflichtungsklage, §&#160;42 VwGO; Feststellungsklage, §&#160;43 VwGO; Allgemeine Leistungsklage)
Ordnungsgemäße Klageerhebung, §&#160;81 und §&#160;82 VwGO
Klagebefugnis, §&#160;42 Abs. 2 und §&#160;47 Abs. 2 Satz 1 VwGO
Vorverfahren (bei Anfechtungs- und Verpflichtungsklage), §§&#160;68 ff. VwGO
Klagefrist (bei Anfechtungs- und Verpflichtungsklage), §&#160;74 VwGO
Keine anderweitige Rechtshängigkeit, §&#160;17 Abs. 1 Satz 2 GVG
Rechtsschutzbedürfnis, §&#160;42 Abs. 2, §&#160;43 Abs. 1, §&#160;113 Abs. 1 Satz 4 VwGOEröffnung des Verwaltungsrechtsweges[Bearbeiten]
Die Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte kann sich zunächst aus einer aufdrängenden Spezialzuweisung ergeben, die den Verwaltungsrechtsweg zwingend vorschreibt. Eine solche wäre z.&#160;B. §&#160;126 Abs.&#160;1 Bundesbeamtengesetz (BBG).
Sonst richtet sich die Eröffnung des Verwaltungsrechtsweges nach der Generalklausel des §&#160;40 Abs.&#160;1 Satz&#160;1 VwGO. Danach sind die Verwaltungsgerichte zuständig, wenn es sich um eine öffentlich-rechtliche Streitigkeit nichtverfassungsrechtlicher Art handelt. Das ist zumindest dann der Fall, wenn die streitentscheidenden Normen dem öffentlichen Recht angehören und wenn sich keine direkt am Verfassungsleben beteiligte Organe über Rechte und Pflichten aus der Verfassung streiten (doppelte Verfassungsunmittelbarkeit). Der Streitgegenstand darf demnach nicht materielles Verfassungsrecht betreffen und ausdrücklich durch Gesetz den Verfassungsgerichten zugewiesen worden sein.
Sind streitentscheidende Normen nicht ohne weiteres ersichtlich, kann sich die Eröffnung des Verwaltungsrechtsweges auch aus dem Sachzusammenhang ergeben.
Des Weiteren darf keine abdrängende Sonderzuweisung vorliegen (Verweisung zu einem anderen Gericht als dem Verwaltungsgericht). Zu nennen wären beispielsweise die in §&#160;40 Abs.&#160;2 VwGO genannte Enteignungsentschädigung und Ansprüche aus Amtshaftung, für die die ordentlichen Gerichte (Zivilgerichte) zuständig sind.
Zuständigkeit des Gerichts[Bearbeiten]
Die örtliche, sachliche und instantielle Zuständigkeit der Verwaltungsgerichte ist in §§&#160;45 bis 53 VwGO geregelt. Sie entspricht dem Aufbau der Verwaltungsgerichtsbarkeit. Das angerufene Gericht muss zum einen örtlich, zum anderen sachlich zuständig sein. Die örtliche Zuständigkeit richtet sich dabei nach §&#160;52 VwGO in Verbindung mit den jeweiligen Ausführungsgesetzen der Länder. Die sachliche Zuständigkeit bestimmt, welche Instanz – also Verwaltungsgericht, Oberverwaltungsgericht[1] oder Bundesverwaltungsgericht – angerufen werden muss.
Die Wahl eines falschen Rechtswegs sowie die Unzuständigkeit eines Gerichts führen jedoch nicht zur Klageabweisung, sondern von Amts wegen zur Zuweisung zu dem zuständigen Gericht.[2]
Ordnungsgemäße Klageerhebung[Bearbeiten]
Die Klage ist schriftlich oder zur Niederschrift des Urkundsbeamten der Geschäftsstelle des Gerichts zu erheben (§&#160;81 Abs.&#160;1 VwGO).[3]
Klagebefugnis[Bearbeiten]
Nach herrschender Ansicht bedürfen die verwaltungsgerichtlichen Klagen einer Einschränkung, damit Popularklagen – also Klagen durch nicht selbst Betroffene – vermieden werden. Der Kläger muss demnach gemäß der Möglichkeitstheorie geltend machen, dass zumindest die Möglichkeit besteht, dass er in seinen subjektiv-öffentlichen Rechten verletzt ist (§&#160;42 Abs.&#160;2 VwGO).
Vorverfahren[Bearbeiten]
→ Hauptartikel: Vorverfahren
Richtiger Klagegegner als Zulässigkeitsvoraussetzung[Bearbeiten]
Die Frage des richtigen Klagegegners (§&#160;78 VwGO) ist in der Rechtspraxis keine Zulässigkeits-, sondern eine Begründetheitsfrage.[4] Gelegentlich kommt jedoch eine Klageabweisung bereits als unzulässig in Betracht, wenn statt der in manchen Bundesländern[5] zu verklagenden Behörde der Rechtsträger der Behörde (der Bund, das Land, die Gemeinde) in Anspruch genommen wird und die Beklagtenbezeichnung auch auf Hinweis des Gerichts[6] nicht geändert wird.[7] Im umgekehrten Fall (anstatt des zu verklagenden Rechtsträgers wird die Behörde verklagt), kann die Klage nicht unzulässig sein, weil das Gesetz[8] die Angabe nur der Behörde statt des Rechtsträgers ausdrücklich genügen lässt. Die überwiegende Ansicht der Rechtslehre sieht in § 78 Abs. 1 Nr. 1 VwGO hingegen nicht ein Problem der Passivlegitimation, sondern der passiven Prozessführungsbefugnis.[9]
Klagearten[Bearbeiten]
Die §&#160;42, §&#160;43 und §&#160;47 VwGO enthalten Regelungen über die häufigsten Klagearten, nämlich die Anfechtungsklage, die Verpflichtungsklage, die Feststellungsklage und die Normenkontrollklage. Gesetzlich nicht ausdrücklich geregelt, doch ebenfalls zulässig ist außerdem die allgemeine Leistungsklage, mit der ein Handeln (oder Unterlassen) der Verwaltung erstrebt wird, das keinen Verwaltungsakt darstellt. Dies gebietet die in Art.&#160;19 Abs. 4 GG statuierte Rechtsweggarantie.
Ebenfalls erwähnenswert ist die Fortsetzungsfeststellungsklage, gem. §&#160;113 Abs. 1 VwGO.
Ferner ist in diesem Zusammenhang die objektive Klagehäufung (Klagenverbindung) gemäß §&#160;44 VwGO zu nennen, wodurch auch Klagebegehren verschiedener Arten zusammengefasst werden können, soweit sie der Sache nach denselben Beklagten betreffen, ein Sachzusammenhang besteht und auch dasselbe Gericht jeweils in den betreffenden Sachen zuständig ist.
Die §§&#160;45 bis §&#160;53 VwGO enthalten Regelungen über die örtliche und instanzielle Zuständigkeit der verschiedenen Gerichte (Verwaltungsgericht, Oberverwaltungsgericht und Bundesverwaltungsgericht).
Verfahren[Bearbeiten]
Teil II der VwGO enthält Vorschriften zum Verfahren vor Gericht. Dabei wird das verwaltungsgerichtliche Verfahren vom Amtsermittlungsgrundsatz beherrscht, wodurch es sich vom zivilgerichtlichen Verfahren unterscheidet, in dem der Beibringungsgrundsatz gilt, also die Parteien durch ihren Vortrag bestimmen, welchen Sachverhalt das Gericht seiner Entscheidung zu Grunde legt. Es gilt die Richterliche Hinweis- und Aufklärungspflicht gem. § 86 III VwGO. Nur soweit die Vorschriften der ZPO mit dem Amtsermittlungsgrundsatz vereinbar sind, sind sie im Verwaltungsprozess entsprechend anwendbar §&#160;173 VwGO.
Von großer Bedeutung ist der 8. Abschnitt, der das Vorverfahren regelt: Bei Klagen, mit denen ein Verwaltungsakt angefochten oder eine Behörde zum Erlass eines Verwaltungsaktes verpflichtet werden soll (dies ist die Mehrzahl der verwaltungsgerichtlichen Verfahren), muss zunächst ein als Vorverfahren bezeichnetes Widerspruchsverfahren durchgeführt werden, sofern dieses nicht bereits in § 68 Abs. 1 VwGO ein Widerspruchsverfahren im konkreten Fall entbehrlich macht, insbes. auch, wenn es sich um die Entscheidung einer Länderbehörde handelt, in der das Widerspruchsverfahren vollständig oder für den konkreten Verfahrensgegenstand abgeschafft wurde. Dieses Vorverfahren ist ein in der VwGO geregeltes, doch von Verwaltungsbehörden durchgeführtes Verfahren der außergerichtlichen Fehlerkorrektur. Es dient auch der Entlastung der Gerichte.
Die verfassungsrechtliche Zulässigkeit des Vorverfahrens wurde deshalb als problematisch aufgefasst, weil damit der Bundesgesetzgeber Regelungen auch zum Verwaltungsverfahren vor Landesbehörden trifft. Diese Bedenken greifen jedoch nicht durch. Der Bundesgesetzgeber hat von seiner Gesetzgebungsbefugnis aus Art.&#160;74 Abs. 1 Nr. 1 i. V. m. Art.&#160;72 GG Gebrauch gemacht und als Annexkompetenz das Vorverfahren mitgeregelt.
In einigen Bundesländern wurde das Vorverfahren ganz oder teilweise abgeschafft, siehe Näheres unter Vorverfahren.
Rechtsmittel[Bearbeiten]
Teil III der VwGO enthält Bestimmungen über Rechtsmittel gegen Gerichtsentscheidungen, insbesondere die Berufung zum Oberverwaltungsgericht und die Revision zum Bundesverwaltungsgericht, doch auch zur Wiederaufnahme eines abgeschlossenen Verfahrens.
Teil IV enthält Vorschriften zu den Kosten des Verfahrens und zur Durchsetzung (Vollstreckung) von Urteilen.
Einzelnachweise[Bearbeiten]↑ In den Ländern Baden-Württemberg, Bayern und Hessen trägt das Gericht aus historischen Gründen den Namen „Verwaltungsgerichtshof“.
↑ §&#160;17a Gerichtsverfassungsgesetz in der Fassung der Bekanntmachung vom 9. Mai 1975 (BGBl. I S. 1077), das zuletzt durch Artikel 4 des Gesetzes vom 7. Dezember 2011 (BGBl. I S. 2582) geändert worden ist.
↑ Fassung der Bekanntmachung vom 19. März 1991 (BGBl. I S. 686), die zuletzt durch Art.&#160;2 Abs.&#160;34 des Gesetzes vom 22. Dezember 2011 (BGBl. I S. 3044) geändert worden ist.
↑ BVerwG, Urteil vom 3. März 1989, Az. 8 C 98.85, Volltext; im Leitsatz der Entscheidung heißt es: „§ 78 Abs. 1 Nr. 1 1. Halbsatz betrifft in seiner Festlegung, gegen wen die Anfechtungsklage zu richten ist, nicht die Zulässigkeit der Klage, sondern allein die Passivlegitimation.“
↑ Von der Ermächtigung des §&#160;78 Abs. 1 Nr. 2 VwGO, vorzuschreiben, dass Anfechtungs- und Verpflichtungsklagen statt gegen den Rechtsträger der Behörde unmittelbar gegen die Behörde selbst zu richten seien, haben nur die Länder Brandenburg, Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern, Saarland, Sachsen-Anhalt und Schleswig-Holstein, bis 31. Dezember 2010 auch Nordrhein-Westfalen, Gebrauch gemacht.
↑ Vgl. §&#160;82 Abs. 2 VwGO.
↑ Vgl. Sodan/Ziekow, VwGO, § 78 Rdnr. 5; Rennart/Happ in Eyermann, VwGO, 13. Auflage. 2010, § 78 Rdnr. 2; Redeker/v. Oertzen, VwGO, 15. Auflage. 2010, § 78 Rdnr. 11; anderer Auffassung: Schenke in Kopp, VwGO, 16. Auflage. 2009, § 78 Rdnr. 1.
↑ Vgl. § 78 Abs. 1 Nr. 1 VwGO letzter Halbsatz.
↑ Meissner: in Schoch/Schmidt-Aßmann/Pietzner, § 78 Rn. 4 ff.; Kopp/Schenke § 78 Rn. 1; Korte in Redeker/v. Oertzen § 78 Rn. 11; Hufen § 12 Rn. 38 ff.; Ipsen Rn. 1083; Stern Rn. 384; Ehlers, Festschrift Menger 1985, S. 381 ff.; Detterbeck Rn. 1335.Literatur[Bearbeiten]Lehrbücher
Friedhelm Hufen, Verwaltungsprozessrecht. 8. Auflage. C.H. Beck München 2011, ISBN 978-3-406-60981-7.
Mario Martini: Verwaltungsprozessrecht. Systematische Darstellung in Grafik-Text-Kombination. 5. Auflage. Vahlen, München 2011, ISBN 978-3-8006-4171-0.
Harald Hofmann, Jürgen Gerke&#160;: Allgemeines Verwaltungsrecht, mit Bescheidtechnik und Rechtsschutz. 9. Auflage. Stuttgart 2005, ISBN 3-555-01353-X.
Thorsten Ingo Schmidt: Fallrepetitorium Allgemeines Verwaltungsrecht mit VwGO. 2. Auflage. C.F. Müller, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-8114-3438-7.
Edgar Bosch, Jörg Schmidt, Rolf Vondung: Praktische Einführung in das verwaltungsgerichtliche Verfahren. 9. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-17-021843-7.
Horst Suckow, Holger Weidemann: Allgemeines Verwaltungsrecht und Verwaltungsrechtsschutz. 15. Auflage. Deutscher Gemeindeverlag, Stuttgart 2007, ISBN 978-3-555-01394-7.
Thomas Mann, Volker Wahrendorf: Verwaltungsprozessrecht. 4. Auflage. Vahlen, München 2013, ISBN 978-3-8006-4172-7.
Mike Wienbracke: Verwaltungsprozessrecht. C.F. Müller, 2. Auflage 2014, ISBN 978-3-8114-7080-4.
Thomas Würtenberger: Verwaltungsprozessrecht. 3. Auflage. C.H. Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-60603-8.
Rolf Schmidt: Verwaltungsprozessrecht. 17. Auflage. Verlag Dr. Rolf Schmidt GmbH, Grasberg bei Bremen 2015, ISBN 978-3-86651-145-3.
Kommentare
Johann Bader, Michael Funke-Kaiser, Thomas Stuhlfauth, Jörg von Albedyll: Verwaltungsgerichtsordnung. 6. Auflage. C.F. Müller, Heidelberg 2014, ISBN 978-3-8114-6042-3
Erich Eyermann: Verwaltungsgerichtsordnung. Kommentar. 13. Auflage. C.H. Beck, München 2010, ISBN 978-3-406-60553-6.
Michael Fehling, Berthold Kastner, Volker Wahrendorf: Verwaltungsrecht VwVfG / VwGO. Handkommentar. Nomos, Baden-Baden 2006, ISBN 3-8329-0973-7.
Ferdinand Kopp, Wolf-Rüdiger Schenke: VwGO. Kommentar. 19. Auflage. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-63933-3.
Herbert Posser, Heinrich Amadeus Wolff: Verwaltungsgerichtsordnung. Kommentar. 2. Auflage. C.H. Beck, München 2013, ISBN 978-3-406-59722-0.
Konrad Redeker, Hans-Joachim von Oertzen: Verwaltungsgerichtsordnung. Kommentar. 15. Auflage. Kohlhammer, Stuttgart 2010, ISBN 978-3-17-020496-6.
Helge Sodan, Jan Ziekow: Verwaltungsgerichtsordnung. Großkommentar. 4. Auflage. Nomos, Baden-Baden 2013, ISBN 978-3-8487-0318-0.
Hans-Peter Vierhaus: Beweisrecht im Verwaltungsprozess. C.H. Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-62025-6.
Peter Wysk: Verwaltungsgerichtsordnung. Kommentar. C.H.Beck, München 2011, ISBN 978-3-406-60985-5.
Heinrich Amadeus Wolff, Andreas Decker: Studienkommentar VwGO / VwVfG. 3. Auflage. C.H. Beck, München 2012, ISBN 978-3-406-62803-0.Weblinks[Bearbeiten]Text der Verwaltungsgerichtsordnung
Landesausführungsgesetze zur VwGO:Baden-Württemberg
Bayern
Berlin
Brandenburg
Hamburg
Hessen
Niedersachsen
Nordrhein-Westfalen
Rheinland-Pfalz
Saarland
Sachsen-Anhalt
Schleswig-Holstein
Übersicht über die Rechtsbehelfe der VwGO (PDF-Datei; 100 kB)
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Dieser Artikel befasst sich mit dem Studium der Architektur, also mit dem wissenschaftlich ausgerichteten Erlernen und Erforschen des planvollen Entwerfens und Gestaltens von Bauwerken.Inhaltsverzeichnis
1 Inhalte
2 Form der Lehre
3 Deutschland3.1 Zugangsvoraussetzungen
3.2 Studiendauer
3.3 Studienrichtungen
3.4 Abschluss
3.5 Lehre
4 Liechtenstein
5 Österreich
6 Schweiz
7 Weblinks
8 EinzelnachweiseInhalte[Bearbeiten]
Die Inhalte des Architekturstudiums ändern sich wie die Aufgaben des Architekten ständig. Das abwechslungsreiche und weit gestreute Studium ist je nach Hochschule unterschiedlich; von der Ausbildung zum Generalisten bis zur Konzentration auf einzelne Bereiche. Die Studienfächer sind oder können sein: Entwerfen, Darstellungstechnik, Gebäudekunde, Geschichte der Architektur bzw. Bau- und Kunstgeschichte, Architekturinformatik, Architekturtheorie, Baukonstruktion, Baumanagement, Bauchemie oder Baustoffkunde, Bauphysik, Haustechnik, Tragwerkslehre oder Baustatik im Bereich Betonbau, Holzbau, Stahlbau, (ggfls. Grundbau) sowie Städtebau und Bauleitplanung, Baurecht (bzw. Bau- und Planungsrecht), Freiraum- und Landschaftsplanung ggfls. auch Innenraumplanung.
Je nach Fachbereich und individuellen Interessen gibt es verschiedene Vertiefungsrichtungen. Das Architekturstudium vermittelt den Studenten grundlegende Kenntnisse und das nötige Wissen, um später als Architekt arbeiten zu können. Wichtig neben der reinen Wissensvermittlung ist jedoch auch das Training der individuellen Fähigkeiten, Strategien und Arbeitstechniken.
Nach seiner Ausbildung ist der Absolvent in Deutschland noch nicht Architekt im Sinne des Architektenrechts. Erst eine mehrjährige praktische Tätigkeit berechtigt ihn zur Eintragung in die Architektenlisten der Architektenkammern in den Ländern. Grundvoraussetzung zur Aufnahme in eine Kammer ist in den meisten Ländern der Abschluss eines mindestens achtsemestrigen Architekturstudiums, sowie zwei Jahre Berufserfahrung. Bei der optionalen Vertiefung Städtebau trägt man auch als Mitglied einer Architektenkammer nicht die Berufsbezeichnung "ArchitektIn", sondern "StadtplanerIn".
Form der Lehre[Bearbeiten]
Die Form der Lehre ist von Fach zu Fach und von Professor zu Professor sehr unterschiedlich. In den Fächern, in denen es um Wissensvermittlung geht, findet die Lehre vornehmlich in Vorlesungen und Übungsseminaren statt. In den Fächern zur Steigerung der kreativen und individuellen Fähigkeiten der Studenten und der Entwicklung einer eigenen Haltung zum Entwerfen und zur Baukonstruktion werden im Rahmen individueller Aufgabenstellungen und Projekte mit viel Eigeninitiative Kenntnisse von den Studenten selbst erarbeitet. Dies hat zur Folge, dass viele Modulprüfungen innerhalb des Studiums nicht in form von Klausuren, sondern in form von Abgabeleistungen (vor allem Entwürfe und Werkpläne) absolviert werden.
Dabei sind die Grundleistungen bei einer Entwurfsaufgabe, die bis zur Abgabe des Entwurfs gefordert werden, meist Grundrisse, Schnitte und Ansichten, sowie ein Entwurfsmodell. Oftmals ist die Präsentation und Erläuterung des Entwurfs im Plenum dabei Teil der Aufgabenstellung.
Es gibt Lehrende, die den Studenten in Form einer „Meisterklasse“ ihr Architekturkonzept, ihre Techniken „beibringen“. Die Studenten profitieren dabei unmittelbar von der Erfahrung des Lehrenden. Viele Professoren aus dem Bereich Entwurf bringen als Architekten ihre Erfahrungen ein oder leiten oft noch neben der Lehre ein Architekturbüro.
Deutschland[Bearbeiten]
Die Ausbildung zum Beruf des Architekten kann an insgesamt 64 Hochschulen erfolgen. Von einer Gesamtstudentenschaft von ca. 2.5 Millionen, fast 31.000 eingeschriebene haben im Jahr 2011 eine Architekturfachrichtung studiert. [1]
Zugangsvoraussetzungen[Bearbeiten]
Die Zugangsvoraussetzungen (Abitur, Fachhochschulreife, Praktikum, Berufsausbildung im Baubereich) sind unterschiedlich. Da sie sich öfter ändern ist es sinnvoll, sie direkt von der jeweiligen Hochschule zu erfragen. Einige Hochschulen führen ein eigenes Auswahlverfahren zur Studieneignung durch, in dem die künstlerische Eignung der Studienbewerber geprüft wird (Vorlage von Zeichnungen, Gespräche etc.). In Deutschland wird an 21 Hochschulen nur der Abiturnachweis gefordert, an 11 Hochschulen wird eine Eignungsprüfung verlangt und an 32 Hochschulen ist ein Praktikum erforderlich.[1][2]
Studiendauer[Bearbeiten]
Die Studiendauer ist je nach Hochschule und angestrebten Abschluss unterschiedlich. Ein Studium mit dem Abschluss Diplom-Ingenieur (Dipl.-Ing) dauert normalerweise als Regelstudienzeit an einer Universität zehn Semester und an einer Fachhochschule acht Semester. Ein konsekutives Bachelor-Master-Studium dauert 10 Semester einschließlich der Masterthesis, wobei an den meisten Hochschulen der Bachelor mit sechs und der Master mit vier Semestern ausgelegt ist. Bei einigen Hochschulen ist ein Praxissemester in den Studienablauf integriert. Die durchschnittliche Studiendauer liegt – vor allem an den Universitäten – jedoch oft über der theoretischen Regelstudienzeit.
Studienrichtungen[Bearbeiten]
Grundsätzlich sind in Deutschland drei verschiedene Studienrichtungen zu unterscheiden, auf die man sich bereits durch die Wahl der Hochschule festlegt: Architektur (Hochbau), Innenarchitektur und Landschaftsarchitektur. Beim „klassischen“ Architekturstudium (Hochbau) gibt es dann meist verschiedene Vertiefungsrichtungen, die man nach dem Grundstudium wählt, z. B. Städtebau, Baudenkmalpflege, Baumanagement, Landbau.
Abschluss[Bearbeiten]
Im Jahr 2010 haben ca. 6.000 Studentinnen und Studenten die Abschlussprüfung erfolgreich abgelegt.[1] Je nach Hochschule ist der Abschluss verschieden. Bisher war es vor allem der Diplom-Ingenieur / die Diplom-Ingenieurin Architektur (Dipl.-Ing.). Die Berufsbezeichnung „Architekt“ ist in Deutschland geschützt und darf nur von Mitgliedern der Architektenkammern getragen werden. Nur mit dieser Berufsbezeichnung ist man in Deutschland uneingeschränkt bauvorlageberechtigt (große Bauvorlageberechtigung).
Im Zuge des Bologna-Prozesses werden die Diplomstudiengänge auslaufen und auf gestufte Studiengänge umgestellt. Daher ist es bereits an zahlreichen Hochschulen nur noch möglich, einen Abschluss als Bachelor und Master zu erwerben. Dabei werden in der Regel die Abschlüsse Bachelor of Arts (B.A.), Bachelor of Science (B.Sc.) oder Bachelor of Engineering (B.Eng.) sowie Master of Arts (M.A.), Master of Science (M.Sc.) oder Master of Engineering (M.Eng.) vergeben. Ein Absolvent eines Architekturstudiums kann beispielsweise die Bezeichnung "B.Sc. of Architecture" tragen.
Der Bachelor-Abschluss wird jedoch teilweise von den deutschen Architektenkammern als nicht berufsqualifizierend angesehen, weshalb man trotz erfolgreichen Abschlusses nicht die Berufsbezeichnung „Architekt“ führen darf. Vorteile dieses Abschlusses sollen in dem modularen Studienaufbau und der höheren internationalen Vergleichbarkeit liegen.
Lehre[Bearbeiten]
Im Studiengang Architektur sind 1.004 Professoren und Professorinnen tätig, davon sind 16,8&#160;% Frauen (169 stand Wintersemester 2012/2013). [1][2][3][4]
Liechtenstein[Bearbeiten]
Die Architektenausbildung an der Universität Liechtenstein im Fürstentum Liechtenstein erfolgt nach dem international etablierten Bachelor-, Master- und Doktoratssystem. Lehrende und Studierende aus über 20 Nationen sind vertreten. Das Masterstudium mit den Vertiefungsrichtungen „Sustainable Design“, „Design Theory“ und „Urbanscape“ erfolgt ausschließlich auf Englisch. Weiterhin werden u.a. Weiterbildungskurse für Architekten angeboten, für Baumanagement, Bauökonomie, Energie und Ökologie, Immobilienbewertung und Schadenfreies Planen.
Österreich[Bearbeiten]
Universitäten mit Architekturausbildung:Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz: Architektur und Urbanistik, Holzbaulehrgang (Master)
Technische Universität Graz: Architektur
Universität Innsbruck: Architektur
Technische Universität Wien: Architektur und Raumplanung
Universität für angewandte Kunst Wien: Architektur
Akademie der bildenden Künste Wien: ArchitekturHochschulen mit Architekturausbildung:Fachhochschule Joanneum in Graz: Architektur und Projektmanagement (Master), Bauplanung und Bauwirtschaft (Bachelor)
Fachhochschule Kärnten: Architektur(Bachelor), Architektur – Objektentwicklung (Master)
FH Campus Wien: Green Building (Bachelor) – Green Building (Master, ab 2016/2017)Schweiz[Bearbeiten]
Universitäten und Hochschulen mit Architekturausbildung::Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ); Aufsicht und Ausbildungsregelung durch den Bund
Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne, EPFL); Aufsicht wie in Zürich
Universität der italienischen Schweiz (Università della Svizzera italiana, USI) – kantonale Uni, interkantonale Koordination
Kantonale Fachhochschulen (FH) unterstehen der Aufsicht und Ausbildungsregelung durch den Bund, zumeist Bachelor- und MasterausbildungHochschule für Gestaltung und Kunst (HGK) in Basel im Verbund der Fachhochschule Nordwestschweiz bietet die Fachrichtung Innenarchitektur und Szenografie an.
Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau in Burgdorf und Biel
Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur in Chur
Hochschule Luzern – Technik &amp; Architektur
Hochschule für Technik der Fachhochschule Nordwestschweiz im Verbund der Fachhochschule Nordwestschweiz, Standorte in Brugg, Windisch in Aargau und Muttenz
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Winterthur im Verbund der Zürcher Fachhochschule
Hochschule für Technik Zürich (HSZ-T) im Verbund der Zürcher FachhochschuleSiehe auch Schweizer Universitäten und Fachhochschulen
Weblinks[Bearbeiten]
Allgemein:CHE-Hochschulranking auf Zeit-Online
Hochschulranking, auf DetailXDeutschland:www.archinoah.de – archinoah.de, ein Internetportal und Forum für Architektur
www.tektorum.de – tektorum.de – Forum für Studenten der Architektur, Innenarchitektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung und des Bauingenieurswesens.
www.architektur-studieren.info Informationen für Studieninteressierte, Erstsemester im Architekturstudium und ArchitekturstudentenWebseiten der Universitäten/ Hochschulen:www.ufg.ac.at – Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung LinzEinzelnachweise[Bearbeiten]↑ a b c d Ulrike Eichhorn:&#160;Architektinnen. Ihr Beruf. Ihr Leben.&#160;Edition Eichhorn, Berlin 2013.&#160;ISBN 978-3-8442-6702-0
↑ a b Faculty of Architecture and Landscape Sciences – http://www.uni-hannover.de/en/fakultaeten/fk-arlan/
↑ HafenCity Universität Hamburg – https://www.hcu-hamburg.de/en/bachelor/architecture/professoren/
↑ Technische Universität Hamburg-Harburg – http://www.tuhh.de/tuhh/studium/studienangebot/masterstudiengaenge/bauingenieurwesen.html<!–NewPP limit report
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