Die Dienstleistungsbilanz ist ein Teil der Zahlungsbilanz. In ihr werden alle Zahlungseingänge und Zahlungen einer Volkswirtschaft im grenzüberschreitenden Handel mit Dienstleistungen erfasst, das heißt alle Käufe und Verkäufe von Dienstleistungen zwischen Inländern und Ausländern (natürliche Personen und Unternehmen).
Die wichtigsten Positionen der Dienstleistungsbilanz sind Verkehrsdienstleistungen, der Reiseverkehr, Finanz- und Versicherungsdienstleistungen und die sog. Technischen Dienstleistungen (z. B. EDV-Dienste, Forschung und Entwicklung). Man findet hier aber auch u. a. Baudienstleistungen, Patente und Lizenzen, Ausgaben und Einnahmen aus Film-Rechten, Telekommunikationsdienste und die Stationierungskosten für ausländische Streitkräfte.
Übersteigt der Export von Dienstleistungen den Dienstleistungsimport, so spricht man von einer aktiven Dienstleistungsbilanz (bzw. von einer passiven im umgekehrten Fall).
Im System der doppelten Buchführung entsprechen dabei die Dienstleistungsimporte der Soll-Seite, da sie zu Zahlungsausgängen führen (können), und die Dienstleistungsexporte der Habenseite, schließlich können sie zu Zahlungseingängen führen. Um den Saldo zu berechnen, wird die Soll-Seite durch Wechseln des Vorzeichens auf die Habenseite gebracht.
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