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Sonstiges:
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De-Admin Redf0x

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beendet
Weitere Nachrichten | AusruferHeute im Review
Die Quartärforschung betreibt systematisch Untersuchungen zum erdgeschichtlichen Zeitabschnitt des Quartärs bzw. der jüngsten geologischen Periode. Diese Periode ist gekennzeichnet durch eine Serie von Vergletscherungen bzw. Eiszeiten, die sich abwechseln mit relativ warmen, interglazialen Zeitabschnitten, wie dem gegenwärtigen Holozän. Die Erforschung des Quartärs hatte ihren Ursprung im späten 18. Jahrhundert, wobei sie sich erst im 19. Jahrhundert zusammen mit der Paläontologie etablierte. Wie in vielen anderen Wissenschaftszweigen kämpften auch die frühen Pioniere der Quartärforschung mit der Überwindung festgefahrener Ideen und Vorstellungen früherer Gelehrter. Die moderne Quartärforschung ist stark interdisziplinär geprägt und integriert Informationen aus verschiedenen Wissenschaften (u. a. Klimatologie, Geologie, Ozeanographie, aber auch aus der Archäologie oder Anthropologie). Die Anwendung all dieser Ansätze zur Erklärung der quartären geologischen Archive hat seit Beginn des 20. Jahrhunderts maßgeblich dazu beigetragen, wie die jüngere Erdgeschichte heute interpretiert wird.
Zum Review
Wie funktioniert das Review?Artikelwahlen
 Auszeichnungskandidatur: Liste der mehrfachen Braceletgewinner (Disk) · Liste der Mitglieder in der Pro Football Hall of Fame (Disk) · Liste der Musiktitel, die von der Band Die Toten Hosen gecovert wurden (Disk) · Massaker von Katyn (Disk) · U. V. Swaminatha Iyer (Disk) · Die Tat (Schweizer Zeitung) (Disk) · Tscherkessen (Disk) · Übergabe der Stadt Braunschweig (Disk)
 Kandidat Lesenswert: Aktiver Galaxienkern (Disk) · Calcidius (Disk) · Ernst Oppler (Disk) · Sport (Genre) (Disk)
 Abwahl Lesenswert: Aston Martin (Disk)Zu den Auszeichnungskandidaten    Zu den Lesenswert-KandidatenTipp des TagesLiteraturhinweise sollen auf wesentliche Werke hinweisen. Der oder die Verfasser erscheinen in normaler Schrift und werden vom Titel durch einen Doppelpunkt getrennt. Die Titelangabe erfolgt kursiv und mit einem Punkt. Die weiteren Angaben wie Verlag, Ort und Jahr erscheinen wieder in normaler Schrift:Autor: Titel. Verlag, Ort Jahr, ISBN xx-xxx-xxxx.Auch die Formatierung der Angabe von Auflagen, Zeitschriftenartikeln, Herausgebern, Untertiteln usw. sollte regelgerecht erfolgen.
Mehr dazu: Wikipedia:Literatur
Weitere Tipps des TagesInitiativen und ProjekteÜberblick
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38. Stammtisch Oberlausitz in Pulsnitz
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Stammtisch Dresden
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Sonderstammtisch im Wikipedia-Büro Hannover
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Einführungskurs und Editier-Workshop Stuttgart
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15.01.–
17.01.
WLM-Netzwerk-Treffen mit Erfahrungsaustausch
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Kombistammtisch Sauerland/Bergisches Land an der bergisch-märkischen Grenze in Kierspe
19.01.
Stammtisch Mainz
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Die Abkürzung ZPO bedeutet:Pinehouse Lake, IATA-Code des Flughafens in Saskatchewan, Kanada
Zivilprozessordnung, in verschiedenen Ländern
Zwischenprüfungsordnung im Hochschulwesen (in der Regel ZwPrO abgekürzt)Siehe auch:
&#160;Wiktionary: ZPO&#160;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, ÜbersetzungenDiese Seite ist eine Begriffsklärung zur Unterscheidung mehrerer mit demselben Wort bezeichneter Begriffe.
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Dies ist eine inoffizielle, von Freiwilligen erstellte Übersetzung der Privacy Policy der Wikimedia Foundation. Im Zweifelsfall gilt stets die verbindliche Orignalfassung in englischer Sprache, welche hier abgerufen werden kann.
Inhaltliche Änderungswünsche sollten auf Meta zur Diskussion gestellt werden.
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Dieses ist die Datenschutz-Erklärung von Wikipedia. Für den korrekten Weg Datenschutzverletzungen entfernen zu lassen, siehe Wikipedia:Oversight.
Die vorliegende Version der Datenschutzrichtlinie wurde 2014 nach vielmonatigen Konsultationen vom Kuratorium (Board of Trustees) der Wikimedia Foundation beschlossen und trat am 06. Juni 2014 in Kraft.
Dies ist eine Zusammenfassung der Datenschutzrichtlinie. Den Originaltext findest du hier.
Disclaimer: Diese Zusammenfassung ist nicht Bestandteil der Datenschutzrichtlinie und ist kein rechtsgültiges Dokument. Sie stellt lediglich eine praktische Hilfe zum Verständnis des Volltextes der Datenschutzrichtlinie dar. Betrachte sie als ein benutzerfreundlicher Zugang zu unserer Datenschutzrichtlinie.
Da wir der Ansicht sind, dass du nicht verpflichtet sein solltest, personenbezogene Daten bereitzustellen, um am freien Wissensaustausch teilzunehmen, kannst du:alle Wikimedia-Seiten ohne Einrichtung eines Benutzerkontos lesen, bearbeiten oder nutzen;
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Unsere aus freiwilligen Bearbeitenden und Beitragenden bestehende Benutzergemeinschaft ist ein sich selbst überwachendes Organ. Bestimmte Benutzer der Wikimedia-Seiten mit administrativen Rechten, die von der Community ausgewählt werden, nutzen Werkzeuge, die ihnen beschränkten Zugang zu nichtöffentlichen Informationen über kürzlich getätigte Beiträge gewähren, damit sie die Wikimedia-Seiten schützen und Richtlinien durchsetzen können.
Diese Datenschutzrichtlinie gilt nicht für alle Wikimedia-Seiten. Sie gilt zum Beispiel nicht für Wikimedia-Seiten, die eigene Datenschutzrichtlinien haben (zum Beispiel den Wikimedia-Shop) oder für Handlungen und Websites Dritter (zum Beispiel Entwicklerprojekte Dritter auf Wikimedia Labs).
Als Teil unseres Einsatzes für die weltweite Bildungsarbeit und Forschung veröffentlichen wir gelegentlich öffentliche Informationen und verdichtete oder nicht persönliche Daten für die breite Öffentlichkeit in Form von Datenauszügen und Datensätzen.
Zum Schutz der Wikimedia Foundation und anderer Benutzer darfst du die Wikimedia Webseiten nicht benutzen, wenn du dieser Datenschutzrichtlinie nicht zustimmst.
Contents
Inhaltsverzeichnis
1 Einleitung1.1 Willkommen!1.1.1 Definitionen
1.1.2 Was diese Datenschutzrichtlinie erfasst und was sie nicht erfasst
2 Nutzung von Informationen2.1 Arten von Daten, die wir von Ihnen erhalten, wie wir sie bekommen und wie wir sie verwenden2.1.1 Ihre öffentlichen Beiträge
2.1.2 Kontoinformationen &amp; Registrierung
2.1.3 Informationen in Verbindung mit Ihrer Nutzung der Wikimedia-Seiten2.1.3.1 Daten, die wir automatisch erhalten
2.1.3.2 Von uns erfasste Daten
2.1.3.3 E-Mails
2.1.3.4 Umfragen und Feedback
2.1.3.5 Standortinformationen2.1.3.5.1 GPS und andere Standorttechnologien
2.1.3.5.2 Metadaten
2.1.3.5.3 IP-Adressen
3 Weitergabe3.1 Wann dürfen wir deine Daten weitergeben?3.1.1 Mit deiner Erlaubnis
3.1.2 Aus rechtlichen Gründen
3.1.3 Wenn die Organisation übereignet wird (Sehr unwahrscheinlich!)
3.1.4 Um dich, uns und andere zu schützen
3.1.5 An unsere Dienstleister
3.1.6 Zum Verstehen und Experimentieren
3.1.7 Weil du sie veröffentlicht hast
4 Schutz4.1 Wie schützen wir deine Daten?
4.2 Wie lange bewahren wir deine Daten auf?
5 Wichtige Informationen5.1 Wo befindet sich die Foundation und welche Bedeutung hat dies für mich?
5.2 Unsere Antwort auf Do-Not-Track-Signale (DNT-Signale)
5.3 Änderungen an dieser Datenschutzrichtlinie
5.4 Kontaktaufnahme
5.5 Vielen Dank! Einleitung
Willkommen!Die Wikimedia Foundation ist eine gemeinnützige Organisation, die kollaborative Websites zur Sammlung freien Wissens (wie Wikipedia, Wikimedia Commons und Wiktionary) betreibt.
Diese Richtlinie erläutert, wie wir deine personenbezogenen Daten erfassen, nutzen und weitergeben.Wir erfassen nur wenige personenbezogenen Daten über dich.
Wir vermieten oder verkaufen deine Daten nicht an Dritte.Durch deine Nutzung der Wikimedia-Seiten stimmst du dieser Richtlinie zu.
Die Wikimedia-Bewegung beruht auf einem einfachen, aber wirksamen Prinzip: Wir können zusammen mehr schaffen als als Einzelperson. Damit wir zusammenarbeiten können, ist es jedoch notwendig, dass Daten über unsere Nutzer erfassen, weitergegeben und analysiert werden. Nur so können wir erforschen, wie die Wikimedia-Seiten noch nutzerfreundlicher, sicherer und vorteilhafter gemacht werden können. Wikimedia-Seiten zu steigern. Dafür sind wir darauf angewiesen, Informationen über unsere Nutzer zu erheben, zu teilen und zu analysieren.
Wir sind der Überzeugung, dass das Erfassen und die Nutzung von Informationen Hand in Hand mit Transparenz gehen sollten. In dieser Datenschutzrichtlinie wird erläutert, wie die Wikimedia Foundation, das ist die gemeinnützige Organisation, die die Wikimedia-Seiten wie auch Wikipedia hostet, Daten, die wir von Ihnen durch Ihre Nutzung der Wikimedia-Seiten erhalten, erfasst, nutzt und weitergibt. Dabei müssen Sie verstehen, dass Sie mit der Nutzung der Wikimedia-Seiten der Erfassung, Übertragung, Verarbeitung, Speicherung, Offenlegung und Nutzung Ihrer Daten wie in der Datenschutzrichtlinie beschrieben zustimmen. Daher ist es wichtig, diese Richtlinie aufmerksam zu lesen.
Wir sind der Ansicht, dass Sie nicht verpflichtet sein sollten, personenbezogene Daten bereitzustellen, um am freien Wissensaustausch teilzunehmen. Sie müssen Daten wie Ihren richtigen Namen, Ihre Adresse oder Ihr Geburtsdatum nicht angeben, um ein Standard-Konto einzurichten oder Inhalte zu den Wikimedia-Seiten beizutragen.
Wir verkaufen oder vermieten Ihre Daten nicht und geben sie nicht an Dritte weiter, die Ihnen etwas verkaufen wollen. Wir verwenden sie, um herauszufinden, wie wir die Wikimedia-Seiten noch interessanter und zugänglicher machen können, um zu sehen, welche Ideen funktionieren und um dafür zu sorgen, dass Lernen und das Leisten von Beiträgen noch mehr Spaß machen. Kurz gesagt: Wir nutzen diese Daten, um die Wikimedia-Seiten für Sie besser zu machen.
Es sind schließlich Menschen wie Sie, also Verfechter/-innen von freiem Wissen, die es nicht nur möglich machen, dass die Wikimedia-Seiten existieren, sondern dass sie auch wachsen und sich weiterentwickeln.Definitionen
Da alle (nicht nur Anwälte) leicht verstehen können sollten, wie und warum ihre Daten erfasst und verwendet werden, benutzen wir in dieser Richtlinie statt formeller Begriffe einfache Sprache. Hier finden Sie eine Liste von Übersetzungen einiger Schlüsselwörter, um Ihnen das Verständnis zu erleichtern:Wenn wir …
… sagen, meinen wir:
„die Wikimedia Foundation“ / „WMF“ / „wir“ / „uns“ / „unsere/s“
Die Wikimedia Foundation, Inc., die gemeinnützige Organisation, die die Wikimedia-Seiten betreibt.
„Wikimedia-Seiten“ / „unsere Dienste“
Wikimedia-Websites und Dienste (einer beliebigen Sprache), einschließlich unserer Hauptprojekte wie Wikipedia und Wikimedia Commons, sowie mobile Anwendungen, Programmierschnittstellen, E-Mails und Benachrichtigungen, jedoch ausschließlich der Seiten und Dienste, die im unten angegebenen Abschnitt „Was diese Datenschutzrichtlinie nicht erfasst“ aufgeführt sind.angegebenen Abschnitt „Was diese Datenschutzrichtlinie nicht erfasst“ aufgeführt sind.
„du/dir/dich“ / „dein/e/s“ / „mir/mich“
Sie, unabhängig davon, ob Sie eine Einzelperson, Gruppe oder Organisation sind und unabhängig davon, ob Sie die Wikimedia-Seiten oder unsere Dienste im eigenen Namen oder im Namen eines anderen verwenden.
„diese Richtlinie“ / „diese Datenschutzrichtlinie“
Dieses Dokument mit dem Titel „Datenschutzrichtlinie der Wikimedia Foundation“.
„Beiträge“
Inhalte, die Sie zu Wikimedia-Seiten hinzufügen oder Änderungen, die Sie an Wikimedia-Seiten vornehmen.
„personenbezogene Daten“
Daten, die Sie uns bereitstellen, oder Daten, die wir von Ihnen erfassen und die verwendet werden könnten, um Sie persönlich zu identifizieren. Zur Verdeutlichung sei angemerkt, dass wir, obwohl wir nicht unbedingt alle der folgenden Arten von Daten erfassen, mindestens die folgenden Arten von Daten als „persönliche Daten“ betrachten, wenn sie nicht auf andere Weise öffentlich verfügbar sind und zu Ihrer Identifikation verwendet werden können:(a) Ihr richtiger Name, Ihre Adresse, Ihre Telefonnummer, Ihre E-Mail-Adresse, Ihr Passwort, Ihre staatliche ID-Nummer, Ihre IP-Adresse, Informationen zum User Agent, Ihre Kreditkartennummer;
(b) im Zusammenhang mit Daten aus dem Abschnitt (a) sensible Daten wie Ihr Geburtsdatum, Ihr Geschlecht, Ihre sexuelle Orientierung, Ihre ethnische Abstammung oder Herkunft, Ihr Familienstand, Ihre Krankheiten oder Behinderungen, Ihre politische Zugehörigkeit und Ihre Religion; undaufgeführten Arten von Daten verknüpft sind.
(c) Elemente der Abschnitte (a) oder (b) im Zusammenhang mit Ihrem Nutzerkonto.
„Dritter“ / „Dritte“
Wikimedia-Nutzer und unabhängige Organisationen oder Gruppen, die die Wikimedia-Bewegung unterstützen, zum Beispiel Wikimedia-Landesverbände, themenbezogene Organisationen und Benutzergruppen sowie Mitarbeiter, Vorstandsmitglieder, Führungskräfte, Empfänger von Zuschüssen und Auftragnehmer solcher Organisationen oder Gruppen.
Wir erkennen auch an, dass nur wenige unter Ihnen sich mit in der Datenschutzrichtlinie verwendeten Fachbegriffen wie „Zählpixel“ und „Cookies“ auskennen. Unabhängig davon, ob Ihnen die Datenschutzterminologie neu ist oder Sie ein/e Experte/-in auf dem Gebiet sind und nur Ihr Wissen auffrischen möchten, finden Sie unser Glossar wichtiger Begriffe vielleicht hilfreich.Was diese Datenschutzrichtlinie erfasst und was sie nicht erfasst
Mit Ausnahme der unten aufgeführten Punkte gilt diese Datenschutzrichtlinie für unsere Erfassung und unseren Umgang mit Daten über Sie, die wir dadurch erhalten, dass Sie die Wikimedia-Seiten nutzen. Diese Richtlinie gilt außerdem für Daten, die wir von unseren Partnern oder Dritten erhalten. Beispiele für das, was diese Datenschutzrichtlinie erfasst. Unten sind weitere Details zum Umfang dieser Datenschutzrichtlinie aufgeführt.Beispiele dafür, was von dieser Datenschutzrichtlinie erfasst wird
Der Klarheit halber ist festzuhalten, dass diese Datenschutzrichtlinie unabhängig von der jeweiligen Sprache folgende Geltungsbereiche hat:Alle unsere zentralen Websites (zu finden in der Liste zentraler Projekte), also beispielsweise Wikipedia, einschließlich der Benutzerseiten, der Diskussionsseiten sowie der Nachrichtenseiten.
Unsere Blogs und APIs (sofern wir für diese Dienste keine eigene Richtlinie vorgesehen haben).
Unsere mobilen Websites und Anwendungen, die auf unserer offiziellen Liste aufgeführt sind.
E-Mails, SMS und Benachrichtigungen, die von uns an dich oder von dir an uns geschickt werden.
Diese Datenschutzrichtlinie erfasst jedoch einige Situationen, in denen wir Daten erfassen oder verarbeiten können, nicht. Einige dieser Situationen beispielsweise werden möglicherweise von separaten Datenschutzrichtlinien erfasst (zum Beispiel denen des Wikimedia Shop) oder von Seiten oder Diensten, die von Dritten betrieben werden (zum Beispiel Entwicklungsprojekte Dritter auf Wikimedia Labs). Unten finden Sie Details zum Umfang dieser Datenschutzrichtlinie.
Einzelheiten dazu, was von dieser Datenschutzrichtlinie nicht erfasst wird
Dieser Abschnitt ist Teil der Datenschutzrichtlinie und dient dem Zweck, detailliert zu erläutern, welche Fälle nicht in den Anwendungsbereich unserer Datenschutzrichtlinie fallen.Wikimedia-Seiten mit eigenen Richtlinien
Einigen Websites der Wikimedia Foundation verfügen über eigene Datenschutzrichtlinien oder Bestimmungen, die von dieser Datenschutzrichtlinie abweichen. Zu diesen Websites zählen:der Wikimedia Shop (welcher der shop-eigenen Richtlinie unterfällt) und
donate.wikimedia.org, einschließlich dem Spendenvorgang, etwa beim Anklicken eines Spendenbanners (unterliegt der Datenschutzrichtlinie für Spender von Wikimedia).
Diese Websites und andere vergleichbarer Art beinhalten einen Link auf ihre Datenschutzrichtlinie (sofern eine eigenständige solche besteht) oder auf eine Erläuterung abweichender Bestimmungen (sofern die Richtlinie der Site auf dieser Datenschutzrichtlinie basiert).
Mitglieder der Benutzergemeinschaft
Die Wikimedia-Seiten sind ein kollaborativ geschaffenes Erzeugnis und werden von einer globalen Benutzergemeinschaft Freiwilliger unterhalten und aktualisiert. Dies bringt mit sich, dass einige Freiwillige Zugang zu bestimmten nichtöffentlichen Daten haben. Die Verwendung dieser Daten ist mitunter nicht von dieser Datenschutzrichtlinie erfasst. Beispiele umfassen:Freiwillige mit administrativen Rechten, beispielsweise CheckUser oder Stewards. Diese Freiwilligen setzen die Richtlinien von Wikimedia-Seiten durch und stellen die Sicherheit der Wikimedia-Seiten sicher. Verfügen solche Administratoren über Zugriffsrechte auf nichtöffentliche Informationen, müssen sie sich unserer Richtlinie für den Zugang zu nichtöffentlichen Daten sowie anderen, funktionsspezifischen Richtlinien unterwerfen.
Bereitsteller von Tools. Wir stellen dritten Entwicklern Plattformen zur Verfügung, um Tests durchzuführen und neue Tools und Seiten zu entwickeln, darunter beispielsweise Labs wmflabs.org. Wenn du ein Tool nutzt, das von einem solchen Freiwilligen entwickelt wurde, gibst du möglicherweise Daten an diesen weiter. Sobald ein solcher Freiwilliger auf nichtöffentliche Daten zugreifen kann, muss er den Bestimmungen der Plattform Folge leisten, auf der das Tool verfügbar ist.
Andere Nutzer. Wir stellen eine Reihe von Tools zur Verfügung, die es Nutzern ermöglichen, miteinander zu kommunizieren, darunter die nachfolgenden. Die Kommunikationsinhalte unterliegen möglicherweise dieser Datenschutzrichtlinie, während sie unsere Systeme durchlaufen; die Nutzer, die die jeweiligen Kommunikationsinhalte empfangen sowie deren Umgang mit den erhaltenen Kommunikationsinhalten unterliegen dieser Datenschutzrichtlinie jedoch nicht. Beispiele hierfür sind:Das Senden von Nachrichten an Mailinglisten, die von der Wikimedia Foundation vorgehalten werden;
Support-Anfragen an Freiwillige über unser Online-Ticketing-System (dies betrifft zum Beispiel E-Mails an info[at]wikimedia.org);
das Senden von E-Mails an andere Benutzer über die Wikimedia-Seiten (etwa über die Nutzung der „E-Mail an diesen Benutzer“-Funktion); sowie
das Chatten via IRC (etwa im Kanal #wikipedia).
Dritte
Die vorliegende Datenschutzrichtlinie erstreckt sich ausschließlich auf die Art und Weise, wie die Wikimedia-Foundation Daten erfasst und wie sie mit ihnen umgeht. Dritte, die im Zuge deiner Nutzung der Wikimedia-Seiten gegebenenfalls Daten erhalten, umfassen beispielsweise:Dienstleister, auf die wir möglicherweise zurückgreifen, um dir unsere Dienste zur Verfügung zu stellen. Beispielsweise fallen unsere Handlungen im Zusammenhang mit deinen Daten in unserem Blog in den Anwendungsbereich dieser Datenschutzrichtlinie; würde unser Blog jedoch von WordPress gehostet, erfasst WordPress möglicherweise Daten, die durch deinen Browser übersandt oder mittels von WordPress gesetzten Cookies erhoben werden. Sofern du dich für die Datenschutzbestimmungen eines Drittanbieters interessierst, solltest du direkt dessen Datenschutzrichtlinie konsultieren.
Websites, die von anderen Organisationen betrieben werden, zum Beispiel Websites, die in den Fußnoten zu Wikipedia-Seiten verlinkt werden, oder solche, die von lokalen Wikimedia-Vereinen oder anderen Organisationen aus der Wikimedia-Bewegung betrieben werden. Diese Organisationen erhalten möglicherweise Daten von dir, wenn du ihre Websites nach dem Aufruf einer Wikimedia-Seite besuchst. Sie unterliegen jeweils eigenen datenschutzrechtlichen Regelungen.
Mobile Anwendungen, die von anderen Organisationen oder Personen zur Verfügung gestellt werden. Diese Organisationen oder Personen erhalten Daten von dir, wenn du deren Anwendungen nutzt, um Zugang zu Wikimedia-Seiten oder Inhalten auf Wikimedia-Seiten zu erhalten. Sie unterliegen ihren eigenen Datenschutzrichtlinien.
Datenerfassungstools von Dritten, die auf Wikimedia-Seiten von Freiwilligen oder anderen Dritten eingesetzt werden. Es kann vorkommen, dass Freiwillige ohne unser Wissen ein Datenerfassungstool, etwa ein Skript, ein Gadget, ein Zählpixel oder einen „Teilen“-Link auf einer Wikimedia-Seite einfügen. Der Umgang von Dritten mit den im Zuge einer Nutzung eines solchen Tools erhaltenen Daten liegt außerhalb des Anwendungsbereichs dieser Datenschutzrichtlinie. Solltest du ein derartiges Datenerfassungstool eines Dritten bemerken und der Meinung sein, dass dieses diese Richtlinie verletzt, kannst du das Tool entweder selbst entfernen oder uns unter privacy[at]wikimedia.org melden, damit wir den Fall untersuchen können.
Sind Daten durch Gemeinschaftsrichtlinien abgedeckt, beispielsweise durch die CheckUser-Richtlinie, so kann diese Gemeinschaft zusätzliche Regelungen und Verpflichtungen vorschreiben, die über die in dieser Richtlinie hinausgehen. Es dürfen so jedoch keine neuen Ausnahmen erzeugt oder der durch diese Richtlinie gebotene Schutz reduziert werden.
Zurück zum AnfangNutzung von Informationen
Arten von Daten, die wir von Ihnen erhalten, wie wir sie bekommen und wie wir sie verwendenIhre öffentlichen BeiträgeAlles, was du auf einer Wikimedia-Seite einstellst, kann von jedem betrachtet und genutzt werden.
Die Wikimedia-Seiten wurden hauptsächlich entwickelt, um Ihnen zu helfen, Ihr Wissen mit der Welt zu teilen und wir geben Ihre Beiträge weiter, weil Sie uns darum gebeten haben.
Wenn Sie einen Beitrag zu Wikimedia-Seiten machen, einschließlich auf Benutzer- oder Diskussionsseiten, erstellen Sie eine dauerhafte, öffentliche Aufzeichnung von jedem einzelnen Inhaltselement, das Sie hinzufügen, entfernen oder ändern. Im Verlauf der Seite wird Ihr Beitrag oder Ihre Löschung sowie Ihr Benutzername (wenn Sie angemeldet sind) bzw. Ihre IP-Adresse (wenn Sie nicht angemeldet sind) angezeigt. Wir können Ihre öffentlichen Beiträge entweder zusammen mit den öffentlichen Beiträgen anderer oder einzeln nutzen, um neue Funktionen oder datenbezogene Produkte für Sie zu erstellen oder um mehr darüber zu erfahren, wie die Wikimedia-Seiten genutzt werden.
Wenn in dieser Richtlinie nicht anderweitig angegeben, sollten Sie davon ausgehen, dass Informationen, die Sie aktiv zu den Wikimedia-Seiten beitragen, einschließlich personenbezogener Daten, öffentlich sichtbar sind und von Suchmaschinen gefunden werden. Wie die meisten Dinge im Internet kann alles, das Sie teilen, von anderen im Internet kopiert und im Internet weiter vertrieben werden. Tragen Sie keine Informationen bei, die Sie nicht dauerhaft öffentlich machen wollen, beispielsweise Ihren Klarnamen oder Wohnort.
Sie sollten sich dessen bewusst sein, dass manche der von Ihnen veröffentlichten Daten oder zusammengestellte Daten, die veröffentlicht werden, von der Allgemeinheit analysiert werden kann und dass sich hieraus Informationen über Nutzer wie das Land, aus dem sie stammen, ihre politische Überzeugung und ihr Geschlecht ableiten lassen.
Zurück zum AnfangKontoinformationen &amp; RegistrierungDu musst kein Benutzerkonto erstellen, um eine Wikimedia-Seite nutzen zu können.
Wenn du ein Benutzerkonto erstellst, musst du weder deinen Namen noch deine E-Mail-Adresse angeben.
Wenn du kein Benutzerkonto erstellst, werden deine Beiträge öffentlich deiner IP-Adresse zugeordnet.
Sie möchten ein Konto erstellen? Toll! Sie möchten kein Konto einrichten? Kein Problem!Sie müssen (außer in seltenen Ausnahmefällen) kein Konto erstellen, um eine Wikimedia-Seite zu lesen oder zu einer Wikimedia-Seite beizutragen. Wenn Sie jedoch Beiträge machen, ohne sich anzumelden, wird Ihr Beitrag öffentlich der IP-Adresse Ihres Geräts zugewiesen.Wenn Sie ein Standard-Konto einrichten möchten, müssen Sie dafür in den meisten Fällen nur einen Benutzernamen und ein Passwort angeben. Ihr Benutzername ist öffentlich sichtbar, überlegen Sie also genau, bevor Sie Ihren richtigen Namen als Benutzernamen auswählen. Ihr Passwort wird nur verwendet, um zu bestätigen, dass es sich um Ihr Konto handelt. Ihre IP-Adresse wird uns ebenfalls automatisch übermittelt und wir zeichnen diese temporär auf, um Missbrauch zu verhindern. Persönliche Daten sind nicht erforderlich: Kein Name, keine E-Mail-Adresse, kein Geburtsdatum, keine Kreditkartenangaben.
Nach der Einrichtung eines Benutzerkontos kann es nicht mehr vollständig entfernt werden (obwohl Sie die Angaben auf Ihrer Benutzerseite meist auf Wunsch verbergen können). Der Grund hierfür ist, dass Ihre öffentlichen Beiträge mit ihrem Verfasser (also Ihnen) in Verbindung gebracht werden müssen. Achten Sie also darauf, dass Sie sich einen Namen aussuchen, der auch in einigen Jahren noch gut zu Ihnen passt.
Um die Demografie unserer Benutzer besser zu verstehen, unsere Dienste zu lokalisieren zu verbessern, können wir Sie um weitere demografische Angaben, wie zum Beispiel Ihr Geschlecht oder Ihr Alter bitten. Wir sagen Ihnen, ob solche Informationen für öffentliche oder private Zwecke vorgesehen sind, sodass Sie eine fundierte Entscheidung treffen können, ob Sie uns diese Daten bereitstellen möchten. Die Bereitstellung solcher Daten ist immer vollkommen optional. Wenn Sie nicht möchten, müssen Sie nicht – so einfach ist das.
Zurück zum AnfangInformationen in Verbindung mit Ihrer Nutzung der Wikimedia-SeitenWir dürfen gängige Techniken nutzen, um Informationen darüber zu erhalten, wie du Wikimedia-Seiten nutzt.
Wir verwenden diese Informationen, um deine Erfahrung mit den Wikimedia-Seiten zu verbessern und neue Funktionen zu entwickeln.
Wir möchten die Wikimedia-Seiten für Sie besser machen, indem wir mehr darüber erfahren, wie Sie sie nutzen. Beispiele hierfür sind, wie häufig Sie die Wikimedia-Seiten besuchen, was Ihnen gefällt, was Sie hilfreich finden, wie Sie zu den Wikimedia-Seiten gelangen und ob Sie eine hilfreiche Funktion häufiger nutzen würden, wenn wir sie anders erklären würden. Außerdem möchten wir, dass diese Richtlinie und unsere Praktiken die Werte unserer Community widerspiegeln. Deshalb behandeln wir Daten über Ihre Nutzung der Wikimedia-Seiten vertraulich, mit Ausnahme der Bestimmungen dieser Richtlinie.
Zurück zum AnfangDaten, die wir automatisch erhaltenWie andere Websites erhalten auch wir automatisch einige Informationen, wenn du die Wikimedia-Seiten besuchst. Diese helfen uns dabei, die Wikimedia-Seiten zu verwalten und deine Erfahrung zu verbessern.
Aufgrund der Funktionsweise von Browsern und ähnlich wie andere große Websites erhalten wir, wenn Sie die Wikimedia-Seiten besuchen, einige Daten automatisch. Zu diesen Daten gehört die Art des Geräts, das Sie verwenden (möglicherweise einschließlich einzigartiger Gerätekennnummern bei einigen Beta-Versionen Ihrer Mobilanwendungen), die Art und die Version Ihres Browsers, die Spracheinstellungen Ihres Browsers, die Art und Version des Betriebssystems Ihres Geräts und in einigen Fällen der Name Ihres Internet- oder Mobilfunkanbieters, die Website, die Sie auf die Wikimedia-Seiten geleitet hat, welche Seiten Sie anfordern und besuchen sowie das Datum und die Zeit jeder Anfrage, die Sie an die Wikimedia-Seiten stellen.
Einfach ausgedrückt nutzen wir diese Daten, um Ihre Erfahrung mit den Wikimedia-Seiten zu verbessern. Wir nutzen diese Daten zum Beispiel, um die Seiten zu verwalten, eine erhöhte Sicherheit zu bieten und Vandalismus zu bekämpfen; um mobile Anwendungen zu optimieren, Inhalte anzupassen und Sprachpräferenzen einzustellen, um Funktionen zu testen und zu sehen, was funktioniert und um die Leistung zu verbessern; um zu verstehen, wie Benutzer mit den Wikimedia-Seiten interagieren, um die Nutzung verschiedener Funktionen zu verfolgen und zu untersuchen, um ein Verständnis der Demografie der verschiedenen Wikimedia-Seiten zu bekommen und Trends zu analysieren.
Zurück zum AnfangVon uns erfasste DatenWir verwenden eine Reihe verbreiteter Techniken, zum Beispiel Cookies, um besser verstehen zu können, wie du die Wikimedia-Seiten nutzt, um unsere Angebote sicherer und leichter benutzbar zu machen und um darauf hinzuwirken, deine Erfahrung persönlicher zu gestalten.
Wir erfassen aktiv einige Arten von Daten mithilfe einer Reihe häufig eingesetzter Technologien. Dazu gehören allgemein Zählpixel, Javascript und verschiedene Technologien für „lokal gespeicherte Daten“, zum Beispiel Cookies und lokale Speicherung. Wir sind uns bewusst, dass manche dieser Technologien nicht unbedingt einen guten Ruf genießen und für zwielichtige Zwecke eingesetzt werden können. Daher möchten wir uns so deutlich wie möglich dazu äußern, warum wir diese Methoden einsetzen und welche Art von Informationen wir so erfassen.
Je nachdem, welche Technologie wir einsetzen, können lokal gespeicherte Daten alles Mögliche umfassen – von Texten, Bildern und ganzen Artikeln (wie weiter unten erläutert) bis hin zu personenbezogenen Daten (wie deiner IP-Adresse) und Daten über deine Nutzung der Wikimedia-Seiten (wie dein Benutzername oder der Zeitpunkt deines Besuchs).
Wir nutzen diese Daten, um Ihre Erfahrung mit den Wikimedia-Seiten sicherer und besser zu machen, die Präferenzen unserer Benutzer besser zu verstehen und zu erfahren, wie Benutzer mit den Wikimedia-Seiten interagieren sowie um allgemein unsere Dienste zu verbessern. Wir nutzen niemals Cookies von Drittanbietern, es sei denn, wir erhalten Ihre Genehmigung. Wenn Sie ein Datenerfassungstool eines Dritten bemerken, das Sie nicht genehmigt haben (zum Beispiel eines, das versehentlich von einem anderen Benutzer oder Administrator platziert wurde), melden Sie uns dies bitte unter privacy@wikimedia.org.
Lokal gespeicherte Daten, JavaScript und Zählpixel helfen uns, folgende Dinge zu tun:Deine Nutzung persönlicher zu gestalten, zum Beispiel durch den Einsatz von Cookies, die deine Spracheinstellung kennen, deine Benutzereinstellungen speichern, damit wir dir die Benutzeroberfläche mit den von dir gewünschten Anpassungen anzeigen können, und die es ermöglichen, dich über interessante Wikimedia-Themen und Veranstaltungen in deiner Region zu informieren.
Dir schneller relevantere Inhalte zur Verfügung zu stellen. Beispielsweise könnten wir die lokale Speicherung dazu verwenden, um deine zuletzt gelesenen Artikel direkt auf deinem Gerät zu speichern, damit sie schnell abgerufen werden können. Auch kann es sein, dass wir Cookies einsetzen, um in Erfahrung zu bringen, nach welchen Themen gesucht wird, damit wir die angezeigten Suchergebnisse optimieren können.
Zu verstehen, wie du die Wikimedia-Seiten nutzt, damit wir wissen, was funktioniert und was sinnvoll ist. Zum Beispiel könnten wir Cookies einsetzen, um in Erfahrung zu bringen, welche Artikel du auf deiner Beobachtungsliste verfolgst, damit wir dir ähnliche Artikel empfehlen können, die dich auch interessieren könnten.
Zu verstehen, wie du die Wikimedia-Seiten auf verschiedenen Geräten nutzt, damit wir unsere verschiedenen Wikimedia-Seiten für dich effizienter und effektiver gestalten können.
Die Wikimedia-Seiten anwendungsfreundlicher machen, zum Beispiel durch den Einsatz von Cookies, um Ihre Sitzung aufrecht zu erhalten, wenn Sie sich anmelden oder um Ihren Benutzernamen im Anmeldefeld zu speichern. Möchtest du weitere Informationen erhalten? In unseren häufig gestellten Fragen kannst du mehr zu den konkreten Cookies lesen, die wir einsetzen, wann sie ablaufen und wofür wir sie verwenden.Wir sind der Meinung, dass diese Datenerfassung uns dabei hilft, Ihre Benutzererfahrung zu verbessern. Sie können jedoch, in Abhängigkeit von Ihrem Browser, über Ihre Browsereinstellungen einige oder alle lokal gespeicherten Daten entfernen oder deaktivieren. Mehr Informationen zu einigen Optionen, die Sie haben, finden Sie in unseren häufig gestellten Fragen. Die lokal gespeicherten Daten sind vielleicht nicht zwingend notwendig für unsere Seiten, aber einige Funktionen funktionieren möglicherweise nicht richtig, wenn Sie die lokale Speicherung von Daten verweigern.Die genannten Beispiele zu über Sie mithilfe von Datenerfassungswerkzeugen erfassten Daten sind zwar entsprechend dieser Richtlinie vertraulich, beachten Sie jedoch bitte, dass manche Informationen über die Handlungen, die unter Ihrem Nutzernamen ausgeführt werden, durch öffentliche Logs zusammen mit den Handlungen anderer Nutzer öffentlich verfügbar gemacht werden können. In einem öffentlichen Log kann beispielsweise das Datum, an dem Ihr Konto auf einer Wikimedia-Seite erstellt wurde, zusammen mit den Daten, an denen andere Konten auf einer Wikimedia-Seite erstellt wurden, angezeigt werden. Es sind jedoch keinesfalls persönliche Informationen über Sie enthalten.
Zurück zum AnfangE-MailsWenn du uns deine E-Mail-Adresse mitteilst, werden wir sie vertraulich behandeln, soweit die Verwendung nicht unter Ausnahmen fällt, die in dieser Richtlinie geregelt sind.
Wir dürfen deine E-Mail-Adresse verwenden, um dir gelegentlich wichtige Informationen zukommen zu lassen.
Du kannst einige Arten von Benachrichtigungen abstellen.
Sie können zum Zeitpunkt Ihrer Registrierung oder bei späteren Interaktionen mit den Wikimedia-Seiten eine E-Mail-Adresse angeben. Wenn Sie dies tun, wird Ihre E-Mail-Adresse vertraulich behandelt, mit Ausnahme der Bestimmungen in dieser Richtlinie. Wir verkaufen oder vermieten Ihre E-Mail-Adresse nicht und nutzen sie nicht, um Ihnen Werbung zu Drittprodukten oder -diensten zukommen zu lassen.
Wir nutzen Ihre E-Mail-Adresse, um Sie über Dinge zu informieren, die bei der Wikimedia Foundation, auf den Wikimedia-Seiten oder bei der Wikimedia-Bewegung passieren. Zum Beispiel lassen wir Ihnen wichtige Informationen über Ihr Konto zukommen, informieren Sie, wenn sich etwas an den Wikimedia-Seiten oder den Richtlinien ändert und weisen Sie darauf hin, wenn es Änderungen in einem Artikel gibt, den Sie beobachten. Bitte beachten Sie, dass wir, wenn Sie uns eine E-Mail senden, Ihre Nachricht, Ihre E-Mail-Adresse und andere Informationen, die Sie uns bereitstellen, möglicherweise speichern, damit wir Ihre Anfrage bearbeiten und beantworten können.
Sie können einige dieser Arten von Mitteilungen beschränken, zum Beispiel solche, die Sie informieren, wenn sich ein Artikel ändert. Andere Mitteilungen, zum Beispiel solche, die wichtige Informationen enthalten, die alle Benutzer kennen müssen, um erfolgreich an den Wikimedia-Seiten teilzunehmen, können Sie nicht abstellen. Sie können selbst entscheiden, welche Arten von Mitteilungen Sie erhalten und wie oft Sie diese erhalten möchten. Gehen Sie hierzu zu Ihren Mitteilungspräferenzen. Erfahren Sie in unseren häufig gestellten Fragen mehr zu E-Mails und Mitteilungen und wie Sie Ihre Präferenzen ändern können.Wir fragen Sie nie per E-Mail nach Ihrem Passwort (wir können Ihnen jedoch per E-Mail ein temporäres Passwort zusenden, wenn Sie eine Zurücksetzung Ihres Passwortes angefordert haben). Wenn Sie solch eine E-Mail erhalten, teilen Sie uns dies bitte mit, indem Sie diese E-Mail an privacy@wikimedia.org senden, sodass wir nach dem Erzeuger dieser Nachricht forschen können.
Direkte Mitteilungen zwischen Nutzern (wie Mitteilungen, die mithilfe des Features „Diesem Nutzer eine E-Mail schicken“ gesendet werden) werden vertraulich behandelt, solange sie nicht öffentlich sind und in den Systemen der Wikimedia Foundation gespeichert oder über diese versendet werden. Ausnahmen sind in dieser Richtlinie dargelegt.
Zurück zum AnfangUmfragen und FeedbackWir werden dich möglicherweise bitten, uns durch die Beteiligung an einer Umfrage oder die Abgabe von Feedback Informationen zukommen zu lassen, aber du bist niemals verpflichtet, daran teilzunehmen.
Ihre Teilnahme an optionalen Umfragen und Ihr Feedback helfen uns dabei, die Wikimedia-Websites besser zu machen. Da jede Umfrage und Bitte um Feedback zu verschiedenen Zwecken genutzt werden können, teilen wir Ihnen zum Zeitpunkt, an dem wir Sie um Ihre Teilnahme oder um Ihr Feedback bitten, mit, wie wir planen, Ihre Antworten und von Ihnen bereitgestellte persönliche Informationen zu nutzen. Wenn Sie sich bei der von uns geplanten Nutzung der Umfrage- bzw. Feedback-Ergebnisse unwohl fühlen, dann nehmen Sie nicht an der Umfrage teil und geben Sie kein Feedback ab.
Zurück zum AnfangStandortinformationenGPS und andere StandorttechnologienMit deiner Einwilligung dürfen wir häufig eingesetzte Methoden der Standortermittlung einsetzen, um dir relevantere Inhalte anzuzeigen.
Einige der von uns angebotenen Features funktionieren besser, wenn wir wissen, in welcher Region Sie sich aufhalten. Aber es liegt allein an Ihnen, ob Sie möchten, dass wir Geostandort-Tools einsetzen, um Ihnen gewisse Funktionen zur Verfügung zu stellen. Mit Ihrer Einwilligung können wir GPS (und andere zur Ermittlung des Standorts häufig eingesetzte Technologien) einsetzen, um Ihnen relevantere Inhalte zu zeigen. Informationen, die wir durch diese Technologien erhalten, werden von uns vertraulich behandelt, soweit diese Richtlinie nichts anderes bestimmt. Sie können mehr erfahren, wenn Sie sich in unseren häufig gestellten Fragen die Liste mit Beispielen ansehen, wie wir diese Technologien nutzen.
Zurück zum AnfangMetadatenManchmal erhalten wir gegebenenfalls automatisch Standortdaten von deinem Gerät. Wenn du beispielsweise mittels der mobilen Wikimedia-Commons-App ein Foto hochlädst, erhalten wir unter den Standardeinstellungen deines Mobilgeräts üblicherweise Metadaten zu deinem Foto, die beim Hochladevorgang gesendet werden.
Manchmal erhalten wir gegebenenfalls automatisch Standortdaten von deinem Gerät. Wenn du zum Beispiel mit der mobilen Wikimedia-Commons-App ein Foto hochladen möchtest, erhalten wir unter Umständen Metadaten wie den Ort und die Zeit der Aufnahme automatisch von deinem Gerät. Bitte sei dir darüber im Klaren, dass die Standardeinstellungen deines Mobilgerätes, im Gegensatz zu den Standortinformationen, die unter der oben beschriebenen Nutzung von GPS-Signalen gesammelt werden, normalerweise Metadaten beim Hochladen eines Fotos oder eines Videos auf die Wikimedia-Seiten vorsehen. Wenn du nicht möchtest, dass Metadaten an uns geschickt und beim Hochladen veröffentlicht werden, ändere bitte die Einstellungen auf deinem Gerät.
Zurück zum AnfangIP-AdressenWenn du eine der Wikimedia-Seiten besuchst, erhalten wir automatisch die IP-Adresse des verwendeten Internetzugangsgeräts. Diese kann dazu genutzt werden, Informationen über deinen geografischen Standort zu erhalten.
Wenn du eine der Wikimedia-Seiten besuchst, erhalten wir automatisch die IP-Adresse des verwendeten Internetzugangsgeräts (bzw. des verwendeten Proxy-Servers). Diese könnte dazu genutzt werden, Informationen über deinen geografischen Standort zu erhalten. IP-Adressen werden von uns vertraulich behandelt, soweit diese Richtlinie nichts anderes bestimmt. Wenn du beispielsweise Beiträge tätigst, ohne dich zuvor mit deinem Benutzerkonto angemeldet zu haben, wird die von dir verwendete IP-Adresse öffentlich und dauerhaft aufgezeichnet. Wenn du Wikimedia-Seiten mit deinem Mobilgerät aufsuchst, können wir deine IP-Adresse dazu benutzen, Dienstleistern anonymisierte oder aggregierte Informationen in Bezug auf das Nutzungsvolumen in bestimmten Bereichen zur Verfügung zu stellen. Wir nutzen IP-Adressen für Recherchen und Analysen, um Inhalte, Mitteilungen und Einstellungen für dich besser personalisieren zu können, zur Bekämpfung von Spam, Identitätsdiebstahl, Malware und anderen Arten von Missbrauch und um bessere Mobil- und andere Anwendungen bereitstellen zu können.
Zurück zum AnfangWeitergabe
Wann dürfen wir deine Daten weitergeben?Wir dürfen deine Informationen weitergeben, wenn du uns die spezifische Erlaubnis hierzu erteilst.Mit deiner Erlaubnis
Wir dürfen deine Informationen zu einem bestimmten Zweck weitergeben, wenn du dem zustimmst. Weitere Informationen kannst du unserer Liste von Beispielen entnehmen.
Zurück zum AnfangAus rechtlichen GründenWir werden deine Daten nur dann aufgrund eines offiziellen rechtlichen Vorgangs offenlegen, wenn wir der Meinung sind, dass dieser gültig ist. Wir werden dich, sobald dies möglich ist, über derartige Anfragen benachrichtigen.
Wir dürfen auf Ihre persönlichen Informationen zugreifen bzw. diese aufbewahren oder offenlegen, wenn wir es bei vernünftiger Betrachtung für erforderlich halten, um einen gültigen und rechtlich durchsetzbaren Vollstreckungsbefehl, eine Vorladung, einen Gerichtsbeschluss, ein Gesetz oder eine Bestimmung oder eine sonstige gerichtliche oder Verwaltungsanordnung zu erfüllen. Sollten wir jedoch der Auffassung sein, dass ein bestimmter Antrag auf Offenlegung der Informationen eines Benutzers rechtlich unwirksam ist oder einen Missbrauch der Rechtsordnung darstellt, und der betroffene Benutzer beabsichtigt nicht, sich selbst gegen die Offenlegung zu wehren, werden wir unser bestes tun, dagegen anzugehen. Wir verpflichten uns, wenn möglich, Sie mindestens zehn (10) Kalendertagen vor einer Offenlegung Ihrer Informationen aufgrund einer gesetzlichen Anforderung per E-Mail zu benachrichtigen. Dies ist uns jedoch nur möglich, wenn wir nicht gesetzlich davon abgehalten werden, mit Ihnen in Kontakt zu treten, wenn es zu keiner glaubwürdigen Bedrohung für Leib und Leben kommt, die mit der Offenlegung der Anfrage geschaffen oder erhöht wird und wenn Sie uns eine E-Mail-Adresse bereitgestellt haben.
Nichts in dieser Datenschutzrichtlinie ist dazu vorgesehen, Widerspruchs- oder Verteidigungsrechte einzuschränken, die deinerseits in Bezug auf Aufforderungen zur Herausgabe deiner Daten durch Dritte (unabhängig davon, ob sie zivilrechtlicher, strafrechtlicher oder staatlicher Natur sind) bestehen. Wir empfehlen dir, unverzüglich juristischen Rat einzuholen, wenn eine derartige dich betreffende Aufforderung besteht.
Weitere Informationen finden Sie in unseren häufigen Fragen zur Vorladung.
Zurück zum AnfangWenn die Organisation übereignet wird (Sehr unwahrscheinlich!)Im unwahrscheinlichen Fall, dass sich die Eigentumsverhältnisse an der Foundation ändern, werden wir dich wenigstens 30 Tage vor jedweder Übertragung personenbezogener Daten an die neuen Eigentümer oder deren Übergang in den Regelungsbereich einer anderen Datenschutzrichtlinie darüber informieren.
Im höchst unwahrscheinlichen Fall, dass sich die Eigentumsverhältnisse an der gesamten oder im Wesentlichen der gesamten Foundation ändern, oder dass wir eine Reorganisation (wie etwa eine Fusion, eine Konsolidierung oder Akquisition) durchlaufen, werden wir deine personbezogenen Daten, soweit diese Richtlinie nichts anderes bestimmt, weiterhin vertraulich behandeln. Ferner werden wir dich wenigstens dreißig (30) Kalendertage vor jedweder Übertragung personenbezogener Daten oder deren Übergang in den Regelungsbereich einer anderen Datenschutzrichtlinie über die Wikimedia-Seiten darüber informieren und eine entsprechende Mitteilung auf WikimediaAnnounce-L oder einer vergleichbaren Mailingliste veröffentlichen.
Back to topUm dich, uns und andere zu schützenWir oder Benutzer mit speziellen administrativen Rechten dürfen Informationen offenbaren, wenn sie nachvollziehbar notwenig sind,um mögliche Verstöße gegen Foundation- oder Community-Richtlinien durchzusetzen zu untersuchen und diese durchzusetzen
um unsere Organisation, Infrastruktur, Mitarbeiter, Auftragnehmer oder die Öffentlichkeit zu schützen
um drohende und schwere körperliche Schäden oder den Tod einer Person abzuwendenWir bzw. bestimmte Benutzer mit gewissen nachstehend erläuterten administrativen Rechten müssen deine personenbezogenen Daten unter Umständen weitergeben, wenn wir bei vernünftiger Betrachtung zu der Auffassung gelangen, dass dies zur Durchsetzung unserer Nutzungsbedingungen, dieser Datenschutzrichtlinie oder einer anderen Richtlinie der Foundation oder der Benutzergemeinschaft erforderlich ist, oder um potenzielle Verstöße gegen eine dieser Richtlinien zu untersuchen. Gegebenenfalls müssen wir überdies auf Daten zugreifen und diese weitergeben, um angedrohte rechtliche Schritte oder Maßnahmen gegen uns zu untersuchen bzw. uns gegen diese zu verteidigen.
Die Wikimedia-Websites sind ein Gemeinschaftsprojekt, bei dem die Nutzer die meisten Richtlinien schreiben und Personen aus ihren eigenen Reihen auswählen, die bestimmte administrative Rechte besitzen. Diese Rechte beinhalten gegebenenfalls Zugriff auf eine begrenzte Anzahl ansonsten nichtöffentlicher Informationen über kürzlich geleistete Beiträge und Aktivitäten anderer Nutzer. Sie nutzen diesen Zugriff, um beim Schutz gegen Vandalismus und Missbrauch zu helfen, eine Belästigung anderer Nutzer zu bekämpfen und um allgemein zu versuchen, störendes Verhalten auf den Wikimedia-Websites zu minimieren. Diese verschiedenen von den Nutzern ausgewählten administrativen Gruppen haben eigene Datenschutz- und Vertraulichkeitsleitlinien, aber alle derartigen Gruppen müssen zustimmen, unsere Richtlinie Zugriff auf nichtöffentliche Informationen zu befolgen. Diese von den Nutzern ausgewählten administrativen Gruppen sind anderen Nutzern gegenüber durch gegenseitige Kontrolle (Checks and Balances) rechenschaftspflichtig: Nutzer werden durch einen von der Gemeinschaft gesteuerten Prozess ausgewählt und von ihren Peers durch eine protokollierte Historie ihrer Aktionen beaufsichtigt. Die Klarnamen dieser Nutzer sind der Wikimedia Foundation jedoch nicht bekannt.
Wir hoffen, dass es niemals vorkommen wird, aber wir dürfen deine personenbezogenen Daten herausgeben, wenn wir der Meinung sind, dass dies in angemessener Weise erforderlich ist, um drohende und schwere körperliche Schäden oder den Tod einer Person abzuwenden oder um unsere Organisation, unsere Mitarbeiter, Auftragnehmer, Nutzer oder die Öffentlichkeit zu schützen. Wir dürfen deine personenbezogenen Daten ebenfalls dann herausgeben, wenn wir den begründeten Verdacht haben, dass dies erforderlich ist, um möglichen Spam, Malware, Betrug, Missbrauch oder rechtswidrige Aktivitäten zu entdecken, zu verhindern oder anderweitig darauf zu reagieren oder um sicherheits- oder technikbezogenen Bedenken zu identifizieren und ihnen zu begegnen. (Lies dir für weitere Informationen unsere Liste mit Beispielen durch.)
Zurück zum AnfangAn unsere DienstleisterWir dürfen deine personenbezogenen Daten unseren externen Dienstleister oder Auftragnehmern gegenüber offenbaren, die dabei behilflich sind, die Wikimedia-Seiten zu betreiben oder zu verbessern oder Dienste bereitzustellen, die in Einklang mit unserem Leitbild stehen.
So sehr wir uns auch bemühen, wir können nicht alles selbst machen. Daher greifen wir gelegentlich auf externe Dienstleister oder Auftragnehmer zurück, die dabei behilflich sind, die Wikimedia-Seiten zu betreiben oder für dich und andere Nutzer zu verbessern. Wir dürfen diesen Anbietern oder Auftragnehmern Zugriff auf deine personenbezogenden Daten gewähren, soweit dies zur Durchführung ihrer Dienstleistungen für uns erforderlich ist oder um deren Erweiterungen und Dienste nutzen zu können. Wir machen bindende Vorgaben, etwa in Form von Vertraulichkeitsvereinbarungen, um sicherzustellen, dass diese Dienstleister deine Daten in Einklang mit den Grundsätzen dieser Richtlinie verwenden und in derselben Weise deine Privatsphäre schützen. (Lies dir für weitere Informationen unsere Liste mit Beispielen durch.)
Zurück zum AnfangZum Verstehen und ExperimentierenWir dürfen freiwilligen Entwicklern oder Forschern den Zugang zu Systemen gewähren, die deine Daten enthalten, um ihnen zu ermöglichen, die Wikimedia-Seiten zu schützen, zu entwickeln und zu ihnen beizutragen.
Wir dürfen zudem nichtpersonenbezogene oder aggregierte Daten an Dritte weitergeben, die die Wikimedia-Seiten analysieren möchten.
Wenn wir zu diesen Zwecken Daten an Dritte weitergeben, so erfolgt dies unter Rückgriff auf angemessene technische und vertragliche Schutzmechanismen, um deine Daten in Einklang mit dieser Richtlinie zu schützen.
Die Open-Source-Software, die die Wikimedia-Websites antreibt, ist von den Beiträgen freiwilliger Softwareentwickler abhängig, die ihre Zeit mit dem Schreiben und Testen von Code verbringen, um diesen zu verbessern und entsprechend der sich verändernden Bedürfnisse unserer Nutzer weiterzuentwickeln. Um ihre Arbeit zu erleichtern, geben wir einigen Entwicklern gegebenenfalls eingeschränkten Zugriff auf Systeme, die Ihre personenbezogenen Daten enthalten, aber nur, soweit dies vernünftigerweise für diese erforderlich ist, um die Wikimedia-Websites zu entwickeln und ihren Beitrag zu leisten.
In ähnlicher Weise sind wir berechtigt, nicht personenbezogene oder aggregierte Daten an Forscher, Gelehrte, Wissenschaftler und andere interessierte Dritte weiterzugeben, die die Wikimedia-Seiten analysieren möchten. Die Weitergabe dieser Informationen hilft ihnen dabei, die Nutzung und Betrachtung unserer Seiten sowie demografische Kennwerte und Muster zu verstehen. Sie können sich dann mit uns und unseren Nutzern über ihre Erkenntnisse austauschen, damit wir alle die Wikimedia-Seiten besser verstehen und sie verbessern können.
Wenn wir außenstehenden Entwicklern oder Forschern den Zugang zu personenbezogenen Daten ermöglichen, erfolgt dies unter Auflagen wie beispielsweise angemessenen technischen und vertraglichen Schutzvorkehrungen, damit wir in gesteigertem Maß sicherstellen können, dass deine Daten von diesen Dienstleistern in Einklang mit den Grundsätzen dieser Richtlinie und unseren Anweisungen behandelt werden. Falls diese Entwickler oder Forscher ihre Arbeit oder Erkenntnisse im weiteren Verlauf veröffentlichen, verlangen wir, dass sie deine personenbezogenen Daten dabei nicht offenbaren. Beachte bitte, dass wir trotz der Verpflichtungen, die wir Entwicklern und Forschern auferlegen, weder garantieren können, dass diese sich an unsere Vereinbarung halten, noch können wir garantieren, dass wir deren Projekte regelmäßig untersuchen oder prüfen. (In unseren FAQ findest du zusätzliche Informationen zur Neu-Legitimierung.)
Zurück zum AnfangWeil du sie veröffentlicht hastInformationen, die du einstellst, sind öffentlichen und können von jedermann betrachtet werden.
Alle Informationen, die Sie öffentlich auf den Wikimedia-Websites posten, sind – wie gesagt – öffentlich. Setzen Sie beispielsweise Ihre E-Mail-Adresse auf Ihre Seite, so ist diese öffentlich und ist nicht durch diese Richtlinie geschützt. Und editieren Sie einen Beitrag, ohne sich zu registrieren oder einzuloggen, ist Ihre IP-Adresse öffentlich sichtbar. Machen Sie sich bitte über den von Ihnen gewünschten Grad an Anonymität Gedanken, bevor Sie personenbezogene Daten auf Ihrer Nutzerseite oder andernorts offenlegen.
Zurück zum AnfangSchutz
Wie schützen wir deine Daten?Wir setzen eine Reihe physischer und technischer Maßnahmen, Richtlinien und Verfahren ein, um deine personenbezogenen Daten vor nicht-autorisiertem Zugriff, Nutzung und Veröffentlichung zu schützen.
Wir bemühen uns sehr darum, deine Daten vor unbefugtem Zugriff und vor unbefugter Verwendung oder Offenbarung zu schützen. Wir setzen eine Reihe physischer und technischer Maßnahmen, Richtlinien und Verfahren ein (zum Beispiel Zugriffskontrollverfahren, Netzwerk-Firewalls und physische Sicherheitsvorkehrungen), die dazu dienen sollen, unsere Systeme und deine personenbezogenen Daten zu schützen. Leider gibt es keine vollkommen sichere Möglichkeit der Übermittlung oder Speicherung von Daten, weshalb wir nicht garantieren können, dass unsere Sicherheitsvorkehrungen nicht umgangen werden (sei es durch technische Maßnahmen oder durch Verstoß gegen unsere Richtlinien und Verfahren).
Zurück zum AnfangWie lange bewahren wir deine Daten auf?Wir bewahren deine personenbezogenen Daten nur so lange auf, wie dies zur Wartung, dem Verständnis und der Verbesserung der Wikimedia-Seiten oder der Erfüllung von Verpflichtungen aus geltendem US-Recht erforderlich ist.
Sobald wir personenbezogene Daten von dir erhalten, bewahren wir sie für den kürzestmöglichen Zeitraum auf, der die Wartung, das Verständnis und die Verbesserung der Wikimedia-Seiten sowie die Erfüllung unserer Verpflichtungen aus geltendem US-Recht gerade noch ermöglicht. Nichtpersonenbezogene Daten können zeitlich unbeschränkt gespeichert werden. (Siehe unsere Liste von Beispielen in den FAQ.)Halte dir bitte vor Augen, dass bestimmte Informationen für unbestimmte Zeit gespeichert und angezeigt werden, wie etwa deine IP-Adresse (wenn du Bearbeitungen vornimmst, während du nicht eingeloggt bist) und alle öffentlichen Beiträge auf Wikimedia-Websites.
Zurück zum AnfangWichtige InformationenWenn du dieser Datenschutzrichtlinie nicht zustimmst, darfst du aus Gründen des Schutzes der Wikimedia-Stiftung und anderer Nutzer die Wikimedia-Websites nicht in Anspruch nehmen.Wo befindet sich die Foundation und welche Bedeutung hat dies für mich?You are consenting to the use of your information in the U.S. and to the transfer of that information to other countries in connection to providing our services to you and others.
Die Wikimedia Foundation ist eine in San Francisco, Kalifornien, ansässige gemeinnützige Organisation mit in den USA befindlichen Servern und Datenzentren. Wenn du dich zur Nutzung von Wikimedia-Seiten innerhalb oder außerhalb der USA entschließt, stimmst du damit der Erfassung, Übermittlung, Speicherung, Verarbeitung, Weitergabe und anderen Verwendungsarten deiner Daten in den USA im Einklang mit dieser Datenschutzrichtlinie zu. Außerdem stimmst du der Übermittlung deiner Daten durch uns von den USA in andere Länder zu, in denen im Zusammenhang mit der Ausführung von Serviceleistungen Datenschutzgesetze gelten können, die anders oder weniger streng als in deinem Land sind.
Zurück zum AnfangUnsere Antwort auf Do-Not-Track-Signale (DNT-Signale)Wir erlauben kein Tracking durch Websites Dritter, die du nicht besucht hast.
Wir stellen Dritten deine Daten nicht zu Werbezwecken zur Verfügung.
Wir fühlen wir uns nachdrücklich verpflichtet, nichtöffentliche Informationen, die wir von dir erfassen, nicht mit Dritten zu teilen. Insbesondere erlauben wir kein Tracking durch Internetseiten Dritter, die du nicht besucht hast (einschließlich Webanalysediensten, Werbenetzwerken und sozialen Plattformen). Gleichfalls stellen wir Dritten deine Daten nicht zu Werbezwecken zur Verfügung. Gemäß dieser Richtlinie dürfen wir anderen den Zugriff auf deine Daten ausschließlich in bestimmten Situationen gewähren, auf die im Abschnitt „Wann dürfen wir deine Daten weitergeben?“ eingegangen wird.
Da wir alle Nutzer gleich schützen, ändern wir unser Vorgehen bei Vorliegen eines Do-Not-Track-Signals des Webbrowsers nicht.
Weitere Informationen über Do-Not-Track-Signale im Allgemeinen und unseren Umgang damit findest du in unseren Do-Not-Track-FAQ.
Zurück zum AnfangÄnderungen an dieser DatenschutzrichtlinieErheblichen Änderungen an dieser Richtlinie erfolgen erst nach einer mindestens 30 Tage lang dauernden öffentlichen Kommentierungsphase.
Da sich Dinge im Lauf der Zeit auf natürliche Weise verändern und wir sicherstellen möchten, dass unsere Datenschutzrichtlinie unsere Vorgehensweisen und geltendes Recht in zutreffender Form widerspiegelt, kann es notwendig werden, diese Richtlinie hin und wieder zu modifizieren. Wir behalten uns das Recht vor, dabei auf folgende Art und Weise vorzugehen:Im Fall von erheblichen Änderungen legen wir die vorgesehenen Änderungen unseren Nutzern in mindestens drei (3) Sprachen (die nach unserem Ermessen bestimmt werden) im Rahmen eines mindestens dreißig (30) Kalendertage langen Zeitraums zur offenen Stellungnahme vor. Vor dem Beginn jedes Zeitraums für Stellungnahmen machen wir die betreffenden Änderungen sowie die Gelegenheit zur Kommentierung über die Wikimedia-Websites und per Mitteilung auf WikimediaAnnounce-L oder einer vergleichbaren Mailingliste bekannt.
Bei geringfügigen Änderungen wie etwa grammatikalischen Berichtigungen oder verwaltungstechnischen bzw. rechtsbezüglichen Änderungen oder Korrekturen unrichtiger Darstellungen geben wir die Änderungen nach Möglichkeit unter Einhaltung einer Frist von mindestens drei (3) Kalendertagen vor Bekanntmachung in WikimediaAnnounce-L oder einer vergleichbaren Mailingliste bekannt.Wir möchten dich bitten, die aktuellste Fassung unserer Datenschutzrichtlinie durchzugehen. Wenn du die Wikimedia-Websites nach Inkrafttreten dieser Datenschutzrichtlinie weiterhin in Anspruch nimmst, gilt dies als Zustimmung zu dieser Richtlinie. Wenn du die Wikimedia-Websites nach Inkrafttreten von späteren Fassungen dieser Datenschutzrichtlinie im Anschluss an entsprechende Benachrichtigungen im vorstehend beschriebenen Sinne weiterhin in Anspruch nimmst, gilt dies als Zustimmung zur jeweiligen Fassung der Richtlinie.Kontaktaufnahme
Wenn du Fragen oder Anregungen zu dieser Datenschutzrichtlinie oder den im Rahmen dieser Richtlinie erfassten Informationen hast, schreibe uns bitte eine E-Mail unter privacy@wikimedia.org oder nimm direkt Kontakt mit uns auf.Vielen Dank!
Wir danken dir dafür, dass du unsere Datenschutzrichtlinie durchliest. Wir hoffen, dass du die Nutzung der Wikimedia-Websites genießt, und schätzen deine Beteiligung bei der Erstellung, Pflege und konstanten Arbeit zur Verbesserung der weltweit größten Sammlung freien Wissens.
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Die Gesetzgebung ist die Schaffung von Rechtsnormen. Ihre Regelung gehört zu den Mindestinhalten jeder Verfassung.Inhaltsverzeichnis
1 Organ- und Verbandskompetenz
2 Länderspezifisches2.1 Belgien
2.2 Deutschland2.2.1 Gesetzgebungskompetenz2.2.1.1 Geschriebene Bundeskompetenzen2.2.1.1.1 Ausschließliche Gesetzgebung des Bundes
2.2.1.1.2 Konkurrierende Gesetzgebung des Bundes
2.2.1.2 Ungeschriebene Kompetenztitel des Bundes
2.2.1.3 Negative Gesetzgebungskompetenz des Bundesverfassungsgerichts
2.2.2 Verfahren und Form
2.2.3 Materielle Bindung und Überprüfung
2.3 Österreich
2.4 Polen
2.5 Schweiz
2.6 Vereinigte Staaten
2.7 Deutsche Demokratische Republik
3 Gesetzgebung in der Europäischen Union
4 Siehe auch
5 Literatur
6 WeblinksOrgan- und Verbandskompetenz[Bearbeiten]
Sie obliegt in einer parlamentarischen Demokratie vor allem dem Parlament als legislativer Staatsgewalt. Typischerweise ist ein besonderes Gesetzgebungsverfahren vorgesehen. Neben diesen Parlamentsgesetzen, die auch als „Gesetze im formellen Sinn“ bezeichnet werden, gibt es aber auch untergesetzliche Rechtsnormen, etwa Rechtsverordnungen und Satzungen, die von Verwaltungsorganen erlassen werden. Hier stellt sich die Frage nach der Organkompetenz, also wann die Verwaltung tätig werden darf und wann ein Parlamentsgesetz erforderlich ist (Vorbehalt des Gesetzes).
In einem Bundesstaat muss aber neben der Organkompetenz noch eine weitere Frage geklärt werden. Hier existieren nämlich mehrere staatliche Ebenen, sodass festgelegt werden muss, welcher dieser Verbände jeweils für die Gesetzgebung zuständig sein soll (Verbandskompetenz).
Die so zustande gekommenen Rechtsnormen werden von der zuständigen Verwaltung ausgeführt (siehe Verwaltungskompetenz) und gegebenenfalls durch die Rechtsprechung kontrolliert.
Länderspezifisches[Bearbeiten]
Belgien[Bearbeiten]
→ Hauptartikel: Gesetzgebungsverfahren (Belgien)
Deutschland[Bearbeiten]
→ Hauptartikel: Gesetzgebungsverfahren (Deutschland)
In Deutschland ist die Gesetzgebung des Bundes im Grundgesetz geregelt. Sie wird im Wesentlichen durch den Bundestag ausgeübt. Allerdings sind auch der Bundesrat, die Bundesregierung und schließlich der Bundespräsident beteiligt.
Gesetzgebungskompetenz[Bearbeiten]
Die Gesetzgebungskompetenz bezeichnet das Recht und die Fähigkeit, Gesetze im formellen Sinne (Parlamentsgesetze) zu erlassen. Für die Abgrenzung zur Verbandskompetenz der Länder greift das Grundgesetz die allgemeine Grundregel des Art.&#160;30 GG auf: Nach der Verfassung haben die Länder das Recht der Gesetzgebung, soweit das Grundgesetz es nicht auf den Bund übertragen hat (Art.&#160;70 Abs.&#160;1 GG). Die Länderkompetenzen werden also nicht einzeln aufgeführt. Zu ihrem Kernbereich gehören aber insbesondere das Polizeirecht, das Kommunalrecht und der Bereich von Bildung und Kultur („Kulturhoheit der Länder“).
Entgegen dieser Regelungstechnik, nach der im Zweifel die Länder zuständig sind, hat sich durch zahlreiche Ausnahmen und eine bundesfreundliche Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts im Laufe der Zeit das praktische Verhältnis zu Lasten der Länder umgekehrt. Darauf wollte die Föderalismusreform reagieren.
Geschriebene Bundeskompetenzen[Bearbeiten]
Der Bund ist grundsätzlich nur dann zuständig, wenn es ausdrücklich in der Verfassung vorgesehen ist.
Ausschließliche Gesetzgebung des Bundes[Bearbeiten]
→ Hauptartikel: Ausschließliche Gesetzgebung
Konkurrierende Gesetzgebung des Bundes[Bearbeiten]
→ Hauptartikel: Konkurrierende Gesetzgebung
Ungeschriebene Kompetenztitel des Bundes[Bearbeiten]
Die Regelungstechnik des Grundgesetzes – Landeskompetenz, wenn nichts anderes ausdrücklich vorgesehen ist – schließt ungeschriebene Bundeskompetenzen eigentlich aus.
In ganz engem Umfang sind sie dennoch anerkannt. Man unterscheidetKompetenz kraft Sachzusammenhangs,
Annexkompetenz und
Kompetenz kraft Natur der Sache.Negative Gesetzgebungskompetenz des Bundesverfassungsgerichts[Bearbeiten]
Gemäß §&#160;78 BVerfGG hat das Bundesverfassungsgericht negative Gesetzgebungskompetenz in den Fällen, in denen Bundesrecht mit dem Grundgesetz oder Landesrecht mit dem Grundgesetz oder sonstigem Bundesrecht unvereinbar ist: es stellt mit Gesetzeskraft dessen Nichtigkeit fest. Auch die Feststellung, dass die Erforderlichkeit einer bundesgesetzlichen Regelung nicht mehr besteht (Art.&#160;93 Abs.&#160;3 GG) ersetzt ein Bundesgesetz.
Verfahren und Form[Bearbeiten]
Das im siebten Abschnitt des Grundgesetzes geregelte Gesetzgebungsverfahren obliegt dem Bundestag als dem an der Gesetzgebung beteiligten wichtigsten Organ der Legislative.
Bundesregierung, Bundesrat und Mitglieder des Bundestages (mindestens fünf Prozent oder eine Fraktion) besitzen das Initiativrecht, also das Recht ein neues Gesetz oder ein Gesetz zur Änderung oder Aufhebung eines anderen Gesetzes als Entwurf zur Abstimmung in den Bundestag einzubringen. Der Bundestag berät über die eingebrachten Gesetze, die nach dem Grundgesetz in seinen Kompetenzbereich fallen (und nicht Sache der Länder sind), in drei Lesungen.
Aufgrund des föderalen Systems in Deutschland sind die Bundesländer durch den Bundesrat am Gesetzgebungsverfahren beteiligt und alle Gesetze werden diesem Organ zur Abstimmung vorgelegt. Dieser kann – abhängig von der Art des Gesetzes – einen Entwurf nach erfolglosem Anruf des Vermittlungsausschusses auch scheitern lassen.
Hat ein Gesetz den Bundestag und den Bundesrat in dem durch das Grundgesetz, die Geschäftsordnung des Deutschen Bundestages und Geschäftsordnung des Bundesrates geregelten Verfahren passiert, wird es in gedruckter Fassung an das zuständige Bundesministerium und dann zur Gegenzeichnung an den Bundeskanzler weitergeleitet, bevor es dem Bundespräsidenten vorgelegt wird. Dieser hat das Recht zu prüfen, ob das ihm vorgelegte Gesetz mit der Verfassung in Einklang steht und ob es der Verfassung entsprechend zustande gekommen ist. Abschließend unterzeichnet der Bundespräsident das Gesetz, es ist damit ausgefertigt. Danach wird es im Bundesgesetzblatt formell unter Angabe des Tages des Inkrafttretens verkündet (Art.&#160;82 GG).
Materielle Bindung und Überprüfung[Bearbeiten]
Der Gesetzgeber ist in seinen Entscheidungen an die Verfassung gebunden (Art.&#160;20 Abs.&#160;3 GG). Demnach hat er auch inhaltlich bestimmte Normen der Verfassung zu beachten, etwa das Rechtsstaatsprinzip oder Staatszielbestimmungen. Insbesondere muss er die Grundrechte beachten, darf sie zwar durch Gesetz einschränken, aber nicht verletzen. Andernfalls ist das Gesetz verfassungswidrig und nichtig, also wirkungslos. Die Nichtigkeit kann nur durch das Bundesverfassungsgericht festgestellt werden (Verwerfungsmonopol).
Allerdings wird dem Bundespräsidenten eine Prüfungskompetenz zuerkannt, wonach er bei formellen Fehlern oder einem offensichtlichen Bruch der Verfassung durch das Gesetz seine Unterzeichnung verweigern und das Gesetz somit nicht wirksam werden lassen kann (→&#160;Unterzeichnung und Prüfung von Gesetzen durch den Bundespräsidenten).
Österreich[Bearbeiten]
→ Hauptartikel: Gesetzgebungsverfahren (Österreich)
Polen[Bearbeiten]
→ Hauptartikel: Gesetzgebungsverfahren (Polen)
Schweiz[Bearbeiten]
→ Hauptartikel: Gesetzgebungsverfahren (Schweiz)
Vereinigte Staaten[Bearbeiten]
→ Hauptartikel: Gesetzgebungsverfahren (Vereinigte Staaten)
Deutsche Demokratische Republik[Bearbeiten]
→ Hauptartikel: Gesetzgebungsverfahren (DDR)
Gesetzgebung in der Europäischen Union[Bearbeiten]
→ Hauptartikel: Rechtsetzung der Europäischen Union
Siehe auch[Bearbeiten]RechtsetzungLiteratur[Bearbeiten]Thilo Brandner: Parlamentarische Gesetzgebung in Krisensituationen – Zum Zustandekommen des Finanzmarktstablilisierungsgesetzes, NVwZ 2009, S. 211–215.
Eike Michael Frenzel: Das Gesetzgebungsverfahren – Grundlagen, Problemfälle und neuere Entwicklungen, Teil 1: JuS 2010, S. 27–30, Teil 2: Jus 2010, S. 119–124.
Wolfgang Ismayr: Gesetzgebung im politischen System Deutschlands. In: Wolfgang Ismayr (Hrsg.): Gesetzgebung in Westeuropa. EU-Staaten und Europäische Union. VS Verlag für Sozialwissenschaften, Wiesbaden 2008, S. 383–429.
Ulrich Karpen: 40 Jahre Gesetzgebungslehre in Deutschland und der Beitrag der ZRP, ZRP 2007, S. 234–235.
Michael Kloepfer: Gesetzgebungsoutsourcing – Die Erstellung von Gesetzentwürfen durch Rechtsanwälte, NJW 2011, S. 131–134.
Julian Krüper: lawfirm – legibus solutus? Legitimität und Rationalität des Gesetzgebungsverfahrens beim „Outsourcing“ von Gesetzentwürfen, JZ 2010, S. 655–662.
Konrad Redeker: Wege zu besserer Gesetzgebung, ZRP 2004, S. 160–163.
Wolfgang Thierse: Wege zu besserer Gesetzgebung – sachverständige Beratung, Begründung, Folgeabschätzung und Wirkungskontrolle, NVwZ 2005, S. 153–157.Weblinks[Bearbeiten]
&#160;Wiktionary: Gesetzgebung&#160;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, ÜbersetzungenLiteratur über Gesetzgebung im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
Bundestag: Funktion und Aufgabe; Gesetzgebung
Art. 70 ff. GG
Weitere Gesetzgebungskompetenzen
„Pocket Politik“ – Übersicht mit Schaubild zur Gesetzgebung in der Bundesrepublik Deutschland
Weg zur Föderalismusreform auf den Seiten des Deutschen Bundestages
Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
Normdaten&#160;(Sachbegriff): GND: 4020682-8 (AKS)
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Staatlich geprüfter Techniker ist ein berufsqualifizierender Abschluss in Deutschland.
Um die geschützte staatliche Abschlussbezeichnung führen zu dürfen, muss eine entsprechende Aufstiegsweiterbildung auf Tertiärstufe an einer Fachschule für Technik absolviert und das abschließende Staatsexamen bestanden worden sein. Die meisten Technikerschulen sind staatliche Fachschulen, jedoch gibt es auch private Bildungsträger, welche diese Weiterbildung anbieten.
Zu differenzieren ist hierbei, dass bei den Abschlüssen zum Staatlich geprüften Techniker nach einer vom Staat konzipierten Ausbildungs- und Prüfungsordnung ausgebildet und geprüft wird, während hingegen bei den Staatlich anerkannten Technikern die Fachschule selbst die Ausbildungs- und Prüfungsordnungen erstellt, welche von der zuständigen Schulaufsichtsbehörde (Oberschulamt) genehmigt werden müssen.
Bei der Abschlussbezeichnung Staatlich anerkannter Techniker handelt sich also um Fachschulabschlüsse, die an privaten, staatlich anerkannten Fachschulen (die Ergänzungsschulen sind) erworben werden. Sie sind mit den Abschlüssen an staatlichen und privaten Fachschulen (die Ersatzschulen sind) gleichzusetzen.Inhaltsverzeichnis
1 Zugangsvoraussetzungen1.1 Beispiel: Regelung in Niedersachsen
2 Dauer, Kosten und Förderung
3 Ausbildungsinhalte
4 Staatliche Prüfung4.1 Projektarbeit
5 Allgemeine Hochschulzugangsberechtigung
6 Internationale Einstufung6.1 State-Certified Engineer (SCE)
6.2 Europäischer und Deutscher Qualifikationsrahmen EQR/DQR
7 Fachrichtungen und Spezialisierungen
8 Berufsleben und Anforderungen8.1 Berufsleben
8.2 Berufliche Anforderungen
9 Einzelnachweise
10 WeblinksZugangsvoraussetzungen[Bearbeiten]
Erforderlich zum Besuch einer Fachschule für Technik in Deutschland:[1]Eine abgeschlossene Berufsausbildung in der jeweiligen Fachrichtung von mindestens zweijähriger Dauer und eine spätere einschlägige berufliche Tätigkeit von mindestens einem Jahr (inklusive Ausbildung mindestens 4 Jahre)
Berufsschulabschluss
alternativ zur abgeschlossenen Ausbildung kann der Nachweis einer siebenjährigen qualifizierten Tätigkeit in einem der Fachrichtung entsprechenden Beruf als Zugangsberechtigung genügen (außerdem mindestens Mittlere Reife)
Eine berufsnahe Verwendung bei der Bundeswehr kann mit einer Bescheinigung des BFD (Berufsförderungsdienst) angerechnet werden.Beispiel: Regelung in Niedersachsen[Bearbeiten]
Die niedersächsische Verordnung über Berufsbildende Schulen (BbS-VO) sieht folgende Zulassungsvoraussetzung für die staatliche Technikerprüfung vor:[2]Sekundarabschluss 1/Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsabschluss, der Berufsschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsstand und eine einschlägige Berufsausbildung sowie eine einschlägige Berufstätigkeit von einem Jahroder
Sekundarabschluss 1/Realschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsabschluss, der Berufsschulabschluss oder ein gleichwertiger Bildungsstand und eine einschlägige Berufstätigkeit von sieben Jahren.Dauer, Kosten und Förderung[Bearbeiten]
Die Aufstiegsweiterbildung umfasst mindestens 2.400 Unterrichtsstunden[1] und kann in Vollzeit (2 Jahre bzw. 4 Semester) oder Teilzeit (mindestens 3 Jahre[3] bzw. 6 Semester, je nach Fachrichtung und Fachschule aber auch 4 Jahre bzw. 8 Semester[4]) als auch in Form eines Fernstudium mit flexibler Zeiteinteilung absolviert werden.
An staatlichen Fachschulen ist die Aufstiegsweiterbildung unter Umständen kostenfrei, wobei auch an diesen Fachschulen für Technik teilweise Ausbildungs- und Prüfungsgebühren in Höhe von mehreren hundert Euro anfallen können.
Gerade in der Vollzeitform fallen Lebenshaltungskosten an, welche aufgrund der Vollzeitausbildung nicht mehr durch die zuvor üblicherweise ausgeübte berufliche Tätigkeit gedeckt werden können. Es besteht darum die Möglichkeit der Förderung durch das Meister-BAföG in Form eines zinsgünstigen Darlehens. Eine weitere Möglichkeit der Förderung besteht in Form des Schüler-BAföG, welches (unter Umständen) nicht zurückgezahlt werden muss.[5]
Ausbildungsinhalte[Bearbeiten]
Neben den fachbezogenen Ausbildungsinhalten der jeweiligen Fachrichtung werden auch fachübergreifende Unterrichtsinhalte vermittelt, die für den beruflichen Alltag wichtig sind. Die Fach- u. Schwerpunktbezogenen Inhalte variieren je nach Fachrichtung des Technikers.
Exemplarisch: Die Ausbildungsinhalte des Staatlich geprüften Techniker Fachrichtung Mechatronik mit Schwerpunkt Maschinen- und Anlagentechnik.
Aufgabengebiet Sprache und Kommunikation
Deutsch [Kommunikation]
Englisch
Aufgabengebiet Gesellschaft und Umwelt
Politik, Wirtschaft, Recht und Umwelt
Aufgabengebiet Personalentwicklung
Berufs- und Arbeitspädagogik I
Fachrichtung und Schwerpunkt bezogener Bereich
Mathematik
Aufträge mit Methoden des Projektmanagements bearbeiten
Elektrische, elektromechanische und elektronische Baugruppen analysieren und in Betrieb nehmen
Mechanische Baugruppen analysieren
Steuerungen analysieren, konzipieren und optimieren
Kommunizieren und Präsentieren mit Hilfe unterschiedlicher Medien und Datenverarbeitungssysteme
Betriebliche Daten verwalten und präsentieren
Komplexe mechatronische Systeme automatisieren
Mechatronische Systeme analysieren, konzipieren, optimieren und in Betrieb nehmen
Produktions- und Arbeitsabläufe planen, steuern und optimieren sowie Qualität organisieren
Projektarbeit
Wahlpflichtbereich
Unternehmensführung und Existenzgründung
Wahlbereich
Berufs- und Arbeitspädagogik II
Ergänzungen und Vertiefungen des Pflichtbereiches
Folgende zusätzliche Ausbildungen werden häufig mit angeboten:Ausbildung der Ausbilder
Microsoft Certified Professional (MCP) GrundausbildungStaatliche Prüfung[Bearbeiten]
Die Aufstiegsweiterbildung endet mit einem Staatsexamen, welches sich an Fachschulen aus vier allgemeinbildenden, vier fachbezogenen Fächern und der Projektarbeit (Technikerarbeit) inklusiv Kolloquium zusammensetzt. Die vier fachbezogenen Fächer müssen die verschiedenen Schwerpunkte aus der Fachausbildung abdecken. In manchen Bundesländern (beispielsweise Bayern) können seit 2011 die vier Fächer aus einer von der Fachschule bestimmten Auswahl selbst gewählt werden. Von der Schulform (anerkannt oder geprüft) und Region abhängig, können mehrere Fachbereiche in einer staatlichen Examensarbeit kombiniert werden. Zum Bestehen der Prüfung muss in jedem Prüfungsfach mindestens ausreichend oder besser erreicht werden; bei einer mit 5.0 mangelhaft benoteten Leistung folgt in diesem Fach eine mündliche Nachprüfung. In manchen Bundesländern (beispielsweise Bayern) werden beim Staatlich geprüften Techniker die Vornoten aus den vorhergegangenen Ausbildungsjahren nicht in das Prüfungsergebnis eingerechnet bzw. einbezogen. Sie sind dann nur ausschlaggebend für die Prüfungszulassung. In diesem Fall muss in allen Fächern eine Prüfung abgelegt werden. Die Prüfungsformen sind, wie die angebotenen fachbezogenen Fächer, landesweit nicht einheitlich und werden von der Fachschulleitung jeder Fachschule mitbestimmt.
Die Technikerweiterbildungen und -prüfungen regeln die einzelnen Bundesländer in ihren Schul- bzw. Fachschulordnungen auf Grundlage der bundeseinheitlichen Rahmenvereinbarung über Fachschulen.[1]
Projektarbeit[Bearbeiten]
Gemäß der Rahmenvereinbarung über Fachschulen kann ein Teil der staatlichen Prüfung eine Projektarbeit (auch Technikerarbeit genannt) sein.[1] Da ein Techniker auch in der Berufspraxis technische Berichte und Projektberichte verfassen bzw. präsentieren muss, bestehen die Fachschulen für Technik in der Regel auf eine solche Arbeit. Der benötigte Zeitumfang variiert von ca. 160 – 240 Stunden.
Die Projektarbeit kann entweder eine theoretische (Vorstudie, Konzept etc.) oder eine praktische Ausarbeitung beinhalten (beispielsweise Entwicklung eines neuen Produktes, Einführung eines QMS, Entwicklung eines neuen Verfahrens).
In der Projektarbeit müssen sämtliche, notwendigen Berechnungen und Entscheidungen umfangreich und ersichtlich dokumentiert werden (In der Regel müssen drei schriftliche Exemplare der Projektarbeitsdokumentation vorgelegt werden). Die Projektarbeit muss vor dem staatlichen Prüfungsgremium präsentiert werden (In der Regel wird das in einer öffentlichen Veranstaltung gemacht, wo auch Interessierte aus Industrie und Handwerk Zutritt haben). Im Anschluss daran findet das (nicht öffentliche) Kolloquium statt. Hier muss die Projektarbeit vor dem staatlichen Prüfungsausschuss verteidigt werden. Die Projektnote wird im Abschlusszeugnis aufgeführt, je nach Bundesland auch das Projektthema.
Allgemeine Hochschulzugangsberechtigung[Bearbeiten]
Nach einem Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 6. März 2009 erhalten Inhaber von Abschlüssen von Fachschulen entsprechend der Rahmenvereinbarung über Fachschulen der Kultusministerkonferenz die allgemeine Hochschulzugangsberechtigung.[6]
Internationale Einstufung[Bearbeiten]
State-Certified Engineer (SCE)[Bearbeiten]Dieser Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.
WER übersetzt hier WO? Und ohne vernünftigen Beleg ist und bleibt dieser Abschnitt Theoriefindung.
Der von staatlichen Fachschulen vergebene Berufstitel „Staatlich geprüfter Techniker“ wird für eine bessere Zuordnung außerhalb Deutschlands mit „State-Certified Engineer“ übersetzt. Durch die Festlegung der Amtssprache deutsch ist alleine der deutsche Berufstitel in Deutschland rechtsbindend. Die englische Übersetzung „State-Certified Engineer“ wird und darf bei der Zeugnisübersetzung des deutschen Berufstitels von staatlichen Fachschulen herangezogen und vergeben werden. Eine Verwendung der englischen Übersetzung, ohne dass ein amtliches Fachschulzeugnis mit der Vergabe des Titels „Staatlich geprüfter Techniker“ vorliegt, ist nicht rechtsgültig.
Europäischer und Deutscher Qualifikationsrahmen EQR/DQR[Bearbeiten]
Das Ausbildungsniveau des Staatlich geprüften Technikers mit seinen mindestens 2.400 Stunden liegt über dem eines Handwerksmeister oder Industriemeisters. Die erworbenen Kompetenzen befähigen den Staatlich geprüften Techniker für Brückenfunktionen zwischen Entwicklung, Konstruktion und Produktion. Staatlich geprüfte Techniker sind für spezielle und übergreifende Aufgaben koordinierender, gestaltender und anleitender (Auch auf pädagogischer Art sind sie dafür entsprechend qualifiziert) Art qualifiziert. Sie besitzen die Kompetenz für Entscheidungen, Planung und ihre Umsetzung. Außerdem sind sie in der Lage, ihre durchgeführten Entscheidungen in hohem Maß zu reflektieren. In Aufgaben- und Projektbezogenen-Teams sind sie tätig und übernehmen Führungsaufgaben in definierten Funktionsbereichen. Dabei können sie ihre erweiterte berufliche Handlungskompetenz in den Dimensionen Fachkompetenz, Human- und Sozialkompetenz sowie Methoden- und Lernkompetenz einbringen.
Um das erworbenen Kompetenzniveau in der Europäischen Union und auch in Deutschland einstufen zu können, wurde am 31. Januar 2012 im Rahmen der Erstellung des Europäischen und Deutschen Qualifikationsrahmen EQR / DQR, der Staatlich geprüfte Techniker auf die Stufe 6 von 8 eingeordnet. Damit stehen die Abschlüsse Staatlich geprüfter Techniker und Bachelor auf der gleichen Stufe.[7]
Zu diesem Sachverhalt veröffentlichte der Verein Deutscher Ingenieure (VDI) ein Positionspapier,[8] das herausstellt, dass die Abschlüsse Techniker, Bachelor und Meister dem gleichen Kompetenzniveau entsprächen, jedoch nicht gleichartig seien. Die Kompetenzen von Bachelor-Absolventen, staatlich geprüften Technikern und Meister unterscheiden sich laut Meinung des VDI erheblich. Nach Angaben des VDI dürfe die Einstufung von Bachelor, Techniker und Meister keinesfalls so missverstanden werden, dass sie die gleichen Tätigkeiten ausführen könnten.
Fachrichtungen und Spezialisierungen[Bearbeiten]
Einige Zweige (mit den im Laufe der Ausbildung zu wählenden Schwerpunkten) sind:
Staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung Elektrotechnik bzw. Elektrotechniker
Staatlich geprüfter Maschinenbautechniker[9]Betriebstechnik
Entwicklung und Konstruktion
Fertigungstechnik
Verfahrenstechnik
Techniker für allgemeinen Maschinenbauin einigen Bundesländern ohne Schwerpunktwahl[9]
Staatlich geprüfter Techniker für Mühlenbau, Getreide- und Futtermitteltechnik[10]müllereibezogene Verfahrenstechnik Müllereitechniker[11]
müllereibezogener Anlagenbau Mühlenbautechniker[12]
Staatlich geprüfter Gießereitechniker[13]
Staatlich geprüfte Techniker für Milchwirtschaft und Molkereiwesen[14]
BergbautechnikTagebautechnik
Maschinentechnik[15]Bergbaumaschinen
Konstruktion
Werkzeugbau
Fertigungstechnik
Staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung MechatronikMaschinen- und Anlagentechnik
Systemtechnik
Kältesystemtechnik
Kraftfahrzeugtechnik[16]
Karosserie- und Fahrzeugtechnik
Elektrotechnik[17]Datenverarbeitungstechnik
Netzwerktechnik
Erneuerbare Energien
Energietechnik und Prozessautomatisierung
Informations- und Kommunikationstechnik
Automatisierungstechnik
Systemtechnik/Gebäudetechnik
InformationstechnikIT-Sicherheitsmanagement[18]
Information Technology and Business[19]
Computersystem- und Netzwerktechnik
Medien- und Informationssystemtechnik
Technische Informatik[20]
Staatlich geprüfter Druck- und Medientechniker[21]Drucktechnik
Medientechnik
Staatlich geprüfter Techniker (FS) für Informatik[22]Fachrichtung Netzwerktechnik
Fachrichtung Softwaretechnologie
Fachrichtung Datenbanktechnologie
Luft- und RaumfahrttechnikStaatlich geprüfter Techniker für Luftfahrzeugsystemtechnik &amp; Triebwerkstechnik[23]Mikrosystemtechnik[24]
Bautechnik/Bautechniker[25]Glasbautechnik
Hochbau
Metallbautechnik
Tiefbau
Baustofftechnik
Hochbaukonstruktion
Baubetriebslehre
Vermessungstechnik
Geotechnik, Bohrtechnik[26]
Heizungs- Lüftungs- und Klimatechnik Techniker HKLFacilitymanagement
Sanitärtechnik
Holztechnik[27]
Staatlich geprüfter Chemietechniker [28]Labortechnik
Betriebstechnik
Biochemie
Umweltschutz
Medizintechnik
UmwelttechnikAbwassertechnik
Abfalltechnik
Wasserversorgungstechnik
Verfahrenstechnik
Labortechnik
Biotechnik
Werkstofftechnik
LebensmitteltechnikProzessplanung und -management
Qualitäts- und Umweltmanagement
Kunststoff- und Kautschuktechnik
Physiktechnik
Vermessungstechnik
VerkehrstechnikerVerkehrsmanagement
Eisenbahnbetrieb
Gartenbau
Staatlich geprüfter Techniker für Garten- und Landschaftsbau[29]
Staatlich geprüfte Techniker Galvanotechnik[30]
Staatlich geprüfte Techniker Leiterplattentechnik[31]
Staatlich geprüfter Farb- u. Lacktechniker [32]
Staatlich geprüfter Korrosionsschutztechniker [33]
Staatlich geprüfter Keramiktechniker
Zerspanungstechniker (neu seit 2005 in BW)
Staatlich geprüfter Techniker für Baudenkmalpflege und Altbauerneuerung[34]
Staatlich geprüfte Textiltechniker[35]in den Schwerpunkten Spinnerei, Weberei, Maschentechnik, Vliesstofferzeugung oder Veredlung
Ledertechnik[36]
Staatlich geprüfter Techniker im Landbau[37]
Staatlich geprüfter Glasbautechniker[38]
Staatlich geprüfter Techniker für Weinbau und Oenologie[39]
Staatlich geprüfter Schuhtechniker[40]in den Schwerpunkten Modellgestaltung oder Betriebstechnik
Staatlich geprüfter Forsttechniker[41]
Berufsleben und Anforderungen[Bearbeiten]
Berufsleben[Bearbeiten]
Der Abschluss zum Staatlich geprüfter Techniker erlaubt in allen Handwerken gleicher oder gleichgestellter Fachrichtung die Eintragung in die Handwerksrolle, die bei der Handwerkskammer geführt wird. (Novellierung der Handwerksordnung §&#160;7.2)
Im Handwerk übernimmt er die Betriebs-, Personal-, Unternehmensführung bzw. Ausbildung von Nachwuchsfachkräften als Ausbilder oder Ausbildungsleiter.
In der Industrie ist er in der Forschung, Entwicklung oder im Projektmanagement zu finden. Hier ist er als Projektleiter, Konstrukteur, Prozessplaner oder Qualitätsplaner tätig. Des Weiteren umfasst sein Einsatzgebiet die Arbeitsvorbereitung in der Produktion sowie die Abteilungs-, Produktions- und Betriebsleitung. Zudem besitzt er Kenntnisse und Fähigkeiten, welche in der betrieblichen Qualitätssicherung und im Qualitätsmanagement eingesetzt werden können. Einsatzgebiete findet er auch im Einkauf, Vertrieb, und Controlling. Auch in der Industrie ist er für die Ausbildung von Nachwuchsfachkräften als Ausbilder oder Ausbildungsleiter tätig.
Im deutschen Bildungssystem ist er als technischer Fachlehrer[42] an beruflichen Schulen tätig.
Berufliche Anforderungen[Bearbeiten]
Exemplarisch: Auszug aus dem Lehrplan „Hessen“ für den Staatlich geprüften Techniker Fachrichtung Mechatronik[43]
Im Rahmen der betrieblichen Tätigkeitsbereiche führt der Staatlich geprüfte Techniker folgende typische Tätigkeiten unter Beachtung vorgegebener Regeln, Normen und Vorschriften aus:Methoden der Ideenfindung und Bewertung anwenden,
Lösungsstrategien entwickeln, Lösungsverfahren auswählen,
Planungs- und Arbeitsschritte dokumentieren,
Arbeitsanweisungen und Betriebsanleitungen erstellen,
Ingenieurwissenschaftliche Erkenntnisse und Methoden anwenden,
Lösungen technisch und wirtschaftlich beurteilen,
Technik human-, sozial- und umweltverträglich gestalten,
Baugruppen, Anlagen und Systeme entwickeln und produzieren,
Anlagen und Systeme planen und realisieren,
Baugruppen, Anlagen und Systeme inbetriebnehmen und instand halten,
Kostenrechnungen durchführen,
Qualitäts- und Umweltmanagement anwenden
Beraten und verkaufen,
Ausbilden, Fortbilden.Die Breite der Verantwortung reicht von der Erledigung definiert vorgegebener Aufträge, der Mitwirkung bei der Abwicklung bis zur selbstständigen Planung und Durchführung von Projekten. Um diesen Verantwortungsrahmen auszufüllen, muss der Staatlich geprüfte Techniker:Probleme analysieren, strukturieren und lösen,
Informationen selbstständig beschaffen, auswerten und strukturieren,
fähig sein, im Team zu arbeiten, aber auch Führungsaufgaben zu übernehmen,
sich in einer Fremdsprache berufsbezogen informieren und kommunizieren,
sich berufsbegleitend fortbilden.Einzelnachweise[Bearbeiten]↑ a b c d Beschluss der Kultusministerkonferenz vom 7. November 2002 i.d.F vom 9. Oktober 2009. Website der Kultusministerkonferenz. (pdf, abgerufen am 25. Januar 2010; 173&#160;kB).
↑ Verordnung über Berufsbildende Schulen (BbS-VO)Vorlage:§§/Wartung/alt-URL. Kapitel Ergänzende und abweichende Vorschriften für die Fachschule §&#160;3 Aufnahmevoraussetzungen
↑ [1], bdvi.de
↑ Chemietechniker, vdc-cta.de
↑ t-online.de: Schüler-BAföG: Welches BAföG muss ich wie zurückzahlen? 24.&#160;März 2015, abgerufen am 19.&#160;August 2015.&#160;
↑ Hochschulzugang für beruflich qualifizierte Bewerber ohne schulische Hochschulzugangsberechtigung (PDF; 22&#160;kB)
↑ Annual Report 2008, eureta.org (pdf; 539&#160;kB)
↑ VDI zum Deutschen Qualifikationsrahmen April 2012, vdi.de (pdf; 50&#160;kB)
↑ a b Maschinenbautechniker Berufenet
↑ Techniker/in für Mühlenbau, Getreide- und Futtermitteltechnik, berufenet
↑ Müllereitechniker, berufenet
↑ Mühlenbautechniker, berufenet
↑ Gießereitechniker, berufenet
↑ Techniker/in für Milchwirtschaft und Molkereiwesen, berufenet
↑ Maschinentechnik, berufenet
↑ Kraftfahrzeugtechnik, berufenet
↑ Elektrotechnik, berufenet
↑ IT-Sicherheitsmanagement, TA-Weilburg
↑ Information Technology and Business, Werner-von-Siemens-Schule
↑ Technische Informatik, berufenet
↑ Druck- und Medientechniker, berufenet
↑ Techniker (FS) für Informatik, berufenet
↑ [2]
↑ Mikrosystemtechnik, berufenet
↑ Bautechnik, berufenet
↑ Geotechnik, Bohrtechnik, berufenet
↑ Holztechnik, berufenet
↑ http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/?dest=profession&amp;prof-id=5795
↑ Techniker/in für Garten- und Landschaftsbau, berufenet
↑ Techniker/in Galvanotechnik, berufenet
↑ Techniker/in Leiterplattentechnik, berufenet
↑ http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/start?dest=profession&amp;prof-id=5813
↑ http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/?dest=profession&amp;prof-id=5842
↑ Techniker für Baudenkmalpflege und Altbauerneuerung, berufenet
↑ Textiltechniker/in, berufenet
↑ Ledertechnik, berufenet
↑ Techniker im Landbau, berufenet
↑ Glasbautechniker, berufenet
↑ Techniker für Weinbau und Oenologie, landwirtschaft-bw.info (pdf)
↑ [3]
↑ [4]
↑ http://berufenet.arbeitsagentur.de/berufe/docroot/r1/blobs/pdf/bkb/9392.pdf
↑ Bildung in Hessen Lehrplan: Staatlich geprüfter Techniker Fachrichtung MechatronikWeblinks[Bearbeiten]Verein der Techniker<!–NewPP limit report
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Die Planungszelle oder Bürgergutachten ist ein von Peter C. Dienel entwickeltes Beratungs- und Partizipationsverfahren, welches demokratische Teilhabe des einzelnen Bürgers an verschiedenen Planungs- und Entscheidungsprozessen ermöglicht, etwa innerhalb der Bürgerbeteiligung.Inhaltsverzeichnis
1 Entwicklung
2 Verfahren
3 Ergebnisse
4 Weiterentwicklung
5 Auswahl durchgeführter Planungszellen
6 Siehe auch
7 Literatur
8 Weblinks
9 EinzelnachweiseEntwicklung[Bearbeiten]
Peter C. Dienel
Die Planungszelle ist ursprünglich als Beratungsverfahren zur Verbesserung von Planungsentscheidungen vom Soziologieprofessor Peter C. Dienel (Bergische Universität Wuppertal) in den 1970er Jahren entwickelt worden. Später erwies sie sich aber vor allem als ein gangbarer Weg zur Freigabe der Bürgerrolle für alle. Die aufgabenorientierte, aber befristete Mitarbeit macht die mitsteuernde Teilhabe am Staat für die Bevölkerung erlebbar.
Im Vordergrund steht heute allerdings noch der Einsatz der Planungszelle zur Verbesserung, Beschleunigung und auch Verbilligung eines aktuellen Planungsvorhabens. Hier werden jeweils mindestens vier dieser Zellen zur Erarbeitung eines Bürgergutachtens auf ein – mitunter als kaum lösbar geltendes – Problem angesetzt. Die Lösungsvorschläge des Bürgergutachtens werden meist von den nicht teilnahmeberechtigten Bewohnern des Einzugsbereiches eines Planungszelle-Projektes („Mantelbevölkerung“) als unvoreingenommen neutral akzeptiert. Sie werden dann auch von der Politik und der Verwaltung für ihre Planungen übernommen.
Verfahren[Bearbeiten]
Ausgehend von den Einsichten, dass Entscheidungsbeteiligung Informiertheit voraussetzt, dass Informieren Zeit erfordert und dass Zeit Geld ist, lassen sich für das Verfahren Planungszelle (im Unterschied zu manchen anderen bürgerschaftlichen Beteiligungsformen) relativ exakt definierte Verfahrensmerkmale benennen:
Eine Planungszelle ist eine Gruppe von ca. 25 im Zufallsverfahren ausgewählten Personen (ab 16 Jahren), die für ca. eine Woche von ihren arbeitsalltäglichen Verpflichtungen freigestellt werden, um in Gruppen Lösungsvorschläge für ein vorgegebenes Planungsproblem zu erarbeiten. Die Teilnehmer verpflichten sich zur Neutralität.
Nach einem Input für die Gesamtgruppe einer Planungszelle beraten Kleingruppen von vier bis sechs Teilnehmern eine konkrete Fragestellung und einigen sich – ohne Vorgaben oder Steuerung durch die Moderation – auf ihnen wichtige Punkte / Aussagen / Positionen. Nach einer Beratungszeit von etwa einer Stunde werden die Ergebnisse der Kleingruppen vorgetragen. Am Ende einer Arbeitsphase bewerten die Teilnehmer alle vorgetragenen Positionen nach ihrer Zustimmung / Wichtigkeit.
Bei jeweils wechselnder Zusammensetzung arbeitet die Gruppe mehrfach im Laufe eines Tages mit vier anderen Laienplanern in einer solchen quasi intimen Situation zusammen. Durchgehende Meinungsführerschaften werden durch den Wechsel ausgeschlossen. Bei den Bewertungen der Bürgerinnen und Bürger sind die Fachleute und Interessenvertreter(inne)n nicht zugegen.
Die Ergebnisse ihrer Beratungen werden in einem so genannten Bürgergutachten zusammengefasst und den politischen Entscheidungsinstanzen als Beratungsunterlage zur Verfügung gestellt.
Um die Repräsentativität zu erhöhen, arbeiten in der Regel immer mehrere Planungszellen parallel zum selben Thema; bei zwei Planungszellen, die um eine Stunde versetzt arbeiten, können die Referenten beiden Gruppen hintereinander zur Verfügung stehen.
Ergebnisse[Bearbeiten]
Das Verfahren ist in den letzten Jahren sowohl auf kommunaler als auch auf überregionaler Ebene zu höchst unterschiedlichen thematischen Fragestellungen erfolgreich angewandt worden, so z. B. zur Verbesserung des öffentlichen Personennahverkehrs in Hannover, zur Klärung seit vielen Jahren ungelöster und umstrittener Planungsfälle sowie in der Technikfolgenabschätzung, und hat den politischen Entscheidungsinstanzen und Auftraggebern jeweils wertvolle Empfehlungen und Hinweise gegeben.
Durch die Zufallsauswahl wird eine breit gestreute Teilnehmerschaft erreicht. Frauen und Männer sind entsprechend ihrem Bevölkerungsanteil vertreten, ebenso die unterschiedlichen Altersgruppen. Angehörigen schwer abkömmlicher Berufsgruppen wird die Teilnahme durch berufliche Freistellung erleichtert, für Personen mit Pflegeverantwortung wird nach einer Vertretung gesucht. In Fällen, in denen die Teilnahme z.B. wegen Behinderung für die ausgewählte Person nicht möglich war, wurde sie von einem Helfer oder einer Helferin unterstützt. Bei sprachlichen Problemen ausländischer Teilnehmender halfen bereits besser deutsch sprechende Familienangehörige als Übersetzer.
In den bisherigen Anwendungsfällen wurden auch Menschen erreicht, die vorher noch nie an einer politischen Veranstaltung oder einem Seminar teilgenommen hatten. Außerdem brachte es Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen (Meinungs-)Gruppen ins Gespräch, die sich sonst kaum begegnen würden und führte zu vielfältigen Prozessen sozialen Lernens.
Das Verfahren ist prinzipiell auf allen Entscheidungsebenen einsetzbar. Wegen der mit seiner Durchführung verbundenen relativ hohen organisatorischen und finanziellen Kosten wird der Einsatz von Planungszellen gleichwohl auch in Zukunft eher auf größere Projekte bzw. Entscheidungsfragen beschränkt bleiben.
Die Landesjugendvertretung entwickelte 2007 eine Form von Jugend-Planungszellen als „Jugendsynode“, um mit der Zufallsauswahl die Delegations-Ketten von Entscheidern zu durchbrechen.[1]
Weiterentwicklung[Bearbeiten]
Timo Rieg überträgt das Arbeitsprinzip der Planungszellen / Bürgergutachter auf die Parlamentsarbeit und tritt für einen Ersatz gewählter Parteien-Parlamente durch Bürger-Parlamente ein, die in vielen parallelen Planungszellen arbeiten.[2]
Auswahl durchgeführter Planungszellen[Bearbeiten]
Titel der Bürgergutachten/ Auftraggeber:„Eine neue Verteilungsregelung für die Abfallwirtschaftssatzung der Stadt Aachen“ Stadtbetrieb Aachen (PDF-Datei; 6,32 MB)
„Miteinander der Generationen in einer älter werdenden Gesellschaft“/ Landesregierung Rheinland-Pfalz
„Perspektiven für Regensburg“/ Stadt Regensburg
„Zukünftige Energiepolitik“ (mit bundesweit 24 PZ´n das bisher umfangreichste Vorhaben; mehrere begleitende Veröffentlichungen)/ KFA –Jülich / BMFT, Bonn
„BG – Bayerisches Verbraucherschutzprogramm 2010“ (mit 18 PZ’n an 5 verschiedenen Orten)/ Bayerisches Staatsministerium für Gesundheit, Ernährung und Verbraucherschutz
„Eckpunkte für ein zukünftiges Europa“ (jeweils zwei Planungszellen in Berlin und Budapest)/ King Baudouin Foundation, BrusselsSiehe auch[Bearbeiten]Bürgerforum (Bürgerbeteiligung)
Demarchie
Zentrales Oncken-Archiv des Bundes Evangelisch-Freikirchlicher Gemeinden – Hier befindet sich seit November 2008 der schriftlichen Nachlass von Peter Dienel. Dazu gehören u.a. Unterlagen zum Themenkomplex der von Dienel entwickelten Planungszelle.[3]Literatur[Bearbeiten]Peter C. Dienel: Die Planungszelle. Der Bürger als Chance. Mit Statusreport 2002. 5. Auflage. Westdeutscher Verlag, Wiesbaden 2002, ISBN 3-531-33028-4.
Horst Bongardt: Die Planungszelle in Theorie und Anwendung. Akademie für Technikfolgenabschätzung in Baden-Württemberg, Stuttgart 1999, ISBN 3-932013-70-0.
Hans-Liudger Dienel, Antoine Vergne, Kerstin Franzl, Raban D. Fuhrmann, Hans J. Lietzmann (Hrsg.): Die Qualität von Bürgerbeteiligungsverfahren. Evaluation und Sicherung von Standards am Beispiel von Planungszellen und Bürgergutachten. Oekom verlag, München 2014, ISBN 978-3-86581-247-6.Weblinks[Bearbeiten]Forschungsstelle Bürgerbeteiligung an der Uni Wuppertal
Gesellschaft für Bürgergutachten
Planungszellen und Bürgergutachten nach Dienel
Planungszellen als Parlamente
Forum Bürgerbeteiligung (forum b)
Akademie für partizipative MethodenEinzelnachweise[Bearbeiten]↑ Beteiligung Jugendlicher an der Landessynode der EKvW. Diskussionsvorschlag vom 23. Mai 2007. (PDF; 168&#160;kB).
↑ Timo Rieg: Verbannung nach Helgoland. Reich und glücklich ohne Politiker. Ein Masterplan für alle Stammtische und Kegelclubs draußen im Land. Biblioviel, Bochum 2004, ISBN 3-928781-11-1.
↑ Klaus Rösler: Dienel-Nachlass nun im Oncken-Archiv. In: Die Gemeinde. Glauben. Gemeinsam. Gestalten, vom 17. Dezember 2008, ZDB-ID 1157992-4.<!–NewPP limit report
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Zivilprozess ist eine Weiterleitung auf diesen Artikel. Zum Film, USA 1998, siehe Zivilprozess (Film).
Das Zivilprozessrecht oder Zivilverfahrensrecht bezeichnet als Rechtsgebiet alle gesetzlichen Bestimmungen, die den formalen Ablauf von Zivilverfahren (Zivilprozessen), also Gerichtsverfahren im Bereich des Zivilrechts regeln – in Abgrenzung zu Strafprozessen und Verfahren in anderen Rechtsgebieten. Diese Trennung besteht in den meisten modernen Staaten.
Hauptartikel nach Rechtsordnungen[Bearbeiten]Zivilprozessrecht (Deutschland)
Zivilverfahrensrecht (Österreich)
Zivilprozessrecht (Schweiz)
Zivilverfahrensrecht (Europäische Union)
Zivilprozessrecht (Frankreich)
Zivilprozessrecht (England und Wales)Literatur[Bearbeiten]&#160;C.H. (Remco) van Rhee und Remme Verkerk: Civil procedure. In: Jan M. Smits (Hrsg.): Elgar Encyclopedia of Comparative Law. Edward Elgar, Cheltenham/Northampton, M.A. 2006, ISBN 978-1-84542-013-0, S.&#160;120–134.
&#160;Joachim Zekoll: Comparative Civil Procedure. In: Mathias Reimann und Reinhard Zimmermann (Hrsg.): Oxford Handbook of Comparative Law. Oxford University Press, Oxford 2008, ISBN 978-0-19-953545-3, S.&#160;1327–1362.
Bitte den Hinweis zu Rechtsthemen beachten!
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ZivilprozessrechtA
Amiable compositeurB
Beklagter
Beschlagnahme
Bestreiten
Beweis (Rechtswesen)
Beweislastumkehr
BeweisverbotD
Darlegungslast
Derogation
Dispositionsmaxime
Dispute BoardE
ExequaturF
FristG
Gerichtsvollzieher
Gerichtsvollzieherkammer
Geständnis
Gläubiger
Glaubwürdigkeit (Recht)
Gutachten
GütestelleH
Handelsrichter
Hauptbeweis
HauptsacheI
InsolvenzrechtK
Klage
KlägerL
Liquidation
LügendetektorN
Ne bis in idem
Ne ultra petita
Non liquetP
Perpetuatio fori
Privilegierter Gerichtsstand
Prorogation
Prozess (Recht)
Prozessfinanzierung
Prozessökonomie
ProzessordnungQ
QuerulantR
Res ipsa loquitur
Richterliche Hinweis- und Aufklärungspflicht
Richtlinie 2008/52/EG (Mediationsrichtlinie)S
Sammelklage
Schiedsgerichtsbarkeit
Schiedsgutachten
Schiedsverfahren
Schuldner
SolvenzT
Torpedo (Recht)U
ÜberraschungsverbotV
Verbot von Überraschungsentscheidungen
Vergleich (Recht)
VerhandlungsgrundsatzZ
Zeuge
Zwangsräumung
Zwangsvollstreckungsrecht

Ein Gutachten ist ein begründetes Urteil eines Sachverständigen über eine Zweifelsfrage. Es enthält Darstellungen von Erfahrungssätzen und die Ableitung von Schlussfolgerungen für die tatsächliche Beurteilung eines Geschehens oder Zustands durch einen oder mehrere Sachverständige. Der Sachverständige erstellt in der Regel Befunde (Medizin), schriftliche Gutachten oder Stellungnahmen (Gerichtsverfahren, legislative Abläufe).Inhaltsverzeichnis
1 Gutachten eines Sachverständigen
2 Abgrenzung
3 Gutachten von Behörden3.1 Deutschland
3.2 Liechtenstein
3.3 Österreich
4 Normungs-Projekt Europäische Gutachten
5 Siehe auch
6 Weblinks
7 Literatur
8 EinzelnachweiseGutachten eines Sachverständigen[Bearbeiten]
Ein qualifizierter Gutachter wird bei Sachfragen zunächst Tatsachen feststellen und danach ggf. Schlussfolgerungen ziehen. Ein Gutachten muss vollständig und nachvollziehbar sein und sollte möglichst auch für einen Nichtfachmann verständlich formuliert werden.
Ein Gutachten enthält eine allgemein vertrauenswürdige Beurteilung eines Sachverhalts im Hinblick auf eine Fragestellung oder ein vorgegebenes Ziel. Es tritt als verbindliche (z.&#160;B. bezeugte oder unterschriebene) mündliche oder schriftliche Aussage eines Sachverständigen auf. Die allgemeine Vertrauenswürdigkeit wird in Deutschland durch die öffentliche Bestellung und Vereidigung, sowie die Zertifizierung oder Bestellung durch ein Gericht [1] erreicht.
Gutachten können zu Rechts- und Sachfragen erstellt werden. Ein Rechtsgutachten ist die Feststellung des geltenden und anwendbaren Rechts in einer bestimmten Region oder für eine bestimmte Personengruppe hinsichtlich eines vorgegebenen Sachverhaltes oder aber die gutachterliche Beurteilung der Rechtsfragen oder Rechtsfolgen eines Sachverhaltes.
Der Begriff „Gutachten“ ist weder eine geschützte Bezeichnung, noch hat er eine besonders herausgehobene prozessrechtliche Bedeutung. Wenn ein Gerichtssachverständiger (gelegentlich auch „Gerichtsgutachter“ genannt) seine Expertise abgibt, spricht man von einem Gerichtsgutachten. Legt eine der Prozessparteien eine sachverständige Ausarbeitung vor, wird von einem Privatgutachten oder Parteigutachten gesprochen. Unabhängig von der Bezeichnung handelt es sich dabei prozessrechtlich immer um Parteivortrag. Daher sind hierfür auch andere synonymartige Benennungen wie z.&#160;B. „Begutachtung“, „Stellungnahme“, „Bericht“, „Auswertung“ o.&#160;Ä. grundsätzlich gleichwertig.
Abgrenzung[Bearbeiten]
Abzugrenzen ist ein Gutachten jedoch von der sogenannten gutachtlichen (gutachterlichen) Stellungnahme, die oft sprachlich im Geschäftsverkehr mit Gutachten vermengt wird. Im Gegensatz zu einem Gutachten kann sich eine gutachtliche Stellungnahme auf die Kernpunkte der Beurteilung konzentrieren und muss nicht Befund und Zustandekommen der Ergebnisse genau dokumentieren. Man kann sich bei einer gutachtlichen Stellungnahme – in mündlicher oder schriftlicher Aussage – auf bereits vorliegende Untersuchungen beziehen, ohne diese im Detail prüfen zu müssen.
Ein Gutachten über die Fahreignung (sogenannte MPU-Gutachten) erfolgt auf behördliche Veranlassung im privaten Auftrag (und auf Kosten des Auftraggebers; siehe auch Abschnitt Kosten der MPU).
Im Prozess der Entwicklung der Demokratie – partizipative Demokratie – wurde der Begriff „Bürgergutachten“ geschaffen.
Gutachten von Behörden[Bearbeiten]
Deutschland[Bearbeiten]
Behördengutachten sind ein Zeugnis oder ein Gutachten enthaltende Erklärungen öffentlicher Behörden. Ist das Gutachten einer kollegialen Fachbehörde eingeholt worden, so kann das Gericht die Behörde ersuchen, eines ihrer Mitglieder mit der Vertretung des Gutachtens in der Hauptverhandlung zu beauftragen und dem Gericht zu bezeichnen. (§ 256 StPO)
Liechtenstein[Bearbeiten]
Gutachten von Behörden werden in Liechtenstein meist von Mitarbeitern der Landesbehörden erstellt und abgegeben. Eine genaue Verfahrensregelung dazu fehlt (es finden sich zwar in den Art. 59 ff. Landesverwaltungspflegegesetz und weiteren Bestimmungen[2] allgemeine Regelungen für die Behörde zur Einvernahme von Sachverständigen und zu den Gebühren etc., jedoch keine Regelungen für den Sachverständigen selbst).
Einige weitere (recht allgemeine) organisatorische Regelungen finden sich unter anderem in den §§ 71 ff. der liechtensteinischen Strafprozessordnung (StPO)[3] hinsichtlich der Verwendung von Sachverständigen im Strafverfahren sowie in weiteren Bestimmungen der StPO Einzelregelungen (z.&#160;B. zum Fragerecht des Beschuldigten).
Österreich[Bearbeiten]
Gutachten von Behörden werden in Österreich von Amtssachverständigen im Auftrag der Behörde erstellt und abgegeben. Die Vorgangsweise und Verfahrensregeln ist dazu grundsätzlich in den §§ 52 ff. Allgemeines Verwaltungsverfahrensgesetz (AVG) geregelt.
In den §§ 126 ff. der österreichischen Strafprozessordnung (StPO)[4] finden sich unter anderem detaillierte Regelungen zur Bestellung von Sachverständigen und deren Aufgaben im Strafverfahren sowie in weiteren Bestimmungen der StPO Einzelregelungen (z.&#160;B. zum Fragerecht des Beschuldigten).
Normungs-Projekt Europäische Gutachten[Bearbeiten]
Zur Gewährleistung eines hohen Niveaus von Gutachten hat das französische Normungsinstitut AFNOR im Frühjahr 2010 die Entwicklung einer Europäischen Norm für Gutachter-Tätigkeit angeregt (Projekttitel: “General requirements of competence for an expertise activity”; deutsch: „Allgemeine Anforderungen an die Kompetenz bei der Erstellung von Expertisen/Gutachten“).
Dazu soll ein eigenes Programm-Komitee (CEN/PC) mit dem Titel Expertise Services eingerichtet werden.
Siehe auch[Bearbeiten]Medizinische Gutachten
Sachverständiger
Bewertung, WertungWeblinks[Bearbeiten]
&#160;Wiktionary: Gutachten&#160;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, ÜbersetzungenDie entgeltliche und unregistrierte Erstattung wissenschaftlicher Gutachten in allen Bereichen des Rechts (PDF-Datei; 117 kB)
Planungszellen &amp; Bürgergutachten
Bauschaden-Datenbank Schadis (Größte deutschsprachige Sammlung von Fachwissen anerkannter Bausachverständiger und Bauforscher zu Entstehung und Vermeidung von Schäden an Gebäuden)Literatur[Bearbeiten]Walter Bayerlein: Praxishandbuch Sachverständigenrecht . Beck Juristischer Verlag 2015, ISBN 978-3-406-66417-5
Lothar Neimke, Andree Sachmerda: Der Sachverständige und seine Auftraggeber . Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-8167-8953-6
Lothar Neimke: Das Sachverständigengutachten . Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-8167-8758-7
Mark Seibel, Michael Staudt: Handbuch für den Bausachverständigen . Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-8167-8937-6Einzelnachweise[Bearbeiten]↑ Zivilprozeßordnung (ZPO), § 404, Sachverständigenauswahl
↑ Gesetz vom 21. April 1922 über die allgemeine Landesverwaltungspflege (die Verwaltungsbehörden und ihre Hilfsorgane, das Verfahren in Verwaltungssachen, das Verwaltungszwangs- und Verwaltungsstrafverfahren), LGBl 24/1922
↑ Strafprozessordnung vom 18. Oktober 1988, LGBl 62/1988 (StPO)
↑ Strafprozeßordnung 1975, öBGBl. 631/1975 (StPO)
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Ein Sachverständiger ist eine natürliche Person mit einer besonderen Sachkunde und einer überdurchschnittlichen fachlichen Expertise auf einem gewissen Gebiet. Hat ein Gericht oder eine Behörde kein ausreichendes Fach- oder Sachwissen, kann das Gericht oder die Behörde die Sachfrage an einen Sachverständigen zur Beantwortung delegieren. Im Speziellen wird der Ausdruck Sachverständiger für Gutachter oder Berater von Gerichten (Gerichtsgutachter oder Gerichtssachverständiger) oder Entscheidungsgremien gebraucht. Sachverständige unterstützen dabei lediglich den Entscheidungsprozess. Das Gutachten unterliegt der freien Beweiswürdigung durch das Gericht.
EuroExpert, die European Organisation for Expert Associations, definiert den Begriff des Sachverständigen wie folgt:„Der Sachverständige ist eine unabhängige integre Person, die auf einem oder mehreren bestimmten Gebieten über besondere Sachkunde sowie Erfahrung verfügt. Der Sachverständige trifft aufgrund eines Auftrages allgemeingültige Aussagen über einen ihm vorgelegten oder von ihm festgehaltenen Sachverhalt. Er besitzt ebenfalls die Fähigkeit, die Beurteilung dieses Sachverhaltes in Wort und Schrift nachvollziehbar darzustellen.“
Inhaltsverzeichnis
1 Überblick
2 Definition
3 Stellung der gerichtlich eingesetzten Sachverständigen in der Schweiz (Sachverständige i.e.S.)
4 Bestellung Sachverständige (Österreich)
5 Ausbildung
6 Sachverständigengruppen6.1 Nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifizierte Sachverständige
6.2 Staatlich anerkannte Sachverständige (Deutschland)
6.3 Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige (Deutschland)
6.4 Medizinische Sachverständige (Deutschland)
6.5 Freie und allgemein anerkannte, sonstig qualifizierte Sachverständige
7 Altersgrenze
8 Sachverständigenverbände
9 Siehe auch
10 Literatur
11 Weblinks
12 EinzelnachweiseÜberblick[Bearbeiten]
Voraussetzungen für die Tätigkeit als Sachverständiger ist fachliche Kompetenz, man spricht von der „besonderen Sachkunde“. In der Regel ist diese Sachkunde erworben durch ein für das Fachgebiet geeignetes Hochschulstudium mit Abschluss sowie mehrjährige Berufserfahrung bzw. Weiterqualifizierung auf dem entsprechenden Gebiet. Für handwerksbezogene Sachverständigentätigkeiten kann auch der Abschluss als Handwerksmeister sowie entsprechende Berufspraxis in Verbindung mit umfangreicher fachlicher sowie rechtlicher Fortbildung ausreichend sein.
Die Bezeichnung „Sachverständiger“ ist in Deutschland, Liechtenstein und Österreich nicht geschützt. Jeder darf sich „Sachverständiger“ nennen. Die irreführende Verwendung des Begriffs kann als unlauterer Wettbewerb qualifiziert werden. Dies ist dann anzunehmen, wenn eine entsprechende Fachausbildung, sowie mehrjährige fachbezogene Berufspraxis nicht nachgewiesen werden können, damit aber geworben wird.
In Familiengerichten (Deutschland) werden Gutachter in Sorgerechtsfragen, zur Aufenthaltsbestimmung oder zu Umgangsfragen herangezogen. Immer häufiger werden sie auch bei Gewaltfragen oder sexuellem Missbrauch vom Gericht berufen.
Bei Vorliegen entsprechender Qualifikationen (einschlägiges Studium oder einschlägige Handwerksausbildung, i. d. R. mit Meisterberechtigung) ist eine Weiterbildung zum Sachverständigen im Rahmen von qualifizierenden Seminaren (Deutschland, Österreich) oder Fernstudien (Deutschland) möglich.
Man unterscheidet in Deutschland:Behörden als Sachverständige
freie Sachverständige
Medizinische Sachverständige
öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige
Personen-zertifizierte Sachverständige gemäß DIN EN ISO/IEC 17024
staatlich anerkannte Sachverständige
verbandsanerkannte Sachverständige.Österreich:allgemein beeidete und gerichtlich zertifizierte Sachverständige
Amtssachverständige
(freie) Sachverständige
Ziviltechniker.Liechtenstein:keine DifferenzierungDefinition[Bearbeiten]
Sachverständige wirken in einem Verwaltungsverfahren an der Sachverhaltsermittlung mit, indem sie aus bereits aktenkundigen oder von ihnen erst zu erhebenden Tatsachen auf Grund ihres besonderen Fachwissens Schlüsse auf das Vorliegen oder Nichtvorliegen von Umständen ziehen, die ihrerseits der Behörde eine Schlussfolgerung auf die entscheidungsrelevanten Tatsachen ermöglichen oder erleichtern. Der Sachverständige erstellt zuerst einen Befund, das ist die Zusammenfassung der bekannten und / oder von ihm erst zu ermittelnden … Tatsachen und stützt darauf sein Gutachten, das ist das fachliche Urteil darüber, welche Tatsachen aus dem Befund erschlossen werden können.[1]
Stellung der gerichtlich eingesetzten Sachverständigen in der Schweiz (Sachverständige i.e.S.)[Bearbeiten]
Die Stellung der Sachverständigen differiert je nach anwendbarem Verfahrensrecht.
Einige Grundsätze besitzen allerdings regelmäßig Geltung:Den Sachverständigen ist Einsicht in die Akten zu gewähren und das Recht einzuräumen, Beweisaufnahmen beizuwohnen und zur Abklärung des Sachverhaltes Fragen an Zeugen und Beschuldigte zu stellen (zum Beispiel Art. 82 Abs. 2 des schweizerischen MStP).
Die Sachverständigen unterstehen der Pflicht zur Geheimhaltung (zum Beispiel im Sinne von Art. 320 des schweizerischen StGB).
Das Gericht bestimmt den Abgabetermin (zum Beispiel Art. 91 MStP).
Die Sachverständigen haben Anspruch auf Entschädigung (zum Beispiel Art. 93 MStP).Bestellung Sachverständige (Österreich)[Bearbeiten]
Der Sachverständige wird nach Anhörung der Parteien von Amts wegen durch das Gericht bestellt (§&#160;351Vorlage:§/Wartung/RIS-Suche öZPO). Der Bestellung zum Sachverständigen hat derjenige Folge zu leisten, welcher zur Erstattung von Gutachten der erforderten Art öffentlich bestellt ist oder welcher die Wissenschaft, die Kunst oder das Gewerbe, deren Kenntnis Voraussetzung der geforderten Begutachtung ist, öffentlich als Erwerb ausübt oder zu deren Ausübung öffentlich angestellt oder ermächtigt ist (§&#160;353Vorlage:§/Wartung/RIS-Suche Abs. 1 öZPO).
Sachverständigenausweis (Österreich) im Scheckkartenformat mit elektronischem Zertifikat
In Österreich werden die Sachverständigen vom Gericht in der Regel aus der Liste der allgemein beeideten Sachverständigen[2] ausgewählt. Der Sachverständige hat sich gegenüber dem Gericht mit seinem Sachverständigenausweis, der jedem in Österreich bei Gericht zertifizierten und beeideten Sachverständigen zur Verfügung gestellt wird, auszuweisen.
Können sich die Parteien außergerichtlich nicht auf einen sachverständigen Gutachter einigen, so kann das Gericht in den jeweiligen Verfahren eine sog. Ad-hoc-Beeidigung vornehmen. In Österreich wird diese Praxis bereits seit einigen Jahren erfolgreich praktiziert.
Deutsche Sachverständige können nach EU-Recht auch in Österreich als Sachverständige tätig werden (Privatgutachten).
Insbesondere bei der Formulierung des Auftrags an den Sachverständigen kann von den Parteien dabei bereits wesentlicher Einfluss auf das weitere Verfahren und die Kosten der Begutachtung genommen werden. Die Kosten für die Tätigkeit des Sachverständigen trägt in der Regel die Partei, welche den Sachverständigenbeweis beantragt hat. Diese hat nach §&#160;365Vorlage:§/Wartung/RIS-Suche Abs. 2 öZPO auch einen Kostenvorschuss zu erlegen.[3]
Ausbildung[Bearbeiten]
Nach der allgemeinen Definition darf sich jeder Sachverständiger nennen, der in der Lage ist, den „Nachweis der besonderen Sachkunde“ zu führen. Dies ist eine recht unspezifische Umschreibung. Vereinfacht kann man annehmen, dass es dazu zwei mögliche, aber nicht rechtlich zwingend notwendige Kriterien gibt, die der logischen und praktischen Ableitung dienen können.Sachverständige können für Ihr Sachverständigenfachgebiet über eine fundierte Ausbildung sowie genügende berufliche Erfahrungen verfügen. Beispiel: Zur Beurteilung von Fliesenarbeiten können beispielsweise Fliesenlegermeister, langjährige Gesellen, speziell mit diesem Handwerk vertraute Architekten oder Ingenieure als SV tätig werden. Analog gilt dies selbstverständlich in gleicher Weise für andere Gewerke oder Fachgebiete.
Sachverständige müssen in der Lage sein, Gutachten zu erstellen und später mündlich verteidigen. Dies bedeutet, dass sie nicht nur sachlich und fachlich korrekt Dinge beurteilen müssen, sondern vor allem auch, dass sie in der Lage sind, fachliche Sachverhalte so in eine Alltagssprache zu übersetzen, dass die Zusammenhänge von jedem Laien (zum Beispiel Juristen, Politikern, Verwaltungsmitarbeitern, Journalisten) verstanden und nachvollzogen werden können. Ein Gutachten, das diesen Anspruch nicht erfüllt, ist wertlos und muss, weil es dem Gesamtauftrag nicht gerecht wird, deshalb auch nicht bezahlt werden. Es kommt vor, dass Gutachten rein fachliche Abhandlungen auf hohem Niveau sind, die dann jedoch aufgrund ihrer mangelnden Verständlichkeit nicht als Entscheidungshilfen herangezogen werden können und dürfen. Dem sollen fachliche und methodische Grundlagenausbildungen für Sachverständige entgegenwirken, wie sie von speziellen Ausbildungseinrichtungen angeboten werden. Zu den notwendigen Voraussetzungen zählt auch die sprachliche Gewandtheit in der mündlichen Auseinandersetzung.Zu den klassischen Bereichen des Sachverständigenwesens gehören unter anderem die Gebiete „Bewertung von Bauschäden“, „Grundstückswertermittlung“, „KFZ-Schäden“ (Kfz-Prüfer), „KFZ-Bewertung“, „Unternehmensbewertung“.
Sachverständigengruppen[Bearbeiten]
Nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifizierte Sachverständige[Bearbeiten]
Nach der EN ISO/IEC 17024 können Personen von einem von der DAkkS beliehenen akkreditierten Institution zertifiziert werden.
Die Norm regelt die Anforderungen an die Stellen, die Sachverständige zertifizieren. In Deutschland war bis 31. Dezember 2009 der Deutsche Akkreditierungsrat (DAR) die oberste Hierarchiestufe der Zertifizierungsstellen. Der DAR hatte seine Geschäftsstelle bei der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) in Berlin und ging in die neu geschaffene Deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) über. Diese deutsche Akkreditierungsstelle (DAkkS) wurde durch die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das Bundesministerium für Wirtschaft (BMWi), gegründet. In diese GmbH wurden die bisherigen Mitglieder von European Coorperation for Accreditation (EA), DGA und DKD integriert. Die Akkreditierungen von DACH, DAP, TGA/DATECH und DKD waren bis 28. Februar 2013 im Bestand gültig und werden durch die DAkkS gem. Verordnung Nr. 765/2008 harmonisiert, ggfs. angepasst und überwacht. Eingereichte Neuanträge sind seit 2010 bis Ende 2013 in diesen neuen Sektoren nicht bearbeitet oder als über das öffentlich-rechtliche System abgedeckt protokolliert.
Wie bei den ö.b.u.v. Sachverständigen ist durch das Akkreditierungsverfahren der Zertifizierungsgesellschaft eine hohe Transparenz gefordert. Damit ist die gleichbleibende Qualität des mehrstufigen Prüfungsverfahrens zur Personenzertifizierung in den Festlegungen der Verordnungen Nr. 765/2008, 764/2008 und 768/2008 zu beachten. Die akkreditierte Zertifizierungsgesellschaft wird selber regelmäßig auf die Einhaltung der Inhalte des Akkreditierungsvertrages (Prüfungsverfahren) von der DAkkS überwacht. Solch eine zusätzliche Kontrollfunktion des Prüfungsgremiums gibt es bei den Bestellungskörperschaften nicht. Die DAkkS wird 2014 erstmals vollständig und dann alle fünf Jahre durch die „European Akkreditation“ überwacht.
Zertifizierte Sachverständige weisen regelmäßig ihre persönliche Eignung und ihre hohe fachliche Qualifikation sowie langjährige Berufserfahrung gegenüber einer Zertifizierungsstelle nach. Ihre Tätigkeit wird ständig durch die Zertifizierungsstelle überwacht, beispielsweise durch mehrere jährliche Kontrollen von Arbeitsproben, Fachgespräche.
Um die hohe Qualität dauerhaft zu garantieren, ist der Gültigkeitszeitraum des Zertifikats auf drei Jahre begrenzt. Danach muss der zertifizierte Sachverständige seinen Wissensstand erneut durch eine Prüfung nachweisen. Die Qualifikation als zertifizierter Sachverständiger beruht auf der DIN EN ISO/IEC 17024 und ist somit weltweit anerkannt.
Die Pflichten des zertifizierten Sachverständigen ergeben sich aus dem Überwachungsvertrag zwischen Sachverständigen und der akkreditierten Personenzertifizierungsstelle. Der Inhalt des Überwachungsvertrages deckt sich im Wesentlichen mit den Inhalten der Sachverständigenordnung der Bestellungskörperschaften. Eine wesentliche Ausnahme besteht in der Pflicht zur Gutachtenerstattung. Im Gegensatz zu den ö.b.u.v. Sachverständigen kann der nach DIN EN ISO/IEC 17024 zertifizierte Sachverständige (theoretisch) auch gerichtliche Aufträge ablehnen.
Die öffentliche Bestellung und Vereidigung besitzt in Deutschland eine weitere gesetzliche Grundlage (§&#160;36, §&#160;36a GewO). Die Bezeichnung öffentlich bestellter und vereidigter (ö.b.u.v.) Sachverständiger ist geschützt im § 132a StGB.
Vor Gericht sollen nach den verschiedenen Prozessordnungen (insb. §&#160;404 Abs. 2 ZPO) andere als öffentlich bestellte Sachverständige nur dann zugezogen werden, wenn besondere Umstände dieses erfordern. Hierbei handelt es sich um eine Regelung der ZPO, die entstanden ist als es die DIN EN ISO/IEC 17024 noch gar nicht gab. Eine Anpassung der Zivilprozessordnung hat es im Rahmen der Globalisierung des Sachverständigenwesens bisher nicht gegeben. Eine Anpassung des § 404 Abs. 2 ZPO wird vom Gesetzgeber auch deswegen für nicht erforderlich erachtet, weil ein Abweichen von dieser Vorgabe (Ordnungsvorschrift) ohne Folgen bleibt und die Gerichte in ihrer freien Sachverständigenwahl somit nicht unzulässig eingeschränkt werden.
Ob die Zertifizierung von Sachverständigen die öffentliche Bestellung und Vereidigung von Sachverständigen in Deutschland aus Gründen des EU-Rechts (nicht zulässige Einschränkung der Berufsausübung für EU-tätige und EU-zugelassene Sachverständige) ersetzen soll, wurde in deutschen Fachkreisen (den bestehenden Sachverständigenverbänden mit ihren mehrheitlich ö.b.u.v. Mitgliedern und dem Gesetzgebungsorgan) intensiv diskutiert. Mit der Novellierung des §&#160;36 GewO und der Einführung des §&#160;36a GewO Ende 2009 hat sich der deutsche Gesetzgeber für eine Beibehaltung der öffentlichen Bestellung ausgesprochen und die Regelungen zur öffentlichen Bestellung an die europarechtlichen Anforderungen der Dienstleistungsrichtlinie (2006/123/EG) und der Berufsanerkennungsrichtlinie(2005/36/EG) angepasst.
Die Zertifizierung von Immobiliensachverständigen nach DIN EN ISO/IEC 17024 HypZert (F) ist im kreditwirtschaftlichen Bereich heute die massgebliche Gutachterqualifikation in Deutschland. Gleiches gilt auch für den Kfz-Bereich. Darüber hinaus finden umfangreiche Personenzertifizierungen im industriellen Bereich für zerstörungsfreien Prüfungen (DGZfP e.V., SectorCert) statt. Es handelt sich dabei um meist mehrstufige Qualifizierungs- und Sachkundenachweise in den Bereichen Schallemissionsprüfung, digitale Radiometrie, Wirbelstromprüfung, Durchstrahlungsprüfung, Radiometrie, Infrarotthermografie, Ultraschallprüfung, Eindringprüfung, etc.
Staatlich anerkannte Sachverständige (Deutschland)[Bearbeiten]
Staatlich anerkannte Sachverständige (dieser Begriff ist gesetzlich geschützt) haben hoheitliche Aufgaben zu erfüllen und werden u.a. für die technische Überwachung ausgebildet. Sie unterstehen der Aufsicht des Staates. Dass ausschließlich die staatlich anerkannten Sachverständigen sowie die öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen (s.u.) berechtigt sind, einen Rundstempel zu führen ist obsolet. So haben das OLG Hamm (11. März 1986) und das LG Nürnberg-Fürth (22. Juni 2001, AZ 4 HKO 1230/01) entschieden, dass öbuv Sachverständige kein Rundstempel-Monopol besitzen. Der Wortlaut des jeweils zu verwendenden Stempels ist von der Anerkennungsinstitution genau vorgegeben.
Staatlich anerkannte Sachverständige (saSV) sind Experten in bestimmten Fachbereichen, die meist durch eine umfangreiche Prüfung nachgewiesen haben, dass sie neben langjähriger Berufserfahrung über eine besondere Sachkunde in ihren Fachbereichen verfügen. Sie sind berechtigt, je nach Fachbereich gesetzlich vorgeschriebene Nachweise aufzustellen, Prüfungen vorzunehmen und Bescheinigungen auszustellen.
Staatlich anerkannte Sachverständige arbeiten privatrechtlich und übernehmen Aufgaben, die früher ausschließlich von Behörden abgedeckt wurden. Damit tragen sie zur Entlastung der Behörden bei.
Aber auch für den Bauherrn hat die Einschaltung des saSV entscheidende Vorteile. Er kann den saSV bereits in einem frühen Entwurfsstadium einschalten und muss nicht mehr, wie teilweise in der Vergangenheit erforderlich, die Beauftragung durch die Bauaufsichtsbehörde abwarten.
Die frühzeitige Einschaltung des saSV bewirkt nicht nur einen Beschleunigungseffekt, sondern führt auch zu einer gewünschten Abstimmung bzw. Optimierung der Planungen unter allen in Betracht kommenden technischen und finanziellen Aspekten.
Der saSV führt seine Tätigkeit eigenverantwortlich aus. Er führt sein Büro selbständig und auf eigene Rechnung. Der saSV führt seine Tätigkeit unabhängig aus. Er hat also zum Beispiel keine Handels- oder Lieferinteressen, die in Zusammenhang mit seiner Tätigkeit stehen.
Es werden Sachverständige in folgenden Bereichen in Deutschland anerkannt:staatlich anerkannte Sachverständige für Erd- und Grundbau
staatlich anerkannte Sachverständige für potentiell gefährliche Tiere
staatlich anerkannte Sachverständige für die Prüfung des Brandschutzes
staatlich anerkannte Sachverständige für die Prüfung der Standsicherheit in den Fachrichtungen Massivbau, Metallbau und Holzbau
staatlich anerkannte Sachverständige für Schall- und Wärmeschutz
in Bayern: vom Bayerischen Landesamt für Umwelt anerkannte Private Sachverständige in der Wasserwirtschaft (PSW)[4]Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige (Deutschland)[Bearbeiten]
Im Gegensatz zur allgemeinen Bezeichnung „Sachverständiger“ ist die Bezeichnung „öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger“ (Abkürzung: ö. b. u. v.) nach §&#160;132a StGB gesetzlich geschützt. Die missbräuchliche Verwendung dieses Titels ist strafbar.
Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige gibt es ausschließlich in Deutschland. Durch die Novellierung des §&#160;36 GewO und die Einführung des §&#160;36a GewO wurden die gesetzlichen Regelungen zur öffentlichen Bestellung an die europarechtlichen Anforderungen der Dienstleistungsrichtlinie (2006/123/EG) und der Berufsanerkennungsrichtlinie (2005/36/EG) angepasst.
Die Grundpflichten eines öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen sind Objektivität, Unparteilichkeit und Weisungsfreiheit. Hierauf muss er einen Eid leisten. Ein Verstoß gegen diese Pflichten stellt einen Straftatbestand dar.
Die Grundpflichten zur Gutachtenerstattung eines ö. b. u. v. -Sachverständigen ergeben sich aus der Sachverständigenordnung und gelten nicht nur gegenüber Gerichten, sondern auch gegenüber dem privaten Auftraggeber. Wobei es bei Privataufträgen keinen Annahmezwang gibt. Gerichtsaufträge hingegen können vom SV nicht abgelehnt werden.
Die gesetzliche Grundlage für die öffentliche Bestellung und Vereidigung von Sachverständigen findet sich in §&#160;91 HwO oder in §&#160;36 GewO.
Die Bestellung kann durch eine Industrie- und Handelskammer, eine Handwerkskammer, eine Landwirtschaftskammer, eine Architekten- oder Ingenieurkammer oder durch das Regierungspräsidium eines Landes erfolgen.
Ein Antragsteller auf die öffentliche Bestellung und Vereidigung muss bei den bestellenden Institutionen ein Prüfungsverfahren durchlaufen, in dem die persönliche und fachliche Eignung zur Erstellung von Gutachten sowie der überdurchschnittliche Sachverstand und Fähigkeiten im jeweiligen Fachgebiet geprüft wird.
Nur Antragsteller, die ihre fachliche Qualifikation und persönliche Eignung im Prüfungsverfahren gegenüber der Prüfungskommission darlegen konnten, werden öffentlich bestellt. Der Antragsteller muss für das Prüfungsverfahren u.a. nachfolgende Formulierung akzeptieren.
In der Geschäfts- und Verfahrungsordnung für das Fachgremium der sächsischen Industrie- und Handelskammern zur Begutachtung der besonderen Sachkunde von Sachverständigen auf dem Fachgebiet „Schäden an Gebäuden“ heißt es in §6 Abs. 3 „Gegenstand der Überprüfung“:„Die vom Deutschen Industrie- und Handelstag beschlossenen fachlichen Bestellungsvoraussetzungen für das Sachgebiet … beschreiben den Inhalt des Sachgebietes, binden aber den Fachausschuss nicht. Er ist vielmehr bei seiner Beurteilung, ob der Nachweis der besonderen Sachkunde geführt worden ist, frei.“Die öffentliche Bestellung kann in unterschiedlichsten Fachbereichen, wie z.B. Bewertung von Bauschäden, Verkehrstechnik, Sportplatzbau, Unternehmensbewertung, Grundstücksbewertung, EDV u.&#160;a. erfolgen. Als „Gutachter für Grundstücksbewertung“ wird u.&#160;a. ein Mitglied des Gutachterausschusses i.&#160;S.&#160;d. §&#160;192 Baugesetzbuch (BauGB) bezeichnet.
Der sogenannte Bestellungstenor gibt Auskunft über die bestellende Behörde und den Fach- bzw. Tätigkeitsbereich.
Ein Bestellungstenor lautet zum Beispiel „von der Handwerkskammer öffentlich bestellter und vereidigter Sachverständiger für das Straßenbauer-Handwerk“. Zusätzlich wird die überwachende Behörde angegeben, beispielsweise „Handwerkskammer Dortmund“.
Durch die Nennung sowohl der bestellenden Behörde als auch des Tätigkeitsbereiches ist es für einen Ratsuchenden erleichtert, einen ortsansässigen Sachverständigen aus dem jeweiligen Fachgebiet zu finden, dessen Qualifikation durch das Prüfungsverfahren der bestellenden Behörde nachgewiesen ist.
Als Tätigkeitsbereich könnte zum Beispiel „Maschinen und Anlagen der Brauerei und Getränkeindustrie“ oder „Planungs- und Ausführungsfehler im Hochbau“ angegeben sein.
Eine ö.b.u.v. kann auf Antrag nur in solchen Fachbereichen geprüft und erteilt werden, für die die Bestellungskörperschaften auch tatsächlich Prüfungskommission(en) vorhalten. Für Fachbereiche in denen es keine Prüfungskommission(en) gibt, kann es auch keine Bestellung(en) geben. Somit es viele Bereiche z.B. in der Medizin, der Technik und in der Wirtschaft gibt, für die die Bestellungskörperschaften keine ö.b.u.v. Sachverständige zur Verfügung stellen können. Vorschriften an die personelle Zusammensetzung und den Qualifikationen der Prüfungskommissionen der Bestellungskörperschaften gibt es nicht. Auch gibt es keine verbindlichen Vorgaben für die Durchführung und den Inhalt der Prüfungen an die einzelnen Bestellungskörperschaften (vgl. oben). Eine Kontrollgremium zur Überwachung der Prüfungskommission gibt es ebenfalls nicht. Im Falle von Streitigkeiten gibt es für den Antragsteller lediglich den formalen Weg der Beschwerde bei der Bestellungs-körperschaft. Die Bestellungskörperschaften untereinander haben keine einheitliche Vorgehensweise bei der Überprüfung der besonderen Sachkunde. Das Oberverwaltungsgericht in Lüneburg hat am 31. Juli 2009 hierzu beschlossen:„… Was es den Nachweis der besonderen Sachkunde betreffe, dürfe es keine starr schematische Handhabung geben, insbesondere dürfen die Bestellungskörperschaften nicht verlangen, dass sich jeder Bewerber einem schriftlichen und mündlichem Examen unterziehen müsse. Vielmehr könne ein Bewerber seine besondere Sachkunde auch durch andere Nachweise erbringen wie beispielsweise die Vorlage eigener Gutachten …“
– AZ: 7 LA 79/09Hier besteht ein wesentlicher Unterschied von den Bestellungsverfahren gegenüber zum starren und standardisiertem Verfahren der Personenzertifizierung nach DIN EN ISO/IEC 17024.
Öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständigen werden in der Regel für fünf Jahre bestellt. Vor der Wiederbestellung wird von den bestellenden Behörden geprüft, ob noch alle Bestellungsvoraussetzungen vorliegen. Ein besonderer Augenmerk wird darauf gelegt, ob die Sachverständigen ihrer Pflicht zur stetigen Fortbildung im jeweiligen Bestellungsgebiet nachgekommen sind.
Alle von den in Deutschland ansässigen 80 IHKs öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen werden in einem offiziellen bundesweitem Sachverständigenverzeichnis[5] geführt. Dies enthält Angaben zu 8557 (Stand: 7. Oktober 2015) von Industrie- und Handelskammern, von Architekten-, Ingenieur- und Landwirtschaftskammern öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen. Seit dem 1. Januar 2008 befindet sich auch ein Teil der Regierungssachverständigen des Landes Bayern im bundesweiten Sachverständigenverzeichnis. Seit diesem Zeitpunkt sind die bayerischen IHKs für diese Sachverständigen zuständig.
Auch die Handwerkskammern betreiben eine bundeseinheitliche Sachverständigen-Datenbank.[6] In dieser Datenbank können öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige für einen speziellen Handwerkszweig, zum Beispiel Straßenbauer, Fliesenleger, Optiker, Bäcker, Friseure etc., ganz gezielt gesucht werden.
Medizinische Sachverständige (Deutschland)[Bearbeiten]
→ Hauptartikel: Medizinischer Sachverständiger
Für medizinische Sachverständige (einschließlich zahnmedizinischen und psychologischen) ist die Approbation in der Regel Voraussetzung.[7][8] Die Approbation ist eine behördliche (staatliche) Genehmigung zur Ausübung bestimmter Heilberufe und entspricht einer öffentlichen Bestellung (siehe z.&#160;B. §&#160;109). Das OLG Hamm entschied in Bezug auf §&#160;404, dass medizinische Sachverständige grundsätzlich im entsprechenden Fachgebiet sachkundig sein müssen.[9] Sie werden u. a. als Gerichtsgutachter bei medizinischen Fragestellungen zu Fragen des Gesundheitszustands, zu Erkrankungen, zu Behandlungsfehlern und der Körperschädigung von Patienten beauftragt.[10] Sie unterstützen durch die medizinische Begutachtung die Entscheidungen von sozial- und privatrechtlichen Versicherungsträgern über deren Leistungspflicht.
Psychologische Sachverständige müssen Diplom-Psychologen sein und sollen über eine langjährige klinische und/oder therapeutische Erfahrung verfügen.
Freie und allgemein anerkannte, sonstig qualifizierte Sachverständige[Bearbeiten]
Personen mit entsprechenden persönlichen und fachlichen Voraussetzungen sowie mit Fachkenntnis und Sachkunde sowie Berufserfahrung können als Sachverständige tätig werden, die Berufsbezeichnung ist nicht geschützt.
Der freie und allgemein anerkannte, qualifizierte Sachverständige sollte eine entsprechende Reputation in Form einer abgeschlossenen Qualifizierung als Meister (für handwerksbezogene Sachverständigentätigkeiten) oder eine Hochschulausbildung als Ingenieur, eine höhere Fachschulausbildung als staatlich geprüfter Techniker (für technische gutachterliche Fragestellungen) oder eine Hochschulausbildung als Betriebswirt (für ökonomische Fragestellungen wie Unternehmens- und Immobilienbewertung) haben. Langjährige berufspraktische Erfahrung, ein fortgesetzter Bezug zur Praxis, die ständige Auseinandersetzung mit der technischen und ökonomischen Weiterentwicklung im jeweiligen Berufsfeld und die Kenntnis des jeweils neuesten Standes der Wissenschaft und der dazugehörigen Regeln (Normen) sind die Grundvoraussetzung für die freie Sachverständigentätigkeit. Dazu gehören erweiterte technische, wirtschaftliche und rechtliche Kenntnisse sowie die persönliche Befähigung zur sachlichen und unvoreingenommenen objektiven Analyse und Dokumentation von Sachverhalten, verbunden mit der Fähigkeit, sich in Wort und Schrift allgemeinverständlich und überzeugend auszudrücken, um einen entsprechenden gutachterlichen Auftrag zu erfüllen. Seit In-Kraft-treten der BetrSichV wurde der geläufige Begriff des „Sachkundigen“ durch den der „befähigten Person“ ersetzt. Personen, die bisher als Sachkundige geprüft haben, können auch weiterhin die entsprechenden Prüfungen durchführen.
Freie Sachverständige können in Deutschland unter bestimmten Voraussetzungen einem der Sachverständigenberufsverbände beitreten.
Bei Gerichtsverfahren werden freie Sachverständige selten beauftragt (Deutschland); in gerichtlichen Verfahren werden nach §&#160;404 Abs. 2 ZPO im Regelfall öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige bevorzugt beauftragt. Jedoch werden in speziellen Sachgebieten oder wenn kein öffentlich bestellte und vereidigte Sachverständige gefunden werden kann auch auf unbeeidete Sachverständige zurückgegriffen. Es kommen zunehmend auch nach DIN EN ISO/IEC 17024 Zertifizierte Sachverständige zum Einsatz. Das Gericht ist in seiner Entscheidung dabei frei.
Personen mit entsprechender fachlicher Vorbildung haben die Möglichkeit sich in Kompaktseminaren zu Sachverständigen weiter qualifizieren zu lassen.
Siehe auch: Bienensachverständiger
Altersgrenze[Bearbeiten]
Das Bundesverwaltungsgericht in Leipzig hat entschieden, dass eine generelle Altersgrenze eine nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG) unzulässige Benachteiligung wegen des Alters darstellt und deshalb unwirksam ist. Eine Industrie- und Handelskammer (IHK) darf daher in ihrer Satzung nicht generell eine Höchstaltersgrenze für alle öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen festsetzen (im konkreten Fall ging es um die Höchstaltergrenze von 68 Jahren, welche in der Sachverständigenordnung (SVO) vorgesehenen war).[11]
Sachverständigenverbände[Bearbeiten]
Eine in Deutschland relevante Sachverständigenvereinigung ist unter anderem der Bundesverband öffentlich bestellter und vereidigter sowie qualifizierter Sachverständiger (BVS).
In Österreich gibt es nur einen anerkannten Verband der Sachverständigen, den Hauptverband der allgemein beeideten und gerichtlich zertifizierten Gerichtssachverständigen.
In Liechtenstein gibt es keinen anerkannten Verband der Sachverständigen. Sachverständige werden bei Bedarf vom Gericht benannt.
Siehe auch[Bearbeiten]Dokumenteneinbringungsservice (Österreich)Literatur[Bearbeiten]Lothar Neimke, Andree Sachmerda: Der Sachverständige und seine Auftraggeber . Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-8167-8953-6
Mark Seibel, Michael Staudt: Handbuch für den Bausachverständigen . Fraunhofer IRB Verlag, Stuttgart 2014, ISBN 978-3-8167-8937-6
Jürgen Ulrich: Der gerichtliche Sachverständige: Ein Handbuch für die Praxis. 12. Auflage. 2007, ISBN 978-3-452-25717-8.
Rolf Stober: Der öffentlich bestellte Sachverständige zwischen beruflicher Bindung und Deregulierung. Heymanns Verlag, 1991, ISBN 3-452-22039-7.
Raoul Kirmes: Private IT-Forensik und private Ermittlungen, zwei Seiten einer Medaille? Eine Analyse der Begriffe, Rollen und legalen Betätigungsfelder für private IT-Forensik, zugleich Grundlegung für ein Berufsrecht der privaten IT-Forensik. Josef Eul Verlag, Lohmar 2012, ISBN 978-3-8441-0204-8.Weblinks[Bearbeiten]
&#160;Wiktionary: Sachverständiger&#160;– Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, ÜbersetzungenIHK-Sachverständigenverzeichnis – Bundesweites Verzeichnis der von Industrie- und Handelskammern, von Architekten-, Ingenieur- und Landwirtschaftskammern sowie von Landesregierungen öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen.
Amtliche Liste der gerichtlich beeideten und zertifizierten Sachverständigen und Dolmetscher in ÖsterreichEinzelnachweise[Bearbeiten]↑ Nach Ringhofer: Verwaltungsverfahren. Bd 1, S. 444.
↑ Liste der allgemein beeideten Sachverständigen
↑ Absatz entnommen aus: Antonius Opilio: Passepartout für Rechtwisser. Edition Europa Verlag, 2007, ISBN 978-3-901924-24-8, S. 225 f. (online)
↑ Private Sachverständige in der Wasserwirtschaft auf der Homepage des Bayerischen LfUs
↑ bundesweites Sachverständigenverzeichnis
↑ Handwerkskammer-Sachverständigendatenbank (offizielles Verzeichnis der Handwerkskammern zur bundesweiten Suche von öffentlich bestellten und vereidigten Sachverständigen)
↑ Klaus Oehler: Der zahnärztliche Sachverständige. Deutscher Zahnaerzte Verlag, 2004, ISBN 3-934280-60-9, S. 55.
↑ Frank Schneider, Helmut Frister, Dirk Olzen: Begutachtung psychischer Störungen. Springer, 2006, ISBN 3-540-20621-3, S. 9.
↑ OLG Hamm 3 U 100/99, OLG Hamm 3 U 239/05
↑ Der medizinische Sachverständige im Arzthaftungsprozeß
↑ BVerwG, Urteil vom 1. Februar 2012, Az. 8 C 24.11 zur Höchstaltersgrenze von Sachverständigen, Volltext
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