afo architekturforum oberösterreichZweck:
Vermittlung von zeitgenössischer Architektur und Baukultur
Vorsitz:
Christoph Weidinger (Obmann), Franz Koppelstätter (Leitung)
Gründungsdatum:
1994
Sitz:
Herbert-Bayer-Platz 1, 4020 Linz
Website:
www.afo.at
Das Architekturforum Oberösterreich (kurz: afo; eigene Schreibweise: afo architekturforum oberösterreich) ist ein 1994 gegründetes Architekturzentrum in Linz, das sich mit Ausstellungen, Vorträgen und Exkursionen als Plattform für die vielfältige Vermittlung von zeitgenössischer Architektur und Baukultur versteht. Seit 2003 hat das Architekturforum seinen Sitz in der 1926 nach den Plänen des Stadtbaudirektor Curt Kühne errichteten Linzer Volksküche.[1]Inhaltsverzeichnis
1 Aktivitäten
2 Ausstellungen
3 Weblinks
4 EinzelnachweiseAktivitäten[Bearbeiten]
Zu den Aktivitäten des gemeinnützigen Vereins zählen neben der Konzeption und Durchführung von Ausstellungen, Symposien und Exkursionen auch die Abhaltung sowie Begleitung von Wettbewerben, die kontinuierliche Erweiterung einer Online-Baudatenbank sowie Forschungen und Publikationen mit Schwerpunkt Architektur und Städtebau in Oberösterreich im 20. und 21. Jahrhundert.[2] Das afo ist Mitglied der Architekturstiftung Österreich und wird subventioniert vom Bundeskanzleramt Sektion Kultur, dem Land Oberösterreich, der Kammer der Architekten und Ingenieurkonsulenten für Oberösterreich und Salzburg sowie der Stadt Linz.
Ausstellungen[Bearbeiten]
Jahr
Künstler
Ausstellung
Dauer
2013
Architekt Karl Odorizzi
Räume, die offen bleiben[3]
16. Jänner bis 22. Februar 2013
Johannes Derntl / Katharina Doblinger
Hofverband. Chancen und Potentiale landwirtschaftlicher Betriebsbrachen[4]
24. bis 30. Jänner 2013
Künstlervereinigung MAERZ
WEGMARKEN Architekturfotografie u. a. zu Josef Pausch[5]
20. März bis 27. April 2013
diverse
Bauherrenpreis 2012[6]
11. bis 27. April 2013
Sylvia Necker[7] (Kuratorin)
Wohn(ge)schichten – 75 Jahre WAG[8]
16. Mai bis 15. Juni 2013
Anja Aichinger & Reni Hofmüller, Billy Roisz & Ana Threat, Reinhard Gupfinger & Maurizio Nardo, Sun Li Lian Obwegeser & Gerald Roßbacher, Clemens Bauder & Ilpo Väisänen, Jakob Dietrich & Kai Maier-Rothe, Davide Tidoni, Enrique Tomás, Andre Zogholy (Kurator)
Architektur und Klang[9]
3. Juli bis 26. Oktober 2013
diverse
BDA (Bund Deutscher Architekten) Preis 2013[10]
11. bis 26. Oktober 2013
Maximilian Luger (Projektleitung), Leo Schatzl (Gestaltung)
ausgezeichnet – OÖ Landeskulturpreis Architektur 1978–2012[11]
28. November 2013 bis 22. März 2014
2014
diverse
Die Leichtigeit des Seins – Aktuelle Bauten aus Holz in Frankreich[12]
3. bis 17. Juni 2014
diverse
in Kooperation mit kiosque[13]
Heißer Sommer in el afo – Ein Kulissenstück in 4 Akten mit einem Showdown anlässlich 20 Jahre afo architekturforum oberösterreich[14]
11. Juli bis 5. September 2014
diverse
HOLZ. Nachhaltiges Bauen in Finnland[15]
9. bis 30. Oktober 2014
Veronika Müller (Kuratorin)
Friedrich Goffitzer 1927–2010
Bauten, Projekte, Szenografien, Design[16]
3. Dezember 2014 bis 28. Februar 2015
2015
katrinem[17]
Zu Fuß im Stadtraum[18]
26. März bis 12. Juni 2015
Susi Jirkuff[19]
Elisa Andessner[20]
Gabriele-Heidegger-Preis 2015[21]
25. Juni bis 3. Juli 2015
Studierende der Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz / die architektur[22]
MODULBAU – mobile wachsende Häuser[23]
25. Juni bis 3. Juli 2015
heri&salli[24]
Architektur im Schlaf[25]
23. September bis 10. Oktober 2015
Leonhard Müllner & Dirk Art Arthofer / AMS Arthofer Müllner Solutions
Schönberg op.A13 – Transitlärm-Metamorphosen[26]
21. bis 31. Oktober 2015
Eva Mair | Isabel Zelger, Lorenz Estermann, Ulrich Fohler, gaupenraub+/-, Michael Heindl, Linde Klement, Thomas Kluckner und Leonhard Müllner, Nina Valerie Kolowratnik | Birgit Miksch | Johannes Pointl | Lea Soltau | Jasmin Stadlhofer | Anton Wagner und Mario Weisböck, Paul Kranzler, Melanie Leitner, Katharina Anna Loidl, Juan Muñoz, POSTMAN, Antje Seeger
RAND[27]
21. Oktober 2015 bis 29. Jänner 2016
Weblinks[Bearbeiten]afo architekturforum oberösterreich
afo auf nextroom
afo auf www.linz.atEinzelnachweise[Bearbeiten]↑  Deutsche Bauzeitung. Fachzeitschrift für Architektur und Bautechnik. V. 138, Konradin Mediengruppe, Leinfelden-Echterdingen 2004, S. 113.
↑ vgl.  Christian Kühn: Ringstraße ist überall. Texte über Architektur und Stadt 1992–2007. 1. Auflage. Springer, Wien September 2008, ISBN 978-3211757857, S. 215.
↑ Karl Odorizzi: Räume, die offen bleiben.
↑ Derntl/Doblinger: Hofverband.
↑ WEGMARKEN Architekturfotografie u. a. zu Josef Pausch
↑ Bauherrenpreis 2012
↑ Sylvia Necker
↑ Wohn(ge)schichten
↑ Architektur und Klang
↑ BDA Preis 2013
↑ ausgezeichnet – OÖ Landeskulturpreis Architektur 1978-2012
↑ Die Leichtigkeit des Seins
↑ kiosque
↑ Heißer Sommer in el afo
↑ HOLZ. Nachhaltiges Bauen in Finnland als Beispiel für Energieeffizienz
↑ Friedrich Goffitzer 1927-2010
↑ katrinem
↑ Zu Fuß im Stadtraum
↑ Susi Jirkuff / Galerie Meyer Kainer
↑ Elisa Andessner
↑ Gabriele-Heidegger-Preis 2015
↑ Kunstuniversität Linz / die architektur
↑ MODULBAU – mobile wachsende Häuser
↑ heri&salli
↑ Architektur im Schlaf
↑ Schönberg op.A13 – Transitlärm-Metamorphosen
↑ RAND<!–NewPP limit report
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Ein Architekturillustrator, auch 3D Artist genannt, bezeichnet einen Künstler/in, die realitätsgetreue Abbildungen (Architekturrendering) von Architektur-Projekten entwickeln. Die erstellten Visualisierungen oder auch Architekturanimationen werden heute im Planungs-, Entwicklungs- und Marketing-Prozess verwendet, um Ideen vor dem eigentlichen Abschluss vorzustellen und zu simulieren oder diese an Kunden, Eigentümern, Ausschüssen oder der allgemeinen Öffentlichkeit zu kommunizieren. Architektonische Modelle werden dabei häufig bei Präsentationen, Fundraising-Veranstaltungen, Verkaufsgesprächen und Besprechungen über Genehmigungen verwendet.Inhaltsverzeichnis
1 Inhalte
2 Software
3 Siehe auch
4 Branchenvereinigungen
5 WeblinksInhalte[Bearbeiten]
Architektur Illustratoren werden oft von Marketingagenturen bestellt, um weniger komplexe Konzepte oder Gegenstände in die Realität umsetzen. Der Illustrator modelliert dabei ein Bauwerk in allen relevanten Details in eine visuelle 3D-Darstellungen, die sich im Raum drehen oder animieren lässt. Projekte von größerer Komplexität erfordern meist ein Team, bestehend aus mehreren Illustratoren die die Arbeitsschritte von der Modellierung, Rendering bis hin zur Postproduktion aufteilen, sowie Projektmanagern die diese organisieren und eine genaue Kommunikation der Inhalte zum Auftraggeber gewährleisten.
Software[Bearbeiten]
Es werden spezielle Softwarelösungen verwendet werden, um endgültige Versionen eines architektonischen Bauwerks zu erhalten. Darunter zählen hauptsächlich die Programme des Branchenführers Autodesk aber auch Grafikprogramme von Adobe, mit denen Details und Effekte von Visualisierungen im Rahmen einer Postproduktion optimiert werden. Die breite Nutzung erfolgt über die Programme im Bereich der Visualisierungen und wären z.&#160;B. AutoCAD und Revit (Modellierung), 3ds Max (Rendering) und Adobe Photoshop (stilistische Nachbearbeitung und Integration von Elementen, wie Menschen, Hintergründe von Landschaften).
Siehe auch[Bearbeiten]Portal:Architektur und Bauwesen, Architektur
Entwerfen, Planung
Architekturdarstellung
ArchitekturanimationBranchenvereinigungen[Bearbeiten]The American Society of Architectural Illustrators (ASAI)
New York Society of Renderers
The Society of Architectural Illustration (SAI)Weblinks[Bearbeiten]asai.org – Preisträger des Hugh Ferriss Memorial Prize, der American Society of Architectural Illustrators
Showcase kommerzieller Architekturrenderings
Beispiel eines 3D Panoramas<!–NewPP limit report
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Außenansicht des Architekturmuseums, 2011
Das Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin ist eine Sammlung von Architekturzeichnungen überwiegend preußischer Architekten des 19. und 20. Jahrhunderts.Inhaltsverzeichnis
1 Geschichte
2 Bestand
3 Ausstellung
4 Onlineangebot
5 WeblinksGeschichte[Bearbeiten]
Das Architekturmuseum wurde 1885/86 an der Technischen Hochschule Berlin gegründet und ist eine der ältesten Einrichtungen dieser Art in Europa. Nach verschiedenen organisatorischen Veränderungen und entsprechenden Umbenennungen (1932: „Architektur-Archiv der TH Berlin“, ca. 1950: „Plansammlung der Architekturfakultät“, 1972: „Plansammlung der Universitätsbibliothek der Technischen Universität Berlin“) führt die Einrichtung seit 2007 wieder den Namen „Architekturmuseum“.
Bestand[Bearbeiten]
Fotobeispiel: Treppenhalle des OLG Düsseldorf (1910)Architektur des 19. und frühen 20. Jahrhunderts („Altbestand“)
Historische Fotografien
Ehemalige Bestände des Berliner Architektenvereins
Größere Einzelnachlässe und -teilnachlässe:
Gustav Allinger (1891–1974), Erwin Albert Barth (1880–1933), Erich Blunck (1872–1950), Karl Böttcher (Architekt) (1904–1992), Carl von Diebitsch (1819–1869), Gerhard Graubner (1899–1970), Herta Hammerbacher (1900–1985), Hermann Jansen (1869–1945), Otto Kohtz (1880–1956), Paul Lehmgrübner (1855–1916), Carl Johann Lüdecke (1826–1894), Werner March (1894–1976), Hermann Mattern (1902–1971), Alfred Messel (1853–1909), Karl Wilhelm Ochs (1896–1988), Helmut Ollk, Hans Poelzig (1869–1936), Martin Punitzer (1889–1949), Ernst Sagebiel (1892–1970), Paul Schwebes (1902–1978), Hans Simon (Architekt) (1909–1982).Ausstellung[Bearbeiten]2011: Architekturbilder. 125 Jahre Architekturmuseum der TU Berlin, Bauakademie-Provisorium, BerlinOnlineangebot[Bearbeiten]
Seit 2002 wird der Sammlungsbestand digital erfasst. Zurzeit (2009) sind ca. 90&#160;% des Bestandes digital verzeichnet – 110.000 Datensätze – und können auch online recherchiert werden. Bis auf wenige Ausnahmen kann ein Digitalisat des Originals online eingesehen werden. Die Bestände des Architekturmuseums können außerdem über das BAM-Portal recherchiert werden.
Weblinks[Bearbeiten]
&#160;Commons: Architekturmuseum der Technischen Universität Berlin&#160;– Sammlung von Bildern, Videos und AudiodateienInformationen zu Architekturmuseum TU Berlin in der Deutschen Digitalen Bibliothek (DDB)Informationen zu Architekturmuseum TU Berlin im Portal SPK digital der Stiftung Preußischer Kulturbesitz
Architekturmuseum der TU Berlin
Eintrag in der Berliner Landesdenkmalliste: Institut für Architektur52.51361111111113.323888888889Koordinaten: 52°&#160;30′&#160;49″&#160;N, 13°&#160;19′&#160;26″&#160;O
Normdaten&#160;(Körperschaft): GND: 10369483-3 (AKS) | SWD in der DNB: 7651042-6
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Dieser Artikel befasst sich mit dem Studium der Architektur, also mit dem wissenschaftlich ausgerichteten Erlernen und Erforschen des planvollen Entwerfens und Gestaltens von Bauwerken.Inhaltsverzeichnis
1 Inhalte
2 Form der Lehre
3 Deutschland3.1 Zugangsvoraussetzungen
3.2 Studiendauer
3.3 Studienrichtungen
3.4 Abschluss
3.5 Lehre
4 Liechtenstein
5 Österreich
6 Schweiz
7 Weblinks
8 EinzelnachweiseInhalte[Bearbeiten]
Die Inhalte des Architekturstudiums ändern sich wie die Aufgaben des Architekten ständig. Das abwechslungsreiche und weit gestreute Studium ist je nach Hochschule unterschiedlich; von der Ausbildung zum Generalisten bis zur Konzentration auf einzelne Bereiche. Die Studienfächer sind oder können sein: Entwerfen, Darstellungstechnik, Gebäudekunde, Geschichte der Architektur bzw. Bau- und Kunstgeschichte, Architekturinformatik, Architekturtheorie, Baukonstruktion, Baumanagement, Bauchemie oder Baustoffkunde, Bauphysik, Haustechnik, Tragwerkslehre oder Baustatik im Bereich Betonbau, Holzbau, Stahlbau, (ggfls. Grundbau) sowie Städtebau und Bauleitplanung, Baurecht (bzw. Bau- und Planungsrecht), Freiraum- und Landschaftsplanung ggfls. auch Innenraumplanung.
Je nach Fachbereich und individuellen Interessen gibt es verschiedene Vertiefungsrichtungen. Das Architekturstudium vermittelt den Studenten grundlegende Kenntnisse und das nötige Wissen, um später als Architekt arbeiten zu können. Wichtig neben der reinen Wissensvermittlung ist jedoch auch das Training der individuellen Fähigkeiten, Strategien und Arbeitstechniken.
Nach seiner Ausbildung ist der Absolvent in Deutschland noch nicht Architekt im Sinne des Architektenrechts. Erst eine mehrjährige praktische Tätigkeit berechtigt ihn zur Eintragung in die Architektenlisten der Architektenkammern in den Ländern. Grundvoraussetzung zur Aufnahme in eine Kammer ist in den meisten Ländern der Abschluss eines mindestens achtsemestrigen Architekturstudiums, sowie zwei Jahre Berufserfahrung. Bei der optionalen Vertiefung Städtebau trägt man auch als Mitglied einer Architektenkammer nicht die Berufsbezeichnung "ArchitektIn", sondern "StadtplanerIn".
Form der Lehre[Bearbeiten]
Die Form der Lehre ist von Fach zu Fach und von Professor zu Professor sehr unterschiedlich. In den Fächern, in denen es um Wissensvermittlung geht, findet die Lehre vornehmlich in Vorlesungen und Übungsseminaren statt. In den Fächern zur Steigerung der kreativen und individuellen Fähigkeiten der Studenten und der Entwicklung einer eigenen Haltung zum Entwerfen und zur Baukonstruktion werden im Rahmen individueller Aufgabenstellungen und Projekte mit viel Eigeninitiative Kenntnisse von den Studenten selbst erarbeitet. Dies hat zur Folge, dass viele Modulprüfungen innerhalb des Studiums nicht in form von Klausuren, sondern in form von Abgabeleistungen (vor allem Entwürfe und Werkpläne) absolviert werden.
Dabei sind die Grundleistungen bei einer Entwurfsaufgabe, die bis zur Abgabe des Entwurfs gefordert werden, meist Grundrisse, Schnitte und Ansichten, sowie ein Entwurfsmodell. Oftmals ist die Präsentation und Erläuterung des Entwurfs im Plenum dabei Teil der Aufgabenstellung.
Es gibt Lehrende, die den Studenten in Form einer „Meisterklasse“ ihr Architekturkonzept, ihre Techniken „beibringen“. Die Studenten profitieren dabei unmittelbar von der Erfahrung des Lehrenden. Viele Professoren aus dem Bereich Entwurf bringen als Architekten ihre Erfahrungen ein oder leiten oft noch neben der Lehre ein Architekturbüro.
Deutschland[Bearbeiten]
Die Ausbildung zum Beruf des Architekten kann an insgesamt 64 Hochschulen erfolgen. Von einer Gesamtstudentenschaft von ca. 2.5 Millionen, fast 31.000 eingeschriebene haben im Jahr 2011 eine Architekturfachrichtung studiert. [1]
Zugangsvoraussetzungen[Bearbeiten]
Die Zugangsvoraussetzungen (Abitur, Fachhochschulreife, Praktikum, Berufsausbildung im Baubereich) sind unterschiedlich. Da sie sich öfter ändern ist es sinnvoll, sie direkt von der jeweiligen Hochschule zu erfragen. Einige Hochschulen führen ein eigenes Auswahlverfahren zur Studieneignung durch, in dem die künstlerische Eignung der Studienbewerber geprüft wird (Vorlage von Zeichnungen, Gespräche etc.). In Deutschland wird an 21 Hochschulen nur der Abiturnachweis gefordert, an 11 Hochschulen wird eine Eignungsprüfung verlangt und an 32 Hochschulen ist ein Praktikum erforderlich.[1][2]
Studiendauer[Bearbeiten]
Die Studiendauer ist je nach Hochschule und angestrebten Abschluss unterschiedlich. Ein Studium mit dem Abschluss Diplom-Ingenieur (Dipl.-Ing) dauert normalerweise als Regelstudienzeit an einer Universität zehn Semester und an einer Fachhochschule acht Semester. Ein konsekutives Bachelor-Master-Studium dauert 10 Semester einschließlich der Masterthesis, wobei an den meisten Hochschulen der Bachelor mit sechs und der Master mit vier Semestern ausgelegt ist. Bei einigen Hochschulen ist ein Praxissemester in den Studienablauf integriert. Die durchschnittliche Studiendauer liegt – vor allem an den Universitäten – jedoch oft über der theoretischen Regelstudienzeit.
Studienrichtungen[Bearbeiten]
Grundsätzlich sind in Deutschland drei verschiedene Studienrichtungen zu unterscheiden, auf die man sich bereits durch die Wahl der Hochschule festlegt: Architektur (Hochbau), Innenarchitektur und Landschaftsarchitektur. Beim „klassischen“ Architekturstudium (Hochbau) gibt es dann meist verschiedene Vertiefungsrichtungen, die man nach dem Grundstudium wählt, z. B. Städtebau, Baudenkmalpflege, Baumanagement, Landbau.
Abschluss[Bearbeiten]
Im Jahr 2010 haben ca. 6.000 Studentinnen und Studenten die Abschlussprüfung erfolgreich abgelegt.[1] Je nach Hochschule ist der Abschluss verschieden. Bisher war es vor allem der Diplom-Ingenieur / die Diplom-Ingenieurin Architektur (Dipl.-Ing.). Die Berufsbezeichnung „Architekt“ ist in Deutschland geschützt und darf nur von Mitgliedern der Architektenkammern getragen werden. Nur mit dieser Berufsbezeichnung ist man in Deutschland uneingeschränkt bauvorlageberechtigt (große Bauvorlageberechtigung).
Im Zuge des Bologna-Prozesses werden die Diplomstudiengänge auslaufen und auf gestufte Studiengänge umgestellt. Daher ist es bereits an zahlreichen Hochschulen nur noch möglich, einen Abschluss als Bachelor und Master zu erwerben. Dabei werden in der Regel die Abschlüsse Bachelor of Arts (B.A.), Bachelor of Science (B.Sc.) oder Bachelor of Engineering (B.Eng.) sowie Master of Arts (M.A.), Master of Science (M.Sc.) oder Master of Engineering (M.Eng.) vergeben. Ein Absolvent eines Architekturstudiums kann beispielsweise die Bezeichnung "B.Sc. of Architecture" tragen.
Der Bachelor-Abschluss wird jedoch teilweise von den deutschen Architektenkammern als nicht berufsqualifizierend angesehen, weshalb man trotz erfolgreichen Abschlusses nicht die Berufsbezeichnung „Architekt“ führen darf. Vorteile dieses Abschlusses sollen in dem modularen Studienaufbau und der höheren internationalen Vergleichbarkeit liegen.
Lehre[Bearbeiten]
Im Studiengang Architektur sind 1.004 Professoren und Professorinnen tätig, davon sind 16,8&#160;% Frauen (169 stand Wintersemester 2012/2013). [1][2][3][4]
Liechtenstein[Bearbeiten]
Die Architektenausbildung an der Universität Liechtenstein im Fürstentum Liechtenstein erfolgt nach dem international etablierten Bachelor-, Master- und Doktoratssystem. Lehrende und Studierende aus über 20 Nationen sind vertreten. Das Masterstudium mit den Vertiefungsrichtungen „Sustainable Design“, „Design Theory“ und „Urbanscape“ erfolgt ausschließlich auf Englisch. Weiterhin werden u.a. Weiterbildungskurse für Architekten angeboten, für Baumanagement, Bauökonomie, Energie und Ökologie, Immobilienbewertung und Schadenfreies Planen.
Österreich[Bearbeiten]
Universitäten mit Architekturausbildung:Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung Linz: Architektur und Urbanistik, Holzbaulehrgang (Master)
Technische Universität Graz: Architektur
Universität Innsbruck: Architektur
Technische Universität Wien: Architektur und Raumplanung
Universität für angewandte Kunst Wien: Architektur
Akademie der bildenden Künste Wien: ArchitekturHochschulen mit Architekturausbildung:Fachhochschule Joanneum in Graz: Architektur und Projektmanagement (Master), Bauplanung und Bauwirtschaft (Bachelor)
Fachhochschule Kärnten: Architektur(Bachelor), Architektur – Objektentwicklung (Master)
FH Campus Wien: Green Building (Bachelor) – Green Building (Master, ab 2016/2017)Schweiz[Bearbeiten]
Universitäten und Hochschulen mit Architekturausbildung::Eidgenössische Technische Hochschule Zürich (ETHZ); Aufsicht und Ausbildungsregelung durch den Bund
Eidgenössische Technische Hochschule Lausanne (Ecole Polytechnique Fédérale de Lausanne, EPFL); Aufsicht wie in Zürich
Universität der italienischen Schweiz (Università della Svizzera italiana, USI) – kantonale Uni, interkantonale Koordination
Kantonale Fachhochschulen (FH) unterstehen der Aufsicht und Ausbildungsregelung durch den Bund, zumeist Bachelor- und MasterausbildungHochschule für Gestaltung und Kunst (HGK) in Basel im Verbund der Fachhochschule Nordwestschweiz bietet die Fachrichtung Innenarchitektur und Szenografie an.
Berner Fachhochschule Architektur, Holz und Bau in Burgdorf und Biel
Hochschule für Technik und Wirtschaft Chur in Chur
Hochschule Luzern – Technik &amp; Architektur
Hochschule für Technik der Fachhochschule Nordwestschweiz im Verbund der Fachhochschule Nordwestschweiz, Standorte in Brugg, Windisch in Aargau und Muttenz
Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften (ZHAW) in Winterthur im Verbund der Zürcher Fachhochschule
Hochschule für Technik Zürich (HSZ-T) im Verbund der Zürcher FachhochschuleSiehe auch Schweizer Universitäten und Fachhochschulen
Weblinks[Bearbeiten]
Allgemein:CHE-Hochschulranking auf Zeit-Online
Hochschulranking, auf DetailXDeutschland:www.archinoah.de – archinoah.de, ein Internetportal und Forum für Architektur
www.tektorum.de – tektorum.de – Forum für Studenten der Architektur, Innenarchitektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung und des Bauingenieurswesens.
www.architektur-studieren.info Informationen für Studieninteressierte, Erstsemester im Architekturstudium und ArchitekturstudentenWebseiten der Universitäten/ Hochschulen:www.ufg.ac.at – Universität für künstlerische und industrielle Gestaltung LinzEinzelnachweise[Bearbeiten]↑ a b c d Ulrike Eichhorn:&#160;Architektinnen. Ihr Beruf. Ihr Leben.&#160;Edition Eichhorn, Berlin 2013.&#160;ISBN 978-3-8442-6702-0
↑ a b Faculty of Architecture and Landscape Sciences – http://www.uni-hannover.de/en/fakultaeten/fk-arlan/
↑ HafenCity Universität Hamburg – https://www.hcu-hamburg.de/en/bachelor/architecture/professoren/
↑ Technische Universität Hamburg-Harburg – http://www.tuhh.de/tuhh/studium/studienangebot/masterstudiengaenge/bauingenieurwesen.html<!–NewPP limit report
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